alle Vögel sind schon da

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Wenn der Leser ganz besonderes Glück hat, oder wenn er an den Grenzen unseres Vaterlandes wohnt, begegnet er vielleicht zufällig einer jener seltenen Arten, nach denen selbst der Ornithologe von Fach oft jahrzehntelang vergeblich Umschau hält, solange er nicht die beschränkten Gebiete ihres Vorkommens aufsucht.

Ein Ausspruch Kants über den ästhetischen Wert der Singvögel.

Die „Natur, die keinem Zwange künstlicher Regeln unterworfen ist,“ kann dem „Geschmacke für beständig Nahrung geben“. — „Selbst der Gesang der Vögel, den wir unter keine musikalische Regel bringen können, scheint mehr Freiheit und darum mehr für den Geschmack zu enthalten als selbst ein menschlicher Gesang, der nach allen Regeln der Tonkunst geführt wird; weil man des letztem, wenn er oft und lange Zeit wiederholt wird, weit eher überdrüssig wird. Allein hier vertauschen wir vermutlich unsere Teilnehmung an der Lustigkeit eines kleinen beliebten Tierchens mit der Schönheit seines Gesanges, der, wenn er vom Menschen (wie es mit dem Schlagen der Nachtigall bisweilen geschieht) ganz genau nachgeahmt wird, unserem Ohre ganz geschmacklos zu sein dünkt“

Bildverzeichnis aller Vögel unten.






















































































Bildverzeichnis Vogelabbildungen:

Amsel
Augenstreif Goldhähnchen
Baumpieper
Bergfink
Blaukehlchen
Blaumeise
Bluthänfling
Brachpieper
Braunkehliger Wiesenschmätzer
Dorn-Grasmücke
Drossel-Rohrsänger
Edelfink
Erlenzeisig
Feldlerche
Feldsperling
Fitis-Laubvogel
Gartengrasmücke
Garten-Laubvogel
Gartenrotschwanz
Gebirgsbachstelze
Gemeines Goldhähnchen
Getreide Rohrsänger
Gimpel
Girlitz
Goldammer
Grauammer
Grauer Fliegenschnäpper
Grünling
Haubenlerche
Haubenmeise
Hausbaumläufer
Hausrotschwanz
Haussperling
Heckenbraunelle
Heidelerche
Heuschrecken-Rohrsänger
Kernbeißer
Kohlmeise
Kreuzschnabel
Mauer- oder Turmsegler
Mehlschwalbe
Misteldrossel
Mönch-Grasmücke
Nachtigall
Nonnenmeise
Pirol
Raubwürger
Rauchschwalbe
Rohrammer
Rotdrossel
Rotkehlchen
Rotköpfiger Würger
Rotrückiger Würger
Schafstelze
Schwanzmeise
Schwarzkehliger Wiesenschmätzer
Schwarzstirn-Würger
Seggen-Rohrsänger
Seidenschwanz
Seltene Vogelarten
Singdrossel
Spechtmeise
Sperber-Grasmücke
Star
Steinschmätzer
Steinsperling
Stieglitz
Tannenmeise
Teichrohrsänger
Trauerfliegenschnäpper
Ufer Rohrsänger
Uferschwalbe
Vogeleier Abbildungen
Vogeleier
Vogelköpfe
Vogelnestbauten
Wacholderdrossel
Wald Laubvogel
Waldbaumläufer
Wasserschwätzer
Weiden-Laubvogel
Weidenmeise
Weiße Bachstelze
Wiesenpieper
Zaun-Grasmücke
Zaunkönig
Zwerg-Fliegenschnäpper

Einzelne Vogelbeschreibungen (mit Text):

