Indianerleben – Männer und Frauen

Textübersetzung aus dem Kunstmuseum Hamburg
Das Geschlechtsleben hat schon für das Indianerkind von sechs, sieben Jahren keine Geheimnisse mehr. Es hat dann schon alles gesehen. Ein geschlechtlicher Verkehr nicht mannbarer Kinder soll gleichwohl nicht vohrkommen, auch werden die Mädchen vor ihrer ersten Menstruation von den Müttern gehütet.

Bei den Ashluslays wird diese mit Tanz gefeiert. Um das Mädchen, das mit bedecktem Gesicht dasteht, tanzen die älteren Frauen mit Stöcken in der Hand, an die Klappern aus Tierklauen gebunden sind, während die Männer mit Kalebassen voll harter Körner den Takt dazu schlagen. Bei den Chorotis kenne ich einen solchen Brauch nicht. Während der folgenden Menstruationen nehmen die Frauen ungeniert am Tanze teil und werden in keiner Weise als unrein betrachtet.

Die von allen Choroti- und Ashluslaymännern, manchen Chorotifrauen, aber keinen Ashluslayfrauen getragenen Ohrenklötze haben mit dem Eintritt der Mannbarkeit nichts zu tun. Die Ashluslays durchbohren die Ohren der Kinder, wenn diese drei bis vier Jahre, die Chorotis wenn sie sieben bis zehn Jahre alt sind. In demselben Alter werden auch die Ohren der Mädchen durchbohrt.

Der Vater sticht mit einem Kaktusdorn seinen Kindern Ohrlöcher ein. Wenn die Kinder fünf bis sieben Jahre alt sind, werden sie tätowiert. Bei den Chorotis sind die Männer in der Regel, die Frauen stets tätowiert, bei den Ashluslays nur die Frauen. Ich habe einige Tätowierungen wiedergegeben und gezeigt, wie man nach und nach tätowiert, indem man bei den Chorotis mit dem Stirnzeichen, bei den Ashluslays mit den Strichen auf dem Kinn beginnt. In der Chorotitätowierung kommt in der Ornamentik eine gewisse Variation vor, bei den Ashluslays ist die Tätowierung ein typisches, konstantes Stamm-zeiclien, in dem nur die Anzahl der Striche auf dem Kinn schwanken kann.

Beinahe immer nimmt eine ältere Frau die Tätowierung vor. Von der hierneben vorgestellten Alten habe ich ein Stirnzeichen auf meinen Arm tätowieren lassen. Dies geschah in folgender Weise. In der flachen Hand bereitete die Alte aus Kohle und Speichel schwarze Farbe. Mit dieser malte sie dann mit einem Stäbchen eine Figur auf meinen Arm und stach dann mit einigen Kaktusstacheln kräftig in diesen. Nachdem es fertig war, spuckte sie auf die Wunde und rieb den Speichel mit der Faust in mein Blut.

Moberg ist auch auf Chorotiart tätowiert. Ich glaube, er hat eine Musterkarte aller möglichen Tätowierungsfiguren, mit denen die jüngsten und schönsten Indianermädchen ihn geschmückt haben, auf seinem Körper. Nach der ersten Menstruation haben die Mädchen ihre vollständige Freiheit, die sie auch eiligst benutzen.

Die Jugend trifft sich auf der Tanzbahn. In den größeren Dörfern ist sowohl bei den Chorotis wie bei den Ashluslays jeden regen freien Abend Ball. d. h. wenn der Magen nicht leer ist. Dieser Tanz bildet das ganze Leben der Jugend, um ihn dreht sich all ihr Interesse. Für ihn malen und schmücken sie sich.

Mehrere Stunden vor dem Ball beginnen die jungen Herren mit ihrer Toilette. Mit äußerster Sorgfalt kämmen sie sich zuerst das Haar und ordnen dann die Stirn- und Ohrenlocken. Die Augenbrauen und Augenhaare werden ausgerissen, ebenso jedes Härchen, das sich auf Kinn oder Oberlippe herauswagen sollte. Ebenso wird das Haar unter den Armen und um die Geschlechtsteile entfernt. Hierauf wird das Gesicht bemalt. Früher mußte man bei dieser wichtigen Arbeit die Hilfe anderer in Anspruch nehmen. Nachdem der weiße Mann den Spiegel eingeführt hat, kann man sich selbst malen und sich über die Wirkung jedes roten, gelben oder schwarzen Striches freuen. Diese ausgezeichnete Erfindung ermöglicht es den jungen Indianern, stundenlang in andächtiger Bewunderung ihrer eigenen Schönheit dasitzen zu können. Die rote Farbe erhält man aus den durch Tausch von den Chiriguanos erhaltenen Samen eines Busches, Bixa orellana. Die gelbe Farbe, die selten zur Anwendung kommt, wird durch Kauen einer Wurzel bereitet. Die schwarze besteht ganz einfach aus Ruß und Speichel.

