Links/Rechts 24.6.16

Mad Englishman und dog.

… „Die enge Verquickung von Politik und Finanzindustrie zeigte der EU-Gegner Nigel Farage: Er war der erste, der bekanntgab, dass die EU-Befürworter gewonnen hätten. Das Pfund schoss in die Höhe. Wenige Stunden später stellte sich heraus, dass das Gegenteil der Fall war. In der Zwischenzeit könnten Spekulanten ein Vermögen verdient haben. Welche Rolle Farage spielte, wird nie bekannt werden.“ …

dwn: Die Stunde der Wahrheit: Hinter dem Brexit lauert der Crash

… „Die Opposition kritisierte das Gesetzespaket als unverhältnismäßig, verfassungswidrig und unbrauchbar. Linkspartei und Grüne beklagten außerdem ein übereiltes Verfahren im Parlament.“ …

… „Das Mädchen befand sich gerade in einer der Umkleidekabinen im Weinlandbad Mistelbach, als der ihr unbekannte Mann plötzlich den nur für Frauen bestimmten Bereich betrat. Er packte die 13- Jährige und zwang sie zum Oralsex.“ …

krone: 13-jähriges Mädchen in Freibad missbraucht

… „Die Brüsseler Utopie soll weitergehen. Zerfall? Welcher Zerfall? In Europa gilt es jetzt, weitere Referenden zu verhindern. Kein Nexit in den Niederlanden, kein Frexit in Frankreich, erst recht kein Dexit. Um die Köpfe der armen Deutschen kann es einem schon jetzt leidtun. Sie werden wieder gefüllt werden mit ganz viel EU-Propaganda.“ …

kopp: Brexit: Die heilsame Schockstarre im deutschen Mediendorf

… „Das Ziel ist nicht so abwegig, wie es scheinen mag. Im Jahr 2014 haben Wissenschaftler an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden zum ersten Mal Informationen in subatomare Teilchen zerlegt und zwischen zwei Punkten, die drei Meter voneinander entfernt lagen, mit einer Zuverlässigkeit von 100 Prozent hin und her teleportiert.“ …

Gegenfrage: Russland entwickelt Teleporter innerhalb von 20 Jahren


honigmann: Putin zum Brexit auf deutsch

 

2 Gedanken zu „Links/Rechts 24.6.16

  1. offthspc sagt

    Wo sind die Gerätschaften des 16. Jahrhunderts?
    Wo ist das robuste (aber ertragsarme) Saatgut des 16. Jahrhunderts?
    Wo sind die .. Kühe des 16. Jahrhunderts? Kleinrahmig, robust, ohne fremde Hilfe kalbend, da der Nachwuchs kein uterussprengendes Hochzuchtrind ist?

    Das alles ist nicht mehr da.

    Dafür Maiswurzelbohrer, Feuerbrand, Kartoffelkäfer und sonstige Schädlinge die im 16. Jahrhundert nicht bekannt waren.

    Wo sind die 30 Menschen/Quadratkilometer des 16. Jahrhunderts?
    Wieviele haben wir heute? Um die 250.

    Niemand wird mehr etwas Humus zur Seite schieben und mit der Spitzhacke Kohle oder Erze abtragen.
    Diese Ressourcen sind weg, ohne großindustriellen Material und Energieeinsatz nicht mehr zu fördern.

    Wirtschaftlicher Wiederaufbau verläuft übrigens gleich wie der Energieverbrauch, keine Energie, kein Aufschwung.

    Niemand wird mehr eine Stadt am Meer gründen und dank Fischfang eine Bevölkerungsdichte von 100 Personen/Quadratkilometer erreichen um eine neue Zivilisation wie in der Antike zu gründen.

    Die Fischschwärme dazu sind auch weg und werden es auch auf unsere Lebzeiten sein.

    Selbst wenn wir noch eilig alles Mögliche zu Pflügen schmieden: Wo sind die Ochsen?

    Selbst wenn wir die Äcker mit Menschenkraft pflügen: Wo ist das Nicht-F1-Hybrid Saatgut für die Ernte vom nächstem Jahr?

    >
    > Ich möchte diese Ansichten nicht kritisieren. Leider finde ich hier zu
    > wenige Diskussionen, die konstruktiv aufgestellt sind und sich mit dem in
    > jedem Menschen inne wohnenden Überlebenswillen beschäftigen, der
    > historisch belegt, dass nach jedem Systemzusammenbruch ein Wiederaufbau
    > stattgefunden hat, der eine bessere Lebenssituation als vor der Krise zur
    > Folge hatte.

    Gut dann konstruktiv:
    Was braucht der Mensch zum Überleben?

    Der Mensch stirbt nach:
    3 Minuten ohne Luft
    3 Tage ohne Wasser
    3 Wochen ohne Nahrung
    3 Stunden ohne Unterschlupf (im Schneesturm ohne spezielle Ausrüstung)

    Luft:
    Haben wir reichlich.
    Wie sieht es damit im Krisenfall aus?

    Wenn Lösungsmittel, Waschmittelvorprodukte aller Art in Folge eines ökonomischen Crashs in unzähligen Tanks und Betrieben lagern und diese lustig vor sich hin rosten.

