München 2016 – König David in Aktion

von H.-P. Schröder

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Zehra Spindler versus Benjamin David ist okay,  aber warum auf deutschem Boden das Ganze ?

„Zehra Spindler findet die ganze Sache nur noch „unschön“. Und vor allem bedauert sie: „Die Kampagne schadet der Münchner Kultur.“ Spindler, ehemals Betreiberin des Puerto Giesing, hatte während der Woche mit ihrer Firma Urban League GmbH vom Kreisverwaltungsreferat (KVR) den Zuschlag für den Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen bekommen. Spätestens am 31. Mai will sie mit ihrem Kulturprogramm starten.

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Doch gesichert ist das nicht, denn der bei der öffentlichen Ausschreibung unterlegene Benjamin David ficht den Bescheid der Stadt an. David und seine Urbanauten haben den Kulturstrand 2004 aus der Taufe gehoben und seitdem immer den Zuschlag bekommen. Auch diesmal war er offensichtlich vom Zuschlag der Stadt ausgegangen und hatte sein Programm entsprechend schon vorbereitet. Spindler und ihr Geschäftspartner Dierk Beyer, der die Clubs Nachtwerk, Nachtgalerie und Neuraum betreibt, waren wiederum im Vorjahr bei der Ausschreibung unterlegen. Diesmal wurde deren Konzept von den an der Abstimmung beteiligten Referaten der Stadt höher bewertet.“

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