Archiv für den Monat: September 2017

vom Deutschtum im Stillen Ozean: Deutsche Arbeit auf Hawaii

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Wie oft hört man jetzt Reisende die Schönheiten der Inseln Madeira und Teneriffa preisen. Doch wie unendlich arm kommen dem Seefahrer diese gepriesenen Gestade vor im Vergleich mit denen des Stillen Ozeans, namentlich der Hawaiischen Inseln mit ihren feuerspeienden Bergen, ihrer üppigen Natur, dem strahlenden azurblauen Himmel. Gerade wir Deutschen sollten ein besonderes Interesse an jenen Inseln haben, liegt doch ein grosser Teil des dortigen Grosshandels in deutschen Händen, hören wir doch hier nach langer Reise wieder deutsche Laute. Wir finden auf Honolulu eine deutsche Kirche, eine deutsche Schule, und ein Stück Heimat entwickelt sich vor unseren Blicken mit deutscher Art und deutschem Fleiss!

Die Inselgruppe ist am 7. Juli 1898 von den Vereinigten Staaten in Besitz genommen worden. Bei einer Gesamtzahl von rund 150.000 Köpfen kommen auf die Eingeborenen 60.000, während 90.000 Ausländer sind. Darunter 12.000 Weisse, 25.000 Chinesen, 53.000 Japaner und einige hundert Neger. Die Angst der Amerikaner vor der gelben Gefahr, der man durch Einwanderungsverbote mit aller Energie engegenzutreten sucht, ist also nicht unberechtigt. Die ersten Deutschen kamen im verflossenen Jahrhundert nach den Hawaiischen Inseln. Die Gründer der dortigen ersten Handelshäuser, wie Hackfeld, Bischof, Kleghorn, waren deutsche Kapitäne und Steuerleute. Die Bischofbank ist heute eines der bedeutendsten Finanzinstitute des westlichen Amerika, und das Handelshaus Hackfeld kennt nicht nur jeder Südseeinsulaner, sondern auch Amerika, Australien,

Asien, Afrika und vor allem Europa haben rege Handelsbeziehungen mit ihm. Es war im Jahre 1905, als ich zum ersten Male den Hafen von Honolulu anlief mit einer Stückgutladung für das Haus Hackfeld. Ein eigenartig bezauberndes Bild! Schon in der Ferne kündete uns die Spitze des 761 Fuss hohen Diamond Head die Nähe Honolulus an; immer näher rückte das Festland, schon konnte man die herrlichen Strandhotels, die grünen Abhänge mit ihren schneeweissen Villen, die hohen Palmen unterscheiden, ganz deutlich sah man die Eingeborenen mit ihren Kanoes, sah sie beim Schildkrötenstechen oder beim Fischfang. Und dann tobte das lebhafte Hafentreiben um uns herum, Amerikaner, Japaner, Chinesen, Koreaner, und inmitten dieses Trubels schlugen deutsche Laute nach hundertsiebenundfünfzigtägiger Reise an unser Ohr: „Na, da seid ihr ja, ihr habt uns lange warten lassen.“ Es war ein Sonntag; schnell war das Schiff festgemacht, noch schneller war das „Klar Deck“, und noch viel schneller stürzten, oder wie der Seemann sagt: schoben wir an Land. In dem Park vor dem Regierungsgebäude war Konzert von einer Eingeborenenkapelle, dirigiert von einem alten deutschen Stabstrompeter, Herrn Berger, den der alte Kaiser einst Konnehonneha, dem letzten Hawaiierkönig, auf sein dringendes Bitten mitgegeben hatte. Konnehonneha war überhaupt ein grosser Deutschenfreund, er trug deutsche Generalsuniform, nach deutschem Muster kleidete er seine Soldaten und regierte er sein Land. In besonders freundlicher Erinnerung ist mir eine Einladung zur deutschen Kirche mit nachfolgendem gemütlichen Abend in der deutschen Schule durch Herrn Pastor Isenberg. ln den nächsten Tagen folgten wir einer Einladung der Firma Hackfeld zur Besichtigung der Oahu-Plantage. In erster Linie wird auf dieser Plantage Zuckerrohr gebaut, während der Anbau von Ananas, Bananen und Tee erst in zweiter Linie steht. In der zur Plantage gehörigen Fabrik wird der Zucker fertig gestellt, mit Ausnahme der Raffinade, die in Amerika erfolgt. Da Zuckerrohr sehr viel Wasser braucht, die Niederschläge aber bei weitem nicht ausreichen, hat man umfangreiche Bewässerungsanlagen mit grossen Pumpwerken einrichten müssen. Bis zu 100 Meter tief gehen die Bohrungen und unablässig ist man bemüht, neue Wasserquellen zu erschliessen. Ein umfangreiches Feldbahnnetz durchzieht die Plantage, um das von Chinesen mit einer Art Sichel geschlagene Zuckerrohr auf dem schnellsten Wege zur Fabrik zu befördern. Ein deutscher Arzt, Dr. Hoffmann, dessen Heim wir hier im Bilde sehen, war so liebenswürdig, mit uns einen Besuch auf der Insel Molokai zu machen, auf der sich die grosse Leprastation der Amerikaner befindet.

