Schlagwort-Archive: Benghazi-News

Libyen: weiter NATO-Terrorbombardements alá Bomber Harris

von John Schacher

Die Einwohner der Städte Sirte und Bani Walid unterliegen seit 10 Tagen einem NATO-Dauerbombardement wie Ende des zweiten Weltkriegs in deutschen Städten, um die Anerkennung des Rebellenrates zu erzwingen. Am Eid-Feiertag wurden allein in Sirte 1000 betende Personen von der NATO ermordet. In Alajelat sind 400 bei einem Nachtangriff umgekommen. Seit 3 Tagen wird nun auch die friedliche Wüstenstadt Sabha bombardiert, welche die bisherigen Übernahmeversuche der Rebellen immer abzuweisen wußte.

General Khamis Gaddafi operiert nun wieder mit schwerem Kriegsgerät – auch Panzern – bei Zawiah (50 km von Tripolis) sowie seit dem 4. September in Tripolis-West. Dort sollen alle Rebellen-Checkpoints aus Angst vor Nachtattacken verlassen sein. Die Stadt hat sich laut internationalen Beobachtern in eine Geisterstadt verwandelt. Täglich fliehen zehntausend und mehr Bürger vor dem Krieg und den Terrorangriffen über die algerische und tunesische Grenze. Die libyschen Krankenkäuser benötigen dringendst Arzneimittel.

Aktuell werden auch aus Benghazi Neuigkeiten bekannt: dort hat der Stamm des ermordeten Generals Younis, die Obeidi, den Sitz der NTC-Regierung angegriffen. NATO-Kampfhubschrauber hätten den Aufstand jedoch wieder einmal niedergeschossen. Den Aussenminister Obeidi haben die Rebellen kürzlich verhaftet. My-metropolis meldet unter Bezug auf Twitter:

Die Kämpfe in Benghazi sollen von den Mitgliedern des Obeidi-Stammes geführt werden (die Younes-Geschichte) – auch in Tobruk soll das Hotel der sich dort aufhaltenden TNC-Mitglieder angegriffen worden sein.

Die NATO soll in Ajdabiyah auf der Straße Richtung BREGA ein GEMETZEL unter den – ACHTUNG!!! – REBELLEN !!! – angerichtet haben

Kalifa Hefter - libyscher Exilant, CIA-Mitarbeiter und ranghoher Rebellen-Feldkommandeur. Steht unter dem Verdacht des Kinderhandels.

Es scheint etwas sehr Bitteres zwischen dem NTC und seinen agierenden Fraktionen vorgefallen zu sein, weil heute mehrere Quellen von Auseinandersetzung zwischen den Rebellen berichteten. Auch zahlreiche tote NATO-Briten und Franzosen soll es dabei gegeben haben. Welche Rebellen-Gruppierung da genau aufeinander schiessen, ist bislang unbekannt.

Erbitterte Kämpfe werden aus Najelat nahe der tunesischen Grenze gemeldet. Die Strasse zwischen Tunez und Somal wird als von libyschen Truppen kontrolliert gemeldet. Ebenso das Gebiet von Al Jufra bis Gath.

Auf dem politischen Parkett wurde ein neuer Treppenwitz geboren: Der Leiter des französischen Außenministeriums, Alen Juppe, ist der Auffassung, dass die UNO eine Entscheidung über die Einstellung der NATO-Operation in Libyen treffen muss. Er behauptete, dass der Zweck dieser Operation gewesen sei, die Gaddafi-Diktatur zu stürzen und die Zivilisten vor seinen blutigen Repressionen zu schützen(???). NATO-Truppen haben den libyschen Menschen nun Sicherheit gebracht. Heute sei die Aufgabe abgeschlossen und die Libyer sind in Sicherheit (???).

In Sicherheit wird Libyen erst sein, wenn der letzte feindliche Schuh das Land verlassen und die NATO-Mörder ihre völkerrechtswidrigen Terror-Bombardements beendet haben. Die flächigen Wasser- und Stromsperren nur als kleines Beispiel sind NATO-geplante Gipfel der Unmenschlichkeit im Bezug auf Zivilschutz! Wie lange kann der Genozid an den Schwarzen verschwiegen werden? Die Welle dieser Monstrositäten ist endlos und wird immer höher, um eines nahen Tages brutal in die NATO-Länder hineinzuschwappen und sich dort blutig zu entleeren. Das Mittelmeer wird bald nicht mehr gefahrlos zu befahren sein.