Es ist nichts Ungewöhnliches, daß man die Ornamente mit Stempeln ins Gesicht drückt (Abb. 52). Diese sind als eine primitive Form der bei den Yuracäreindianern und besonders bei den Stämmen in Nord-Südamerika gewöhnlichen Stempel zur Vervielfältigung der oft sehr schönen Ornamente zu betrachten. Den allereinfachsten Stempel, den ich gesehen habe, beobachtete ich bei einer Tsirakuafrau, über welche ich weiter unten zu berichten Gelegenheit haben werde. Sie berußte zuerst die ganze Innenfläche der Hand und zeichnete dann ein Ornament in den Ruß. Durch Drücken der Hand gegen die Racken bemalte sie sich mit dem Negativ des aufgezeichneten Ornaments. Nachdem man sich fertig gemalt hat, ordnet man die Halsketten aus Schneckenschalen und den Federschmuck. Man prüft die Wirkung der auf verschiedene W eise gedrehten Halsketten, man freut sich über den flatternden Federschmuck, man putzt die Ohrenklötze.

Falls es nicht kalt ist, hat der junge Choroti oder Ashluslay so viel Verstand, daß er sich auf dem Balle nicht mit den von den Weißen direkt oder indirekt erhaltenen alten Hemden oder Hosen, welche den Chaco zu überschwemmen drohen, bekleidet. Hauptsächlich die älteren Männer fangen an, die europäische Kleidung oder richtiger Teile derselben zu tragen, denn selten ist ein Choroti und noch weniger ein Ashluslay so reich, daß er einen vollständigen Anzug besitzt. Hat er einen Rock, so hat er wahrscheinlich keine Hosen, oder umgekehrt. Die von den Männern angewendete Tracht ist ein Ledergürtel und ein auf alle mögliche Weise drapierter Mantel aus Schafwolle (s. die Bilder). An den Füßen tragen sie zuweilen Ledersandalen. Bisweilen haben sie einen Riemen über die Brust gespannt. Um die Stirn haben die Männer allerlei Bänder, und manchmal, wenn sie richtig fein sein wollen, eine mit Schneckenmuscheln besetzte Haube. Andere Schmuckgegenstände bestehen aus Zähnen, Stroh, Haaren, Glasperlen, Fischschuppen usw.

Der junge Indianer versucht auf den Bällen so elegant, so originell gemalt und geschmückt wie möglich aufzutreten. Jeden Tag malt er sich auf andere Weise und ordnet seine Schmucksachen verschieden. Er hält sich jedoch immer innerhalb der von der Mode gesteckten Grenzen, und eine neue Mode unter diese Menschen zu lancieren, ist keineswegs ein leichtes. Eine von mir erfundene Gesichtsbemalung wurde z. B. niemals anerkannt. Ein Glas-peilentvpus, der ihnen fremd war, erregte ihr Mißfallen. Sobald man einen der leitenden Elegants bewogen hatte, eine Sache modern zu machen, wollten bald alle sie haben. Ein paarmal ist es sowohl mir als Moberg gelungen, auf den Bällen neue Moden zu lancieren.

Besonders Moberg trat auf diesen gewöhnlich wie ein Indianer gemalt, gekleidet und geschmückt auf und wetteiferte um die Gunst der braunhäutigen Indianerinnen. Ein Haupt höher als die anderen tanzte er mit den Chorotis an den Sandufern des Pücomayo und mit den Ashluslays auf den offenen Plätzen in ihren Dörfern. Nicht so selten sah man eine geschmeidige Indianerin hinter dem stattlichen, blonden Schweden tanzen, ihre Hände auf seinen nackten Rücken legend.

Im Gegensatz zu den Negern staffieren sich diese Indianer niemals in allen möglichen, oder richtiger unmöglichen bunten Farbenzusammensetzungen aus. Sie haben ja gute Gelegenheit hierzu, wenn die Weißen mit bunten Tüchern als Tauschwaren zu ihnen kommen. Die Indianer und Indianerinnen haben in der Regel Geschmack. Infolge der zu vielen Berührung mit der Zivilisation verschwindet dieser aber. Niemand putzt sich auch in so schreienden Farben, wie zivilisierte Indianerinnen und Mestizenfrauen. Die Choroti- und Ashlus-layindianer lieben gleichwohl bunte Farben; am beliebtesten ist Rot. Legt man bei einem Tauschhandel Bänder in verschiedenen Farben vor, so finden zuerst die roten Absatz. Rote Taschentücher sind gesucht. Schwarz lieben sie in der Regel auch. Gewisse Sachen, wie z. B. die Knöpfe für Halsketten, werden weiß gewünscht, und zwrar aus dem einfachen Grunde, weil die Schneckenhalspeiien, die sie anwenden, dieselbe Farbe haben.In meinem Notizbuch hatte ich die verschiedenen Grundfarben und mehrere Schattierungen aufgezeichnet, um zu sehen, wie viele Farben sie unterscheiden könnten.

