Links/Rechts 15.1.18

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… „Dieser Fehler hätte vermieden werden können, wenn die Autoren Kontrollexperimente durchgeführt hätten. Dr. Lanka erklärt: „Mit den Ergebnissen der genetischen Untersuchungen sind alle Existenz-Behauptungen zum Masern-Virus wissenschaftlich widerlegt.“, denn „Da es neben diesen sechs Publikationen nachweislich keine anderen Publikationen gibt, in denen mit wissenschaftlichen Methoden versucht wurde, die Existenz des Masern-Virus zu beweisen, haben das nun höchstrichterliche Urteil im Masern-Virus-Prozess und die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen Konsequenzen: Allen nationalen und internationalen Aussagen zum vermuteten Masern-Virus, zur Infektiosität von Masern, zu Nutzen und Unbedenklichkeit der Masern-Impfung wurden der Anschein von Wissenschaftlichkeit und damit die rechtliche Basis entzogen.“ Die Masern-Impfung, die schon fast zu einer Pflichtimpfung geworden wäre, ist anscheinend völlig überflüssig. Aber nicht nur das, sie scheint auch mehr Gefahren zu beinhalten als andere Impfungen.“ …

DU: Bundesgerichtshof bestätigt: Es gibt keinen Nachweis für Masernvirus!


… „Die Koordinaten der Steuerprogramme dieser Drohnen sind präziser als jene, die öffentlich zugänglichen Quellen entnommen werden können.“ …

voltairenet: Analyse der Drohnen, die Hmeymim angegriffen haben


… „Für Staaten an der EU-Außengrenze wie Griechenland oder Italien ist das eine große Belastung. Das Dublin-Regime gilt seit Langem als gescheitert. Im November hat das EU-Parlament daher Reformen angestoßen.

Nach den Informationen des Magazins will das EU-Parlament erreichen, dass unter Umständen dasjenige EU-Land für den Flüchtling zuständig ist, in dem schon dessen Angehörige leben.“ …

p-tv: Gestern Verschwörungstheorie, heute Realität: 45.766 Flüchtlinge per Flugzeug eingeflogen


… „Viele der Häftlinge verhungerten oder starben an Krankheiten wie Dystrophie, Ruhr, Tuberkulose und Typhus. Am 14. Januar 1950 verkündete die Sowjetische Kontrollkommission die Schließung dieser und weiterer Anlagen.“ …

Gegenfrage: 14.01.1950: KZ Buchenwald wird geschlossen


 

Monumentale Kunst

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Eine Studie über Franz Metzner

Geld und Mode sind die wahren Götter der Menschheit.

Geld und Mode sind die wahren Götter der Menschheit. Sie sind so alt als die Kultur, ihre Lebenskraft ist, zäher als die aller erträumten Gottheiten. Ihre Macht wird erst enden, wenn das ersehnte Traumreich des ewigen Friedens zur Wirklichkeit wird; sie reicht in alle Gebiete des Lebens. Geld und Mode beherrschen auch die Geschichte der Kunst. Die Mode regiert hier nach dem altbewährten launischen Grundsätze variatio delectat. Sie gibt jeder Zeit ihre moderne Kunst.  Auch unsere Moderne ist nur eine Mode, nur dass in ihr mächtige Keime aufspriessen zu einer besseren modernen Kunst; dann werden unsere Nachfahren ebenso mitleidig uns betrachten oder übersehen, wie wir unsere Vorgänger. In der Malerei hat heute die Landschaft die Stelle der Nazarener, Bauern und Anekdotenmaler, der grossen Historie eingenommen. Landschaften füllen alle Ausstellungen, bis man ihrer überdrüssig ein anderes gelobtes Land erfinden wird, auf das sich dann alle Maler ebenso herdenhaft stürzen werden, wie heute auf die Landschaft.

So auch in der Plastik, soweit sie modern ist. Auch hier die Mode. Überall stehen und sitzen dieselben gespreizten, gesteiften, »stilisierten« Figuren, überall dieselben modernen Motive, das sind die Modemodernen; dann kommen einige, die die Mode nach sich zu modeln verstehen. Beide leben und sterben mit der Mode. Sie sitzen und horchen, was ihre Meisterin, die allmächtige Mode sagt und tun darnach. Zuletzt — ja, das ist frische Luft — taucht da und dort ein Mann auf, der ausser und über der Mode steht, der nicht von der Mode lebt, sondern über sie hinausstrebt, weil seine Kraft und sein Eigenes mächtiger ist als alle Mode. Ein solcher Moderner ist Metzner.