Danke Sarkozy, Danke Cameron, Danke Obama, Danke Rothschild, Dank euch allen…

 

Libyen: NATO-Montagsbilanz: Massenmord an 85 Zivilisten

von John Schacher

Die NATO hat in der Nacht zum Dienstag im Dorf Majer, 10 Kilometer südlich von Zlitan 85 ZIVILISTEN ABGESCHLACHTET. Dreiunddreißig Kinder, 32 Frauen und 20 Männer kamen in dieser neuen Terrorattacke ums Leben. „Nachdem die zivile Wohngegend am Montagabend gegen 23.00 Uhr bereits von drei Bomben getroffen worden war, warf die NATO bewusst nochmals 3 weitere Bomben, um die herbeieilenden Helfer zu töten!“ sagte Regierungssprecher Mussa Ibrahim. In einer Videobeschreibung werden französische Rafale als Verursacher genannt.


Gaddafis Sohn Khamis besucht die Zitlan-Opfer:


10 Kilometer weiter in Zliten zerstörte die NATO am Montagabend mit 4 Raketen einen zivilen Appartement-Komplex und eine Poststation. Auch zerstörte Gewächshäuser in Massen sind zu sehen. Terror pur! Von militärischen Gründen für die NATO nach wie vor keine Spur. Leonores heutiger Bericht:


und hier noch Bilder der Zerstörung aus Tripolis:


Herzliches Beileid, ihr tapferen Libyer! Auch viele Herzen in Europa fühlen mit Euch und wünschen Euren raschen Sieg und Frieden!


Ganz vorlaute Quelle berichten heute abend, dass die Libysche Armee bereits direkt vor Benghazi stünde. Obwohl dies natürlich mit Vorsicht zu geniessen ist, wäre es durchaus im Rahmen des Möglichen. Dazu würden auch die wütend ausufernden NATO-Attacken passen. Hoffentlich lässt sich Benghazi ohne Schwierigkeiten und rasch sichern. Auch die große Schar europäischer Mörder dort wird dann endlich ausgeschaltet oder gefangen werden. Danach wird die Welt dann staunend die von den Rebellen zu verantwortenden Massengräber zu sehen bekommen. Gefangene machten die demokratiesuchenden Rebellen ja keine….

Der neue Botschafter des TNC in Paris, Mansour Saif al-Nasr (64), ein fetter Gauner, war jedenfalls laut eigener Aussage schon 40 Jahre nicht mehr in Libyen, dem Land, das er vertreten möchte. Auch bleibt die Nationalität dieses Herrn unklar – ist er überhaupt Libyer? Er versucht derzeit, an die eingefrorenen libyschen Gelder in BRD sowie einige libysche Verkehrsflugzeuge zu gelangen. Da der TNC genau weiss, dass seine Zeit niemals wieder kommen wird, versuchen die Räuber-Rebellen jetzt noch schnell alles greifbare an sich zu reissen.

Erklärung des Rates der libyschen Stämme

Bild: moscowtopnews

von John Schacher

— nicht mehr ganz frisch (da heute erst zugegangen), doch hochaktuell durch die derzeitige Nachrichtensperre für Libyen —

Erklärung des Stämme vom 26. Juli 2011 (Auszüge)

„Der Stammesrat versichert seine weitere Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union in ihren Vorschlägen zur Vermeidung von Aggression gegen das libysche Volk.“

„Der Rat der Stämme verurteilt die Angriffe der Kreuzfahrer, durchgeführt von der NATO und den reaktionären arabischen Kräften, welche eine ernsthafte Bedrohung für die Zivilbevölkerung darstellen, da weiterhin Libyer getötet werden und da die NATO zivile Ziele bombardiert.“

„Diejenigen, die sich selbst als“ Übergangs-Rat bezeichnen, kämpfen mit NATO-Truppen in den Straßen von Benghazi gegen uns. Sie wollten uns und den Bürgern von Benghazi ihre Demokratie mit Gewalt aufzwingen. Sie sind gegen uns in die Schlacht gezogen, ohne die libyschen Stämme, aber mit Neuankömmlingen aus Tunesien, Katar und anderen Ländern. Von nun an lehnen wir sie völlig ab. „