Die Chorotis nannten Rot, Rosa, Braun und Hellviolett ,,Chate“, Gelb und Gelbbraun „mähahi“, Blau und Grün ,,La-sä-se“, Schwarz, Dunkelviolett und Dunkelgrau ,,Cho-hua-hi-ni“, Weiß und Hellgrau ,,La-ma-hi-ni“.

Die Ashluslays nannten Rosa und Rot ,,Yük“, Gelb und Weiß ,,Köshiash“, Schwarz ,,Ya-cüt“, Blau = Schwarz, Grün zuweilen = Schwarz und zuweilen = Gelb, Violett = Schwnrz, Braun bald = Schwarz, bald = Rot. Die Chorotis haben also für fünf Farben Namen, die Ashluslays nur für drei. Dasselbe Individuum ist oft betreffs des Namens einer Farbe zweifelhaft. Er nennt einen Namen, sieht noch einmal hin. bereut es und sagt einen anderen. Aus den beigefügten Photographien sehen wir einige der zahlreichen verschiedenen Schmucksachen, welche die Choroti- und Ashluslaymänner tragen. Zuweilen sieht man sie sich auch mit Blumen schmiik-ken. Die Ashluslays binden das Haar oft vorn zu einer Quaste mitten auf der Stirn zusammen (Abb. 34). Die Chorotis drehen manchmal das recht lange Haar mit einem Band zu einem Zopf im Nacken zusammen. Die Federn, welche die Chorotis und Ashluslays im Stirnband tragen, pflegen mit einer oder mehreren Kerben als Ornament versehen zu sein.

Wenn die Herren älter, solide, verheiratete Männer werden, so schmücken sie sich nicht mehr für die Bälle, sondern nur zum Kriege. Diese älteren Herren vernachlässigen ihre Toilette oft sehr stark und sind sehr unsauber. Die Tracht der Frauen besteht aus einem Schurzfell um die Hüften. Dasselbe wird schon im Alter von drei bis vier Jahren angelegt. Die jüngeren unverheirateten Choroti-mädchen tragen jetzt viel den von den Weißen eingeführten Tipoy, ein Kleidungsstück, das ursprünglich von den Chiriguanos kommt. Derselbe verdeckt den Oberkörper vor den lüsternen Blicken der Christen. Ein Indianermädchen, das nur ein Sphurzfell um die Hüften trägt, gibt sich in der Regel den Weißen nicht hin. Diejenigen dagegen, welche die ,,anständige Kleidung“ tragen, sind alle Prostituierte. Mit Ausnahme der Chorotimädchen, die Weiße zu Freunden haben, tragen die Mädchen hier sehr wenig Schmucksachen. Irgend eine einfache Halskette, ein aus Blättern geflochtenes Stirnband, ein Armband aus Rehbockfell, einige Ringe aus Eidechsenhaut, das ist alles. Die Frauen tragen niemals Federn. Dagegen sind sie, wie schon bemerkt, mehr tätowiert als die Männer und nicht selten bemalt.

Das Schurzfell, das die Chorotifrauen um die Hüften tragen, ist aus hausgewebtem Wollstoff. Die Ashluslay-frauen tragen ein ähnliches Schurzfell aus Rehbockleder. Diese letzteren haben nicht selten aus Nutria oder Schaffellen zusammengenähte warme Mäntel von dem Typ, wie wir ihn nur von den Indianern Patagoniens und des Feuerlandes her kennen.

Sowohl die Choroti- wie die Ashluslayfrauen entfernen die Haare unter den Armen und an den Geschlechtsteilen. Man muß zugeben, daß die Indianer mit ihren Schmucksachen sehr vorsichtig umgehen. Die Federn werden in Futteralen aus Rohr bewahrt, die Schmucksachen werden oft auf neue Schnüre gezogen. Sie stopfen die Löcher ihrer Kleider. Es gibt ältere Frauen, deren Schurzfell beinahe nur aus gestopften Löchern besteht. Lohnt es sich nicht mehr, die Löcher zu stopfen, so begnügt man sich damit, sie zu besetzen. Sie sind auch um ihre Kleider besorgt und wenden, wenn sie, was selten der Fall ist, Kleider zum Wechseln haben, bei der Arbeit die schlechtesten Lumpen an. Die Ashluslays habe ich niemals ihre Kleider waschen sehen, die Chorotis nur, wenn sie es von den Weißen gelernt haben.

Baden des Badens wegen geschieht nur, wenn es sehr heiß ist. Der Fischfang zwingt indessen die Männer, viel im Wasser zu sein. Die Kinder spielen ebenfalls oft im Wasser und bleiben auf diese Weise rein. Die jüngsten Kinder werden von den Müttern gewaschen, wenn sie zum Flusse gehen. Juckt es, so reicht man das Tier einem Verwandten oder Bekannten, der es aufißt. Moberg und ich hatten, wenn wir in den Indianerhütten verkehrten, auch zuweilen Läuse. Unsere Indianerfreunde waren doch stets, wenn es nötig war, so liebenswürdig, sie zu essen.

