Deutsche als Flüchtlinge in Deutschland 1989

Verrat im Bilde
Verrat im Bilde

Danke an Gerald

Vielleicht interessiert die Leserschaft wie es uns vor 25 Jahren – kurz nach dem Fall der Mauer erging:
Am 17.1.1990 kamen wir als 4-köpfige Familie in Nürnberg bei Verwandten an und waren gern gesehen und erwartet. Da wir aber unserer Verwandtschaft nicht auf der Tasche liegen wollten, wurden wir in der Ostmarkkaserne in Weiden für 14 Tage untergebracht.

Da waren wir in einem großen Raum mit ca. 20 Betten, Verpflegung gabs in der Kantine. Alles bestens. Es waren nicht nur wir Deutsche dort, sondern auch Polen, Tschechen, Russen. Alles lief im Prinzip friedlich ab, bis auf die normalen Ausnahmen und nach 14 Tagen Aufenthalt wurden wir mit Bussen in die Unterkünfte gefahren.
Wir waren dann für 2 Jahre in einer Pension in der Oberpfalz untergebracht. D.H. ein ca 16qm Raum mit Ehebett, Doppelstockbett, Tisch, 4 Stühle,kleines Bad und Flur mit Kleiderschrank.

Die Vollverpflegung war gewährleistet, kam aber immer auf die Pensionsinhaber an. Und es wurde das Biligste an Lebensmitteln von denen gekauft.
Ich weiß aber aus dem Gespräch mit der Pensionswirtin, dass Sie pro Person (wir waren 30 Leute) pro Monat ca. 900 DM erhielten. Nach einigen Monaten stand deshalb auch ein rotes BMW Cabrio auf dem Hof. Jede Pension oder auch Unterbringungsmöglichkeit wurde sicher genutzt, nicht nur zum Helfen, sondern auch reichlich Kohle zu machen.
Die Suche nach Arbeit war damals relativ einfach und so konnten wir unsere Schulden an die Regierung Bayerns zahlen. Pro Monat waren das ab September 2100 DM für uns4 für Unterkunft und Verpflegung. Sukzessive zogen die Mitbewohner nach und nach aus. Ich weiß von einer tschechischen Familie, dass es ein zinsloses Darlehen für die Wohnungseinrichtung über 5000 DM gab.

Nach 2 Jahren gelang es uns dann auch, eine passende kleine Wohnung zu finden, wir erhielten aber das Darlehen nicht. Dafür eine Schlußrechnung der Regierung über 25.000 DM, die wir in 400 DM Raten abzahlen konnten. Manche Menschen aus der alten BRD können das gar nicht glauben, sie meinten, uns wurde alles geschenkt, aber es ist belegbar. Und wir haben das gern getan, denn die Menschen hier haben auch mit Ihren Steuergeldern die Einheit ermöglicht. Das Zusammenleben zwischen den Nationen war sehr friedlich und freundschaftlich, (von denen noch heute einige existieren).
Es war einfach, mit allen gut auszukommen und wir freuten uns mit denen, die eine Arbeit fanden und ihr neues Leben beginnen konnten.
Soweit zu dem Erfahrungsbericht.

— Heute wäre aus meiner Sicht ein solches Miteinander wahrscheinlich nur noch selten möglich. Migranten werden in Schaaren nach D geholt. Sicher sind einige Wenige dabei, die wirklich in Not sind und sich ein neues Leben aufbauen wollen.
Aber wenn Menschen zu uns kommen, die angeblich keine Wirtschaftsmigranten sind, und hier unsere Werte, die wir uns aufgebaut haben, mit Füssen treten, sich auf Bäumen verschanzen um ihre Vorstellungen durchzusetzen, dann kann das niemals gut gehen. Lasst sie doch da oben, sie kommen von allein wieder herunter, dann erhalten Sie grünes Licht für ihre Rückkehr in ihr Land und alles ist gut. Ich habe in der Zeitschrift „Welt der Wunder“ ein Poster gesehen, auf welchem Migranten von oben in einem großen Boot fotografiert wurden.
Sehr auffällig war, dass fast alle männlich, jünger, gut gekleidete und lachende Menschen waren. Da frage ich doch schon nach den Strapazen, die man als Flüchtling auf sich nimmt.
Ich glaube wir werden hier nur noch von den Medien für dumm verkauft. Wirklich arme Menschen könnten sich eine solche Überfahrt gar nicht leisten. Denen sollten wir in ihrem Land helfen und keine Kriege für den Ami bezahlen. Ich hoffe für uns alle, dass der Crash eine Wende in der Politik und uns unsere guten deutschen Werte wiederbringen wird.

Quelle: https://hartgeld.com/multikulti.html

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