Schlagwort-Archiv: al Kaida

offener Brief an die Europäer hinter dem US-israelischen Eisernen Vorhang

nwo terrorerschienen bei voltairenet

von Hassan Hamadé

Vom Westen aus gesehen führt die NATO Krieg gegen den Terrorismus. Aber außerhalb dieser geordneten Welt ist die Wahrheit eine andere: die NATO ist Meister des internationalen Terrorismus, welche Schulungs-Lager der Al-Kaida in Libyen beschützt und die Installation von anderen auf ihrem eigenen Boden, in der Türkei unternimmt. Nie hat Al- Kaida Regierungen gestürzt, noch Nationen erobert, immer aber menschliche Gesellschaften zerstört, indem sie für Washington Leo Strauss’ Lehre über das aufbauende Chaos anwendete. Für Hassan Hamadé begann die Zivilisation schon in Syrien, als Europa, Nordamerika und Israel noch im Stadium der Barbarei waren. Sie haben davon kein Bewusstsein und denken, Syrien überlegen zu sein? Er wird Ihnen die Augen öffnen.

Ein Bild von der Situation in dieser Zone wurde von dem ehemaligen Stabschef der französischen Streitkräfte, Admiral Édouard Guillaud, in einem Treffen mit etwa 20 Journalisten in Paris, am 26. Januar 2014 gegeben, eine Woche vor seinem Abgang in den Ruhestand. Er erklärte: „Der Süden Libyens ist ein wahres schwarzes Loch geworden (…)“. ein Ort der Regenerierung, der Waffen-Lieferung an Terroristen, er ist der neue Schwerpunkt des Terrorismus“.

Diese Enthüllungen sind sehr ernst. Vor allem wenn sie von einem Mann kommen, der keine Skrupel hatte, die Mission in Libyen auszuführen, für die er in enger Abstimmung mit seinem britischen Gegenstück verantwortlich war. Aber diese schockierend erscheinenden Enthüllungen haben den Vorzug, wahr zu sein. Jedoch die Geständnisse von dem Admiral sind noch nicht zu Ende. Er geht viel weiter, um selbst eine neue militärische Intervention vorzuschlagen (das heißt eine neue Runde der Zerstörung von dem, was im Land noch nicht ganz zerstört wurde). Er sagte buchstäblich: “ Ideal wäre, ein internationales Unternehmen im Einvernehmen mit den [libyschen] Behörden zu organisieren. Und wir müssen tatsächlich eines Tages die Frage einer Intervention stellen. Aber das Problem ist, dass es zuerst einen Staat im Norden des Landes geben müsste“ [3].

die NATO und die „Bequemlichkeit der Lüge“

Wenn man die Geständnisse des Admirals anhört, scheint Frankreich keine Rolle in der Führung des Angriffskrieges von 2011, in der Zerstörung des libyschen Staates und der Umwandlung seines riesigen Territoriums in einen „neuen Schwerpunkt des Terrorismus“ gespielt zu haben. War es nicht diese Beteiligung an einem der schmutzigsten, verbrecherischsten und lügenhaftesten kriegerischen Unternehmen, die irreführender Weise als edle Unterstützung des so genannten „arabischen Frühlings“ seitens Frankreich und dem Vereinigten Königreich dargestellt wurde? Ganz zu schweigen von den 160.000 Opfern der Massaker und Morde, die diesen Aggressionskrieg begleitet haben [4].