    Wie sieht es mit den Abklingbecken der AKW aus, wenn die Wasserzufuhr ausfällt und sich die frisch abgebrannten Brennstäbe nach einigen Wochen selbst entzünden?
    Nicht zu löschen und in den Folgen in der Dimension von Tschernobyl.

    Wo bleibt die Feuerwehr im Zusammenbruch, wenn ganze Gegenden voller Niedrigenergie Styropor-Pressspan-Holzfassade Häuser aus welchen Gründen auch immer in Flammen stehen?

    Oder die ausgedörrte Wiese von Bauer Horst im Hochsommer aufgrund einer weggeworfenen Glasflasche in Flammen aufgeht?

    Wasser:
    Haben wir reichlich.
    Aber .. ist es trinkbar?

    In vielen Gegenden ist, selbst wenn es einem gelingen sollte, einen der Brunnen, die aufgrund der abfallenden Wasserspiegel immer tiefer werden müssen, zu reaktivieren, das Grundwasser nicht mehr trinkbar.

    Sei es aufgrund der Landwirtschaft, sei es, weil nach WKII die Bombentrichter mit Altölfässern, Lackdosen und ähnlichem Schutt zugefüllt wurden und sich heute kein Politiker traut, den darauf entstandenen Konzern (und großen Arbeitgeber der Region) wegzureißen, um die Altlast zu sanieren.

    Nicht zu reden von den dutzenden „Gruben“ und Böschungen in jeder Gemeinde, welche als Müllhalden verwendet wurden, deren Positionen dank Messhubschraubern bestens bekannt sind, aber keiner wagt daran zu rühren, denn ansonsten wären die Gemeinden sofort pleite.

    Bäche und Flüsse? Voll der Abwasser aus übergegangenen Hausgruben, versagenden Kommunalkläranlagen, ungewarteten Ölabscheidern von Tankstellen?

    Nahrung:
    Riesenproblem im worst case.

    10 Kalorien Öl stecken heute in jeder Kalorie Nahrung.
    Ohne Öl kein Mampf.

    Da braucht das Öl noch nicht einmal „zu Ende gehen“.
    Es genügt, wenn wir es uns nicht mehr leisten können oder schlichtweg die Förderstaaten nicht mehr liefern wollen oder können.

    Oder die Transportwege versagen, die Bauern pleite gehen, die Frachter nicht mehr fahren, die JIT Logistik versagt usw.

    Die größte Gefahr: Einerseits tötet Hunger nicht sofort (sprich der Hungrige macht sich auf die Suche) und andererseits übernimmt dann der Magen die Kontrolle über seine evolutionsbiologische Ausstülpung (aka. Hirn).

    Dies bietet reichlich Platz für Szenarien, die Natur zeigt, wie wenig zimperlich „Hungrige“ ohne Vorratshaltung miteinander umgehen.

    Der einzige Trost: Wenn wir von einer Ressource in der Krise im Überfluss haben werden, so wird dies „Langschwein“ sein.

    Unterkunft:
    Das kleine Häuschen mit Garten in der Einöde, darin der „Schwedenofen“, der vor sich hin bollert, ein Zeichen von Zivilisation in einer entmenschlichten Welt, eine Quelle von Wärme und Lebensenergie, der kleine Traum jedes ernsthaften „Preppers“ und „Survivalisten“, darauf lecker Hühnersuppe von den eigenen Hühnern …

    Kurz: Eine gigantische Zielscheibe, dank Rauchsäule weithin sichtbar und in der Einöde auch kilometerweit zu riechen, zieht ungebetene Gäste an wie die Fliegen und diese werden in der Regel in der Überzahl sein und höchstwahrscheinlich besser bewaffnet.

    Der Ofenbesitzer könnte durchaus als „Langschwein“ auf eben jenem landen.

    Man sieht, ich krieg mich schon gar nicht mehr ein vor lauter Konstruktivität.

    Wer keine Verpflichtungen hat, sollte sich eventuell eine Schrotflinte bereitlegen, ein Schuß reicht.

    Wohl besser als im Kampf um eine der fetten Ratten BBs erschlagen zu werden.
    Diesmal bekommen wir Game Over … aber so richtig und nicht nur monetär.

    Das Hauptproblem ist ein kalorisches, wir können Geld drucken wie Heu .. aber kein Heu, keine Kartoffel, keinen Tropfen Erdöl.

    >
    > Aber das liest sich wahrscheinlich zu später Stunde beim Rotwein nicht so
    > spektakulär. [[zwinker]]

    Vergleichsweise unspektakulär wäre wohl nur Captain Trips, aber auch hier dürfte eine Vielzahl der „Systemerhalter“ (ungleich Banker und Rechtsanwälte) draufgehen mit zahlreichen der o.a. Folgen.

    mfG
    offthspc

  2. „Die enge Verquickung von Politik und Finanzindustrie zeigte der EU-Gegner Nigel Farage: Er war der erste, der bekanntgab, dass die EU-Befürworter gewonnen hätten. Das Pfund schoss in die Höhe. Wenige Stunden später stellte sich heraus, dass das Gegenteil der Fall war. In der Zwischenzeit könnten Spekulanten ein Vermögen verdient haben. Welche Rolle Farage spielte, wird nie bekannt werden.“

    Die Rothschilds – Aktien auf Waterloo
    Nigel Farage, ein autorisierter Held, Punkt!

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