die Riesen : Luftriesen – Bergriesen – Waldriesen – Wasserriesen

aus dem Kunstmuseum Hamburg

Kapitelübersicht

§1 Luftriesen
§2 Bergriesen
§3 Waldriesen
§4 Wasserriesen

Luftriesen

In den Luftriesen wird vorzugsweise das Ungestüm der Stürme dargestellt, aber wie das Volk Nebelzwerge kennt, gibt es auch Nebelriesen: sie können sich nach Belieben groß und klein machen.

Steigt Dunst aus den Schluchten, der dem Lande Regen bringt, so sagt man in Tirol: die Riesen dahinten rauchen ihre Pfeife.

Der Mantel, den sie bei gutem Wetter tragen, ist der Nebelmantel der Berge. Dampfen die Berge, so backen und brauen die Riesen wie die Zwerge.

Nebel- und Sturmriesen berühren sich nah; der wilde Jäger ist nicht bloß im Sturmwinde zu spüren, sondern auch im Jagen der Wolken, im Flattern der Nebelfahnen zu sehen.

Das Aufsteigen des weihen Brodems aus Sümpfen und Gewässern gab den Wasserriesen Nebelgestalt: Grendel, der unheimliche Dämon der Sturmflut und des Sumpffiebers, wohnt im Meero eine Meile tief unter dem Wasser. Unter den Nebelklippen kommt er vom Meere gegangen, schreitet dahin unter Wolken (711 ff.). Die zur Nachtzeit an den Berggipfeln haftenden und mit Sonnenaufgang schwindenden oder durch den Sturm vertriebenen Nebelgebilden riefen die Versteinerungssagen von Riesen und Zwergen hervor: der Steinblock bleibt zurück, während die Nebelgestalten zum Himmel entschweben.

Aus der bewegten Luft, dem brausenden Sturmwinde, der um die Hütte des Hirten heult, die Wolken scheucht, Eichen entwurzelt und selbst Steine mit sich führt, erwuchs das hochgewaltige Geschlecht der »Sturmriesen. Sagen, die vom Windgotte Wodan berichten, kehren in charakteristischen Zügen hei den Winddämonen wieder; denn das Element, aus dem beide entstanden sind, ist dasselbe. Über ganz Germanien sind die Sagen vom wilden Jäger verbreitet; einige sind sicherlich jüngeren Ursprunges, andere aber Erinnerungen an alte Wodansmythen. So wenig man alle Sagen dieser Art ohne weiteres als verblaßte Wodamsmythen unschön darf, so schwer ist es in anderen, die Grenze zwischen Dämon und Gottheit zu ziehen.

Die Jagd des Sturmriesen auf ein flüchtendes Weih ist von Dichtern des Mittelalters verschiedentlich behandelt worden. Der dem Volksglauben entnommene Stoff ist freilich in höfischem Geschmack umgearbeitet, aber der mythische Kern ist leicht bloßzulegen; am treuesten ist er bewahrt in Dietrichs Kampf mit dem Wunderer.

Als König Etzol einst mit seinen Helden beim Mahle saß, kam flüchtig eine schöne Jungfrau in das Gömach und bat um Schutz vor einem schrecklichen Manne, der wilde Wunderer genannt, der sie seit drei Jahren verfolge und sie fressen wolle. Etzel suchte sie zu beruhigen; auf ihre Bitten, wenigstens die Burgtore zu schliessen, damit der Unhold nicht hineinkäme, versicherte er, die Tore wären niemals verschlossen, weil Bittende immer Zutritt hätten, und Feinde nicht einzudringen wagten; aber sie möchte unter den Helden in seinem Saale einen aussuchen, der ihr stark genug erschiene, den Riesen zu bekämpfen. Die Jungfrau aber war mit wunderbaren Kräften ausgestattet und hatte die Gabe, der Menschen Gedanken in ihrer Seele zu lesen. Nur zwei Männer erblickte sie, die den Feind bestehen konnten. Sie trat zuerst auf Rüdiger zu, aber er sträubte sich, weil er zu alt wäre und Weib und Kind daheim hätte. Da wnndte sie sich an den stolzen Dietrich; während der Berner seine Bereitwilligkeit erklärte, erklang draußen des wilden Jägers Horn. Bald stürmten seine Rüden schnobernd in den Saal, und schon ertönte donnernd seine Stimme, die von den Torwächtern Einlaß begehrte. Gleich darauf stürzte er in das Gemach, mit seinem Scheitel stieß er an das Gewölbe, mit rohen Worten forderte er seine Beute: sein Vater hätte sie ihm zur Ehe versprochen, aber sie verschmähte ihn; weil er sie einem andern nicht gönnte, wollte er sie auffressen. Weinend bestätigte die holde Jungfrau, daß sie lieber sterben als dem Ungeheuer angehöron wollte. Da griff Dietrich eilig zu seinen Waffen; wohl schlug der Riese ihm mancho scharfe Wunde, aber endlich gelang es ihm doch, den Wüterich zu überwinden. Mit heißen Worten dankte ihm die Königstochter und gab sich zu erkennen: Sälde wäre sie genannt, und plötzlich war sio vor aller Augen entschwunden.

