Links/Rechts 4.11.17

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… „Nachtrag 17:00h: Muraselon hat gerade unter Berufung auf Militärquellen erklärt, dass es in der Stadt Deir Ezzor immer noch eine ISIS-Tasche gibt und dort nach wie vor gekämpft wird.

…Israel unterstützte Al Kaida mit schwerem Artilleriefeuer aus dem israelisch besetzten Golan bei der Attacke. die israelische Armee begründete das israelische Artielleriefeuer gegen die syrische Armee damit, dass Israel Drusen liebt, und Israel durch den Beschuss der syrischen Armee die drusische Zivilbevölkerung des Ortes Hader vor einer syrischen Besatzung schützen wollte, und leugnete dabei völlig platt, dass Israel einen Versuch von Jihadi-Terroristen zur Eroberung des Ortes Hadar aus der Hand der Regierung unterstützt hat.“ …

EP: Stadt Deir Ezzor komplett befreit, Al Qaim auch


… „„Die Verteidigungsarmee Israels ist bereit, den Einwohnern des Dorfes Hadar zu helfen und eine Schadenszufügung bzw. eine Okkupation des Dorfes zu verhindern“, heißt es in einer Erklärung des israelischen Militärs.“ …

sputnik: Israel bietet syrischem Grenzdorf Schutz gegen Militante an


… „Am verwerflichsten finde ich dabei, dass unsere Polizeivizepräsidentin und angehende Generalstaatsanwältin hierbei eine Rolle spielt, die einen sehr faden Geschmack auf der Zunge hinterlässt. Sie lässt sich strafrechtlich vertreten von einem Anwalt, welcher auch eine arabische Großfamilie vertritt. Keine Frage – sie hat die freie Wahl eines Anwaltes, aber als VPr’in auch eine Verantwortung aus dem Landesbeamtengesetz. Danach hat sie sich so zu verhalten, dass das Ansehen der Polizei nicht geschädigt wird. Hier zählt auch der falsche Umgang! Bewerber aus diesen Großfamilien werden – trotz Strafakte – in der Polizei angenommen, Hinweise zu Erkenntnissen sollen angeblich von ebendieser Vizepräsidentin (und angehenden Generalstaatsanwältin) angehalten werden.“ …

RT: Berliner Polizei-Beamter fragt in Brief an Polizeiführung: „Wann fällt der erste Schuss?“


… “ Inzwischen steht jedoch fest, dass Koalitionsflugzeuge die Angriffe gezielt durchführten. Sie nahmen zwei IS-Scharfschützen ins Visier, die auf irakische Truppen vom Dach eines Gebäudes aus schossen. Der Umstand, dass sich „zwei Scharfschützen“ auf dem Dach eines Gebäudes voller Zivilisten aufhielten, war offenbar Rechtfertigung genug für die US-geführte Koalition, das Gebäude insgesamt mit schweren Waffen anzugreifen. Das löste Vorwürfe aus, dass die USA unverhältnismäßige Gewalt rechtfertigen.“ …

RT: UN-Bericht Mossul: Angriffe der US-geführten Koalition für jeden 4. toten Zivilisten verantwortlich


… „Die vom niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders geplante „Islam-Safari“ im Brüsseler Stadtteil Molenbeek ist am Donnerstag verboten worden. Am Freitag konterte der Vorsitzende der „Partei für die Freiheit“ (PVV) aber und kündigte Massendemonstrationen an.“ …

sputnik: „Beleidigend und diskriminierend“: Brüssel verbietet „Islam-Safari“ – Wilders kontert


 

4 Gedanken zu „Links/Rechts 4.11.17

  1. Gähnen – so reagieren Israelis auf Landraub – Amira Hass – 03.11.2017 – Was wäre geschehen, wenn unbekannte Personen im Iran, in Frankreich oder Venezuela jüdische Geschäftsinhaber angegriffen und gezwungen hätten ihr Geschäft zu schließen?

    Welche Entschuldigungen und Äußerungen von Schockiertheit hätten unsere Diplomaten von der Europäischen Union, den Vereinten Nationen und von wer weiß wem noch verlangt?

    Und mit welcher Lust hätten verschiedene Rechercheure eine Grafik von dem globalen Hass erstellt und wären ausführlich interviewt worden, mit ernster Miene – in Erinnerung an eine dunkle Vergangenheit – über die beunruhigenden antisemitischen Charakteristiken (dieser Taten), Juden ihren Lebensunterhalt zu rauben und ihr Eigentum zu zerstören.

