adieu Kopp-Autoren

truthvon jo

Wahrscheinlich nichts Neues für unsere Leser. Für mich jedoch war es gestern die Bestätigung einer gewachsenen Befürchtung. Nach gut 2 Wochen ohne neuerscheinende Artikel ist der Kopp-Verlag quasi leider „tot“. Weil die Wahrheitssucher zu geizig sind, heisst es.

Das kann ich bestätigen. Der konsewuent werbefreie Hensel-Blog hat in den letzten 3 Jahren eine einzige Zuwendung in 2-stelliger Höhe erhalten. Schon ziemlich schäbig, liebe Leute. Was nicht heissen soll, dass Kopp auch nur irgendwie am Hungertuch nagt. Laut meinen Informationen wurde Kopp seitens „Bär tells man“ (Liz Mohn) lange und heftig subventioniert. War die Nummer 1 der Unabhängigen. Persönlich tippe ich auf ein Angebot der Merkel-BRD, das man nicht ablehnen kann.

Wie auch immer: DANKE an Kopp, ALLE Autoren und Mitarbeiter. Besonders an die, welche ihre Angst erfolgreich überwinden mussten. Gesundheit und Glück Euch allen.

PS: der Hensel-Blog wäre nur zu gerne bereit, seine bescheidenen – doch sauberen – Kräfte für künftige Veröffentlichungen bereitzustellen. Nach folgend die mir zugegangene Info zur Schliessung:

 Liebe Frau              ,

vielen Dank für Ihr Interesse an Kopp Online.

Den redaktionellen Teil von Kopp Online mussten wir einstellen. Obwohl das Interesse an Kopp Online überwältigend groß war (in der Spitze weit über 600.000 Besucher pro Tag) hat uns leider die Unterstützung unserer Leser gefehlt. Trotz zahlreicher Aufrufe haben wir in den vergangenen 12 Monaten nur 6.000 EUR an Spenden erhalten. Das reicht nicht einmal um die Seite eine Woche lang in der gewohnten Qualität zu betreiben.

Auch die Unterstützung durch Buchkäufe ging, trotz zunehmender Leserzahl, immer weiter zurück: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-morris/wer-soll-das-bezahlen-lass-deinen-worten-taten-folgen-.html Ganz offensichtlich hat der weitaus größte Teil unserer Leser lieber einem amerikanischen Großkonzern seine Unterstützung durch Buchkäufe zukommen lassen.

Da auch der Kopp Verlag, seine Mitarbeiter und Autoren ihre Arbeit auf Dauer nicht verschenken können, wurde dieser Schritt leider unausweichlich.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis und mit besten Grüßen aus Rottenburg

Sonja Page

Sekretariat der Geschäftsleitung

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