Dr. med. Julius Hensel

LEBENSDATEN DR. MED. JULIUS HENSEL:

Dr. med. Julius Hensel wurde am 30. April 1844 (wahrscheinlich in Berlin) geboren, sein relativ früher Tod (Umstände ungeklärt bis mysteriös) traf ihn bereits im Jahr 1903.

Dr. Julius Hensel studierte noch unter Eilhard Mitscherlich und Heinrich Rose Chemie, war auch Schüler von Alexander Braun. Sein pharmazeutisches Studium fällt in die Jahre 1857 bis 1859. Er wirkte 20 Jahre aktiv als Apotheker und praktischer Chemiker. Sein medizinisches Studium (in der Schweiz) verteilt sich auf die Zeit von 1859 bis 1890.

Dr. Hensel´s Aussage hierzu: „man hört nicht auf, Medizin zu studieren, nachdem man einmal angefangen hat“.

Dr. Julius Hensel ist Autor zahlreicher Fachbücher, die seinerzeit sensationell waren und deshalb gegen Ende des Dritten Reich von der auswuchernden Pharmaindustrie unterdrückt wurden. Hensel sollte auch als einer der Gründungsväter deutscher Agrarchemie bezeichnet werden, unabhängig des heutigen Düngegebrauchs. Er war der „Erfinder“ der mineralischen Felddüngung mittels Steinmehl, die in unseren Tagen wieder Einzug in die Landwirtschaft findet. Sein Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel entwickelte mit seinen „physiologischen Salzen“ („Makrobion“), dem Konstitutionsmittel „Hensel´s Tonicum“, Haematin-Kakao u.a. in alle Welt exportierte, Produkten internationale Bekanntheit.

Julius Hensel war Anfang des 20. Jahrhunderts ein bekannter Name, seine „Henselkur“ ist heute noch vielen Senioren ein Begriff. Seine einfachen und oft der Volksmedizin entnommenen Heilmethoden, die erbitterte Impfgegnerschaft gegenüber Robert Koch, Ferdinand Cohn, usw. brachten Hensel ebenso in dauernde Konflikte wie sein Kampf gegen die Stickstoffindustrie (Albert Schultz-Lupitz, Paul Wagner, usw.), deren Dünger-Produkte er schon vor 120 Jahren als hoch problematisch und gesundheitsschädlich entlarvte.

Über die Umstände seines frühen Todes ist genaueres bisher leider noch unbekannt, jedoch wurden die Verlagsrechte nicht mehr ausgeübt.  Im Dritten Reich wurden seine weit verbreiteten Bücher schliesslich aus den öffentlichen Bibliotheken entnommen und vernichtet. Dr. Julius Hensel war auch in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr bekannt, alle seine Werke wurden um 1900 durch Louis A. Tafel aus Phiadelphia (Tafel-Verlag) in die englische Sprache übersetzt. Spanische Übersetzungen existieren ebenfalls, sind aber nur antiquarisch erhältlich.

Dr. Hensel war zuletzt Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und tonischer Limonade mit Werk in Stuttgart, lebte und praktizierte in Berlin, Hermsdorf unterm Kynast (Riesengebirge), zuletzt in Stuttgart. Er hielt sich auch 8 Jahre in Amerika auf, u.a. in öffentlichem US-Auftrag als international anerkannter Experte für biologische Lösungen ökologischer Probleme – speziell in der kommunalen Wasserwirtschaft.

Privat war Dr. Julius Hensel ein großer Norwegenliebhaber, tiefgläubiger Christ, Philosoph und Literaturkenner. Sein Lieblingsdichter war der Römer Ovid, den er aus tiefstem Herzen verehrte.

11 Gedanken zu „Dr. med. Julius Hensel

    1. vielen Dank für das Lob: Ihre diesbezügliche Arbeit näher zu spezifizieren (Link oder Erfahrungsbericht/Kommentar) würde den Blog-Lesern sicher interessieren und wieder ein Stückchen weiterhelfen – ich bitte herzlich darum.
      lg
      john

  1. http://www.google.com/search?client=gmail&rls=gm&q=%22julius%20hensel%22%20poetpiet“ title=“poetpiet und JH auf english“>

    in 2008 fand ich ecoinstitute.de
    marianne’s antiquariat
    betabooks.de
    ecofoundation.eu und schrieb sofort:
    ein Veteran Hensel Bewunderer grüsst ..

    .. . .hab eure Seite bewundert heute, zum ersten Mal.
    Julius Hensel ist mir seit 1980 bekannt über die Arbeit von John Hamaker, denn ich auch persönlich kennen gelernt habe auf meine 2. Reise in den VS.

    Die Beweise sind in den Links reichlich vorhanden.

    Ich habe sehr viele Bücher die einigermassen anschliessen, mich wenigsten geholfen haben beim Aufklären der grössten MisVerständnisse in Sachen Dynamik und des Menschen sein Platz
    zwischen Ebbe – Flut
    Licht – Dunkel
    Weich – Hart
    Mehl – Stein
    Mehr – Ein

    so dass damit die Polarisierende statt vereinigende Dualität
    ‚Gucht – Schlet nit mal in Erscheinung treten kann und ‚braucht‘ (zu Nichts und Vernichtung führende Personifizierung hin und her).

