Schlagwort-Archive: Ban Ki Moon

Adieu Montreux, c`est finis!

von H.-P. Schröder

 

7000 Jahre Kultur und Bank I Mongele hat fertisch!

 

Der Edle (2)

Wer die Schmutznatur der Schweine kennt, weiß,
daß Panik ausbricht,
sobald die Reinigungskolonne im Stall auftaucht.

.

„The syrian blood is on their hands.“

 

Montreux ist bereits vorbei, bevor es angefangen hat. Der syrische Aussenminister Muallem hat alles gesagt, was zu sagen ist und der heruntergekommenen Bande überheblicher Halsabschneider (Beachten sie bitte die Flegelhaltung des Kerry-Lümmels.) hinter dem Scheingerichtstresen, von Anfang an klargemacht, daß sich die Regierung der Syrischen Arabischen Republik jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten verbittet, daß sie ihre erste Aufgabe darin sieht, die Menschen Syriens zu beschützen (Zuhören Frau Kasnersauer!!!) und daß sie, die in Syrien wütenden Monster, bekämpfen wird, bis die besiegt sind.

Er hat die beteiligten Staaten ultimativ aufgefordert, dafür zu sorgen, daß die Waffenlieferungen aus Saudi-Arabien und Katarrh aufhören und er hat die Monsterunterstützer vorgeführt und dabei Erdogans Türkei hervor gehoben, die ihrem Nachbarn das Messer in den Rücken sticht. Der Edle Walid Muallem zählt auf, was seinem Volk angetan wird. Wir hier in Deutschland wissen, wovon Herr Aussenminister Muallem spricht, wir machen unsere eigenen Erfahrungen mit dem IndenRückengestochenwerden (Zuhören Frau Westerplattekasnersauer!)
Der Aussenminister zählt Minute um Minute um Minute die Greuel auf, die die von den von saudischen Monstern und von katarrhischen Monstern bezahlten und von amerikanischen Monstern gedeckten Monster, am syrischen Volk begehen, was in seiner abgrundtief monströsen Scheußlichkeit an das erinnert, was die Tschechen den Deutschen in den letzten Kriegstagen und später angetan haben (siehe: Ingomar Pust – Schreie aus der Hölle Ungehört – Zuhören Frau Kasnersauer!).

Abschrift aus der Erklärung des Aussenministers der Syrischen Arabischen Republik
http://webtv.un.org/watch/walid-muallem-syria-geneva-conference-on-syria/3090356200001/