Die Übereinstimmung mit den Sagen vom wilden Jäger, der die Windsbraut oder die Holz- und Moosweibchen verfolgt, vom Wodc, der den „saligen Fräulein“ nachsetzt, liegt deutlich zutage (S. 147. D. S. Xr. 47, 48, 279). An den wilden Jäger erinnert schon das Beiwort der wilde Wunderer. Der Wunderer hetzt die Jungfrau mit Hunden, die als das Gefolgo des dämonischen Jägers bekannt sind. Wie dieser dem vorbeiziehenden oder gar in den Jagdruf einstinnnenden Wanderer einen Menschenschenkel oder das Viertel eines Moosweibchens als Jagdstück zuwirft, wie seine Hunde sogar einmal die Verfolgte zerreißen, so ruft die Jungfrau: er will mich zur Speise haben, und er selbst bestätigt, daß er sic verschlingen wolle. Wenn es heißt, daß durch sein Herannahen Tor und Riegel gesprengt werden, so erinnert das an die alle Hemmnisse niederwerfende Gewalt des Sturmes. Die im Saale nach Fraß suchenden Hunde, Etzels Bemühen, den gefräßigen, hungernden Wunderer durch Speise zu besänftigen und ihn so vom Verzehren der Jungfrau abzubringen, sind Erinnerungen an die besänftigenden Speiseopfer, die den Winddämonen gebracht wurden, und vergleichen sich den Opfern, die man dem Wode und seinen Hunden zu bringen pflegte. Der „wunderaere“ ist der Wunder Verrichtende, der übernatürliche Kräfte heilsam Anwendende. In Schlesien sagt man noch heute, wie auch aus dem 17. Jhd. bezeugt ist: der wunder inöcht ein‘ fressen, womit natürlich nur der menschenfressende Wunderer gemeint sein kann. Da der Name aber für einen bösen Dämon wenig passend erscheint, ist der Wunderer vielleicht entstellt aus der „Winderer“ (*winden = Wind erregen); im an. ist Viclrir eine Beiname Odins. Frau Sälde wird verfolgt wie die Seligen Fräulein, die Wildsälden vom wilden Manne, und ist wie diese der Zukunft kundig (S. 151); sie ist nicht Fortuna, nicht eine Allegorie, sondern gleichfalls eine vollblütige mythische Gestalt.

Die Stelle des Wunderers nimmt im Liede von Ecken Ausfahrt Vasolt ein.

Nach hartem Kampfe mit dem Riesen Ecke reitet Dietrich durch den Wald. Da hört er eine klagende Frauenstimme, und ein wildes Weib bittet ihn um Hilfe, da sie von Vasolt und seinen zwei Jagdhunden in wilder Fahrt gejagt werde. Da kamen auch schon die Hunde heran, und Dietrich hob die Jungfrau auf sein Roß; indem hörte er dröhnenden llornruf erschallen und sah Vasolt daher stürmen. Dessen Leib hatte wohl Riesenlänge, und sein Haar, weiß wie klares Silber, fiel in drei Zöpfen zu beiden Seiten des Rosses herab. Zornig ritt er auf Dietrich zu und sagte: „Du hast mir meine Maid genommen, ich habe sie diesen ganzen Tag gejagt, ihr müßt beide hangen.“ Alsbald begann ein grimmiger Kampf, Dietrich verwundete Vasolt durch den Helm und schlug ihm einen Zopf ab, doch auf Bitten der Jungfrau schenkte er ihm das Leben. Aber wie Dietrich vorher mit Vasolts Bruder Ecke gekämpft hatte, so mußte er nachher einen noch gefährlicheren Streit mit Vasolts Mutter Birkhilt bestehen.

