Links/Rechts 17.2.16

franzl tickt.

… „Der Papst stürzte auf einen Mann im Rollstuhl, der vor ihm saß. Darauf küsste das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche den Mann auf die Stirn, konnte seine Gereiztheit aber nicht verbergen.“ …

sputnik: Gläubiger bringt Papst zu Fall – Franziskus verliert Geduld

… „The incident was uncovered after authorities, suspicious of abusive treatment towards prisoners, confiscated one of the soldiers’ phones, report Mako.“ …

RT: IDF soldiers electrocute blindfolded Palestinian for fun, laugh while filming (GRAPHIC VIDEO)

… „Er verlangte von Jäger eine Antwort darauf, wie es möglich sei, dass die Osmanen sich innerhalb kürzester Zeit so »hemmungslos« in NRW ausbreiten konnten. Dies sei »ein Beleg dafür, dass es in NRW rechtsfreie Räume gibt und Jäger die Sicherheitslage nicht im Griff hat«, so Golland (CDU) weiter.“ …

kopp: Türkischer Rockerclub erklärt Deutschland den Krieg

… „Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird nicht nach Brüssel kommen. Das ist verständlich angesichts des Terrors in Ankara.“ …

Anm.: oh, wie praktisch

ard: Der Anschlag macht den EU-Gipfel noch unberechenbarer

… „Er soll als Mitarbeiter der zentralen Ausländerbehörde in Ostwestfalen für einen indischen Nachrichtendienst Informationen über Inder gesammelt haben, die in Deutschland leben.“ …

ard: Mutmaßlicher Agent festgenommen

… „Cook betonte, dass seine Firma das FBI wie vorgeschrieben unterstütze und den Ermittlern alle vorliegenden Daten zur Verfügung gestellt habe. „Aber jetzt hat das FBI nach etwas gefragt, was wir nicht haben – und auch zu gefährlich finden, es zu erschaffen.„“ …

ard: Apple will dem FBI nicht helfen

… „und eine solche Verwirrung und Verärgerung in Volk und Militär erzeugen, dass man erhebliche Teile des usa Militärs “umdrehen”, scharf machen und als Werkzeuge der ziocons nutzen kann.
Denn darum geht es, das ist der wirkliche Hintergrund; wie immer und zuverlässig bei allen Niederträchtigkeiten der letzten Jahrhunderte ging und geht es um die zionisten und deren Ziele – und darum, dass dafür eben Völker leiden und Millionen Menschen erbärmlich verrecken müssen.

… Es gab übrigens schon vor fast 10 Jahren erste Versuche der ziocons, das Militär an sich zu reissen. Das große Problem ist nur, dass Militärs erstaunlich friedliebend sind “ …

saker: Dies und Das – Grenzregionen, Krieg und Wahrheit

 

Ein Gedanke zu „Links/Rechts 17.2.16

  1. Beginnt die Inbesitznahme unserer Heimat?

    Unsere Berufs-Kulturbereicherer fordern dazu auf!

    Eingestanden wird, daß die Eingebürgerten schon über 20% ausmachen.

    Einwanderungsland

    Die „Neuen Deutschen“ organisieren sich

    Tagesspiegel – 08.02.2015 – Andrea Dernbach
    Sie denken nicht mehr in Kategorien wie Herkunft und Hautfarbe. Und wollen, daß ihr Land das auch nicht mehr tut. Die „Neuen deutschen Organisationen“ trafen sich zum ersten Bundeskongreß.