Minute 22:18 – Monkele (M) unterbricht den Edlen Muallem das erste Mal

M: „ Äh, würden Sie zuende kommen…. sie sprechen schon 20 Minuten, schon länger als 20 Minuten…“
Der Edle Muallem: „Herr Generalsekretär, Sie haben 25 Minuten lang geredet*.
(Aus dem Hintergrund: oh, oh, oh…)  Ich, ich…“
M: „Nein, nein, nein… bitte “
Der Edle Muallem: „Ich bin hier angekommen nach 12 Stunden im Flugzeug….“
M: „Ich weiß, sie haben…. (eine Menge zu reden?)“
Der Edle Muallem: „… Ich benötige noch ein paar Minuten, um meine Rede zu beenden…“
M: „ Wie..“
Der Edle Muallem: „Das hier ist Syrien… ( Hier geht es um Syrien…)
M: „Wieviel haben Sie noch übrig?“ (Wie lange brauchen Sie noch?)
Der Edle Muallem: „Ich denke, 5 bis 10 Minuten.“
(Aus dem Hintergrund: uh, oah…)
M: „Oh nein, nein, nein, das ist zu…, das ist nicht… Können sie bitte…. Ich gebe Ihnen, (zu einem anderen Zeitpunkt) eine andere Gelegenheit…“
Der Edle Muallem: „Nein, nein, ich kann meine Rede nicht zerteilen, ich muß weitermachen…“
M: „Sie haben …schon 20 Minuten lang gesprochen…..“
Der Edle Muallem: „Ich tue mein Bestes, um…“
M: „Können Sie nicht einfach zum Ende kommen.., in ein oder zwei Minuten…“
Der Edle Muallem: „Nein, das kann ich nicht versprechen…. Ich muss meine Rede zuende führen.“
M: „Dann muß ich (wendet sich um, Richtung Jarba) dieselbe Zeit der Opposition geben…
Der Edle Muallem (gleichzeitig): „Nein, nein, ich muß sie beenden können, sie, sie leben in New York, ich lebe in Syrien. Ich habe das Recht, die syrischen Ansichten, hier in diesem Forum, darzulegen…….“
M: “Ja, ja natürlich, ich widerspreche dem nicht… „
Der Edle Muallem (gleichzeitig): “….nach drei Jahren des Leidens ist das mein Recht.“
(Man achte auf die Reaktion von Monkele.)
M: „Sie wissen, wir brauchen einen konstruktiven und harmonischen (!!!) Dialog, der Abstand nimmt von aufrührerischen (sagt Monkele!!!)……..“
Der Edle Muallem (gleichzeitig): „Sie haben 25 Minuten lang gesprochen. Ich muß mindestens 30 Minuten sprechen können.“
M (redet weiter): „ … was nicht konstruktiv ist, zur Zeit…
Der Edle Muallem: “Es ist konstruktiv, ich verspreche Ihnen, konstruktiv zu sein. Lassen Sie mich meine Rede beenden.“
M: „…. innerhalb von zwei, drei Minuten, bitte…“
Der Edle Muallem: „Okay.“
M: „Zwei oder drei Minuten. Ich gebe Ihnen nochmals eine Gelegenheit, okay?“
Der Edle Muallem: „Nochmal 20 Minuten, nicht wahr?“ (Setzt seine Rede fort.)

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auf Auftragstour im Osten oder „i am deeply concerned. – about my Seitescheitel.“

von H.-P. Schröder

Banki -der Agent III

Je feiger, desto mehr Leibwächter

Die Vereinte Nationen Anmassungs-Organisation ist eine private Organisation mit unbeschränkter Haftung. Sie wurde als Sammelbecken, der gegen das deutsche Reich kriegführenden Nationen, gegründet. In diesem Sinne wirkt und handelt sie bis in die Gegenwart. Mitglieder sind keine Staaten, sondern Privatpersonen, die privatrechtlich mit Leib, Leben, Vermögen und Seele für die Taten und die sekundären Folgen der Taten des Konstruktes Vereinte Nationen Organisation GmbH und CoKG in unbeschränkter Höhe haften. Das sollten die Protagonisten der Einführung einer planetaren Diktatur wissen.