Wie der Wunderer das selige Fräulein, verfolgt Vasolt das wilde Weib mit’seinen Hunden. Beide Jäger führen ein laut schallendes Horn; wie der Wunderer, droht Vasolt die Jungfrau zu hängen, beide werden nach schwerem Kampfe besiegt, aber auf Bitte der Jungfrau nicht getötet. Vasolt- ist auch sonst als Sturmriese bezeugt. Im rheinischen Siebengebirge führt eine Schlucht mit scharfem Nordostwind den Namen Faseltskaule. In einem Wettersegen wird Vasolt beschworen, das Ungewitter wegzuführen: „Ich peut dir Vasolt, daß du das Wetter verfirst mir und meinem nachpauren an schadenu. Das lange Haar, das Vasolt in Zöpfen gebunden trägt, ist ein Bild der sturmgebärenden, flatternden Wolke. Dunkel ist der Name; er wird zu an. fas = Übermut, oder zu visen = sich hin- und herbewegen, oder zu ags. faes = Schrecken, schwed. fasa = Entsetzen gestellt. Wenn aber sein Bruder Ecke heißt, der Schrecker,. wird Vasolt wohl den Entsetzen Erregenden bedeuten.

In denselben naturmythischen Vorstellungskreis führen auch einige andere Namen aus Vasolts Verwandtschaft: Helle, der Töner, Zerre, der Zerreißer, Weiderich, der Waldmann, ihre Mutter und Eckes Vaterschwester Runse, die Sehneelawine, und Birkhilt, Vasolts Mutter. Sie kommt über Baumstämme springend daher, reißt einen Baum aus und läuft keuchend vor Grimm Dietrich an, so daß er entweichen muß; endlich aber faßt er sein Schwert und schlägt ihr das Haupt ab. Als dieses hinfiiegt, schreit es mit so lauter Stimme, daß der Biesin Tochter Vodelgart fern im Gebirge die klägliche Stimme der Mutter vernimmt. Zornerfüllt reißt auch sie einen Baum aus und eilt herbei. Sie gibt damit dem Berner einen solchen Schlag, daß er niederstürzt. Voll Scham und Zorn springt er auf, zerhaut den Baum in ihren Händen und fängt sie an ihren langen Haaren.

Die Riesin Ruh so, die Dietrich tötet, hat ihre Heimat im Walde, luwinenglcioh bricht sie eine Burg mit einer Hand und springt über Rönnen mal kclsblöcke. Noch die heutige ¦ Tiroler Sage kennt eine Emisa, die Schlammlawinen herab-•sendet. Der Name gehört zu „rutschen“ und bedeutet Lawinensturz. Sie ist ein wildes, wüstes Wald- und Alpenweib von schreckhaftem Aussehen; ihre Wirkungen sind die Schlairnn-güsse, die bei heftigem Regen aus «len Hochgebirgen niederstürzen und Erde, Räume, Hütten und Felsen fortreißend über die Abhänge und Täler die grausigsten Verwüstungen schütten. Solche Runsen hausen in den Tiroler und Schweizer Alpen leider viele.

Ein Sturmriese ist endlich auch Vasolts Bruder Ecke.

Auf Jochgrimm sitzen drei königliche Jungfrauen, um die drei riesenhafte Brüder werben, Ecke, Vasolt und Ebenrot. Ecke verdrief.it, dali der Berner vor allen Helden gerühmt wird, und er gelobt, ihn gütlich oder mit Gewalt, lebend oder tot herbeizubringen. So entlassen ihn die Frauen, und zum höhne wird ihm die Minne einer von den dreien zugesagt. Ein Roß verschmäht er, weil er so ungefüge sei, daß ihn kein Roß tragen könne, vierzehn Tage und Nächte geht er zu Fuße, ohne Müdigkeit und Hunger zu spüren. Wie eine Glocke klingt sein Helm im Walde, wenn ihn die Äste rühren. Durch Gebirg und Wälder rennend, schreckt er das Wild auf, und die Vögel verstummen. So läuft er bis nach Bern, und als er dort vernimmt, daß Dietrich ins Gebirge geritten, wieder an der Etsch hinauf in einem Tage bis Trient. Kaum sieht er ihn im Walde reiten, so fordert er ihn zum Kampfe. Aber erst am nächsten Morgen willigt der Berner oin, zu streiten. Doch Ecke will nicht warten. Schon ist die Sonno zu Käst, als Dietrich vom Rosse steigt. Sie kämpfen noch in der Nacht; das Feuer, das sie sich aus den Helmen schlagen, leuchtet ihnen. Das Gras wird vertilgt von ihren Tritten, der Wald versengt von ihren Schlägen. Sic schlagen sich tiofo Wunden, sic ringen und reißen sich die Wunden auf. Zuletzt unterliegt Ecke. Sein blutiges Haupt bringt Dietrich den drei Königinnen, dio den Jüngling in den Tod gosandt.