Die Chorotimädchen schmieren ihren Körper oft mit Fischfett ein, was ihnen einen unangenehmen Geruch verleiht. Sie selbst sind sicher anderer Ansicht. Sie finden, daß wir Weißen einen Kuhgeruch an uns haben. Die Eleganz der Männer erreichen die Indianermädchen niemals. Sie können sich jedenfalls freuen, daß die ,,Herren der Schöpfung“, wohl in erster Reihe ihretwegen, mehrere Stunden täglich auf ihre Toilette anwenden.

Um den Tanz dreht sich, wie erwähnt, das ganze Interesse der jungen Männer und der jungen Mädchen. Geht die Sonne unter, so fängt er an. Die Männer tanzen im Kreise oder in einer Reihe und singen den Takt, z. B. Táe-a-sa-le, Táe-a-sa-le.

Je nach dem Takt wird langsam oder schnell getanzt. Musik ist auf diesen Bällen unbekannt. Die hierbei gesungenen Lieder sind unübersetzliche Kehrreime, die oft international sind, d. h. von mehreren Stämmen angewendet werden. Hinter den Männern tanzen die Mädchen. Bei den Chorotiindianern ergreift das Mädchen die Initiative zu den Liebesabenteuern. Sie führt den jungen Herrn, den sie zum Liebhaber für die Nacht wünscht, ganz einfach fort vom Balle.

Stattlich nehmen sich die Tänze aus, wenn der Mond oder ein Feuer aus Pampasgras die Körper beleuchtet. Bis zu hundert Männer habe ich in demselben Ringe tanzen sehen. Zuweilen tanzten sie ganz langsam, zuweilen in schwindelnder Fahrt, so daß der Staub hoch wirbelte, und alles, was man sah, ein Wirrwarr von Körpern und flatternden Straußenfedern war. Gesang und Gelächter ertönte auf der Tanzbahn. Die älteren Mädchen tanzten hinter ihren Liebhabern, die jüngsten schlichen hier und da heran, um einen Augenblick hinter einem wohlgebildeten männlichen Körper zu tanzen und gleich darauf, lüstern aber ängstlich, hinter Büschen und Sträuchern zu verschwinden. Beinahe stets war die Anzahl der Männer größer als die der Frauen, und glücklich der Mann, der geraubt und verführt wurde.

Musik ist, wie gesagt, bei diesen Bällen unbekannt. Beinahe jeder tanzende Indianer trägt zwar eine Pfeife (Abb. 36), man pfeift aber nicht den Takt zum Tanz. Bei diesen Indianern findet man auch nur wenige Musikinstrumente. Von Saiteninstrumenten kommt nur der Musikbogen von dem von den Araukaniern her bekannten Typ vor. Die Flöten sind sehr schlecht und vielleicht geradezu Imitationen von den Chiriguanos. Die besonders von den Chiriguanos bekannte Pfeife, anf welcher man v ie auf einen Schlüssel pfeift, habe ich bei den Ashluslays nur als eine Seltenheit gesehen. Von Trommeln kennt man nur die primitive Tongefaßtrommel. Diese besteht aus einem gewöhnlichen irdenen, halb mit Wasser gefüllten Topf, über den ein Fell gespannt ist. Als Trommelstock wird ein Holzstab, und zwar immer nur einer angewendet.

Auch mitten am Tage kann es einem warmblütigen Cho rotimädchen einfallen, als Verführerin aufzutreten. Aus meinem Lager zog einmal ein solches Mädchen, unbekümmert um allen Scherz und alle Anzüglichkeiten! mit einem glückstrahlenden Ashluslay in den Wald. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß die Mädchen in den Chorotidörfern sich etwas abseits vom Dorfe eine besondere Hütte bauen, wo sie Herrenbesuche entgegennehmen.

Die Männer scheinen sich wenig um das Aussehen der Mädchen zu kümmern. Um ihren Geschmack zu erfahren, habe ich sie oft gefragt, welches Mädchen sie für die hübscheste hielten. Mit dem gewöhnlichen Takt der Indianer antworteten sie immer ausweichend.. Die Männer kommen niemals um Frauen in Schlägerei. Dagegen herrscht bei den Frauen die Eifersucht. Mit Boxhandschuhen aus Tapirhaut (Abb. 37) oder einem anderen harten Material und schlimmstenfalls mit Pfriemen aus Knochen kämpfen sie um den begehrten Mann. Es scheint mir, als ob die Indianerfrauen sich mehr durch die Schönheit des Gesichts als des Körpers angezogen fühlten.