Auch hier lernten wir verschiedene deutsche Aerzte kennen. Einige Worte über das Haus Hackfeld scheinen angebracht. Ein grosses Gebäude in Honolulu, das bei weitem die anderen Gebäude überragt, birgt die Kontore und Verkaufsstellen der Firma. Alles kann man hier haben, das Haus ist gewissermassen der „Wertheim in der Südsee“. Die Firma hat eigene Schiffe, so dass stets Vorrat von Europa auf Lager und unterwegs ist. Ausserdem chartert sie Dampfer und Segelschiffe, und schon die gewaltigen Landungsbrücken und Lagerschuppen zeigen, wie bedeutend der Umsatz der Firma sein muss. Während die Direktoren durchweg Deutsche sind, befinden sich unter den übrigen Angestellten recht viele Amerikaner, die aber meist deutsch sprechen und sich in dem deutschen Betrieb des Hauses sehr gut eingelebt haben. Auch der deutsche Konsul ist ein Direktor der Firma; in seiner entzückenden Villa im deutschen Viertel der Stadt verlebten wir ein herrliches Gartenfest. — Eines kleinen Sieges über die Engländer muss ich hier noch gedenken. Die Offiziere des englischen Kabeldampfers „Restorer“ hatten die deutschen Schulschiffsoffiziere zum Kampf mit den Booten herausgefordert. Schon Wochen vorher wurde in amerikanischer Art und Weise Reklame dafür gemacht, hohe Wetten wurden abgeschlossen, wer zur See der Sieger sein würde. Dem Sieger fiel der gestiftete Pokal zu, wofür er aber die Kosten des nachfolgenden Festessens zu tragen hatte. Unsere Kapelle hatte weit draussen auf der Terrasse des Jachtklubhauses Aufstellung genommen. Der englische Kommandant steuerte sein Boot selbst, während es bei uns der erste Offizier übernommen hatte. Punkt drei Uhr ertönte der Signalschuss und um zwei Längen schoss der Engländer vor; doch wir durften nicht verlieren, mussten wir doch den Amerikanern und vor allen unseren Landsleuten zeigen, dass auch wir Deutschen eine Seemacht geworden sind. Nur nicht „schlapp machen“, flüsterte der erste Offizier, und wie Stahlsehnen spannten sich von neuem die Muskeln, und wie die Kolben einer Maschine arbeiteten wir weiter; drei Längen hinter uns rundete der Engländer. Nun zurück und mit sechs Längen Vorsprung passierten wir das Ziel. Die Flaggen auf den Schiffen grüssten, die Dampfpfeifen heulten und die „Wacht am Rhein“ verkündete in der Stadt den Sieg der Deutschen.