Noch heute weiß die Volkssage, daß auf Jochgrimm in Tirol drei uralte Hexen hausen, die Wetter und Hagel machen können. Landschaft und Zahl stimmen so genau, daß die Übernahme dieser Gestalten aus dem Volksglauben unzweifelhaft ist. Eckes Name „der Schreck er“, seine Verwandtschaft mit Vasolt und Eunze, seine Entsendung durch die drei weiblichen Wetterdämonen, die auf Jochgrimm über Hagel und Wetter gebieten, zeigen Ecke als einen Sturinriesen, der durch die krachenden Bergwälder fährt.

Die Winde als Baumbrecher und Baumschwinger sind sicherlich eine alte Vorstellung; die weiten Baumbrüche nach heftigem Unwetter nennen wir Windbrüche. Auch Sigenot rauft Bäume aus, und wenn er beim Schlafen atmet, biegen sich die Baumäste; aber er heilt auch Wunden. Windriesen sind ferner in der deutschen Heldensage Feilenwalt, der den Wald Fällende, Rümenwalt, der den Wald Ausräumende, Schellenwalt, der den Wald laut erschallen läßt (Dietrich u. s. Gesellen 42. 64. 65), Velsenstöz, Fichtenstöz, Glockeböz und Klingelbolt (S. 160). Wie Fasolt beschweren wird, das Ungewitter fcu entfernen, so wird in einem Segen des 11. Jhds. Mermeut angerufen, der über den Sturm waltet (adiuro te Mermeut, cum sociis luis, qui positus es super tempestatem doch stammt dieser sonst unbekannte Mermeut höchst wahrscheinlich aus der jüdischen Dämonologie und ist der orientalische Hageldämon Mennooth. Der ahd. Personenname Seräwunc geht gleichfalls auf einen Wetterriesen zurück, der in der Hagelwolke cinherfährt (mhd. sehrä Hagel, Reif, bayr. schraejen = hageln). Wenn der Sturm nachts im Walde heult und tobt, sagt man bei Luzern: „der Türst, oder der Dürst jagt“ (D. S. Nr. 269). Der wilde Jäger Watzmann (ahd. waz = Sturm), dessen Winde seine Hunde heißen, ist mit Weib und Kind in einem UuwTetter in dem herrlichen Berge gleichen Namens begraben. Wie ein gewaltiger Steinriese steht der Watzmann da; wenn in den Felsspalten des Berges der Wind pfeift, sagen die Leute, das seien die heulend innhcrspringendeii Hunde des alten Königs. In den Bergen kommt der Wind zur Ruhe; Berge gelten als Gräber der Riesen und namentlich des wilden Jägers. Auch Rübezahl ist nichts weiter als der neckische Wetterherr des Riesengebirges, der die Leute, wenn sie im Sonnenschein ausgegangen, plötzlich in Nebel hüllt oder mit Regen und Sturm überfällt. Als Sturmriese hält er sein Saitenspiel in der Hand und schlägt mit solcher Kraft in die Saiten, daß die Erde davon zittert; dann erhebt er sich im Fluge über die höchsten Gipfel der Bäume und wirft sein Saitenspiel mit Donnergetöse aut’ die Erde, bald wieder reißt er im Wirbelwind die Bäume aus und dreht sie im Kreise. Mit dem wilden Jäger berührt er sieh auf die mannigfachste Weise. Oben im Gebirge ertönt sein Horn und der Schall der hetzenden Meute; unscheinbare Gaben, die er reicht, verwandeln sich in Gold; auch ein Mantel und ein Zauberpferd sind ihm eigen. Der Name bedeutet Rübenschwanz und ist aus dem 13. und 14. Jhd. (ruobezagel) als Beiname urkundlich naebgewiesen. Seit der Mitte des 17. Jhds. sind alle möglichen anderen Sagen von Kobolden, Zwergen usw. auf ihn übertragen. Nicht ausgeschlossen ist allerdings, daß die Deutschen den slavischen Ripzelu, d. h. Berggeist, den Herrn über das Gebirgswasser, die Nebel- und Wolkengebilde, über Wind und Sturm bei sich aufgenommen haben.

