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Gaddafis Vorhersage hat sich bewahrheitet

paris y gadafierschienen bei „Alles Schall und Rauch“

Kurz nach Beginn des von der NATO inszenierten Umsturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen im Februar 2011 warnte er den Westen vor den Konsequenzen. Wenn seine Regierung stürzen sollte, sei ganz Nordafrika vor einer Terrorwelle bedroht. Sein Land sei doch ein bedeutender Partner im Kampf gegen die radikal-islamischen Terroristen. Dem Land komme eine wichtige Aufgabe beim Schutz des Friedens in der Region sowie in der Welt zu. Deshalb würde er nicht verstehen, warum der Westen sich mit Al-Kaida verbündet hätte um ihn zu stürzen. Er sagte damals, wenn er fallen würde, dann würde Chaos und ein Krieg Nordafrika überziehen. Sieht so aus wie wenn seine Warnung richtig war und jetzt seine Vorhersage eingetroffen ist.

Der euphorische Sturz der Diktatoren in Tunesien, Ägypten und Libyen hat seinen Preis. Eines hatten diese Machthaber gemeinsam, unter ihnen gab es keinen radikalen Islamismus, oder sie hatten ihn mindestens unter Kontrolle. Durch ihre Entfernung mit dem sogenannten „arabischen Frühling“ wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Spätestens durch die Ermordung des amerikanischen Botschafter in Bengasi und Stürmung des US-Konsulat hat der Westen erkennen müssen, die Kämpfer des Dschihad die sie rekrutierten, mit Waffen versorgten und gegen Gaddafi einsetzten, haben sich gegen sie selber gewendet und die Situation ist viel schlimmer als vorher.

Nicht nur haben die radikalen Islamisten in Libyen die Macht übernommen und das Land in ein Terrorregime verwandelt, sondern von dort aus wird der Kampf für einen Sturz der säkularen Regierungen in alle Nachbarstaaten getragen. Jetzt sind französische Soldaten und militärisches Gerät nach Mali entsandt worden, um vorrückende islamistische Kämpfer zurückzudrängen, die bereits Zweidrittel des Landes kontrollieren. In Algerien hat eine Bande von Al-Kaida Terroristen die aus Libyen über die Grenze kamen eine Gasförderanlage überfallen und mehr als 40 Geiseln genommen. Die Befreiung ist jetzt mit einem Blutbad zu Ende gegangen.

In Syrien genau so. Auch da verwendet der Westen die Dienste der extrem ausgerichteten Dschihadisten um Assad zu stürzen. Sie werden sogar aus den bekannten Kampfgebieten der Islamisten in Tschetschenien, Afghanistan und Pakistan rekrutiert, mit Türkish Airlines in die Türkei eingeflogen, in Lager an der Grenze ausgebildet und mit Waffen versorgt, um sie nach Syrien zu schicken, damit sie dort Terror und Chaos verbreiten. Die westlichen Medien haben die Aufgabe, die Darstellung der Situation völlig umzukehren und die Massaker an der Zivilbevölkerung der syrischen Armee anzuhängen, damit die NATO einen Grund hat aus „humanitären Gründen“ intervenieren zu können.

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Libyen: Al-Quaida bedroht Zliten

von John Schacher

Um Zliten braut sich ein Unwetter zusammen. Bereits vor Tagen wurde gemeldet, dass die Al-Quaida ein dortiges religiöses Grabmal, das Grab des Abdel Salam Asmar – wahrscheinlich eines Sufis – zerstören will. Es war von 100 Trucks mit 1000 mitreisenden Al-Quaida-Terroristen die Rede, die sich von Benghazi aus nach Zliten begeben haben, um sich dort mit ihren örtlichen Anhängern ans gewohnte Zerstörungs-Werk zu machen.

Nun sollen sich aber überraschend die Stämme von Bani Walid, Tarhounah sowie südliche Stämme genauso wie viele junge Leute aus Abu Salim und Green Square in Tripolis bereit erklärt haben, ihren Cousins in Zliten zu helfen. Viele haben sich bereits auf den Weg genacht. Geschätze 3500-4000 Kämpfer sind in etwa zur Verteidigung unterwegs. Hoffentlich können sinnlose Kämpfe vermieden werden. Was die neuzeitliche Organisation Al-Quaida reitet, die Gräber islamischer Heiliger (aktuell aus dem 15. Jahrhundert) schänden zu wollen, bleibt ein Rätsel.

Quelle: LibyaSOS

Kindermund tut Wahrheit kund:


Abfallsituation in Tripolis laut einem Zintan-TV-Bericht:


schöne Bilder aus dem früheren, noch intakten Libyen:


älteres Video aus Sirte, als die NATO gerade die Grünen vom Meer abschneiden will:


Kinder-Opfer des Krieges, in dem die NATO nur „60“ zivile Tode verursacht haben will:


 

USA und Al-Qaida zu Syrien einig, Morden geht weiter

Bild: qpress

erschienen bei q-press

Terror International: Offenbar haben sich Al-Qaida und die USA wenigstens in Teilen wieder auf ihre gemeinsamen Wurzeln besonnen. Dies ergibt sich aus jüngst per Videobotschaft veröffentlichten Aufrufen des Vorstandsvorsitzenden der Al-Qaida Terror Division, Aiman al Sawahiri, worüber unter anderem der Stern an dieser Stelle berichtet. Al-Qaida will demnach mit vermehrten Anschlägen in Syrien die Opposition unterstützen und die USA wollen sich verstärkt mit Waffen und Kommunikationsgerät für eben diese Assad-Gegner engagieren. Differenzen sind also in der gemeinsamen Zielsetzung kaum mehr zu erkennen.