Weiteres aus der Reihe „Kolonie und Heimat“
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Wie der Neger in Togo wohnt
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Zur Frauenfrage in den deutschen Kolonien und andere Bekanntmachungen
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Deutschland, England und Belgien in Zentralafrika
Das Deutsche Institut für ärztlich Missionen in Tübingen
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Das Meer und seine Bewohner : Seevögel
Sie riss das Gewehr an die Backe, zielte einen Augenblick und schoss . . .
Wie man in Afrika in der Regenzeit reist
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Vom Deutschtum im Ausland (Chile)
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Die Mischehen unter fremden Rassen
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Deutsches Leben in Deutsch-Südwest Afrika
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Fünfundzwanzig Jahre Deutsch-Ostafrika
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Neues aus dem Innern von Neu-Guinea
Der Nord-Ostsee-Kanal
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Herero-Mann Deutsch-Südwestafrika
Die Straussenzucht in Südwestafrika
Kolonie und Heimat erscheint von jetzt an wöchentlich.
Die deutsche Frau in der Südsee
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Mitteilung des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft
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Südwestafrikanische Früchte in Deutschland
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Der Panamakanal
Bilder aus Kiautschou : Unsre Besatzungstruppe
Bilder aus Kiautschou : Chinesische Verkehrsmittel
Ein Besuch in der chinesischen Stadt Kiautschau
Das neugierige Krokodil
Bilder vom Wegebau in Kamerun
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Verarmte deutsche Ansiedler in Jamaika : Ein Notschrei aus Westindien
Pestgefahr in Kiautschou?
Gastfreundschaft in Deutsch-Ostafrika
Eine leckere Mahlzeit
Südseeinsulaner aus Jap (Westkarolinen)
Kalkutta
Liebesdienst
Die Ausfuhrprodukte Deutsch-Ostafrika
Die Bewohner von Ruanda
Die Heuschreckenplage in Südafrika
Südseeschutzgebiete
Deutsch Ostafrika : Gefangene junge Elefanten in Udjidji am Tanganjikasee
Koloniale Plastik
Wie der Europäer in Südafrika wohnt
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Die Tropenhygiene auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung
Kamerun: Ein Haussa-Fleischer in Bamum räuchert Fleisch
Ein afrikanischer Operettenkrieg
Der tote Buschmann
Das neue Südafrika
Auf einer Station im Innern von Südkamerun
Die drahtlose Telegraphie und ihre Bedeutung für unsere Kolonien
Das Museum für Meereskunde in Berlin
Ein Besuch in Bombay
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Suahelifrau im Festgewand
Hamburg als Hafenstadt II
Idyll aus Deutsch-Südwest: Fütterung eines jungen Springbocks
Die Bremer Baumwollbörse
Rund um Afrika
Schlangen in Südwest-Afrika
Mädchen von der Karolineninsel Jap
Milchwirtschaft auf einer südafrikanischen Farm
Auf den Lüderitzbuchter Diamantenfelder
Missionspredigt in einem Dorf von Süd-Togo
Altindische Baudenkmäler
Ein neuer Ostafrika-Dampfer
Haartrachten der Eingeborenen in Afrika
Totengebräuche im alten Samoa
Badende Kinder auf Samoa
Eine Fahrt auf der sibirischen Eisenbahn
Äquator Taufe
Buschmänner beim Bogenschiessen
Die Bekämpfung der Pest in Kiautschou
Kamerun: Marktszene aus Banjo
Wei-hai-wei
Jugendbelustigungen in Niederländisch-Indien
Diamantendiebstähle
Der findige Telegraphist
Toto, der erste aus Ostafrika nach Deutschland gebrachte Elefant
Fischerboot an der ostafrikanischen Küste

Links/Rechts 29.9.17

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… „Volker Schneider, Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, erklärt dazu: „Diese Detailänderung im Sozialgesetzbuch wurde im Bundestag nicht debattiert. Anscheinend haben das alle Oppositionsparteien übersehen, denn in keiner Rede wurde auf dieses Thema eingegangen“.“ …

et: Warnung: Rentner mit Grundsicherung verlieren nach vier Wochen im Ausland ihre Bezüge


… „Ankara hat die eigene Verwundbarkeit durch syrische Boden-Boden-Raketen erkannt“, so Rayk Hähnlein.

…Nach Angaben der Bundesregierung liegen die deutschen Rüstungsexporte in die Türkei wegen der Spannungen mit Ankara derzeit weitgehend auf Eis“ …

ard: Unmut in der NATO – Russische Raketenabwehr für die Türkei


… „Empörung in Frankreich: Ein Staatsanwalt hat den Vergewaltigungsvorwurf gegen einen 28-jährigen Mann mit der Begründung fallen gelassen, der Mann habe beim Geschlechtsverkehr mit einer ElfJährigen keine direkte körperliche Gewalt angewendet. 

Es ist wirklich erschreckend, dass die Staatsanwaltschaft glaubt, dass ein elfjähriges Mädchen das Urteilsvermögen eines Erwachsenen haben soll.