Bergriesen und Waldriesen

Die Riesen hausen auf Felsen und Bergen oder im hochragenden Gebirgswalde; sie sind belebte Steinmassen oder versteinerte, früher lebendige Geschöpfe. In den Gedichten der deutschen Heldensage finden Riesenkämpfe gewöhnlich im Walde statt. Dietrich schilt sie Bergrinder, Waldbauern, Waldhunde (Laur. 2625, 534, 2624. Sig. 97, 13, 114). Bergriesen sind die zwölf schätzehütenden Riesen Nibelungs und Sehilbungs, der den Zugang zu Kriemhild und dem Drachensteine bewachende Kuperan und der Riese Wikram, der Dietrich auf dem Wege nach Virginals Märchenpalast tückisch mit seiner Keule bedroht. Zahlreich sind die Sagen von frevelhaft lästernden oder unschuldige Mädchen verfolgenden Jägern und Riesen, die im Gewitter versteinern. Der Riese Zottelbock, bei dessen Nahen das Wasser wie vom Winde aufgehetzt emporsteigt, fällt bei der Verfolgung der See-Else zu Boden und erfüllt den See mit seinem Blute. Die Zwerge türmen sein Grab über ihm und leiten den Bach darüber, der rauchend auf der Wiese rinnt, weil er durch des Riesen heißes Herz läuft. Sic vertragen wie die Zwerge das Tageslicht nicht (8. 116) und werden heim ersten Sonneiistrahle zu Stein. Die deutsche Sage gibt einen allgemein sittlichen Grund solcher Versteinerungen an, großen Übermut oder gottlose Grausamkeit.

Allbekannt im bayerischen Hochlande ist der Watzmann. Er war ein Riesenkönig, der für seine blutige Wildheit mit Weib und Kind zu dem vielzackigen gewaltigen Bergstock verwünscht ward. Auf gleiche Weise ist die Riesenkönigin Frau Hütt bei Innsbruck verzaubert (D. S. Nr. 233). Im Silltale in Tirol ist der Riese Serles wegen seines Wütens mit dem gleichgesinnten Weibe und dem getreuen Rate zu den drei Felszacken versteinert, die über der Brennerstraße aufsteigen; wie beim Watzmann hört man noch immer in Sturmnächten das Kläffen seiner Hunde, und bei Gewitter sieht man oft Blitze auf die versteinerten Riesen niederfahren.

In einem nicht recht klaren Blutsegen des 11. Jhds. wird ein stummer, gefühlloser Steinriese, Tumbo, angerufen, der die Wunde gefühllos, schmerzlos machen soll:

Tumbo (der Stumme) muß im Berge, mit stummem Kind im Arm.

Stumm hieß der Berg, stumm hieß das Kind:

Der heilige Stumme segne diese Wunde.

Der in Stein erstarrte Kiese Tumbo (got. dumbs, ags. clumb, ahd. mhd. tump = stumm) halt auf hohem Bergrücken sein gleichfalls versteinertes Kind im Arme: in irgend einer seltsam geformten Felsengruppe mochte die kindliche Phantasie diese Gestalten zu sehen glauben. Wie an dem gefühllosen Bergriesen kein Leben, keine Bewegung mehr walir-zunehmen ist, so soll auch das rinnende Blut erstarren. Man vermißt freilich die bei solchen Zaubersprüchen unentbehrliche symbolische Handlung.

Einen starken Wald riesen Baldemar, der die Plage des ganzen Landes ist, erschlägt Wolfdietrich. Der Kiese Widolt (Holzwalter) oder Widolf (Waldwolf) ist so wild, daß er weder Menschen noch Tiere schont; er rauscht, daß die Erde bebt, und sein Halsberg klingt, wenn er über die Sträuche springt (Kot. 5051, 4201). Man schlug ihm Eisenringe um Hals, Arme und Schienbeine und hielt ihn an einer langen Eisenkette. Ward er zornig, so brach er alle seine Bande und schlug mit einer mächtigen Eisenstange alles Lebendige, das ihm in den Weg kam, bis man ihn wieder fesselte (Thidrekss. 27, 34, 38, 144). Dieser „Waldwolf“ ist ein lebendiges Bild des entfesselt losbreelienden, durch die Waldungen rasenden Sturmes. In Oberbayern tritt auch der Getreidewolf mit einer Kette an die Wand des Hauses gefesselt auf. Als Runses Sohn wird Weiderich genannt, und eine noch lebende Tiroler Sage erzählt von einem Riesen Wälder, der ob Gnadenwald in tiefer Höhle neben einer steilen Felswand haust. Auch die Schar der wilden Männer, Waldleute und Holzleute trägt oft riesisches Gepräge. Der Riese Hidde wird von Karl dem Großen zum Vogt seiner Wälder und Bäume gemacht (D. S. Nr. 322).

