Zwickau, eine Stadt im Würgegriff der roten Mafia

von H.-P. Schröder

zwick-au

Da schleicht der Herr Maas heimlich durch die Hintertür in das Rathaus, nach Zwickau, an die Stätte seines Hinauswurfs und kurze Zeit später ist die neue Bürgeraussperr-Rathausordnung beschlossene Sache. Ja, sie fürchten sich. Mit der Latte, – an Vergehen, – verständlich.

Sie fürchten sich vor Zeugen, sie fürchten sich vor der Beweisbarkeit ihrer Untaten, sie fürchten sich vor der Rechnung und versuchen ihr dadurch zu entgehen, daß sie den Wirt, den Koch und den Kellner aus dem Restaurant aussperren.

Mit „Polizeibehörde“ bedruckte, bewaffnete Hochstapler ziehen auf und schüchtern diejenigen Bürger ein, die unüberhörbar Rechenschaft verlangen. Rechenschaft über gestohlene Gelder und Klientelschiebereien, Rechenschaft über kriminelle Praktiken, Rechenschaft über seltsame Untermieter aus exotischen Ländern, Rechenschaft über zweckentfremdete Haushaltsmittel, Rechenschaft über die Methode, auswärtige, vom Zwangssteuerzahler gefüllte Kassen zu plündern, um „Fördergelder“ nach Zwickau zu schleusen.

Rechenschaft über jahrzehntelanges Lügen mit (dem) System, über Mißwirtschaft und über das bunte Treiben alter und neuer SED-Seilschaften. Da wird dann kurzerhand getrickst und getäuscht und wenn das nicht hilft, gedroht, geprügelt, ausgesperrt. In Zwickau, einem Brennpunkt des „NSU“-Schwindels, marschiert der Mafia-Geist der alten Zeit.

Die Neue Ordnung

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Mit folgenden Neuerungen (gestrige Stadtratssitzung) wollen die hiesigen Vasallen künftig ihr politisches Überleben sichern:

Aufgestellte „Besucherordnung“ am Eingang klärt Gäste auf, was alles verboten ist.

Es herrscht totales Film-, Foto- und Audioverbot (außer für Hofberichterstatter).

Zuschauerbereich ist nur noch durch eine statt zwei Türen betretbar.

Vor Betreten Gesichtskontrolle, Belehrung und Kontrolle der Kleidung (wegen evtl. polit. Aussagen).

Kallweit (Ordnungsamtshäuptling) pöbelt Gast wegen vermeintlich unsauberer Schuhe an.

Aufforderung, Telefone auszuschalten.

Vor Eintritt Verteilung von Platzkarten, die bei Verlassen wieder auszuhändigen sind.

Sich als „Polizei-Behörde“ ausgebendes Ordnungsamt hängt überall rum und jedem am Schuh.

Kamera-Team filmt ungefragt alle ankommenden Gäste.

Im Zuschauerbereich wurden mehrere Stuhlreihen entfernt, so dass es jetzt nach Aussage von Ordnungsamtmitarbeiter noch 28(!) Zuschauerplätze gibt.

Ca. die Hälfte davon wurde mit bestellten Leuten (Bündnis für Dingsbums, Gasometer, Jugendbuffet, Lauscher von der Stadtverwaltung und ähnlicher Feudel) vollgesetzt.

Kallweit (Ordnungsamtshäuptling) sitzt während Sitzung jetzt vorn neben den Bürgermeistern.

Im unteren Bereich wurde ein Flügel neben dem Bürgersaal komplett für den Zugang gesperrt. Der andere kann wegen Absperrband nur mit 1m Distanz zur Scheibe betreten werden.

Obwohl oben voll ist, wird für weitere Besucher auch auf wiederholte Anfrage die Außenakustik verweigert.

Papiere, die von Gästen in der Hand gehalten werden, werden vom Ordnungsamt kontrolliert.

Hörgeräte werden als potentielle Aufnahmegeräte kontrolliert.

Gänge sind abgedunkelt.

Fragen für Einwohnerfragestunde müssen vorher schriftlich eingereicht werden.

Klatschen von Zuschauern ist verboten und wird mit „Ermahnung“ quittiert. Regelung gilt allerdings nicht für Beifall von Stadträten gegenüber der „Oberbürgermeisterin“.

(Liste möglicherweise unvollständig und KEIN SCHERZ!)

Wir wünschen damit viel Erfolg für die Zukunft!

Fortsetzung folgt „

 

Wer die Mafia stört…. Pifis Bürgerabwehrzone

Das Propagandablättchen „Breite Fresse“ verklärt Pifis DDR-Gebaren, meine persönlichen Einordnungshilfen sind in Klammern gesetzt.

Sicherheitszone Stadtrat: Rathaus setzt schärfere Regeln durch

„….Die erste Stadtratssitzung unter verschärften Regeln ist gestern ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Dafür aber unter erhöhter medialer Aufmerksamkeit: Ein Kamerateam des Mitteldeutschen Rundfunks begleitet die Sitzung. Für die Sendung „MDR Exakt“ ist ein Beitrag über die bereits länger währenden Probleme des Rathauses mit Störern (gemeint sind Zwickauer Bürger, die Rechenschaft fordern und die den Saustall ausmisten wollen) geplant.