Auf der sichtbaren Spitze der Vereinte Nationen Organsisation Gmbh und CoKG sitzt ein ungewählter Generalsekretär, ein Nobody, zur Zeit ist das Ihre Exzellenzy Doktor honoris causa Ban ki-Moon der Erste. Gewählt wurde er nicht, er wurde von unlegitimierten Privatpersonen gekauft. Der Südkoreaner Ban ki-moon der Erste kann auf ein buntes Dienerleben zurückschauen. Zuerst erschien er als Südkoreas Aussenminister, von Amerikas Gnaden, auf den Brettern, die die Schurkenbühne bilden. Angesichts der zu Millionen im Koreakrieg ermordeten Koreaner, bedarf es eines asymmetrisch zerrütteten Charakters, um so eine Rolle zu spielen. Eine hervorrragende Ausgangsposition um dann 2006, nach dem üblichen Geschacher zwischen den alliierten Kriegstreibern, zum sichtbaren Oberschurken gekrönt zu werden.
Seither spielt er hinter fünf Leibwächtern den Genossen Generalsekretär. Die unter seiner Federführung initiierten Krieg, Überfälle und Plünderungen nennt er „Missionen“, seine Soldatenhaufen nennt er „Friedenstruppen“, die operieren. Damit lässt sich trefflich täuschen, –  glaubt er. Den Rest macht er mit Gewalt nieder, – glaubt er.
Generalsekretär, ein interessanter Titel, erinnert irgendwie an Generalsekretär. Ban ki-Moon der Erste ist Generalsekretär der demokratischen UNO-Partei für Fortschritt, Frieden und Menschenrechte, einer kriminellen Organisation, die seit sie in der Schwatzbude tagt, Krieg führt, Massenmorde anstiftet, den Planeten plündert, die Menschen um die Früchte ihrer Arbeit betrügt, Erfinder ermorden lässt, in unvorstellbarem Ausmass die Menschheit bestiehlt, für wirtschaftliche Instabilität sorgt, an der Versklavung des menschlichen Geistes arbeitet und die Wirkungen der natürlichen evolutiven Kraft, die zu einer unaufhaltbaren Veränderung führen wird, zu behindern versucht. Ist der Herr General oder Sekretär? Oder General Sekretär? Die Frage ist einfach zu beantworten: Für seinen Chef ist er  der Leisetreter-Schreihals und Schreiberling, also ein Sekretär und uns, den wahren Menschen, gibt er den als Autorität daherkommenden, autoritär auftretenden, mit Vollmachten ausgestatteten General. Herr Mongele wird für jedes Wort bezahlt.
Banki Moon der Erste jettet um die Welt und spinnt seine Intrigen, der kleine Mann. Heute in Litauen, morgen in Polen.
Überall trifft er sich mit ausgewählten Kadern und vernebelt sie mit Puderzucker. Seine Reden enthalten, zum Teil wortsinnlich eingepasst, ganze Passagen aus Lehrbüchern über Indoktrination und psychische Kriegsführung.
Nachfolgend meine Wiedergabe seiner Rede in Wilnius, intellektuell über Generalsekretärniveau hinaus aufbereitet, eine freie und damit sinnvoll-interpretative Übersetzung einer aktuellen Simpel -Verlautbarung des Vielfliegers und Atmosphärenverschmutzers, des Generalsekretärdarstellers der Vereinte Nationen GmbH, his Excellency doctor honoris causa Bank, I Mongele, welche er, anlässlich seines Besuches in Litauen, vor handverlesenen Investoren und zukünftigen Kriegsgewinnlern abspielte:

Kaunas, Litauen, 17. November 2013 – Ansprache  des Generalsekretärs vor einer handverlesenen Gruppe von Schleimern der Magnus Universität in Wilnius in Litauen [Wie sie vorgesehen ist, gehalten zu werden.]

„Danke daß sie mich in dieser aufstrebenden Universität Willkommen heißen. Es ist eine große Freude und Ehre, mit einer so inspirierenden Gruppe von jungen Menschen (Schleimern) zusammen zu sein.
Besonders dankbar bin ich Ihnen für die Verleihung der Ehrendoktorwürde. (Applaus, Applaus!!!) Ich weiß, dass sie dadurch, durch mich und in mir, die Arbeit der Vereinten Nationen anerkennen – und die der tapferen und engagierten Mitarbeiter, die jeden Tag hart arbeiten, um auf der Welt den Frieden der Massengräber und das Wohlergehen unserer Sympathisanten bis zu deren eigener, ewiger Verdammnis, zu fördern. (Schleim und Schleim gesellt sich sich gern.)
Ich freue mich, als erster UN-Generalsekretär Litauen zu besuchen. Dieser Besuch verschafft mir ein Fenster in ihr Land und damit die Möglichkeit, mich in die innere und äussere Dynamik einzumischen, mit der sie sich den kritischen Fragen unserer Zeit, vor denen unsere Welt heute steht, stellen.
Litauen wird von uns dringend zur Aufrechterhaltung positiver und konstruktiver nachbarschaftlicher Beziehungen aufgefordert. Ich habe gerade Lettland und Estland besucht und gehört, wie Sie gemeinsam bemüht sind, den Ostseeraum in eine starke und florierende Region umzubauen, in der meine Auftraggeber Fuß fassen können.