Kommen wir zur „Bequemlichkeit der Lüge“ [5], die die atlantische Rede über diese gigantische Destabilisierung anhaltend schmückt, welche sich durch die US-amerikanische „aufbauende Chaos“-Strategie auf mehrere Länder auswirkt. Diese durch den Terrorismus des Mediensystems weitergeleitete „Bequemlichkeit der Lüge“, will Ihnen und uns noch einmal weismachen, dass die NATO nicht in der Lage sei, diese Terroristenproduktion zu lähmen, oder gar auszurotten. Die Realität der Tatsachen auf dem Boden verlangt jedoch eine kategorische Ablehnung, ohne Berufung, dieser grotesken Lügen, wegen der perfekten Beherrschung des libyschen Luftraums durch die französisch-britischen Luftstreitkräfte, sowie der kontinuierlichen Überwachung des süd-libyschen Territoriums durch «westliche» Satelliten, die auf die geringste Bewegung, den kleinsten Lärm, in dem weiten Land der Sahara reagieren, mit besonderem Augenmerk für die „drei Zentren des schnellen Trainings für den Dschihad“. Jeder kennt die extreme Unsicherheit dieser unter dem freien Himmel der Sahara stehenden Terrorismus-Akademien, ohne jegliches schützendes Dach, die sich ja leicht in ein Ziel eines Feindes im Himmel verwandeln könnten.

Die französisch-britischen Luftstreitkräfte bieten jedoch allein den wirklichen Schutz dieser drei Lager von Al-Kaida im libyschen Raum. Diese Realität, auch wenn sie für Sie pervers erscheinen mag, und die der Eiserne US- israelische Vorhang Ihnen verbirgt, erteilt daher den Behauptungen von Paris, London und anderen NATO-Hauptstädten der bequemen Lüge, wonach der ’westliche’ Block entschlossen sei, die große und schwere Aufgabe, die Terroristen zu terrorisieren, sie in den Worten eines François Hollande zu „zerstören“, ein klares Dementi.

Das ist nur ein kleines Beispiel, unter vielen anderen, von dem Fall der Masken und dem Zusammenbruch der seit Jahrzehnten gebauten Zitadelle der Lügen rund um die NATO. Ihr „Westen“ und seine schlechte Gesellschaft bedrohen den Frieden der Welt und die Zukunft der Menschheit. Die extreme Leichtsinnigkeit Ihrer Führungskräfte und ihre Spielchen und ihre kriminelle Gier verwandeln Ihre politischen Regime in Raub-Diktaturen, unvereinbar mit der Existenz einer Rechtsstaatlichkeit. Die Politik, die sie in Ihrem Namen führen, gleitet unaufhaltsam in Richtung Totalitarismus.

Diese Erkenntnis ist penibel, aber sie hat das Verdienst, aufrichtig zu sein.

Übersetzung: Horst Frohlich

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Saudi-Arabien: 3 Milliarden Dollar für Schweigen und Verrat

François Hollande und der Milliardär Saad Hariri in Riyad. Im Hintergrund die Minister Jean-Yves Le Drian und Laurent Fabius - Bild: voltairenet
François Hollande und der Milliardär Saad Hariri in Riyad. Im Hintergrund die Minister Jean-Yves Le Drian und Laurent Fabius – Bild: voltairenet

erschienen bei voltairenet

von Thierry Meyssan

Aber warum hat Saudi-Arabien nun beschlossen, die libanesische Armee mit 3 Milliarden französischen Waffen auszurüsten, während in den vergangenen Wochen seine Relais im Libanon ständig den „Volk-Armee-Widerstand“-Slogan anprangerten und die Zusammenarbeit zwischen dem Militär und der Hisbollah anfochten? Ist diese plötzliche Großzügigkeit nicht der Preis des Libanesischen Schweigens, des Vergessens von hunderten Opfern des saudischen Terrorismus im Land der Zedern und des französischen Verrates seiner Verpflichtungen im Nahen Osten?