Unter den Chorotimännern beobachtete ich besonders zwei, welche die Günstlinge der Frauen zu sein schienen. Nach meinen Begriffen sahen sie sehr gut aus. Diese Herren hat-‚ ten stets an den Händen und im Gesicht Kratzwunden. Das sind Erinnerungen an zärtliche Neckereien. Ein Choroti-oder Ashluslaymädchen küßt niemals den Geliebten, sic kratzt ihn und speit ihm ins Gesicht. Die Chorotifrau sucht sich nach ihrer ersten Menstruation einen Mann aus, der einige Monate lang ihr Liebhaber ist, dann wechselt sie und lebt einige Jahre in Freuden. Schließlich wählt sie ihren Begleiter fürs ganze Leben und wird eine treue und sehr arbeitsame Frau.

Bei den Ashluslays sind die Verhältnisse ebenso frei wie bei den Chorotis, nur, wie mir scheint, etwas primitiver. Nach dem Tanze gehen Mädchen und junge Männer getrennt nach Hause. Die ersteren legen sich vor die Hütten, wo sie der Reihe nach von den letzteren besucht werden. Das sog. Schamgefühl scheint wenig entwickelt zu sein, mehrere Paare liegen zusammen, und Zuschauer sind nicht ungewöhnlich. Auch diese Mädchen werden, nachdem die Periode der freien Liebe zu Ende ist, gute und tüchtige Hausfrauen.

Die Choroti- wie auch wahrscheinlich die Ashluslaymädchen haben keine Kinder vor der Ehe. Dies wird, wie schon erwähnt, durch Abtreibung der Leibesfrucht und Kindesmord geordnet. Der Leser des Obenstehenden meint wahrscheinlich, daß die ,,Moral“ unter meinen Pilcomayofreunden nicht hoch stehe. Ich will jedoch darauf hin weisen, daß die Chorotis und Ashluslays, trotz der vollständig freien Liebe in der Jugend, gesunde und kräftige Menschen sind, und daß diese Mädchen, die alle von Blume zu Blume geflogen sind, wenn sie einen eigenen Hausstand gründen, gesunde, wohlgestaltete Kinder bekommen. Durch die von den Weißen eingeführten Geschlechtskrankheiten degenerieren diese Stämme indessen und gehen unter. Die freie Liebe ist für diese Menschen etwas ganz Natürliches; daß in diesem sog. unmoralischen Leben etwas Unrechtes liegt, ist den Indianern und Indianerinnen vollständig unbekannt. Wir dürfen nicht glauben, daß diese Mädchen, die jede oder jede zweite Nacht ihren Liebhaber wechseln, irgendwie schlechter sind, als wenn sie unberührt wären. Sie sind gut und arbeitsam und werden, wie gesagt, tüchtige Hausfrauen und gute Mütter. Das Leben, das sie führen, ist für sie wie für ihre Eltern und anderen Verwandten etwas ganz Natürliches.

Die Chorotifrau wählt sich ihren Begleiter fürs Leben aus. Wie sie bei den Liebesabenteuern die Verführerin ist, so ergreift sie auch zu der festen Verbindung, in welcher sie Kinder zu bekommen gedenkt, die Initiative. Wie es in dieser Beziehung bei den Ashluslays ist, ist mir unbekannt.

In der Regel nimmt die Chorotifrau ihren Mann aus einem anderen Dorfe, doch kommen auch Ehen zwischen Individuen desselben Dorfes vor. Ehen zwischen Chorotis und Ashluslays sind in dem Grenzgebiet zwischen den beiden Stämmen, gleichwie auch zwischen Mataco-Noten und Chorotis und Mataco-Guisnays und Ashluslays nicht ungewöhnlich. In der Ehe zwischen Ashluslays und Chorotis folgen die Mädchen der Tätowierung der Frauen, die Knaben der der Männer.

Der Chorotimann zieht, wenn er sich verheiratet hat, nach dem Dorfe seiner Frau und wohnt dort wenigstens einige Zeit. Vielweiberei scheint sowohl bei den Chorotis wie bei den Ashluslays unbekannt zu sein. Geschwister- und Cousinehe ist verboten. Die Frau ist in der Regel einige Jahre jünger als der Mann. Nur einmal hörte ich von einer aufgelösten Ehe. Es war die meines Chorotifreundes Nyato, dessen Frau sich kurz vorher mit einem anderen Manne nach den Zuckerfabriken in Argentinien begeben hatte. Nyato war sehr melancholisch, aber doch schon wieder verheiratet.