Als aktives Mitglied der Europäischen Union hat Litauen eine wichtige Rolle im Umbau von Partnerschaften und in der Förderung der Eingriffe der EU, in die inneren Angelegenheiten einer Reihe von Ländern in der Region, gespielt.

Mit Ihrer aktuellen Präsidentschaft des Europäischen Rates und dadurch, daß Litauen als Gastgeber, noch in diesem Monat, den Gipfel der Östlichen Partnerschaft vorbereitet, setzt Litauen den eingeschlagenen Kurs fort, um seine Beteiligung an dem großen Projekt der europäischen Diktatur zu vertiefen.

Sie sind ein junges Land, das durch einen erfolgreichen demokratischen Übergang als Nationalstaat zugrunde gehen wird. Dafür sind sie zu loben und ich möchte sie ermuntern, Ihre Erfahrungen aktiv mit anderen zu teilen.

Als ein Land, das die Finanzkrise überwunden hat, erkannten Sie, daß der Weg aus der Krise Opfer sowie Neuerungen beinhalten muß. (Braves Mongele!)

Und jetzt sind Sie nur noch sechs  Wochen vom Beitritt zum Sicherheitsrat der Vereinten Nationen entfernt, wo Sie uns dann die nächsten zwei Jahre dienen werden. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Wahl in den Rat. Dies spiegelt unsere globale Wertschätzung wider, die sie sich dank Ihres langjährigen Dienstes auf den Gebieten Konfliktsicherung und Friedensverhinderung erdient haben. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an ihre Teilnahme an einem Dutzend Einsätzen der Vereinte Nationen GmbH und CoKG und an Ihre aktuellen Beiträge zur internationalen Schutztruppe in Afghanistan und zur EU-Trainings- und Ausquetsch-Mission in Mali.

Litauen ist ein relativ kleiner Staat, aber das Ausmass Ihrer Anbiederei an die internationale Gemeinschaft ist erstaunlich und übertrifft unsere Erwartungen. (Hört, hört!)

Meine Damen und Herren,
rückgratlose Dienstbereitschaft wird heute mehr denn je benötigt.

Dies sind schwierige Zeiten. Wir leben in einer Zeit des angestrebten Übergangs und des von meinen Auftraggebern geschürten dramatischen Wandels.

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was ist das Women`s International Forum (WIF)?

von H.-P. Schröder

… vor dem Banki Mongele am 13. September 2013 seine Brandrede hielt??

 

Int

Das Women`s International Forum ist eine Loge von Diplomateninnen, UNO-Angestellteninnen und Diplomatengatteninnen, in der Banki Mongeles Frau eine zentrale Position einnimmt, Frau Ban ist der Patronin des WIF. Finanziert werden die Aktivitäten des WIF von der UNO GmbH.

http://womensinternationalforum.org/
„WIF has a current membership of over 300 women and men. The UN Secretariat invites WIF to hold its briefings in a conference room in the UN Headquarters Building. The briefings are open not only to WIF members, but also to diplomats from the Permanent Missions to the UN and officials in the UN Secretariat. Mrs. Ban Soon-Taek, wife of the UN Secretary General, Ban Ki-Moon, is the Patron of the WIF. Many of the women who serve as their countries’ permanent representatives or as high-ranking officials of the UN Secretariat serve on the WIF Honorary Board.“

die Mission

„The mission of the Women’s International Forum is to provide a forum for briefings and discussions on international affairs, in order to promote understanding and mutual appreciation among members of the diplomatic community, the United Nations Secretariat and the United Nations community at large and to network, promote knowledge and raise awareness about current international issues particularly those related to the United Nations, and to uphold the purpose and the principles of the United Nations Charter.“

Banki Moons Brandrede im Original:
http://webtv.un.org/watch/ban-ki-moon-from-syria-to-sustainable-development-the-united-nations-on-the-eve-of-general-assembly-2013-women’s-international-forum/2670164033001