Der Besuch von François Hollande – begleitet von 30 Leitern von großen Unternehmen – in Saudi Arabien, am 29. und 30. Dezember 2013, sollte sich hauptsächlich auf Wirtschaftsfragen und die Zukunft von Syrien und Libanon konzentrieren. Die internationalen politischen Fragen sollten zwischen den Franzosen und Saudis diskutiert werden, aber auch in Anwesenheit vom libanesischen Führer, Präsident Michel Sleiman und dem ehemaligen libanesisch-saudischen Ministerpräsidenten Saad Hariri (der als biologisches Mitglied der königlichen Familie angesehen wird), sowie dem Präsidenten der syrischen Nationalen Koalition, dem syrisch-arabischen Ahmad Assi Dscharba [1]

Während des Besuches kündigte Saudi-Arabien plötzlich an, der libanesischen Armee 3 Milliarden Dollar französische Waffen anzubieten. Diese Großzügigkeit kommt außerhalb des vorgegebenen Zeitplanes, da eine internationale Konferenz im Februar oder März Geld für den Libanon im Allgemeinen und im Besonderen für seine Armee sammeln sollte. Der Libanon hatte noch nie solch ein Geschenk erhalten. …

… Ein Abgeordneter erwähnte einen saudischen Vorschlag von $ 3 Milliarden, damit die Geständnisse von Majed al-Majed nicht aufgenommen würden und ihn nach Riad auszuliefern. Die Al-Akhbar Tageszeitung argumentierte, dass der Häftling sowieso in Lebensgefahr wäre und die Gefahr lief, durch seine Sponsoren ermordet zu werden, um sicher zu sein dass er nicht spricht.

Am nächsten Tag nach diesem Editorial meldete die libanesische Armee seinen Tod. Der Körper von Majed el-Majed wurde obduziert, aber im Gegensatz zum strafrechtlichen Verfahren, nur von einem Arzt allein. Er schloss auf einen Tod, als Folge seiner Krankheit. Seine sterblichen Überreste wurden nach Saudi-Arabien überführt und im Beisein seiner Familie und der von Ben Laden begraben. …

… Wie auch immer, falls König Abdallah wirklich 3 Milliarden Dollar gezahlt hat, werden nur wenige der libanesischen Armee zukommen. Dazu gehört erstens die traditionelle königliche ’Großzügigkeit’ für jene, die dem Herrscher gedient haben. Daher erhielt Präsident Michel Sleiman protokoll-gemäß sofort persönlich $ 50 Millionen, und Präsident François Hollande eine seiner Funktion angemessene Summe, unbekannter Höhe, von der man nicht weiß, ob er sie akzeptiert hat oder nicht. Das Saudische Prinzip der Korruption gilt genauso für alle Libanesische Offiziere und Französische Beamten, die an der Transaktion teilgenommen haben und teilnehmen werden. Zweitens: der Großteil der Summe wird an den französischen Fiskus gezahlt, und Frankreichs Aufgabe wird dann sein, dem Libanon Waffen und militärische Ausbildung zukommen zu lassen. Es gilt hier, das geheime militärische Engagement Frankreichs seit 2010 zu belohnen, das Schüren der Unruhen in Syrien um den Alawiten Baschar Al-Assad zu stürzen, den der Diener der zwei heiligen Moscheen als Vorsitzender eines muslimischen Landes nicht akzeptieren kann [5]. Da es aber keinen Preiskatalog gibt, wird Paris diese Spende nach seinem Gutdünken bewerten. Auch wird Paris die Art der Waffen und Ausbildung bestimmen, die es geben wird. Es ist jedoch bereits klar, dass es nicht ein Material anbieten wird, das später verwendet werden kann, um dem Hauptfeind des Libanon, Israel, effektiv widerstehen zu können. …

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al-Qaida-Luftwaffe immer noch auf Stand-by

saumilchbauererschienen bei Asia Times Online

von Pepe Escobar

Übersetzung John Schacher

Es war heute vor 12 Jahren. Historiker werden registrieren, dass nach der offiziellen Erzählung 19 einer transnationalen Terror-AG verpflichtete Araber mit Teppichmessern und minimalen Flugkünsten Jets in Raketen verwandelten, um das US-Mutterland anzugreifen und dabei die aufwändigsten Abwehrsysteme der Erde täuschten.