Auch die Kritik krümmt sich nach der Mode. Am besten versteht sie daher die Modemodernen. Ihnen spendet sie ihren Lorbeer und ihr bestes Lob erteilt sie einem Künstler, wenn sie von ihm sagt, er suche den neuen Stil und strebe nach dem ehernen Ziele des neuen Stils. Als ob Stil gesucht und gemacht werden könnte! Stil, d. h. der reinste Ausdruck des Geistes einer Zeit in den Werken ihrer Kunst, kann nicht gemacht werden. Er wächst organisch aus einem Zeitganzen und aus einer ganzen Zeit mit derselben Notwendigkeit, mit der Frühjahr und Sommer duftende Blüten und schwere Früchte zeitigen.

Es ist gar nicht wichtig für einen Künstler, dass er sich um einen neuen Stil kümmere. Aber von grösster Wichtigkeit ist es, dass er sich mit eifrigstem Ernste bemühe, den eigenen Stil zu finden, sofern er welchen in sich hat. Ein wahrhafter Künstler ist nur der, der seine eigene Bahn findet und sie wandelt mit der Treue und Kraft des Planeten; der ehrfürchtig lauscht, was der Strom der Zeit in seinen Tiefen rauscht. Mit Ernst und Eifersucht strebe er nur nach dem Eigenen, dann wird er am meisten sich und dem werdenden Stile der Zeit nützen, denn seiner Zeit kann er so wenig entrinnen als seiner Haut. So wächst aus ihm sein Stil und die Zeit wird diese Blume dem Kranze einfügen als ein echtes Stück. Wenige Künstler haben den Mut, so sich ganz zu vertrauen. Franz Metzner zeigt sich in seinen reifsten Arbeiten als solcher Eigenmensch. Monumentale Kunst weiterlesen

Links/Rechts 14.1.18

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… „Die Verbrechen der NATO-Staaten müssen ehrlich analysiert werden, damit daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen werden können. Der illegale Angriff Frankreichs und Großbritanniens auf Ägypten 1956, der illegale Terroranschlag Frankreichs auf das Schiff von Greenpeace 1985 und der illegale Angriff der USA auf Syrien 2017 zeigen mit aller Deutlichkeit, dass auch Demokratien die Gewaltspirale antreiben.“ …

sputnik: Kriegsverbrecher auf freiem Fuß


… „Die Erwärmung als Maßstab der Gefährlichkeit zu nehmen, wäre so, als würde man die Dosis, Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung bei einem AKW-Angestellten mit einem Fieberthermometer statt dem Geigerzähler und einem Spezialdosimeter messen und bewerten. Die schädigenden Effekte sind durchweg im nicht-thermischen Bereich, also nicht durch Temperaturerhöhungen erklärbar. Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunkstrahlung, und damit die Biologie, ausklammern, zeigt ihre Absurdität.“ …

pravda: Frankreich: Handyverbot für Schüler bis zum Alter von 15 Jahren und Strahlungsminimierung verordnet


… „„In den Zeiten des Warschauer Vertrags zählte die bulgarische Armee 120.000 Mann. Ihr Ziel war es, einem möglichen Angriff der Türkei vier Tage lang zu widerstehen bis die sowjetischen Truppen eintreffen würden. Solange wir die europäische Militärdoktrin nicht ändern, ziehe ich es vor, mit den Türken gut auszukommen“, betonte der bulgarische Regierungschef.“ …

sputnik: Bulgarien warnt Europa vor „Syrien-Szenario“ auf dem Balkan – Medien


… „Im April 2016 wurde ein Bericht öffentlich, wonach 20.000 der in Israel lebenden Opfer ihre Entschädigung nie erhielten. In Zahlen ging es um 30 Millionen Dollar. Aber der israelische Minister für Wohlfahrt und Soziale Dienste, Haim Katz, geht von einem noch höheren Schaden aus, wenn man diejenigen miteinbezöge, die zwischenzeitlich schon verstorben sind und nie von den Geldern profitieren konnten. Der JCC ist nicht nur für seine Hilfsbereitschaft bekannt, sondern auch durch einen Betrugsfall. Semen Domnitser, ehemaliger JCC-Mitarbeiter, und 30 andere erschlichen sich in den Jahren 1993 bis 2009 57 Millionen Dollar. Gelder, die von der Bundesregierung stammten. “ …