Der Prozess, der bereits am 26. September stattfinden sollte, wurde wegen Verfahrensfragen nun auf den 13. Februar 2018 verschoben. Antoine befindet sich weiterhin auf freiem Fuss, darf sich aber dem elfjährigen Schulmädchen zunächst nicht mehr nähern.  “ …

RT: Frankreich: 28-Jähriger hat Sex mit elfjährigem Schulmädchen – Staatsanwalt: „Einvernehmlicher Akt“


… „Gemeinsam mit Nazis und Kriegsgefangenen verbrachten sie bis zu drei Jahre in kanadischen Lagern. Die Internierten mussten in den kanadischen Lagern die gleichen Nazilieder hören, wie in ihrer Gefangenschaft in den von Nazis besetzten Gebieten und wurden lange wie Verbrecher behandelt. Erst später kehrte Kanada der anti-jüdischen Politik den Rücken zu. “ …

RT: Ablehnung jüdischer Flüchtlinge 1939 – Kanada will sich entschuldigen


… „Die Anti-IS-Koalition geht weiterhin davon aus, dass der Anführer der Terrormiliz, Abu Bakr al-Baghdadi, noch am Leben ist, solange es keine nachweisbare Belege für seinen Tod habe.“ …

RT: IS veröffentlicht Audiobotschaft von mehrfach für tot erklärten Al-Baghdadi


 

Flieger des ersten Weltkrieges: Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Der Dienst für das Vaterland macht die Jungen zu Männern, der Krieg läßt die Tapferen zu Helden werden. Was machte es schon aus, daß Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay bei Beginn des Weltkrieges noch nicht einmal 16 Jahre alt war! Der am 13. September 1898 als Sohn eines preußischen Hauptmanns in Berlin-Charlottenburg geborene spätere Flieger saß im August 1914 noch in der Sekunda des Berliner Bismarck-Gymnasiums.

Er verließ die Schule zu Ostern 1915 mit der Reife für die Prima und trat im Juni 1915, also immer noch nicht 17 Jahre alt, als Fahnenjunker bei der Ersatz-Eskadron des 4. preußischen Dragoner-Regiments von Bredow ein. Es war das gleiche Regiment, bei dem auch Lothar von Richthofen, der Bruder Manfreds, gestanden hatte. Im Frühjahr 1916 erhielt Oliver bei Kämpfen in den Rokitno-Sümpfen die Feuertaufe, wurde am 28. Juli, noch nicht achtzehnjährig, zum Leutnant befördert und sah sich für seinen Schneid im Herbst des gleichen Jahres mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse belohnt. Wie so viele Kavalleristen, denen der Stellungskrieg nicht genügte, meldete sich der junge Offizier nun zur Fliegertruppe, kam nach vollendeter Ausbildung im Herbst 1917 zur Jagdstaffel II, an deren Staffelführer, dem Pour-le-mérite-Flieger Veltjens, er ein glänzendes Vorbild hatte. Der gleichen Staffel gehörten u. a. auch die Leutnants Hantelmann, Klein und Hugo Schäfer an. Was diese Staffel geleistet hat, ergibt sich aus dem Heeresbericht, der feststellt, daß sieben Flugzeuge dieser Gruppe in fünf Monaten 157 feindliche Flieger zum Absturz gebracht hatten. An diesen Erfolgen war „Bauli“, wie er von den Kameraden genannt wurde, in nicht geringem Grade beteiligt.

Er hatte am 28. Mai 1918 den ersten Luftsieg errungen. Seine weiteren Leistungen ergeben sich am besten aus der Tatsache, daß er, der noch nicht Zwanzigjährige, Ende August 1918 zum Führer der Jagdstaffel 19 ernannt wurde, die übrigens gleich der Staffel 15 zum Jagdgeschwader II gehörte. Bis zum 16. Oktober 1918 hatte der junge Beaulieu die Zahl seiner Erfolge auf 26 erhöht. Drei Tage später traf ihn beim Kampf mit einem Engländer die tödliche Kugel. Er atmete noch, als man ihn aus dem abgestürzten Flugzeug heraushob. Noch an seinem Todestage, dem 26. Oktober, erreichte den jungen Helden im Kriegslazarett von Arlon der Pour le mérite, vierzehn Tage vor Abschluß des Waffenstillstandes. Er war der jüngste Ritter dieser höchsten Auszeichnung. Kaum zwanzigjährig war ein Leben vollendet, dem in kurzer Frist viel Großes zu tun beschieden war. Eines jungen Ritters Name steht aufgezeichnet im Buche der Geschichte des Weltkrieges, und selten kann das alte Dichterwort eine bessere Anwendung finden als auf Oliver von Beaulieu:

Wen die Götter lieben, den nehmen sie in seiner Jugend zu sich.

weitere Personen: Ernst von Hoeppner, Hermann Thomsen, Karl Allmenroeder, Oliver Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Paul Bäumer, Otto Bernet, Hans Berr, Rudolf Berthold, Walter Blume, Erwin Böhme, Oskar Freiherr von Boenigk, Carl Bolle.