    Das neue Schwarz-Rot-Gold: Teilnehmerinnen des Bundeskongresses am Wochenende in Berlin Das neue Schwarz-Rot-Gold: Teilnehmerinnen des Bundeskongresses am Wochenende in Berlin – Foto: Mosjkan Ehrari
    Er kam als Flüchtling aus Laos nach Deutschland. Van Bo Le-Mentzel hatte jahrelang das Gefühl, anderen etwas wegzunehmen: sein BAföG, den Studienplatz in Architektur, sogar den Platz in der S-Bahn. Und versuchte zurückzuzahlen. „Irgendwann dachte ich: Schluss mit dem Payback! Das ist meine Straße, ich bin hier in meinem Land.“
    Le-Mentzel ist einer derer, die die Statistik als Migranten erfasst, die sich selbst aber als neue Deutsche sehen. Deutsche, die wegen ihrer dunkleren Hautfarbe, Mandelaugen und exotischeren Familiennamen als Müller, Meier oder Schmidt aber doch etwas mehr sind als nur deutsch – und die sich in den letzten Jahren organisieren, etwa wie Le-Mentzel bei „Deutsch plus – für eine plurale Republik“.

    „Das deutsche Volk des 21. Jahrhunderts“

    An diesem Wochenende haben sie sich erstmals in Berlin getroffen, mehr als 80 Vereine und Initiativen aus ganz Deutschland, die daran arbeiten, dass Leute wie sie nicht mehr als Bürger mit Defizit wahrgenommen werden, sondern als „das deutsche Volk des 21. Jahrhunderts“, wie die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz sie in ihrer Begrüßungsrede nannte. Und dass sie gehört werden. Auch für Ferda Ataman von den „Neuen Deutschen Medienmachern“, die zu diesem ersten Kongress einluden, war es „ein Aha-Effekt, wie viele es von uns gibt“. Viele brachte der „Sarrazin-Schock“, das Bestreiten dieser Wirklichkeit vor vier Jahren, dazu, sich zu organisieren. Dominik Wullers gründete damals mit anderen Bundeswehrsoldaten „Deutscher Soldat“: „Viele von uns sind in Afghanistan. Wir bluten für dieses Land. Wer, wenn nicht wir, sind das Volk?“ fragt Wullers, der es schwer erträglich findet, diesen Satz in Pegida-Aufzügen zu hören und „meine Flagge“ dort zu sehen.

    Die neuen Deutschen wollen, dass Wahrnehmung und Wirklichkeit zueinander kommen. Schließlich liegt der Anteil der „Plus-Deutschen“ mit Pass oder ohne bereits ein bisschen über einem Fünftel der Bevölkerung der Bundesrepublik, bei den Jungen deutlich darüber. Die Wünsche der Neuen findet Kenan Kolat, der langjährige Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, gar nicht so anders als die der klassischen Migrantenvereinigungen. Sie selbst dächten nicht mehr ethnisch, aber ihre Diskriminierung bleibe, ebenso wie ihr Wunsch nach Teilhabe. Im Workshop, in dem Kolat seine Erfahrungen aus dreißig Jahren weitergibt, rät er, nicht nachzugeben. „Nur so wird man ernst genommen“. Und gehört – schon deshalb, weil die deutsche Gesellschaft „konsenssüchtig“ sei.

    Was heißt hier „neu“?

    Auch über den Begriff der „Neuen Deutschen“ wird diskutiert. Schwarze wie ihn gebe es in Deutschland mindestens seit dem 18. Jahrhundert, wendet Daniel Gyamerah vom „Netzwerk Inclusion Leaders“ ein. „Ich bin nicht neu, ich war schon immer deutsch“, sagt Aylin Yavas, die in Berlin für den Mediendienst Integration arbeitet. Und dann: Schafft das nicht wieder jene Teilung in „wir“ und „ihr“, die man loswerden will? Vielleicht dreht sie sie einfach ironisch: Beim Namen „Deutscher Soldat“, erklärt Gründer Wullers, ging es genau um diese Prise Provokation.

    Das etablierte – alte? – Deutschland könnte die Chance der Provokation erkennen, um auf dem Weg vom Einwanderungsland zur „Einwanderungsgesellschaft“ (Özoguz) weiterzukommen. Diesen ersten Bundeskongress der „Neuen deutschen Organisationen“ hat neben Özoguz und der Stiftung Mercator die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt; das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge will das geplante Folgetreffen nun nach Nürnberg holen.

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