Ha, Ha

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Syrien: der Brahimi-Plan

Lakhdar Brahimi

erschienen bei voltairenet

von Thierry Meyssan

Der in Syrien lebende französische Intellektuelle, Journalist und Autor Thierry Meyssan, Gründer und Vorsitzender des Voltaire Netzwerk und Organisator der Axis for Peace Friedenskonferenz sowie Professor für internationale Beziehungen im Zentrum für strategische Studien in Damaskus schreibt seit einigen Wochen einmal wöchentlich eine Rubrik für die Damaszener Zeitung Tishreen, in der er die politische Entwicklung in Syrien analysiert und kommentiert. Wir veröffentlichen diese Texte seit dem 1. August auf Deutsch. – Die Redaktion

Nach dem zweiten Russisch-Chinesischen Veto (4. Februar), das eine ausländische Intervention in Syrien verbot, hat der Westen vorgetäuscht, Frieden zu suchen, während er einen großen geheimen Krieg führte. Auf diplomatischer Ebene legte er den Lawrow-Annan-Plan vor, während er verdeckt Zehntausende von Söldnern herbeiführte und einige der Beobachter von den Vereinten Nationen Köpfe der FSA einschleusten, indem sie ihre Reise trotz Straßensperren organisierten.

Das Attentat, das das syrische Militär-Befehlskommando enthauptete (18. Juli), sollte den Contras das Tor nach Damaskus öffnen und damit dem Westen den „Regimewechsel“ ermöglichen. Es war dem absolut nicht so. Indem er Konsequenzen aus diesem Fehlschlag zog, und trotz des dritten russischen und chinesischen Vetos, unternahm der Westen einen weiteren Schritt: statt eines „Regimewechsels“ Chaos verbreiten. Um dies zu tun, sabotierte der Westen den Lawrow-Annan-Plan und kündigte seine Absicht an, Präsident Baschar Al-Assad zu ermorden.

Die Operation begann mit Indiskretionen in der Presse. Reuters, NBC, Le Parisien, Le Canard Enchaîné, The Sunday Times und Bild am Sonntag deckten auf, dass Barack Obama seit Monaten eine geheime militärische Einmischung genehmigt hatte, dass die Vereinigten Staaten, die Türkei, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Deutschland in Übereinstimmung handelten, und dass dieser geheime Krieg vom Hauptquartier der NATO-Basis in Incirlik koordiniert wurde.

Sofort nach der Aufdeckung des US-Präsidentschafts-Befehls reichte Kofi Annan seinen Rücktritt ein. Es war vergeblich, einen Waffenstillstand im Namen des Sicherheitsrates zu verlangen, während Mitglieder des Rates behaupteten, Kriegstreiber zu sein. Der Sondergesandte der Generalsekretäre der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga sagte nun, es wäre für jedermann unmöglich, seine Mission fortzusetzen, da die Mission selbst, angesichts der „Uneinigkeit“ des Rates, illusorisch wäre.

Trotzdem konnten die westlichen Länder auf die Generalsekretäre der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga zählen, um ihren imperialen Ambitionen den Anschein des Pazifismus und der Legalität zu verleihen. Sie haben daher einen neuen, besonderen gemeinsamen Repräsentanten,

ernannt. Nach der Ernennungserklärung hat Ban Ki Moon ihm nicht als Mission den vom Sicherheitsrat genehmigten Lawrow-Annan-Plan aufgetragen, sondern „seine Talente und außergewöhnliche Erfahrung“ zu benützen, um Syrien „zu einem dem legitimen Wunsch des syrischen Volkes gemäßen politischen Übergang“ zu führen.