Siehe auch:
Deutsche Geschichte-Zeittafel
Germanen kämpfen um Europa
Die Wikinger, eine neue germanische Welle.
Das Reich der Deutschen beginnt
Großtaten des deutschen Volkes-Das Rittertum und seine Aufgaben
Großtaten des deutschen Volkes-Deutsche gewinnen Raum im Osten
Deutsche Bauern und Bürger sichern das Neuland.
Deutsche Städte — deutsche Kunst.
Großtaten des deutschen Volkes-Die deutsche Hanse.
Der deutsche Bauer und sein Schicksal
Eine neue Welt tut sich auf— Große Erfindungen
Fürstentrotz und Glaubensstreit zerstören das Reich.
Die Not ruft den Erneuerungs willen des Volkes wach.
Martin Luther, der Reformator.
Volkskämpfe im Schatten der Reformation.
Der Kampf deutscher Fürsten gegen Kaiser und Papst.
Glaubenskämpfe in anderen Ländern Europas.
Am Glaubensstreit geht das Reich zugrunde.
Der Dreißigjährige Krieg (1618—1648).
Randstaaten werden Weltmächte.
Ein neues Deutschland ersteht.
Um die Herrschaft über Europa und die Welt.
Wiedergeburt und Befreiung des deutschen Volkes.
Das deutsche Volk will die Einheit.
Bismarck errichtet das neue Reich.
Das Reich unter Kaiser Wilhelm II.
Im Weltkrieg unbesiegt.
Die Schmach von Versailles und die Republik.

Links/Rechts 28.9.17

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… „Damit der Schutz der Außengrenzen im Schengenraum aber überhaupt wirksam sei, müssten auch Rumänien und Bulgarien aufgenommen werden, betonte EU-Innenkommissar Dimitris Avrampoulos.

Mit einem weiteren Beschluss hoffen die Mitglieder der Kommission, die illegale Einreise nach Europa eindämmen zu können. Dafür will das Gremium in den kommenden beiden Jahren die legale Einreise von mindestens 50.000 Flüchtlingen gewähren. Die Migranten sollen etwa aus dem Tschad, dem Sudan, aus Äthiopien oder Niger stammen. Die Staaten, die die Flüchtlinge aufnehmen sollen pro Person 10.000 Euro an finanzieller Unterstützung erhalten. Insgesamt stünden für die legale Aufnahme 500 Millionen Euro bereit.“ …

Anm.: die Pro-Kopf-Kosten wurden für BRD kürzlich mit 450.000,- Euro beziffert

ard: Schengenraum Staaten dürfen Grenzen länger kontrollieren


… „Inzwischen behauptet kein Ökonom oder Manager mehr, dass die massenhafte Zuwanderung für den deutschen Staat ein Segen sei. Im Gegenteil: Wegen des geringen Bildungsniveaus kalkuliert der Finanzwissenschafter Bernd Raffelhüschen, «dass jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit per saldo 450.000 Euro kostet». Bei zwei Millionen Zugewanderten bis 2018 summiere sich das auf Gesamtkosten von 900 Milliarden Euro.

Allerdings könnten die Zahlen noch höher sein – wegen der vielen neuen Langzeitarbeitslosen. Tatsächlich sind bis jetzt nur 13 Prozent der Flüchtlinge erwerbstätig, und auch das meist nur als Praktikant oder Hilfskraft. Denn 59 Prozent von ihnen verfügen über keinen Schulabschluss. Viele sind Analphabeten.“ …

NZZ: Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema


… „Aus öffentlich einsehbaren Einträgen lässt sich nicht rekonstruieren, wer die Domain ursprünglich eingerichtet hat oder ob die Domain dieblauen.de im Laufe der Zeit verkauft wurde. Bei der Registrierung einer Internet-Adresse muss man in Deutschland keinen Ausweis vorlegen. Die Anmelderin nennt sich „Frauke Petry“, die Postanschrift sei dieselbe wie jene, die bei Petrys einstiger Patentanmeldung für Reifenfüllstoffe zur Anwendung kam. Dies postete der AfD-Berichterstatter bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Justus Bender, als Erster auf Twitter.“ …

RT: „Die Blauen“ – Spekulationen über Parteigründung von Frauke Petry


… „„Wer wird deine Unabhängigkeit anerkennen? Israel. Die Welt dreht sich nicht um Israel. Sie sollten wissen, dass das Winken der israelischen Flagge dort niemanden retten wird“, sagte er weiter.“ …

Gegenfrage: Erdogan droht irakischen Kurden mit Hungersnot