Verschiedene Reiseschilderer malen die Stellung der verheirateten Frau bei den Indianern als sehr beklagenswert aus. Dies rührt sicher in den meisten Fällen von einer oberflächlichen Beobachtung her. Man hat den nur seine Waffen tragenden Mann in Begleitung seiner mit dem ganzen Mobiliar beladenen Frau lange V anderungen machen sehen und ist über die ungerechte Behandlung der Frau empört. Dies ist jedoch ganz natürlich und gerecht. Der Mann trägt die Waffen und keine andere Last, um bereit zu sein, die Seinigen zu verteidigen und zu jagen, wenn sich Gelegenheit bietet. Richtig ist, daß die Choroti- und Ashluslayfrauen hart arbeiten müssen, sie werden aber nicht schlecht behandelt. Die Männer helfen ihnen in vielem. Viele der von den Frauen angewendeten Werkzeuge werden von den Männern verfertigt. Ihnen gehören alle Geräte, Kleider usw., die sie anwenden, und die Männer respektieren ihr Besitzrecht. Macht der Mann ein Tauschgeschäft, wird die Frau oft um Rat gefragt.

Ich war einmal mit einem Chorotiindianer übereingekommen, mir gegen ein Waldmesser einen Matacoskalp, den er besaß, einzutauschen. Das Geschäft war schon geregelt, da kam seine Frau hinzu. Sie verbot den Tausch ganz einfach. Schließlich bot ich für den Skalp ein Pferd, aber es half nichts. Die Alte war eigensinnig, und der Mann stand unter ,,der Sandale“. Man sollte wirklich meinen, daß der Mann über eine Kriegstrophäe, die er selbst erworben, auch zu verfügen habe. Die Frau repräsentiert das arbeitende Element im Stamme, sie ist aber keine Sklavin. Vollkommen freiwillig arbeitet sie fleißig für den Unterhalt ihrer Familie.

An den großen Trinkgelagen, die ich späterhin besprechen werde, nehmen sowohl Chiriguanofrauen als -männer teil. Die letzteren nehmen jedoch den Ehrenplatz ein. Die Choroti- und Ashluslaymänner vertrinken alles allein. Bei allen diesen Indianern essen Frauen und Männer nicht gemeinsam. Man hat auch an das zu denken, was wir betreffend des Geschlechtslebens der verschiedenen Stämme kennen gelernt haben. Die Chorotifrau wählt sich ihren Begleiter durchs Leben, bei den Chiriguanos ergreift der Mann die Initiative. Die Chorotifrau wählt sich einen Mann, um für und mit ihm zu arbeiten, während die Chiriguanofrau gemeinsam mit dem Manne für das Haus arbeitet. Verheiratet sich ein Choroti-mädchen, so ist sie schon etwas verblüht. Der Chiriguanoindianer nimmt ein unberührtes Mädchen zur Frau. Für die Chorotifrau beginnt mit der Heirat die dritte Periode ihres Lebens, die Arbeitsperiode, die Chiriguanofrau hat, wenn sie sich verheiratet, noch ihre Jugend und kann ihrem Mann noch gefallen. Wir sehen somit, daß die Stellung der Frau eine bessere ist, wenn die Männer werben, als wenn sie es selbst tut.

Die verheirateten Frauen nehmen niemals am Tanz teil, die verheirateten Männer höchst selten. Wenn die letzteren tanzen, tun sic cs in fremden Dörfern und vielleicht, ohne daß die Frau etwas davon weiß. Die verheiratete Frau betrügt ihren Mann in der Regel nicht, auf die Treue des Mannes kann sie sich jedoch nicht allzusehr verlassen. Hat er eine Geliebte, und bekommt die Frau sie in ihre Hände, dann entsteht eine Schlägerei, und oft eine blutige. Die Indianerfrau gebiert leicht und geht schnell, oft schon nach einem Tage, wieder an ihre Arbeit. Eine ältere Frau übernimmt die Rolle der Hebamme. Bei den Chorotis kommt, wie bei vielen anderen Indianerstämmen, der Brauch vor, daß der Vater des Kindes im Wochenbett liegt und Diät hält.

Die Chorotis haben in der Regel nur zwei bis vier Kinder, die Ashluslays scheinen etwas mehr zu haben. Zwillinge habe ich niemals bei den Indianern gesehen. Keine dieser Indianerfrauen schafft sich ein neues Kind, bevor das vorhergehende herumlaufen kann und ihr nicht allzusehr zur Last fällt. Für diese Indianer, die umfassende Wanderungen vornehmen, ist es nicht ratsam, daß jede Frau mehr als ein Kind hat, das beständig getragen werden muß. Das Zwei- bis Dreikindersystem ist deshalb hier ein gesunder und natürlicher Brauch.

Die Kinder bekommen in der Regel erst Namen, wenn sie alt genug sind, um darauf zu hören. Einige Chorotinamen habe ich aufgezeichnet, z. B. für Männer Yéselianée (Fuchstöter), Hótenic (Mataco), Estiáhua (Charata, ein Hühnervögel), und für Frauen Háku (nicht süß), Kósoki (mit Ausschlag), Aseshnialo (viele Frauen).

