Dresden-Bomber-Video: Heiße Spur!!!

von H.-P. Schröder

derjammerlappen

http://www.focus.de/politik/videos/nach-anschlag-in-dresden-polizei-veroeffentlicht-fahndungsfotos_id_6013957.html

Was will uns dieses Video ankündigen: „Unbekannter Zeuge erkennt unbekannte Jacke“, oder was?

Leider wurden die spannendsten Passagen des mit suggestiv aufgemotzten Behauptungen unterlegten verwaschenen Videos herausgeschnitten: Die Tat fehlt komplett, es ist kein Lichtschein erkennbar, der Täter mit der Statur eines rotgrünen Jammerlappens, Deckname „Brandbeschleuniger“, schlendert gemütlich unscharf hin und her. Frage: Von wann stammt das Filmchen? Wo befindet sich die Kamera? Wie weit ist die Kamera vom „Tatort“ entfernt? Wie oft und an welchen Stellen wurde das Filmchen geschnitten und wie wurde es zusammengesetzt?

Im Ernst: Handelt es sich um die Überreste eines schlecht gemachten Werbeclips für drittklassige Motorradkleidung?, den Abschreckungsfilm eines Sicherheitsunternehmens mit dem Titel: Beispiele unbrauchbarer Kameratechnik aus Drittweltländern“ oder um bei der Produktion der Bekenntnixdvd von Unsuwes übrig gebliebenes Material aus den Jenaer Filmstudios ?

Im Ernst: Was sagt der Imam über das Foto der brennenden Tür? Wer hat es gemacht ? Wann ? Und wie kam es in das Internet ? Das Foto führt zu Fragen, die Beantwortung der Fragen führt zu Anhaltspunkten, die Anhaltspunkte zu konkreten Ermittlungen in diesem zwielichtigen Fall, ganz im Gegensatz zu dem, Entschuldigung, was uns das Verblödungsfilmchen mit null Inhalt zumutet.

Aber es gibt Hoffnung!!!! Hoffnung für den Chefchirugen Merbitz, auf daß er seine Meriten demnächst in`s Unmessbare hinein vermehren kann und es besteht Hoffnung für Kretzschmar, daß er samt Bundesverdienstkreuz am Luftballon mit Band in schwindelnde Höhen aufsteigen darf. Denn, kurz gesagt, der Fall ist bereits praktisch gelöst!!!!

Einem aufmerksamen Henselblogmitarbeiter ist es zu verdanken, daß die entdeckte heiße Spur, die unvermeidlich zum Täter führen wird, beim nächsten Schnitt des „Unter Verdacht“-Videos nicht verschwinden wird.

Ein screenshot zeigt eindeutig, wie das halbe Hemd einen verdächtigen Gegenstand wegwirft. Die Abwurfhand ist zu sehen, Flugrichtung und vermuteter Aufschlagort sind feststellbar. Ich bin sicher, daß sich Polizeipräsident und Chefchirug dieser heißen Spur bereits angenommen haben.

Das Zauberwort heißt: DNA. Was im Fall des Zwickauer Schnoddertaschentuches bereits einmal erfolgreich gemacht wurde, könnte auch im Falle des „200.000 von ausländischen Bombenflugzeugen in Dresden verbrannte und verstümmelte Deutsche wiegen keinen einzigen Russfleck, der unter undurchsichtigen Umständen an der Haustür eines unter unklaren Umständen in Dresden wohnenden türkischen Staatsbeamten auftauchte, auf“ zum Erfolg verhelfen.

Muss man Merbitz und Kretzschmar etwa zur Jagd tragen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.