Schneller Vorlauf bis 2013. Hier ist eine 15-Sekunden-Version der Rede des Präsidenten der Vereinigten Staaten (POTUS) bezüglich Syrien, einen Tag vor dem 12. Jahrestag von 9/11:

„Unsere Ideale und Prinzipien, sowie unsere nationale Sicherheit stehen auf dem Spiel. Die Vereinigten Staaten sind „der Anker der globalen Sicherheit „. Obwohl das Militär der Vereinigten Staaten“ keine Nadelstiche durchführt“, tragen wir immer noch die Verantwortung dafür, Regimes, welche sich über die lange befolgten Konventionen zum Verbot der Verwendung von biologischen, chemischen und nuklearen Waffen hinwegsetzen, zu bestrafen.

Deshalb habe ich beschlossen, einen unbegrenzten, gezielten Militärschlag gegen Washington DC zu führen.“

Für unzählige Weltbürger klingt diese alternative Version vorhersehbar so weit hergeholt, wie die offizielle Version der Geschehnisse vor 12 Jahren. Der Nebel des Krieges verdeckt auf mysteriöse Weise. Aber es bleibt eine Tatsache, dass der derzeitige, „sich sträubende“ (Farce) Kaiser fortfährt, seine „Glaubwürdigkeit“ – und die seiner Nation – mit einer „begrenzten“, „kinetischen“ Operation hinsichtlich seiner selbst definierten „roten Linie“ gegen chemische Waffen abstützen zu wollen.

Gesichtsverlust

In der Theorie funktioniert der russische Plan, dass Damaskus sein chemisches Waffenarsenal überstellt, aufgrund seiner eingebauten chinesischen Weisheit. Niemand verliert sein Gesicht – von Obama und dem US-Kongress über die Europäische Union zur UNO und der noch farcigeren „Arabischen“ Liga, die im Wesentlichen eine saudi-arabische Kolonie ist.

Obwohl Obama mittels eines Medien-Blitzkriegs den Ruhm für ihn einheimst, wurde es Asia Times Online bestätigt, dass der Plan letzte Woche von Damaskus, Teheran und Moskau ausgearbeitet wurde – nach einem Damaskus-Besuch durch den Leiter des nationalen Sicherheits-Ausschusses des iranischen Majlis (Parlaments), Alaeddin Boroujerdi. US-Außenminister John Kerrys inzwischen berühmter „Ausrutscher“ sorgte dann für die Eröffnung.

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de Maizière für Verhandlungen mit Taliban

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ist wohl nicht mehr weit hin…

erschienen bei tagesschau.de

Im Streit um Friedensgespräche mit den afghanischen Taliban hat sich Verteidigungsminister Thomas de Maizière für Verhandlungen mit den Aufständischen ausgesprochen.

Voraussetzung sei aber, dass die radikalislamischen Taliban die Verfassung Afghanistans anerkennen und sich vom Terrornetz Al Kaida distanzierten, sagte de Maizière in der westafghanischen Provinzhauptstadt Herat.

… Die Taliban hatten am Dienstag ein Verbindungsbüro in Doha im Golf-Emirat Katar eröffnet. An dem Büro enthüllten sie eine Plakette mit der Aufschrift „Islamisches Emirat Afghanistan“, auf dem Gelände hissten sie die Taliban-Flagge. Die USA kündigten wenige Stunden nach der Eröffnung des Büros an, direkte Friedensgespräche mit den Taliban in Doha aufzunehmen.

… Angesichts des Protests von Karsai wurde der für die nächsten Tage geplante Beginn der Gespräche zwischen den USA und den Taliban auf unbestimmte Zeit verschoben.

De Maizière betonte, jeder, der zu einer friedlichen Lösung des Afghanistan-Konflikts beitragen könne, sei willkommen.

… Von den einst mehr als 5000 deutschen Soldaten sind noch 4100 in Afghanistan. 2015 sollen es nur noch 600 bis 800 sein.

Quelle: tagesschau.de