Die Frau repräsentiert hier, wie ich gesagt habe, das fleißigste Element des Gemeinwesens. Auf ihr Los kommt vor allem das meiste der Arbeit innerhalb des Dorfes. Die Frau führt bei diesen Indianern beinahe alle die Arbeit aus, die Kunstfertigkeit und Geduld erfordert. Sie bindet die stilvollen Taschen aus Caraguatäfasern webt und macht Tongefäß, alles das, was Handfertigkeit erheischt. Nur in der Holzarbeit zeigt der Mann Proben seiner Arbeitstauglichkeit. Der Mann hat hier die Industrie übernommen, zu welcher die schneidenden Werkzeuge, welche er früher von den auf der Jagd und beim Fischfang von ihm getöteten Tieren erhielt, erforderlich sind, und er ist auch im Besitze der oft wenigen eisernen Messer, die im Stamme vorhanden sind und die er von den Weißen erhalten hat. In abgelegenen Dörfern im Chaco leben die Frauen noch oft im ,,Holzalter“ und wenden Werkzeuge aus hartem Holze an, während die Männer Messer aus Eisen haben.

Die Wetzsteine, die man im inneren Chaco im Besitze der Indianer findet, sind alle von weit her und sind sicher durch Handel zwischen den Stämmen nach dem Chaco gekommen. In früheren Zeiten waren die Steine sicher kostbar und die Steingeräte selten. Vielleicht haben sie niemals Stein Werkzeuge gehabt. Ich habe in keinem Dorfe eine Steinaxt gesehen und niemals gehört, daß bei den Chorotis oder Ashluslays solche gefunden worden sind. Harte Hölzer und Knochen, aus denen Werkzeuge gemacht werden können, gibt es dagegen in reicher Fülle. Noch sieht man auch, wie schon erwähnt, besonders bei den Ashluslays viele solche primitive Werkzeuge und Geräte im Gebrauch. Die Holzgeräte sind beinahe alle aus Palosanto, einem sehr harten, schweren und wohlriechenden Holze. Um diese Geräte herzustellen, sucht man an den Stellen, wo der W ald, niedergebrannt ist und viel getrocknetes Holz auf der Erde liegt, Stücke von geeigneter Form und Größe aus. Nach der Angabe eines alten Ashluslayhäuptlings, Mentisa, wurden die Holzgeräte früher mit Holz, Muschelschalen und Feuer bearbeitet. Steingeräte kannte er nicht. Die Mörtel brennen die Ashluslays noch aus. Außer primitiven Gerätschaften aus Holz sieht man auch solche aus Zähnen, Knochen und Muschelschalen.

Der Mangel an Steinen ist bei den Ashluslays so groß, daß man sie ihre von den Weißen erhaltenen Messer sehr oft an den Blättern der Holzspaten schleifen sieht. Deshalb ist auch die eine Seite der Spaten gewöhnlich vollständig glattpoliert.

In diesem primitiven Gemeinwesen ist die Arbeitsverteilung zwischen den Geschlechtern äußerst streng durchgeführt. Es kann niemals die Rede davon sein, daß ein Mann /. B. ein Tongefäß formt oder eine Frau einen Spaten schnitzt. Das wäre ganz einfach unerhört. Jedes Geschlecht stellt indessen nicht alles her, was es anwendet. So sind die Mäntel und Taschen der Männer von den Frauen gearbeitet, während die Holz Werkzeuge, die die Frauen benutzen, von den Männern geschnitzt werden.

Arbeitsverteilung zwischen Männern und Frauen.

Die Ashluslay- und Chorotistämme sind sozial insofern gleichgestellt, als ein Chorotimädchen ein Liebesverhältnis mit einem Ashluslaymann, und eine Ashluslayfrau ein solches mit einem Chorotimann haben kann. Anders verhält es sich z. B. zwischen Chorotis und Chiriguanos. Chiriguanoindiancr haben sehr häufig zufällige Verbindungen mit Chorotimädchen, wenn sie sich auf einem gemeinsamen Arbeitsplatz treffen; daß eine Chiriguanoindianerin sich einem Choroti-indianer hingäbe, ist dagegen undenkbar. Die Chiriguanos sehen auf die anderen Chacostämme herab, und diese bewundern ihrerseits die Chiriguanos.

Wie bei mehreren anderen Volksstämmen, wo die freie Liebe blüht, hat sich diese Institution bei den Chorotis und anderen Chacostämmen zur Prostitution entwickelt, wenn der Stamm mit den Weißen in Berührung kam. So schicken die in dieser Beziehung den Chorotis moralisch gleichstehenden Tobas Gruppen junger Mädchen unter Leitung einer älteren Frau nach Argentinien. Die Matacos sagten offen, am besten verdienten in den Fabriken die jungen Mädchen. Die Cho-rotimädchen verkauften sich an die W eißen für ca. 50 Centavos oder vier Lilien Zeug. Die bolivianischen Soldaten bekamen sie für ein Stück Brot. Die jüngsten Mädchen hielten sich in der Regel ausschließlich an die jungen Indianer und mischten sich wenig mit den Weißen. Die verheirateten Frauen hatten niemals Verbindungen mit den Weißen. Bei den Ashluslays hat das Verderben 1909 noch wenig Eingang gefunden.