    Aber für uns Israelis hat diese rhetorische Frage ihre Kraft zu erziehen, in Verlegenheit zu bringen und zur Scham verloren. Die Tatsache, dass so viele Israelis am Raub des Lebensunterhalts so vieler Palästinenser beteiligt sind, wird nicht einmal von unseren Seismografen registriert…

    Nach ergänzenden Berichten vom UN-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten und von zwei NGOs, den Rabbis für Menschenrechte und Yesh Din, haben in den letzten Wochen nicht identifizierte Personen Oliven von mehr als 1.000 Bäumen in elf palästinensischen Dörfern in der Westbank gestohlen – in ‚Azmut, ‚Awarta, Yanun, Burin, Qaryut, Far’ata, Jit, Sinjil, Al-Magheir, Al-Jinya, Al-Khader. Darüber hinaus haben nicht identifizierte Personen, die wie Juden aussahen, Erntearbeiter von den Dörfern Deir al-Khattab, Burin, As-Sawiya und Kafr Kalil angegriffen und aus ihren Obstgärten getrieben. Abgesehen von Burin, wo die Armee ein paar jüdische Diebe ausfindig gemacht und die Ernte ihren Eigentümern zurückgegeben hat, bedeuten diese Diebstähle, dass die Investierung von Zeit, Geld und Mühe verloren gegangen ist.

    Bei den meisten Dörfern handelt es sich um Gebiete, die von den Siedlungen und Außenposten in ihrer Umgebung mit Einschüchterung und Gewalt eingekreist worden sind, während die Armee die Palästinenser bestraft und ihnen den Zugang zu ihrem Land beschränkt. Auf diese Weise wird darauf hin gearbeitet, dass das Gebiet in einigen Jahren frei ist, um dort einen Luxusort zu errichten. Die Interessierten wissen, dass sie dort bald eine Villa kaufen können, zu einem niedrigen Preis und mit einer herrlichen Aussicht. Deshalb gähnen sie.

    Es gibt den Diebstahl von Einzelpersonen, und es gibt den staatlichen Raub. Im Dorf Wallaja zum Beispiel. Es ist sehr gut möglich, dass dies das letzte Jahr war, in dem es eine Olivenernte gegeben hat. Im kommenden Jahr werden die Dorfbewohner einem Genehmigungsreglement unterworfen sein, um durch eine Tür in der Trennungsmauer zu ihrem Land zu gelangen, die nur geöffnet wird, wenn die Ziviladministration Teich für die Verwaltung der Landwirtschaft beschließt, sie während zwei oder drei Monaten im Jahr zu öffnen.

    Letzten Freitag haben sich ein Dorfbewohner und mehrere freiwillige Israelis von ‚darmah soziale Verpflichtung‘ für die Ernte auf seinem Land zusammengetan und haben es vorgezogen, während der Arbeit von angenehmen Dingen zu sprechen: der Qualität des Öls, den fleischigen Oliven auf den Bäumen nahe dem , dem Sammeln der verrunzelteren Oliven auf einer tief gelegenen Terrasse, dem guten Geschmack der Radieschen und grünen Zwiebeln, die zwischen den Bäumen wachsen.

    Im nächsten Jahr werden die Dorfbewohner strenge Bedingungen für den Erhalt einer Genehmigung vorfinden, ganz im Gegensatz zur palästinensischen Praxis des gemeinschaftlichen Arbeitens, und es ist gut möglich, dass man ihnen nicht mehr erlaubt dort Gemüse anzubauen. Die, die gähnen, gehen schon auf dem Land von Wallaja spazieren, das zum Nationalpark und einem Platz für Karussels, zur Erholung und zum rituellen Untertauchen für Juden erklärt wurde. Und so Gott will, wird man im nächsten Jahr, wenn der Mauerbau fertig gestellt ist, keine Palästinenser, die rechtsmäßigen Eigentümer, mehr sehen.

    Die Rede hier erklärt, warum ein europäischer oder südamerikanischer Boykott, zum Beispiel der landwirtschaftlichen israelischen Produkte notwendig und gerecht ist. Vielleicht wird er bewirken, dass die Israelis aufhören zu gähnen. Quelle http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=66189 Übersetzung: K. Nebauer

    https://web.archive.org/web/20171104125304/http://www.palaestina-portal.eu/

  2. unglaublich, aber wahr:

    im österreichischen Sender 3sat läuft heute ab 20:15 Uhr eine Doku, die den „Kunstraub mit Todesfolge“ an Cornelius Gurlitt in den Augen der Öffentlichkeit rechtfertigen soll.
    Daran ist zu erkennen, wie mächtig diese Räuber sind.
    Was kommt als nächstes?
    Das alles ist schon so enthemmt – und Recht und Ordnung in weiter Ferne als abgefahrener Zug, wie dieses Urteil beweist:
    https://dieunbestechlichen.com/2017/11/amtsgericht-bestaetigt-fristlose-wohnungskuendigung-wegen-afd-mitgliedschaft-rechtens/
    schöne Scheisse!!

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