Wasserriesen

Der urgernianische Wasserriese Mimiö (Mimi) galt als ein Wesen voll der außerordentlichsten, tiefsten Weisheit und Kenntnis. Er haust in einem Brunnen, in dem alles Naß auf Erden und unter dem Himmel zusammenfließt, und ist der Herr der Bäche, Ströme, Seen und Meere; sein Wissen ist so unergründlich und unendlich wie sein Element. Die Meinung, daß dem Wasser Weisheit, Wissen und Voraussicht inne wohne, beruhte nicht nur auf den Eigenschaften der Helle, Durchsichtigkeit und Beweglichkeit des Elements, das in die Tiefen dringt und Tiefen ausfüllt, sondern auch auf dem Glauben an einen dasselbe durchdringenden Geist, den weisen Mimi. Die einzelnen Quellen und Gewässer oder ihre Wellen sind seine Kinder. Das Flüßchen Mimling im Odenwalde entspringt aus einem wasserreichen Brunnen, dessen Abfluß sogleich zum lebendigen Bache wird, und Meinborn bei Anbausen im Fürstentum Neuwied hieß wie Memleben an der Unstrut und im Harz Mimileba ehedem Mimibrunno. Der alte Name für Münster war Mimigerdaford (= Furt), für Minden Mimidun. Die Gedichte unseres Mittelalters erzählen noch von einem kunstreichen, im Walde hausenden, vor anderen erfahrenen und gepriesenen Waffenschmiede Mime, der mit seinem Gesellen Hertrich unter anderen zwölf ausgezeichnete {Schwerter schmiedete, zu denen Wieland ein dreizehntes, den berühmten Miming, fertigte. Während dieser Mime in dem Gedichte von Biterolf (124, 137 ff.) nach Toledo versetzt wird, kennt ihn die aus niederdeutscher Überlieferung schöpfende Thidrekssaga auf deutschem Boden und macht ihn zum Lehrmeister Wielands und Erzieher Siegfrieds (S. 124). Mimio ist schwerlich der „Denker“ (gr. fiifivijoxM, lat. memor), sondern die Wurzel mim bedeutet „messen“ (ags. mdmrian grübeln, nd. rahneren, nl. mymeren, norw. ineima abmessen); Mimi wäre etwa der die Entscheidung bestimmende, weise Wassergeist.

Als die Engländer noch auf den Inseln und an den Küsten der ‚Nordsee saßen, kannten sie bereits einen Mythus von dem Kampfe eines Helden mit einem riesischen Dämonen der Schrecknisse der uneingedeichten Marsch, der zerstörenden Sturmfluten und der fieberbringenden Sümpfe (S. 102). Mit der Übersiedelung nach England traten die Gefahren der Sturmfluten für die Angelsachsen in den Hintergrund, und Grendel, den sein Name „Schlange“ schon als Personifikation des brausenden Wassers kennzeichnet, sank mehr und mehr zu einem Sumpfgeist herab, der die in der Nähe schlafenden Menschen nachts überfällt:

Grendel war der grimme Geist geheißen, der in den Mooren hauste, im Sumpfe und im Moraste. Allnächtlich drang er in die Halle des Königs Hrodgar, raubte von dem Kuhbette die Helden und suchte mit der blutigen Beute seinen Bau auf, die Nebelmoore. Da hörte Beowulf von Grendels grausen Taten; ihm ward kund, daß schon manche Helden den Kampf mit dem Ungeheuer hätten wagen wollen, aber daß mit ihrem Blute die Bankdielen begossen gewesen wären, sobald der Tag erglänzte, und daß der Unhold sein fürchterliches Treiben ungestraft fortsetzte. In der Methalle erwartete Beowulf den Feind. In finsterer Nacht kam der Schattengänger geschritten, während die Hüter schliefen; er nahte vom Moor unter Nebelklippen, in Wolken gehüllt; von den Augen schoß ihm ein Licht, der Lohe vergleichbar. Sein Herz lachte, als die Tür vor seiner Faust zerbrach, und er die schlafenden Männer gewahrte. Aber die Hand des Helden faßte ihn fest; der Riese suchte zu fliehen, der Recke ließ nicht los, mit Verlust seines Armes mußte Grendel totwund entweichen in seine wonnelose Wohnung. Am nächsten Morgen wallte die Brandung in Blut, die springenden Wogen waren mit Eiter durchmengt; auf dem Grunde des Meeres war Grendel seiner Wunde erlegen. Aber ein Rächer entstand ihm in seiner Mutter, dem Unholdsweibe. Während die Helden in der Halle des Königs
ahnungslos schliefen, stieg Grendels Mutter empor, ihren Sohn zu rächen, packte einen der Edelinge und verschwand in ihrem dunklen Reiche. Nicht geheuer war die Stätte, die sie mit ihrem Sohne bewohnte; in Wolfshalden, windigen Klippen, nahe am Meere herrschten sie, wo die Ströme des Waldes nebeldampfend niederstürzen; rauschende Bäume hangen über dem Moorsumpf, und kein Mensch kennt die Tiefe des Moorgrundes. Selbst wenn der von Hunden gehetzte Waldgänger, der hornstarke Hirsch sich hierin verirrt — lieber läßt er am Ufer das Leben, als daß er sich in den Moorgrund stürzte. Über Grendels Wohnung wallen die Wogen schwarz bis zu den Wolken empor, der Wind stört furchtbare Gewitter auf, die Luft erdröhnt, und die Himmel weinen. Beowulf ging den Spuren nach, über steile Steingehänge und schmale Steige, über niederstürzende Klippen und Nixenbehausungen. Seedrachen tummelten sich im Sumpfe, mit Nägeln wie Stahl und Krallen statt der Hände; am Abhange der Klippen kauerten die Nixen, die oft den Schiffern Unheil bringen. Beowulf tauchte in den brandenden Wellen unter; es währte die Frist eines Tages, bis er die Fläche des Grundes fand. Mit ihren grausen Krallen orgriff ihn die wütende gefräßige Moorwölfin, aber das Ringkleid rettete ihn. Düsteres Feuer sah er auf dem Langherde der waffengeschmückten Halle lodern. Die Schneide soines Schwertes versagte am Leibe des mächtigen Meerweibes. Da erblickte er ein altes Riesenschwert, und mit ihm durchbohrte er die Wölfin des Grundes. Traurig starrten inzwischen seine Gefährten auf die blutig gefärbte Brandung, sie glaubten nicht, daß sie ihren geliebten Fürsten Wiedersehen würden. Aber heil und unversehrt, Grendels Haupt und Schwertgriff schwingend, der Seebeute froh, schwamm Beowulf aus der Tiefe des Meeres an das Gestade.

