Kategorie-Archiv: Ressort Kultur

Deutsches in Wort und Werk präsentiert von Silvio

der Hafen von Danzig

aus dem Kunstmuseum Hamburg


ABSCHNITT I
GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK

Schon in den Chroniken längst vergangener Zeiten findet man Aufzeichnungen über den Seehandel mit den an der Weichselmündung gelegenen Gebieten. Bereits vom Jahre 1000 ab wird in alten Urkunden Danzig erwähnt. In den Urkunden aus dem Anfang des XIII. Jahrhunderts findet man schon genauere Angaben über den damals über Danzig betriebenen seewärtigen Ein- und Ausfuhrhandel. Dank seiner Lage an der Mündung eines großen Stromes entwickelte sich dann Danzig verhältnismäßig schnell zu einem wichtigen Handelspunkt, über den der Handel des natürlichen geographischen Hinterlandes und vor allem der polnischen Lande seinen Weg suchte.

Danzigs bedeutender Aufschwung als Hafenstadt fiel in die zweite Hälfte des XIV. Jahrhunderts und das folgende Jahrhundert. Von dieser Zeit an erfuhren die wirtschaftlichen Beziehungen zu den Ueberseeländern eine schnelle Ausdehnung, insbesondere der Handel mit Dänemark, Schweden, Flandern, Frankreich, England, Spanien und Portugal. Zu Ausgang des XVI. Jahrhunderts gelangten Danziger Schiffe sogar bis Italien. Die Einwohnerzahl Danzigs im XVII. Jahrhundert betrug 75.000, das ist mehr als diejenige Hamburgs und Nürnbergs zur gleichen Zeit.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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Charakter-Bauten des Auslandes : Frankreich

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Vorwort

Die Freude an der historischen Architektur, die in so beredter Weise empfänglichen Naturen die Geschichte vergangener Tage zu erzählen weiss, liess vor beinahe einem Jahrzehnt in mir den Gedanken reifen, Motive volkstümlicher Kunst meiner engeren Heimat zu sammeln, wie sie in meinem Buch „Volkstümliche Kunst aus Schwaben“ vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit übergeben worden sind.

Diese interessante Sammelarbeit gab mir die Anregung, auch unsere Nachbarländer nach den Überresten entschwundener Perioden zu durchstreifen. Wohl fand ich dort ebenfalls wahre volkstümliche Kunst, aber diese redete eine andere Sprache als die uns vertraute, eine Sprache, auf die wir wohl gerne vorübergehend hören, die aber nicht jenes freudige Empfinden bei uns auslöst und die uns nie so vertraut klingen kann, wie die Sprache unserer Heimat.

Bei jenen Studien fand ich indessen eine Fülle von Baudenkmalen volkstümlicher Art, die das Alltägliche weit überragen und die, wie alles wirklich Grosse, auch verstanden werden über die Stammesgrenzen hinaus von all denen, die empfänglich sind für das Grosse und Schöne auf allen Gebieten menschlichen Schaffens.

Aus diesem Kreise sind die Charakterbauten gewählt, die ich in diesem Werke der Öffentlichkeit übergebe.

STUTTGART, im November 1911

Paul Schmohl

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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Friedhofkunst

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Vorwort.

Das über Erwarten rege Interesse, das die von der Rheinischen Bauberatung veranstaltete Wanderausstellung für „Friedhofkunst“ findet, gab uns zunächst die Anregung, einem Beschlüsse der Vereinigung Rheinischer Bau beratungssteilen folgend, das für die Wanderausstellung hergestellte kleine „Geleitheft“ als solches weiter auszugestalten.

Die dieserhalb eingeleiteten Verhandlungen führten jedoch zu dem erheblich weitergehenden Plane, das überaus reiche und wertvolle Material, das die Ausstellung birgt, zu einer auch für weitere Kreise bedeutsamen Veröffentlichung von Friedhofsanlagen, Friedhofsschmuck, Grabdenkmälern aus älterer und neuerer Zeit u. dgl. zu verwerten.

Das Hauptgewicht bei dem hier vorliegenden Werke ist auf das Bildermaterial gelegt. Textlich haben wir unter Beibehaltung der Gruppeneinteilung in der Wanderausstellung aus dem obengenannten „Geleitheft“ die Ausführungen des Herrn Geheimen Baurat Heimann in Köln übernommen. Wenn wir weiter eine Denkschrift über Friedhofanlagen und Friedhofordnungen abdrucken, die für noch ausstehende, besondere Erwägungen der Rheinischen Bauberatungsstelle von Herrn Professor Klotzbach in Barmen verfaßt wurde, und wenn wir im Anschluß hieran die für Essen und Duisburg bereits erlassenen Friedhofs Vorschriften beifügen, so geschieht dies lediglich, um auch weiteren Kreisen auf diesem Gebiete vielleicht willkommene Anregungen zu bieten.

Wir hegen den Wunsch, daß diese unsere Veröffentlichung in ihrer jetzigen Gestalt bleibenden Wert behalten und nicht nur den beteiligten Fachleuten und Behörden recht erwünschte Anregungen geben, sondern auch der Bevölkerung selbst reiche Belehrung in ästhetischer und praktischer Richtung darbieten möge.

Düsseldorf, im September 1915.

Rheinische Bauberatungsstelle.

Regierungs-Präsident a. D. zur Nedden, Landesbaurat Baltzer,

Vorsitzender. stellvertretender Vorsitzender.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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Sächsische Burgen und Schlösser

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Wir sind stolz darauf, das Sachsenland – ein Kleinod unter den Grauen des Großdeutschen Reiches – unsere enge Heimat nennen zu dürfen. Ein kaum faßbare Fülle landschaftlicher Formen und Stimmungen verbindet sich hier mit schöpferischen Werken und regem, politischen Leben zu glücklicher Ganzheit.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

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