Links/Rechts 23.4.16


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… „Reuters zufolge kündigte die Präsidentin an, sich an die Länder des südamerikanischen Staatenbundes Mercosur („Gemeinsamer Markt Südamerikas“) mit der Bitte zu wenden, die Mitgliedschaft Brasiliens in dieser Organisation auszusetzen. Diesen Schritt wolle sie unternehmen, sollte ihr das Misstrauen ausgesprochen werden.“ …

sputnik: Brasiliens Präsidentin Rousseff: Amtsenthebungsverfahren gleicht einem Staatsstreich

… „Nachdem dieses Video im Netz Verbreitung gefunden hatte, kommentierte Fadallah dies später der Art, dass er keine Idee gehabt hätte, wer diese maskierten Männer, die hinter ihm gestanden und diese schwarzen Flaggen geschwenkt hätten, gewesen seien.“ …

voltairenet: Die Verbindung zwischen Muslim Bruderschaft und ISIS

RT:

… „Benzin, Strom und Wasser werden nicht mehr subventioniert werden. Verschiedene Modernisierungs-Maßnahmen der Sitten sollten diesen Plan begleiten, vor allem, den Frauen das Recht zum Autofahren zu gewähren.“ …

voltairenet: Prinz Mohamed Bin Salman mit der Zukunft von Saudi-Arabien beauftragt

… „Last weekend, eight Syrians were killed by Turkish border guards while fleeing violence in their country as they were trying to cross into Turkey through a mountain smuggling route, as documented by a video obtained by The Times. “ …

RT: ‘What you get for dealing with dictators’ – German PP leader Kramm to RT on his Erdogan poem arrest

… „Merkel hatte vor ihrer Abreise in die Türkei mutig eingestanden, mit der Bewertung des Böhmermann-Gedichts einen Fehler begangen zu haben. Bei ihrer nächsten Reise in die Türkei muss Merkel eben dort ein Zeichen setzen für Freiheit und Menschenrechte und Regimekritiker treffen, damit sie sich nicht vollends von der Selbstdarstellungspropaganda der türkischen Regierung vereinnahmen lässt. Das wäre nämlich auch ein Fehler.“ …

Anm.: den Dampf im Volk ablassen – gleichzeitig Verhaftung siehe RT-Link…

ard: Merkel-Besuch in der Türkei Hände schütteln und mahnen reicht nicht

 

2 Gedanken zu „Links/Rechts 23.4.16&8220;

  1. Projekt Ernstfall sagt

    Der Stand der Überlegungen dazu wird hier noch zur Diskussion gestellt werden. Momentan geht es aber tatsächlich u.a. um Netzwerke von sich gegenseitig unterstützenden Personen. “Schutzräume” im geographischen Sinne finden sich in den Situationen, um die es geht, zwar in anderen Fällen auch regelmäßig, aber sie sind dann eher das Ergebnis von Entwicklungen im Umfeld und weniger das Ergebnis gezielten Handelns. Fast überall, wo das versucht wurde, ist das gescheitert, und es wäre auch völlig illusorisch im Rahmen eines zu Beginn noch sehr kleinen Vorhabens für marginale Vorteile auf Konzepte zu setzen, die mit den Anforderungen des Lebens der meisten Personen kaum vereinbar wären. Vielleicht ist der Begriff des “Schutzraumes” da tatsächlich nicht optimal.

    Das Konzept der Netzwerke ist ja nicht neu und wurde hier früher schon ausführlich besprochen, aber die Herausforderungen liegen im Detail, um nur ganz wenige zu nennen:
    – Wie spricht man die richtigen Leute an, und wie hält man die falschen Leute raus?
    – Wie macht man die richtigen Leute auf sich aufmerksam, ohne sich zu sehr zu exponieren?
    – Wie halten solche Strukturen ernsthaften Gegenwind aus, ohne sich unter Druck aufzulösen?

    1. Kirchenscheu

      “– Wie spricht man die richtigen Leute an, und wie hält man die falschen Leute raus?
      – Wie macht man die richtigen Leute auf sich aufmerksam, ohne sich zu sehr zu exponieren?
      – Wie halten solche Strukturen ernsthaften Gegenwind aus, ohne sich unter Druck aufzulösen?”

      Sie kommen langsam bei den praktischen Fragestellungen an. Die sind schon von anderen Organisationen, zu Ihrem Vorteil, zerkaut worden. Manchmal auch organisch entstanden.

      Als Rat, damit Sie effizient an die Antworten gelangen, schlage ich öffentlich zugängliche Lektüre von Material vor, welches sich mit aktiver Zersetzung von verschiedenen Arten von Netzwerken, Gemeinschaften, Gruppen oder gar Gesellschaften beschäftigt. Mit Hilfe dessen, können Sie aktiver und zeitschonender ein robustes Vorhaben formen, dass gegen spezifische Methoden resilient ist.

      Recht aktuell sind öffentlich verfügbare Handbücher, Papiere und akademische Diskurse aus der nachrichtendiesntlichen Ecke, die z.B. Methoden, Taktiken und Langzeitstrategien beschreiben, um politische Gruppierungen zu unterwandern, lenken und im Effekt abzubremsen. Da werden auch Kleinigkeiten, wie Ihr “enforcing exposure” behandelt – also das gezielte Exponieren von Impulsgebern. Das Spektrum reicht also von psycholgischen Gruppenstrategien (dissimation, disruption, division), bis hin zu Makrotaktiken (medial control, law warfare).

      Diese Taktiken kommen u.A. in den heutigen sozialen Netzwerken zum Einsatz (Fickbuch, Twitter usw.), um politische Gruppen/Meinungen zu unterdrücken, interpretieren und zu lenken, sowie auch zu unterwandern oder auch zu befürworten.

      Hier, ein kleines Exzerpt aus einem öffentlich zugänglichen Papier der Drei-Buchstaben-Spione am anderen Ende des Atlantiks, das sie googeln können:

      “There are several processing limitations to human information processing that are exploitable in the design of deception schemes. Among the these of law small numbers and susceptability to conditioning. First universal intuitiveprobabilistic judgments often show substantial biases. Equally, subjective standards for analyzing the adequacy of evidence are poor and sometimes ill-defined.

      Deception becomes more difficult as the number of channels of information available to the
      victim increases. However, within limits, the greater the number of controlled channels the
      greater the likelihood of the deception being believed. This maxim is christened “Jones’ Lenuna” because it has been best and oft-articulated by Professor R. V. Jones, one of the key figures in British scientific intelligence during World War II

      Where possible the objective of the deception planner should be to reduce the ambiguity in
      the mind of the victim to force him to seize upon a notional world view as being correct: not making him less certain of the truth, but more certain of a particular falsehood. However, increasing the range of alternatives and/or the evidence to support any of many incorrect
      alternatives in the jargon ‘increasing the noise’ may have particular use when the victim already has several elements of truth in his possession.”

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