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Facebook-Skandal: Keylogger läuft immer mit

kick it!
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erschienen bei infokriegernews

Facebook ist leider mittlerweile die meist verwendete Plattform im Bereich der sozialen Netzwerke. Das auch wenn man veröffentlichte Posts oder Photos löscht diese noch vorhanden sind, ist hinlänglich bekannt. Das aber auch Eingaben die man nie abgesendet hat gespeichert werden, dürfte doch den ein oder anderen überraschen.

Wer kennt das nicht, man hat sich heftig geärgert und sitzt daran sich auf der Pinnwand Luft zu verschaffen. Ist der Text erstmal fertig und die Wut halbwegs verflogen, kommt so manches mal die “Löschtaste” zum Einsatz. Allein zu wissen man hätte gekonnt und das von der Seele schreiben haben bereits befreit. Was für heikle Informationen da zum Teil bei sein können, das wissen die Schreiber am allerbesten. “Ist ja nichts passiert”, so der Gedanke.

Eine Aufsatz der Facebook-Mitarbeiter Sauvik Das und Adam Kramer beschäftigen sich wissenschaftlich mit Facebooks geheimen Talenten. In dem PDF geht es um sogenannte Last-Minute Selbstzensur. Man habe über 17 Tage die Daten von 3,9 Millionen Nutzern gespeichert und ausgewertet. Dabei geht es um Inhalte die zwar geschrieben aber nicht veröffentlicht wurden. Das Ergebnis sei, dass 71% der Nutzer einer gewissen “Last-Minute” Selbstzensur unterliegen.

Das ist hier jetzt bewusst verkürzt dargestellt, da es um den Kern geht. Facebook loggt bereits die Tastaturanschläge mit und es spielt keine Rolle ob man im Nachhinein das Geschriebene löscht.

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Denk- und Diskussionsmodell für ein neues Justizsystem

psychiatrieDanke an Frank

 

Gustl Mollath kommt (heute) zur Fachtagung nach Giessen

 

Fachtagung:

Die Richter und ihre Denker,

.
Samstag, 24.08.13, 15 Uhr, Bürgerhaus Gießen-Wieseck, Philosophenstr. 26 35396 Gießen

  • Unerlaubte Datenerhebung durch Jugendamt

(Teilerfolg, Nennung von Paragraphen zu Datenschutz/ Erhebung von Daten durch Jugendamt)

und

hier öffnen: Neues Justizsystem – Denk- und Diskussionsmodell

aus dem Inhalt:

„Landesregierungen, damit die Macht nicht zentralisiert wird. Um nicht zu viel Macht zu zentralisieren, wurde die Bundesrepublik Deutschland in Bundesländer mit eigenen Landesverfassungen und damit eigenen Regierungen aufgeteilt. Jedes Land hat seine eigene Justiz, wie es auch seine eigenen anderen Sparten wie Kultus, Wirtschaft, Verkehr, Soziales, u.s.w. hat. Jedes Land konnte somit seiner Verfassung gemäß sein eigenes Justizsystem aufbauen. 

Dass bei unserer Vorgeschichte und der daraus resultierenden politischen Apathie der Bürger der Aufbau der Justizsysteme der Länder weitestgehend den Juristen überlassen wurde, so wie ein Handwerker seine Werkstatt selbst einrichtet, ist naheliegend. Nur: Der Handwerker stellt etwas her, das die Bürger bei ihm oder bei einem Mitbewerber kaufen können oder auch gar nicht in Anspruch nehmen müssen. Die Inanspruchnahme des Justizsystems ist etwas anderes: Der Bürger hat sich ihm zu unterwerfen. Eine andere Möglichkeit hat er nicht.“
—-
Neben den allgemeinen Bedingungen, dass Richter vom Volk gewählt und wieder abgesetzt werden können, gibt es auch zum Strafrecht (VIII) und Jugendstrafrecht (IX) Diskussionsvorlagen.

Wirklich ganz prima durchdacht, von Herbert Greipl – vielen Dank dafür!

Bundestag erlaubt Polizei Abfrage von PIN und Passwörtern

spione1939erschienen bei golem – Danke an Armeeverkauf

Der Bundestag hat das Gesetz über Bestandsdaten verabschiedet. Patrick Breyer klagte erfolgreich gegen das erste Gesetz dazu. Er will nun auch gegen das neue klagen.

Der Bundestag hat am Donnerstagabend die sogenannte Bestandsdatenauskunft beschlossen – beziehungsweise eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes, in der diese nun neu geregelt wird. Das bedeutet, dass Polizei und Geheimdienste künftig sehr persönliche Informationen von Mobiltelefonbesitzern abrufen dürfen und das automatisiert und ohne größere rechtliche Hürden.

Die dabei übersandten Informationen heißen zwar recht harmlos Bestandsdaten. Doch sind sie der Zugang zum Privatleben. Es werden nicht nur Name, Adresse und Kontoverbindung an die Polizei geschickt. Sondern auch die PIN des Handys, Passwörter von E-Mail-Postfächern und Diensten wie Dropbox und dynamische IP-Adressen. Mit denen lässt sich letztlich nachvollziehen, was der Handybesitzer im Netz getan hat.

Die Neuregelung des Gesetzes war notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht die alte Norm für verfassungswidrig hält. Den ersten Entwurf bewerteten Kritiker als völlig unzureichend, da er die Vorgaben des ursprünglichen Gesetzes sogar noch erweiterte. Die Koalition hatte sich daraufhin auf Nachbesserungen verständigt.

Patrick Breyer, der die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht angestrengt hatte, will nun auch gegen das neue Gesetz klagen. „Ich werde auf jeden Fall wieder klagen“, sagte er. Er ist überzeugt, dass auch die nun verabschiedete Fassung gegen die Verfassung und gegen das Urteil der Verfassungsrichter verstößt.

„Das neue Gesetz ist verfassungswidrig“ Bundestag erlaubt Polizei Abfrage von PIN und Passwörtern weiterlesen