    Komischerweise tritt meine jetzige Gastfrau grad eine Erbschaft an mit 3 Männer von dem der letzte (Monate lang unfindbar) sich jetzt grad gemeldet hat. Er hat auch 30.000 idealistische Bände in ein Schuppen … und ein Antiquar hier in der Gegend (Markgräfenland) kann die Miete nit mehr bezahlen.

    Ich hab meine nie gezählt aber will Sie eigentlich am liebsten zusammen in eine Lese-Ecke / Referenz Bibliothek verwandlen.

    Meine alte Mutter lebt noch (in Holland) und ich werde Sie in den nächsten Monate besuchen, vielleicht kann ich dann auf ein Sprung vorbei schauen.

    Würde mich freuen. Aber die Holländische und Belgische ‚International Coordinators‘ von http://www.remineralize.org wo ich in den 80 Jahre gearbeitet habe beantworten meine Mail nit mal.
    Ach, irgendwass macht wohl jeder dauernd falsch.

    http://members.tripod.com/~poetpiet/guest_appearances/Julius_Hensel_auf_Deutsch.htm (online seit 1997)

    http://members.tripod.com/~poetpiet/guest_appearances/intro_to_currency_issues.htm
    von hier aus wird auf der Verband zwischen Steinmehl und Geld anfangsweise hingedeutet.

    1. Wir sind immer noch auf der Suche nach einer „Makrobiotik“ – Erstausgabe von 1881. Darin ist das ursprüngliche Rezept der physiologischen Salze enthalten, welches er der zweiten und dritten Auflage wegen Missbrauchs und zum Schutz seiner Eigenproduktion wieder entnahm.
      Auch einige Einzelschriften, besonders die über die Verhütung epedemischer Krankheiten fehlen noch zur völligen Wieder-Erschliessung des Wissens von Julius Hensel.
      Es weist alles darauf hin, dass es beim Tod von Hensel 1903 nicht mit rechten Dingen zuging: auch findet man sogar in historischen Verzeichnissen der Stadt Stuttgart nichts über seine Firma, die doch jahrelang weltbekannt war… Der wahrscheinlichste Zusammenhang seines Todes ist seine konsequente Impfgegnerschaft, die Industrieinteressen entgegen stand.
      Wenigstens ist der Name Julius Hensel nun die Deutschen Nationalbibliothek zurückgekehrt…

  2. Der Herr Mabschaaf kuemmert sich hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Hensel
    Vorderseit(ig)e Suche mit ‚Hensel‘ zeigt kein Julius auf

    da schrieb ich dem Herrn Redakteur Chemiker ‚Schabfaam:
    vielleicht sind sie so nett die Hensel Seite in Ruhe zu lasse, irgendwann muss dieses Gezeit doch wieder kehren oder???? Freundlichen Gruss. Poetpiet

    Er hat direkt geantwortet … worauf ich dies gedachte hinzufuegen:

    Ich bitte Sie, lasse doch ab von diesen Unsinnigkeiten. Sie sind hier der Spurenwischer … – bis auf 1 link genau hierher – (den sie erst ordentlich kadriert ((siebenzeilig mit Verbot Icon)) Dreck am Hals werfen) und nit die Leute, die sich da alleroffensichtlichst Muehe machen, Informationen ueber Julius Hensel mitzuteilen. S:i:e aber m:u:e:s:s:e:n es nicht teilen, auch nit m:i:t teilen … nur in Ruhe lassen. Sie werden sehen das es am Ende gar nicht so schwer war, Herr Maschfaab

    Herr Mabschaaf – so nennt er sich wirklich – der Gross-Verstoss gibt’s nit in linkfrei heiterlichterleicht gefundenen Landstrich Wonne-Seufzend unter Wikethik-Joch … oder doch?

    Ich rate allen dies mal ins Auge zu halten:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Julius_Hensel&action=history

    wie man’s macht sieht man bei der Wiki Seite von John D. Hamaker, einer der intelligentesten Menschen, der Hensel zu seinen Inspiratoren zaehlt.

    http://en.wikipedia.org/wiki/John_D._Hamaker
    auf der Diskussion hat man sogar sehr lange schon, ein Beitrag von mir stehen lassen.

    ps:
    Tsja, Spuren. Ich war damals (80er Jahre) bei Leipzig grad ein Paar Jahre zu spaet … man hatte die Reste der Hensel-Handelsartikel aus eine Scheune gerauemt.

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  5. Hallo,
    konnte einen pdf scan von Hensels Erstausgabe Makrobiotik inkl. „Heilmittelliste“ ergattern… besteht noch Interesse?

    lg
    Hans

    1. vielen herzlichen Dank für das Angebot.
      Die Erstausgabe liegt schon länger vor und enthält als Highlight das Tonikum-Rezept.
      Die Verständlichkeit und logische Gliederung ist jedoch bei der 2. Ausgabe weit besser.

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