Von älteren unverheirateten Mädchen habe ich bei den Chacoindianern nie reden hören. Dagegen wurde mir bei den Chorotis als große Merkwürdigkeit ein Mann gezeigt, der niemals eine Frau gehabt hatte.

Text aus dem Buch: Indianerleben (1912), Author: Nordenskiöld, Erland.

Die einzelnen Buchabschnitte
Indianerleben – Einleitung
Indianerleben – Reise nach dem Arbeitsfeld
Indianerleben – Der Calilegua
Indianerleben – Unter den Indianern am Rio Pilcomayo
Indianerleben – Unter den Indianern am Rio Pilcomayo (Fortsetzung)
Indianerleben – Das Indianerhaus
Indianerleben – Der Kampf ums Dasein
Indianerleben – Indianerkinder
Indianerleben – Männer und Frauen
Indianerleben – Trinkgelage
Indianerleben – Das Tabakrauchen
Indianerleben – Medizinmänner, religiöse Vorstellungen
Indianerleben – Vom Matacoindianer Na-yás erzählte Sagen
Indianerleben – Kunst und Industrie
Indianerleben – Krieg und Frieden
Indianerleben – Handel
Indianerleben – Besuch in fremden Dörfern
Indianerleben – Das Verhältnis zu den Weißen
Indianerleben – Das Land der Chané- und Chiriguanoindianer
Indianerleben – Vom Lande der Chané- und Chiriguanoindianer
Indianerleben – Der Indianer als Historiker
Indianerleben – Alltagsleben in den Chané- und Chiriguanohütten
Indianerleben – Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern
Indianerleben – Nahrungszweige
Indianerleben – Zubereitung der Speisen
Indianerleben – Spiele
Indianerleben – Das Leben der Indianerkinder
Indianerleben – Alltagskleidung
Indianerleben – Reinlichkeit
Indianerleben – Vom Mutterleib bis zum Grabe
Indianerleben – Häßliche Worte, Homosexualität, Selbstmord, Schamgefühl u. a.
Indianerleben – Häuptlinge und Gesetze
Indianerleben – Trinkgelage bei den Chanés und Chiriguanos
Indianerleben – Kunst und Industrie
Indianerleben – Sage und Religion
Sage und Religion – 1. Der Weltuntergang und der Raub des Feuers
Sage und Religion – 2. Der Weltuntergang und der Raub des Feuers
Sage und Religion – Geister- und Tiersagen
Indianerleben – Die katholischen Missionen unter den Chiriguanos
Indianerleben – Die Furcht vor den Gummigegenden
Indianerleben – Frondienste für die Weißen
Indianerleben – Die Tapieteindianer
Indianerleben – Kultur und Sprache der Tapieteindianer
Indianerleben – Tapietesagen
Indianerleben – Die Tsirakuaindianer
Indianerleben – Schlußwort

Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens
Die einzelnen Buchabschnitte:
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Vorwort
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Auf dem Rio Negro bis Trindade
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Durch die Stromschnellen des Rio Negro
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bei den Baniwa-Stämmmen am Rio Issana
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zu den Huhuteni- und Siusi-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – In Cururu-cuara
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Tanzfest in Ätiaru
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Jagdwaffen und Jagd am Aiary
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Die Kaua-Indianer und ihre Maskentänze
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Über Land zum Gaiary-Uaupes
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Krankheit, Tod, Begräbnis, Hochzeit bei den Siusi-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zurück nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Auf dem Rio Curicuriary
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bei den Tukano- und Desana-Indianern
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – An der Pary-Cachoeira und zurück nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Bis Yauareté
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Fischfang und Fischereigerät
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Es gibt keine Hölle für die Cachoeirafahrer
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Ins Quellgebiet des Caiary-Uaupes. Die Umaua
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Die Kobeua-Indianer und ihre Maskentänze
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Anbau und Verarbeitung der Maniok
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Flechten und Weben
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Töpferei
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Hausschmuck
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens – Zum Rio Negro und nach São Felippe
Zwei Jahre bei den Indianern nordwest-Brasiliens

Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt 1450 – 1600
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – Vorwort
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – FRÜH-RENAISSANCE
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWEITER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – DRITTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – VIERTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – FÜNFTER ABSCHNITT.
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SECHSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SIEBENTER ABSCHNITT
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Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SECHZEHNTER ABSCHNITT
Abschnitt 18 wurde beim Numerieren versehentlich übersprungen. (Original Bucheintragung S. XIII)
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – SIEBZEHNTER ABSCHNITT
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Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – ZWANZIGSTER ABSCHNITT
Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – EINUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT
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Die Sonne der Renaissance : Sitten und Gebräuche der europäischen Welt – VIERUNDZWANZIGSTER ABSCHNITT

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