„Der Kongress der östlichen Stämme verurteilt den Angriff der Kreuzfahrer auf die Große Jamahirija und verurteilt die ENTSENDUNG arabischer Truppen, die geschickt wurden, um die Proteste der Bevölkerung in den libyschen Städten gegen das reaktionäre Regimes zu unterdrücken. Genauso verurteilt der Kongress die Bombardierung von libyschen zivilen Objekten, wie Fernsehen und Wasserversorgung … „

„Wir akzeptieren nicht, und werden keine andere Autorität als diejenige anerkennen, welche wir mit unserem freien Willen wählen, also den Volkskongress, die Volkskomitees und die beliebte soziale Führung. Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Rebellen der NATO und ihren Massakern widersetzen, ihrer Gewalt und ihren Verstümmelungen von Leichen. Wir wollen uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Kreuzfahrer-Aggressoren der NATO und ihre gesteuerten Lakaien widersetzen. Wir wiederholen: mit allen Mitteln.“

Laut einem Vertreter des Obersten Rates der libyschen Stämme: „Die Stämme Libyens haben wir bisher an den Kampfhandlungen gegen die Nato-Aggressoren nicht teilgenommen. Da wir das nun tun, weisen wir die NATO vorsorglich darauf hin, dass wir nicht ablassen werden, bis sie unser Land verlassen haben und wir sicher sind, dass sie nie wiederkommen werden“

Auszug aus End Game for Benghazi Rebels as Libyen Tribes prepare to weigh in?, Franklin Lamb, Tripolis, 02.08.2011

Wie lauten die Vorschläge der Afrikanischen Union?

(eingesendet von Ignacio Sanchez)

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die 2100 Stämme in Tripolis Libyen sich für mehrere Tage trafen, um die derzeitigen Probleme in Libyen zu besprechen. Sie trafen die Entscheidung, einen Stammesrat zu bilden, der sich der Probleme des Landes in Zeiten des Konflikts annehmen wird. Dieser Stammes-Rat trifft im Augenblick viele Entscheidungen und führt viele Verhandlungen. Es ist das dritte Mal in der Geschichte, dass alle Stämme Libyens sich vereinen. Das letzte Mal war während des 2. Weltkrieges. Dies gibt uns die Bedeutung des Tribal Council zu verstehen, den der Westen weder ernannt noch in Erwägung gezogen hat.

Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass die Stämme in ihren Schlussplädoyers alle miteinander einig waren, die legitime Regierung, das „Vereinigte Libyen“ zu unterstützen und ihren Führer Muammar al Ghadafi nicht anzutasten. Sie versprachen, alles zu versuchen, Frieden zu finden und es zu keinem weiteren Blutvergießen zwischen Brüdern kommen zu lassen.

Der Westen und die internationalen Medien haben getan, als ob es dies alles noch nicht gebe, da sich dann ihre Darstellung des „diktatorischen Regimes“ selbst zerstören würde. Während des Treffens der Stämme Libyens in Tripolis – schon zu Beginn des Konflikts – überflogen die NATO-Jets die Stadt und verursachten ein fortgesetztes Durchbrechen der Schallmauer, um ältere Menschen und die Verantwortlichen der Stämme zu erschrecken, aber diese setzte die Versammlung fort, als ob sie es nicht hören würden. Anwesende Zeugen erklärten, dass diese NATO-Aktion wirklich einschüchternd und für die Beobachter verängstigend war.

FAZIT: Trotz der offenbar weltweit verhängten Nachrichtensperre ist bruchstückhaft zu erkennen , dass die NATO und ihre Söldnertruppen derzeit täglich gewaltig vor die Backen bekommen und auf verlorenem Posten in einem verlorenen Krieg stehen. Verflucht seien die Kriegstreiber, besonders Nicolas Sarkozy – möge ihm aus eigenem Blut ein Brutus erwachsen! Sie sollen nur als Schandflecken der Geschichte fortbestehen, als Mahnung für die Nachwelt!

Quellen: leonorelibia u.a.