RT: In Israel hungern Holocaust-Überlebende – Deutsche Gelder kommen nicht immer an


 

Münchener Kunstausstellung-Glaspalast 1927

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Die heurige Glaspalast-Ausstellung zeigt insofern ein verändertes Gesicht, als fünf der Haupträume in besonderer dekorativer Weise behandelt wurden. Es sind die links an die Haupthalle sich anschließenden Säle 2-6. Während alle übrigen Ausstellungsräume die einfache gelblichweiße Wand aufweisen, treten in diesen fünf Sälen andere Farben, andere Formgesinnungen hervor.

So kleidet sich Saal 2 nach Entwurf von Bernhard Ingwersen in ein dunkles, stumpfes Grauviolett, das nur von einer breiten, matten Goldfläche (als Türbetonung) unterbrochen wird. Saal 3 hat von dem Architekten Willy Erb ein kirchenartiges Gepräge erhalten: Stein-Estrich, hoch hinaufgehende, architektonisch gegliederte Wände. An Farben herrschen Grau und Grün vor, der Estrich besteht aus braunroten Backsteinen. Saal 4 ist eigentlich nur ein niedriger Verbindungsraum, hat aber von Wilhelm Kreis eine wuchtige architektonische Körperlichkeit erhalten: der Anstrich ist hier rot. Saal 5 ist von dem Wiener Architekten Clemens Holzmeister geformt worden.

Hier wie in den zwei vorangehenden Räumen handelte es sich im wesentlichen darum, Wände für Bewurf und Freskomalerei zu erhalten. Der Architekt hat dem Raum durch offenes, teils stehendes, teils querlaufendes Balkenwerk eine Aufteilung gegeben, die wohl absichtlich an gewisse Gemälde von Egger-Lienz anknüpft. Um die Türen läuft eine breite Abfassung in Backsteinen. Der letzte Saal endlich ist wieder von Wilhelm Kreis gestaltet worden: die Wände bestehen aus geschichteten Ziegeln (nach Art von Biberschwänzen), mit Mörtellagen verbunden, der Estrich aus dunklen, braunroten Blendsteinen; aus dem gleichen Material ist das niedere Mauerwerk, das den Innenteil der Grundfläche hof-artig eingrenzt und der aufgestellten Plastik (Figuren, Gruppen und Köpfe von Kolbe) als Sockel dient. Von allen an diesen Räumen beteiligten Architekten ist mit dekorativem Geschick und jenem kunstgewerblichen Geschmack gearbeitet worden, der eine so besondere Beziehung zu einer in München seit langem beheimateten Auffassungsweise besitzt. Das geschmackliche, das dekorative Element steht sogar etwas zu sehr im Vordergrund: die Wirkung streift nahezu das Bereich der Theaterszene, so sicher und so elegant sitzen die dekorativen Effekte; und gerade auch die Effekte des Wuchtigen, des sakralen Ernstes.

Der kirchenartige Raum bietetin seinen Wandmalereien manches technisch sehr Interessante. So z. B. ein Sgraffito „Traum“ von Lois Gruber (München), in verschiedenfarbigen Sand-Arten an die Wand angetragen und formal ungemein witzig und sicher behandelt, nämlich mit einer abwechselnden Verwendung von negativer (eingetiefter) und positiver Form. Die Wandgemälde von Baumhauer und von Willi Schmid (München) verbinden, ebenfalls in höchst fesselnder Weise, die Technik des Fresko mit den Wirkungen einer Art Steingravur. Schmid hat dabei in der Farbe eine orgelartige, archaistische Harmonik, wie denn auch seine in Saal 2 befindlichen Gemälde mit verblüffendem Geschick gewisse Reize und Effekte altmeisterlicher Malerei nachzuahmen wissen: schmale, blitzende Goldkontur-Fragmente um grünlich-fahle Gesichter, verräucherte Schattenmassen usw. Die wuchtig umrahmten Wandfelder des roten Saales (4) haben Eberz und Seewald mit Wandmalereien geschmückt. Diejenigen von Seewald könnte man sich gut in einem Restaurant, einem Cafe denken; es sind Landschaften, die nach Art der Panoramenmalerei mit liebenswürdiger Ironie auf die einrahmende Wand und den Sockel übergreifen.

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