Die Singvögel der Heimat – Einleitung
Haussperling
Feldsperling
Steinsperling
Heckenbraunelle
Edelfink
Bergfink
Kernbeißer
Grünling
Stieglitz
Erlenzeisig
Bluthänfling
Girlitz
Gimpel
Kreuzschnabel
Goldammer
Grauammer
Rohrammer
Feldlerche
Haubenlerche
Heidelerche
Baumpieper
Wiesenpieper
Brachpieper
Weiße Bachstelze
Gebirgsbachstelze
Schafstelze
Rauchschwalbe
Mehlschwalbe
Uferschwalbe
Mauer- oder Turmsegler
Seidenschwanz
Grauer Fliegenschnäpper
Trauerfliegenschnäpper
Zwerg-Fliegenschnäpper
Raubwürger
Schwarzstirn-Würger
Rotköpfiger Würger
Rotrückiger Würger
Steinschmätzer
Schwarzkehliger Wiesenschmätzer
Braunkehliger Wiesenschmätzer
Hausrotschwanz
Gartenrotschwanz
Blaukehlchen
Rotkehlchen
Nachtigall
Amsel
Wacholderdrossel
Misteldrossel
Rotdrossel
Singdrossel
Pirol
Star
Wasserschwätzer
Zaunkönig
Mönch-Grasmücke
Gartengrasmücke
Dorn-Grasmücke
Zaun-Grasmücke
Sperber-Grasmücke
Drossel-Rohrsänger
Teichrohrsänger
Getreide-Rohrsänger
Ufer-Rohrsänger
Seggen-Rohrsänger
Garten-Laubvogel
Heuschrecken-Rohrsänger
Weiden-Laubvogel
Fitis-Laubvogel
Wald-Laubvogel
Gemeines Goldhähnchen
Augenstreif Goldhähnchen
Kohlmeise
Blaumeise
Nonnenmeise
Weidenmeise
Tannenmeise
Haubenmeise
Schwanzmeise
Spechtmeise
Waldbaumläufer
Hausbaumläufer
Seltenere Arten und Ausnahme-Erscheinungen der deutschen Singvogelwelt.
Vogeleier Abbildungen
Schwebende Nestbauten
Rückblick auf das Singvogelleben in der Gesamtheit

Ein Ausspruch Kants über den ästhetischen Wert der Singvögel.

Die „Natur, die keinem Zwange künstlicher Regeln unterworfen ist,“ kann dem „Geschmacke für beständig Nahrung geben“. — „Selbst der Gesang der Vögel, den wir unter keine musikalische Regel bringen können, scheint mehr Freiheit und darum mehr für den Geschmack zu enthalten als selbst ein menschlicher Gesang, der nach allen Regeln der Tonkunst geführt wird; weil man des letztem, wenn er oft und lange Zeit wiederholt wird, weit eher überdrüssig wird. Allein hier vertauschen wir vermutlich unsere Teilnehmung an der Lustigkeit eines kleinen beliebten Tierchens mit der Schönheit seines Gesanges, der, wenn er vom Menschen (wie es mit dem Schlagen der Nachtigall bisweilen geschieht) ganz genau nachgeahmt wird, unserem Ohre ganz geschmacklos zu sein dünkt“

Text und Bild aus dem Buch: Die Singvögel der Heimat (1921), Author: Kleinschmidt, Otto.

aus dem Kunstmuseum Hamburg

7 Gedanken zu „alle Vögel sind schon da&8220;

  1. …hätte ja mal jemand dazu sagen können, welche Vögel in dem Video zu sehen sind..

    Die Schwanzmeise habe ich ja noch erkannt und eventuell den Erlenzeisig ?

    Aber den Vogel mit dem Halsring, der so vehement den blauen mit der Haube bekämft..kenne ich beide nicht !!

    Bitte um Aufklärung !

    1. vielen herzlichen Dank für die Auflistung !

      Mit den Zeisigen und der Meise lag ich ja schon mal nicht schlecht…

      Ihre Seite ist „anders“ als alle anderen: Vielen Dank dafür…

  2. …die Stare waren wieder so um den 20. Februar da …(wie schon seit 2009 von mir beobachtet), habe gegen 30.4. bemerkt, daß sie schon füttern…(die erste Runde…die zweite folgt sogleich)

    Schwalben oder Mauersegler (genau habe ich es noch nicht gehört) sind auch schon seit ein paar Tagen da…

  3. …Feldlerchen sowieso

    Die werden wohl schnell brüten müssen, bald kommt der sanktionierte Bauer und „schächtet“ wieder, Monsanto-Gift haben sie ja schon verteilt…

    Jetzt bekommen die Bauern neues Geld: Für das Anlegen von Hecken und Stauden auf 1 Meter-Streifen…ist ja schon mal ein Schritt

  4. In der letzten Zeit beobachte ich mit meinen großen Feldstecher hauptsächlich die Amsel und die Elster wie sie über den Boden hüpfen und dabei die Würmer heraus ziehen. Wenn ich die beiden Beobachte beschleicht mich immer das Gefühl, das sie um meine Beobachtung wissen und mich zum Narren halten wollen.

    Wenn ich am Deich bin, dann ist dort stets der Reier anwesend. Ich habe den Reier mal eine Stunde beobachtet wie er auf einer Wiese auf Krötenfang war. In dieser Zeit ist der Reier vielleicht 5 Meter gekommen, da er wie in Zeitlupe seine Steltzenbeine bewegt. Ein Krötenfang konnte ich leider nicht mehr beobachten.

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