Bei denselben seeanwohnenden Deutschen, bei denen der Mythus von Grendel ausgebildet war, ist auch der Wasserriese Wado entstanden (mhd. Wate, „der Water“).

Er ist ein riesenhafter Greis mit ellenbreitem Barte, unwiderstehlich in seinem unbändigen Zorne, er bläst das Horn, daß man es dreißig Meilen weit schallen hört, daß die Flut hoch aufwogt, der Strand erbebt, und die Mauern einzufallen drohen (Gudr. 1510, 1350, 1391 ff.). Das Schwanenmädchen, das Gudrun und Hadburg am Strande erscheint, verkündet, daß Wate zur Rache herbeieile; er führe selbst das starke Steuerruder, einen bessern Freund könnte sich die Gefangene nicht wünschen (1183). Wate weiß, wann die Schiffe auf der Flut schnell weiter segeln könnon; die Luft sei heiter, sternenreich und klar, dor Mond scheine prächtig, darum würden die Rächer noch vor Tagesanbruch am Ziele sein (1346). Mit bohrenden Augen, knirschenden Zähnen, blutberonnen tritt er im Schlußkampfe auf, die leibhafte Verkörperung des furor teutonicus (1510 ff.). Alte Züge von Wate hat auch die Thidrekssaga bewahrt: er trägt wie Christophorus seinen jungen Sohn Wieland über den Sund und wird durch eine Klippe erschlagen, die nach einem starken Regen auf ihn stürzt. Er ist der Sohn einer Meerminne, Wächilt, die ihren Urenkel Wittich, Wielands Sohn, in die See aufnimmt (Rab. 965 ff.: S. 138). Dunkle englische Sagen erzählen von einem Boote Vades, in dem er wunderbare Fahrten unternahm und viele erstaunenswerte Taten verrichtete. Wado ist ein alter Meerriese, der wohl die steigende, schwellende Flut verbildlicht haben mag.

Von einem Kampfe Dietleibs mit einem riesenhaften Meerweibe, dem „m er wunder“, berichten dunkle mhd. Zeugnisse. Er focht mit dem Meerungeheuer den langen Tag bis an die Nacht; nur seine große Schnelligkeit rettete ihn vor dem stählernen, scharfen Spieße der Riesin; zur Erinnerung daran trug Dietlcib seitdem als Schildzeichen „daz merwunder“. Die Sage setzt eine Meerlandschaft voraus, und zwar dieselbe Küstengegend, aus der auch die Sage von Beowulfs Kampf mit Grendel und dessen Mutter, gleichfalls einem „Meerwunder“, sowie die langob. Sage von dem Kampfe des Latinssio mit den streitbaren Wasserfrauen stammt. Sie ist also ingwäo-nisches Eigentum und ist an der Nordsee entstanden, wo das Meer jahraus, jahrein mit Sturmfluten verheerend gegen das Land braust.

Eine mythische Darstellung der Sturmflut (der Manntrünke) oder einer verheerenden Seuche ist auch der Unhold in dem Artusromane des Strickers „Daniel vom blühenden Tal“.