Damit scheint das Care-Paket für diese Seite geschnürt zu sein, wohingegen Assad sich anderweitig um Rückhalt bemühen muss, was aber augenscheinlich auch gewährleistet ist. Die Einigkeit zwischen den USA und Al-Qaida verwundert nur im ersten Moment. Bedenkt man die gemeinsamen Erfolgen in Libyen dann überrascht diese Gemeinsamkeit nicht wirklich. Beide Parteien wollen in Syrien einen weiteren Gottesstaat errichten. Die USA einen des Mammon und Al-Qaida einen islamischen. Vermutlich wird die Ausprägung des neuen Gottesstaates am Ende der Befreiungsaktion im Los-Verfahrens entschieden. In den bisherigen Staaten des arabischen Frühlings liegt aus unerfindlichen Gründen Allah in den meisten Fällen nach Punkten deutlich in Führung, was allerdings die USA nicht davon abhält weiterhin verstärkt mit Waffengewalt für das „Gute“ einzutreten und eben die besagten Gemeinsamkeiten zu pflegen. Spötter behaupten gar dass eine Schwächung des arabischen Raumes schon eine Stärkung der USA bedeuten würde, was natürlich reine Spekulation ist.

Rein sachlich gesehen trennt diese beiden Parteien auch nicht sonderlich viel voneinander. Die eingesetzten Mittel zur Erreichung der jeweiligen Ziele gleichen sich ziemlich und sind meistenteils sehr explosiv, wobei Al-Qaida meint zusätzlich mit dem Koran das schärfere Schwert in Händen zu halten.

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ab Montag im Handel: “Mordanschlag 9/11“

Bild: Wikipedia

von Lars Schall bei RADIO-UTOPIE

danke an Steffen

Nach Überwindung einiger Schwierigkeiten mit der Druckerei ist mein Buch “Mordanschlag 9/11. Eine kriminalistische Recherche zu Finanzen, Öl und Drogen“ ab Montag endlich im Versand zu beziehen.

Das Buch geht insbesondere der Frage nach: Was haben Pipelines in Zentralasien, die Problematik des Peak Oil, der US-Dollar, illegale Drogen und der militärisch-industrielle Komplex mit dem 11. September 2001 zu tun?

Das Buch kann beim Schild Verlag hier bestellt werden. Zwei Leseproben finden sich hier und hier.

Ein Interview zu einigen Themen-Schwerpunkten des Buches mit dem Autor im “Alpenparlament“ findet sich ferner hier.

Zum Buch:

Was haben Pipelines in Zentralasien, die Problematik des Peak Oil, der US-Dollar, illegale Drogen und der militärisch-industrielle Komplex mit dem 11. September zu tun? Solchen und anderen Fragen geht der Finanzjournalist Lars Schall in seinem Buch „Mordanschlag 9/11“ nach. So dürfte das vorliegende Buch zum Thema der von Richard Cheney geleiteten Energy Task Force, die im Frühjahr 2001 im Weißen Haus hinter verschlossenen Türen tagte, die bisher ausführlichste Darstellung in deutscher Sprache bieten. Dasselbe gilt für den Insiderhandel, der an den internationalen Börsen kurz vor den Anschlägen vom 11. September 2001 auftrat.

Schall hat sich für sein Buch mit zahlreichen Experten ausgetauscht, die teilweise zum ersten Mal in deutscher Sprache zu Worte kommen, darunter:

· der Investigativjournalist Michael C. Ruppert,

· die Ökonomen William K. Black und Ronen Palen,

· die Autoren Ellen Brown und Peter Dale Scott,

· der Finanzjournalist Max Keiser,

· die Historiker Daniele Ganser und F. William Engdahl,

· die ehemalige Wall Street-Investmentbankerin Catherine Austin Fitts.

Ferner bringt Schall erstmals Texte und Informationen, die noch nie auf Deutsch erhältlich waren, und erarbeitet eine ausführliche Darstellung eines der wichtigsten Bücher zum 9/11-Thema, das zwar in der Bibliothek der Wirtschaftsfakultät von Harvard steht, aber bisher keinen deutschsprachigen Verleger fand: “Crossing the Rubicon“ von Mike Ruppert.

Der Autor:

Lars Schall wurde am 31. August 1974 in Herdecke an der Ruhr geboren. Er studierte an den Universitäten Dortmund und Knoxville, Tennessee unter anderem Journalistik. Er ist freier Finanzjournalist mit den Schwerpunkten Öl, Edelmetalle und Geldsystem. Darüber hinaus arbeitet er als Übersetzer von Finanz- und Wirtschaftstexten. Er lebt im Ruhrgebiet.

Quelle: RADIO-UTOPIE