Um zu verstehen was sich hier vorbereitet, reicht es zu wissen, was die „Talente und Erfahrungen“ von Herrn Brahimi sind. Sohn eines Kollaborateurs der französischen Besatzung und kein Held der algerischen Unabhängigkeit, wie er es gerne mit einer Namens-Homonymie glauben macht – ist Lakhdar Brahimi einer der Schmeichler der „humanitären Einmischung“, der politisch korrekte Ausdruck für Neo-Kolonialismus. Sein Name bleibt mit dem Bericht der Kommission für friedenserhaltende Operationen verbunden, deren Vorsitz er innehatte. Er wunderte sich nicht über die Abdrift, die die UNO dazu brachte, Interpositions-Kräfte zu schaffen, um politische Lösungen gegen die Meinung der Kriegsparteien aufzudrängen, anstatt für die Umsetzung der zwischen ihnen auf gerechte Weise vereinbarten Friedensabkommen zu wirken. Im Gegenteil, er befürwortete, diese globale Gouvernance auf eine Doktrin der Intervention und eines supranationalen Nachrichtendienstes zu stützen. So entstand der Dienst „Entscheidungsunterstützung“. Nachträglich und ohne selbst den Sicherheitsrat zu informieren, unterzeichnete Ban Ki Moon ein Protokoll mit seinem Amtskollegen der NATO (23. September 2008), das diesen Dienst mit dem Atlantischen Bündnis verknüpft. Soviel zu seinem „Talent“.

Was die „Erfahrung“ von Herrn Brahimi betrifft, führte sie ihn dazu, das libanesische konfessionelle Regime (Abkommen von Taif) zu erfinden und das afghanische Narco-System (Bonn Agreement) zu errichten. Er versuchte auch an dem „Umbau“ vom Irak teilzunehmen, d.h. an seiner Teilung in drei getrennte Staaten, darunter ein sunnitischer, in dem man die Haschemitische Monarchie wiederhergestellt hätte. Das Nützliche mit dem Angenehmen kombinierend, verheiratete er seine Tochter Rym (damals Journalistin bei CNN) mit Prinz Ali, so dass, falls der König würde, sie Königin von Irak würde. Aber sein Größenwahn stieß auf heftigen Widerstand der Baath-Partei und Washington gab das Projekt auf.

Dies ist noch nicht alles. Seine offiziellen Biographien vergessen zu berichten, dass der große „Demokrat“ Lakhdar Brahimi eins der zehn Mitglieder des obersten Sicherheitsrates war, der in Algier den Putsch von 1992 verübt hatte, die Wahlen für null erklärte, Präsident Bendjedid zum Rücktritt zwang und die „Jänner“-Generäle an die Macht brachte. Es folgte ein Bürgerkrieg – ein Modell, das Washington heute in Syrien anwenden möchte – wo beide Seiten von den Vereinigten Staaten manipuliert wurden. Während dieser Zeit nahm der Anführer der Islamisten, Abbassi Madani (heute nach Katar geflohen), zum politischen Berater den pseudo-weltlichen Burhan Ghalioun (künftiger Präsident des syrischen National-Rates). Die bewaffnete islamistische Partei GSPC (2007 umbenannt zu „Al Qaeda im islamischen Maghreb“) wurde mit dem Waffenumgang gemeinsam mit der „islamischen Kämpfer Gruppe in Libyen“ (seit 1997 umbenannt in „Al-Qaida in Libyen“) ausgebildet; die meisten der Kämpfer der beiden Gruppen sind nun in die „Freie syrische Armee“ (FSA) übernommen worden.

Es ist in diesem Zusammenhang interessant, dass der französische Minister für auswärtige Angelegenheiten, Laurent Fabius, die französischen hinteren Basen in den Grenzstaaten von Syrien kontrollierte. Als er in Jordanien war, sagte er: „Ich bin mir der Stärke dessen bewusst, was ich jetzt sage: Herr Baschar Al-Assad würde nicht verdienen, auf der Erde zu sein.“ Ohne den Daumen in Richtung Boden zu wenden, ist Fabius Imperator daher vom „Baschar muss raus!“ zum „Baschar muss sterben!“ übergegangen.

Der Westen hat eine Botschaft für Moskau und Peking. Er wird nicht nachgeben. Er wird mit allen Mitteln bis zum Ende gehen. (PK)

Thierry Meyssan

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: voltairenetNeue Rheinische Zeitung (Deutschland)