Ein Unhold von häßlichem Aussehen, rot und kahl von Angesicht, der ein mörderisches Haupt mit sich fährt, steigt aus dem Meere unangemeldet und unvermutet auf das Land, während man gerade Feste feiert, und verursacht ein großes Sterben der Bevölkerung. Er bereitet sich aus dem Blute der Männer ein Bad für seinen siechen Körper, und zuletzt sind im ganzen Lande kaum noch dreißig Männer vorhanden. Im Augenblicke der höchsten Not wird die Gefahr von Daniel beseitigt und der Unhold getötet (S. 104, 140).

Verwandt ist die Erzählung von Theodelind und dem Meerwunder (D. S. Nr. 401); aber es ist hier der Sohn des Meerunholdes, der die Übeltaten begeht, und Frauen sind es, die von ihm zu leiden haben.

Das Meerwunder überrascht wie ein lüsterner Alp die Königin am Strande und zeugt mit ihr einen ungestalten Sohn, schwarz und rotäugig (S. 78). Das Kind wuchs auf und war bös und tückisch, riß auderen die Augen aus oder zerbrach ihnen Arm und Beine. Als es älter wurde, stellte es allen Frauen und Jungfrauen nach, tötete die Männer und schlug selbst den König. Um weitere Greuel zu verhüten, griff der König zum Schwerte, das Blut rann im Saale, die Mutter nahm selbst Pfeil und Bogen und half mitfechten, bis daß der Unhold tot zu Boden sank. Dann versteckte sich der König am .Strande im Gesträuche, das Meerwunder sprang aus den Wellen und lief auf ihn zu; die Königin stach mit dem Schwerte durch den Leib des Untieres, und das Land hatte wieder Frieden und Ruhe.

Ein Meer- und Eisriese ist der graugewandige Meister Ise in dein mhd. Spielmannsgedichte Grendel. Er ist zugleich ein Wintersturmriese, der die Meereswogen oder die Wolken, die als apfelgraue Rosse gedacht sind, am Strande jagt und fängt. Er ist ein Greis von langer Gestalt, zwischen seinen Brauen zwei Spannen weit, von furchtbarem Gange und ein gewaltiger Krieger. Er bewohnt eine große, herrliche Burg mit sieben Türmen — ein Bild aufgetürmter Eismassen. Schon sein Name kennzeichnet ihn als Eisriesen, schwerlich als den Wogenden, Flutenden oder Gänger (skr. esha, eilen).

Text aus dem Buch: Deutsche mythologie in gemeinverständlicher darstellung (1906), Author: Paul Herrmann.

Die einzelnen Kapitel des Buches:
Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Der Seelenglaube
Deutsche Mythologie – Die Seele als Atem, Dunst, Nebel, Schatten, Feuer, Licht und Blut
Deutsche Mythologie – Die Seele in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die Seele in Menschengestalt
Deutsche Mythologie – Der Aufenthaltsort der Seelen
Deutsche Mythologie – Der Seelenkultus
Deutsche Mythologie – Zauberei und Hexerei
Deutsche Mythologie – Der Maren- oder Alpglaube
Deutsche Mythologie – Schicksalsgeister
Deutsche Mythologie – Der Mütter- und Matronenkultus
Deutsche Mythologie – Naturverehrung
Deutsche Mythologie – Naturerscheinungen in Tiergestalt
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Elfen und Wichte
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Zwerge
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Hausgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Wassergeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Waldgeister
Deutsche Mythologie – Die elfischen Geister – Feldgeister
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Name und Art der Riesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Luftriesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Berg- und Waldriesen
Deutsche Mythologie – Die Riesen – Wasserriesen
Deutsche Mythologie – Der Götterglaube
Deutsche Mythologie – Name und Zahl der Götter
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise
Deutsche Mythologie – Mythenansätze und Mythenkreise – Der Feuergott
Deutsche Mythologie – Mythenkreise – Licht und Finsternis. Gestirnmythen.
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Tius
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Foseti
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Wodan
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Donar
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Balder
Deutsche Mythologie – Die einzelnen Götter – Deus Requalivahanus
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen
Deutsche Mythologie – Die Mutter Erde
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Nerthus
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Nehalennia
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Tanfana
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Hludana
Deutsche Mythologie – Die Göttinnen – Haeva
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Frija
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Ostara
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Baduhenna
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Walküren
Deutsche Mythologie – Die himmlischen Göttinnen – Schwanjungfrauen
Deutsche Mythologie – Der Kultus
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Gottesdienst, Gebet und Opfer
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Opferspeise
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Opferfeuer
Deutsche Mythologie – Der Kultus – Der Götterdienst im Wirtschaftsverbande
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