Archiv für den Monat: Mai 2017

Links/Rechts 31.5.17

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… „Er hat es immer noch nicht verstanden. Er weigert sich, es zuzugeben. Das Blut von Tausenden und Abertausenden von Menschen klebt an seinen Händen.“ …

RT: Außenpolitikexperte McAdams: Cameron, Obama und Sarkozy gehören für Taten in Libyen auf Anklagebank


In der Bundesrepublik hat das Auswärtige Amt gemeinsam mit dem Bundesverteidigungsministerium die „Ertüchtigungsinitiative“ geschaffen. Darunter wurden das Training von tunesischen Armeesoldaten, der Bau von Waffenlagern in Mali, aber auch die Lieferung von zehn Aufklärungspanzern nach Jordanien finanziert.“ …

ard: Plan der EU-KommissionGeld für Soldaten statt für Arme


… „Wir sind in so einer Phase. Gestern noch waren die amis die amis, also ein weitgehend konsistenter Block und sie waren unsere als Freunde verkleideten Herrscher. Heute trifft beides nicht mehr zu; die amis sind in diverse Fraktionen zerfallen und man beginnt, die Freundschafts Verkleidung zu zerreissen – und zwar von beiden Seiten, also auch seitens der Vasallen.“ …

saker 2.0: Dies und Das – Wundersames und g8/g7/g6 … g0.


… „Diese Erklärung war nur im Zusammenhang mit dem Attentat von Manchester am 22. Mai möglich, durchgeführt von dem Sohn eines MI6-Doppelagenten, zugleich ehemaliges Mitglied des Sicherheitsdienstes von Muammar Gaddafi und von Al-Kaida [6]. Aber es ist offensichtlich, dass die Briten noch immer nicht beabsichtigen auf die Muslim-Bruderschaft zu verzichten.“ …

voltairenet: Trump leitet die ersten Schritte ein

voltairenet: Sylvie Goulard gesteht die Präsenz von französischen Truppen in Syrien ein


… „Dokumente?!“ …

gc: Leaked documents: Ukrainian Air Forces shot down MH17 – confirms conspiracy and guilt


offener Brief von Frau Claudia Junge an den Roten Hering im rheinland-pfälzischen Landtag

von H.-P. Schröder

https://www.landespressedienst.de/die-afd-ist-richtig-gefaehrlich-offener-brief-an-den-landtagspraesidenten-hendrik-hering/

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Die AfD ist richtig gefährlich“ – Offener Brief an den Landtagspräsidenten Hendrik Hering

31. Mai 2017

Herr Präsident,

mit klopfendem Herzen und unsagbar wütend habe ich in der Allgemeinen Zeitung vom Wochenende gelesen, dass Sie die Alternative für Deutschland (AfD) als „richtig gefährlich“ brandmarken. Als Mitglied einer demokratischen Partei und Ehefrau von AfD-Landeschef Uwe Junge kann ich nun nicht mehr schweigen.

Ich habe es satt, mich als AfD-Mitglied von Ihnen und Ihresgleichen beschimpfen zu lassen. Bürger, die Veranstaltungen der AfD besuchen wollen, werden abgedrängt und verprügelt, AfD Politiker werden zusammengeschlagen, ihre Autos und Häuser mit Farbe besprüht, Fenster eingeschlagen, ja sogar an Häusern Feuer gelegt. Die Privatadressen von AfD-Mitgliedern werden veröffentlicht und ihre Kinder werden in der Schule isoliert, eingeschüchtert und genötigt. Wirte, die der AfD Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellen, werden bedroht und ihre Immobilien beschädigt. Nicht die AfD ist gefährlich, sondern Menschen wie Sie, Herr Hering. Menschen, die ein solches Verhalten billigen oder unterstützen. Dazu zählen auch hohe Kirchenvertreter und Funktionäre der SPD, Grünen, Linken sowie der Gewerkschaften.

AfD-Mitglieder und Wähler zünden keine Autos an, brechen keine Kiefer und beschädigen kein Eigentum. Wir sagen, was uns stört und was wir besser machen wollen. Von uns geht aber niemals Gewalt aus.

Der Brandanschlag auf mein Auto und unser Haus sowie der Überfall auf meinen Mann veranlasste Sie und Ihre Genossen nur zu einem müden Telefonanruf. Eine öffentliche Stellungnahme oder gar ein Thema im Parlament – Fehlanzeige. Der obligatorische Blumenstrauß ins Krankenhaus verbunden mit Genesungswünschen an meinen Mann – Fehlanzeige.

Stattdessen feuern Sie mit Ihren Aussagen – Ihr Parteigenosse Herr Schweitzer steht Ihnen da in nichts nach – die Aktivitäten der Linksextremisten an. Sie gießen Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil Sie nicht sehen wollen, dass es in unserem Land bereits an allen Ecken brennt. Wie lange wollen Sie das noch tun? Was muss noch passieren, ehe Sie und das Parlament sich von diesen politisch motivierten Straftaten distanzieren? Wann haben Sie vor, Ihrer Bestürzung öffentlich Ausdruck zu verleihen? Muss es erst Tote oder Schwerstverletzte geben? Wenn dies eintrifft, dann haben auch Sie sich mitschuldig gemacht. Das kann dann auch Ihre Ministerpräsidentin Dreyer nicht mehr weglächeln.

Wissen Sie, wie das ist, wenn man sich in seinem Haus nicht mehr sicher fühlt? Wenn man sich mit Freunden und Familie nicht mehr öffentlich treffen kann, weil man sie nicht der Gefahr aussetzen will, mit AfD-Mitgliedern gesehen zu werden? Was tun wir AfD-ler, dass wir Ihren Anfeindungen ausgesetzt werden? Wir haben nur eine andere politische Überzeugung! Und das in Deutschland, nicht in einer Diktatur!

Es mag sich nicht ziemen, wenn sich die Frau eines AfD-Politikers so direkt äußert. Aber ich bin betroffen. Ich bade all das Tag für Tag aus. Sie tragen dazu bei, dass uns unser Leben weggenommen wird. Ich will Ihr ächtendes Verhalten nicht länger schweigend hinnehmen. Sollten wir uns einmal begegnen, reichen Sie mir bitte nicht die Hand.

Claudia Junge, Mertloch
(Die Adresse ist dem Landtag und dem Präsidenten bekannt)

Quelle: AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

* Hendrik Hering (SPD) war mit der Schwester des heutigen Innenministers Roger Lewentz (SPD) Manuela Lewentz-Hering verheiratet. Ab 2015 dann eine Neue.