Nach den Tumulten auf der Besuchertribüne in der Septembersitzung, bei denen ein Besucher einem jungen Mann ins Gesicht geschlagen haben soll, (haben soll, genau, und für dieses getürkte „haben soll“ wurde er dann verprügelt, hört man….) hatten sich alle (alle?) Fraktionen für die Einführung einer Besucherordnung (einer totalitären, die Mafiosis vor der Strafverfolgung schützen soll ?) ausgesprochen. Im Zuschauerbereich halten sich gestern ständig mindestens zwei Mitarbeiter des Stadtordnungsdiensts auf. (Da sitzt man dann ganz entspannt, als bewachter Bürger auf der Tribüne, während unten die Mafia tagt.) Vor den Türen sorgen weitere Bedienstete für Ruhe. (Die Ruhe des Friedhofs um „NSU“-Schwindel Pifis Treiben zu schützen. Sie muss wertvoll sein.) Insgesamt hat das Ordnungsamt neun Mitarbeiter abgestellt. Auf dem Balkon, der (jetzt nur noch) gerade einmal Sitzplätze für 28 Personen bietet, sind gestern die Stühle nur zeitweise vollständig belegt. (Warum wohl? Der Rest stand draussen und wurde von den getürkten Polizeidarstellern nicht eingelassen.) Taschenkontrollen, wie sie zuvor von der Linksfraktion (Linksfraktion, das sind die Kommunisten, die verstehen etwas von Kontrolle, also lassen Sie sich bitte nicht von der Breiten Fresse verarschen.) angeregt worden waren, finden nicht statt.

Als Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) zu Beginn der Tagesordnung die neuen Regeln verliest, die einen reibungslosen Ablauf garantieren sowie „für die Zuhörer ein Mindestmaß an Ordnung und Sicherheit“ herstellen sollen, wie Findeiß sagt, erhält sie Beifall von den Fraktionen. Dabei sind die Regeln so neu nicht: Herumbrüllen und Klatschen war eigentlich ohnehin untersagt. (Klatschen für Pifi ist kein Beifall, das ist Abfall, um hier mal die Dinger beim Namen zu nennen.)

Ein regelmäßiger Besucher der Veranstaltung sagt der „Freien Presse“, er beobachte schon seit Monaten Leute, die vom Balkon aus filmen oder fotografieren. (= das bunte Treiben dort unten dokumentieren, um es zu analysieren, Ja, das ver-stört die Mafia.)) „Sie wuseln dort ganz munter rum, und schon allein das stört“ (die Mafia), sagt der Mann (ohne Namen). Zudem hätten (die Mafia-) Störer immer wieder lautstarke Kommentare von sich gegeben. „Bedrohlich habe ich die Situation auf dem Balkon bisher nicht empfunden, eher absonderlich.“ (Absonderliches Demokratieverständnis eines Mannes ohne Namen!)

Nicht alle Besucher sind mit den neuen Aufpassern einverstanden. Als eine Mitarbeiterin einen Gast auffordert, sein Mobiltelefon abzuschalten, kommt es zu abfälligen Bemerkungen. Einige Zuhörer erhalten einen Ordnungsruf, als sie spontan klatschen. Kurze Unruhe entsteht, weil einem (Nur einem?) Mann der Zutritt zum Zuschauerraum verwehrt wird. Im Endeffekt verläuft die Sitzung aber völlig unspektakulär. (Der rote) Rathaussprecher Mathias Merz zieht das Fazit: „Alles geklappt.“ (Neusprech, soll aussagen: Das Plansoll wurde zu 220 Prozent erfüllt.)

Dabei ist Zwickau nicht die einzige Kommune, die Ratssitzungen von Ordnungshütern absichern lässt. Auch in Reinsdorf ist ein Wachschutz vor Ort, auch dort weisen Plakate auf ein Film- und Fotoverbot hin. Zuvor hatten (Nachdem kritische Bürger…) Betreiber eines ausländerfeindlichen Youtube-Kanals eine Ratssitzung gestört. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Filmer Anklage wegen Hausfriedensbruchs erhoben.

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Sicherheitszone-Stadtrat-Rathaus-setzt-schaerfere-Regeln-durch-artikel9668421.php

 

6 Gedanken zu „Zwickau, eine Stadt im Würgegriff der roten Mafia

  1. Tja, die „Freie Presse“ war zur DDR Zeit genau so unerträglich wie heute, noch immer von Gesindel betrieben.
    Das Murmeltier grüßt lachend.

  2. Nur gut das DIE es so machen!!! Sonst wacht der dämliche Michel nie auf. Sind denn schon welche erschienen und haben sich für die ungezogenen Bürger in aller welts Namen entschuldigt?
    Lichterketten werden auch verboten sein, sonst findet man bei Licht gesehen noch die Pflastersteinen und das Gerüst was am Stadion verschwunden ist!
    Es ist eine Menge kriminelle Energie hinter diesen Einschränkungen der größten Demokratie die es je auf deutschen Boden gab! Vermutlich schon Hochverrat am eigenen Volk!

  3. Irgendwie interessant zu beobachten, dass sich Regime in der Endphase ihres Untergangs immer der gleichen restriktiven Methoden bedienen – und letztendlich immer und ausnahmslos scheitern.

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