Klassenkampf 1945 – Einheimische gegen Vertriebene

kriegsgebiet asylvon Waffenstudent

PROLOG:
Anno 44/45 schaffte man die Westdeutschen aus den Städten, welche von den Bombern der Intrigeninsel zum Brandopfer werden sollten, in den Deutschen Osten! Über Beschwerden durch diese Zuwanderung hat man von Sudetendeutschen und Schlesiern damals nie etwas gehört! Wir selbst hatten Ende 1944 im kargen Westerwald Einquartierungen von einer Kölner Familie, ohne Ehemann, die per „Intrigenisel-Befreiung“ ihre Wohnung verloren hatten. So kamen auf Befehl Katholiken zu Protestanten, Und dennoch gab es keine Probleme! Wir alle rückten zusammen und teilten Sorgen und das bescheidene tägliche Brot. Die Kinder gingen gemeinsam in die Schule und die Erwachsenen gemeinsam zu ihrem Tagewerk!
ABER DANN:
Kamen langsam die Rheinländer, welche man im Osten vor den Mord-Bombern in Sicherheit gebracht hatte, ungewollt  als Vertriebene in ihre Heimat zurück! – Gut, nicht alle durften zurück; denn die französische Zone, weigerte sich bis 1953! Dazu muß man wissen, daß der Franzose für seinen befreiten Deutschen maximal 800 bescheidene Tageskalorien zugeteilt hatte! – Unter diesen erbärmlichen Umständen wurden zusätzliche Kostgänger überhaupt nicht als „Bereicherung“ gesehen! Das war 1945/46 ganz anders als heute!
BEFREIT MIT 800 TAGESKALORIEN
Im Juni 1946 erhielten die deutschen Normalverbraucher in der britischen Zone 1050, in der amerikanischen 1270 und in der französischen Zone sogar nur 880 Kalorien. (Nach einer Völkerbundrechnung benötigt ein nicht arbeitender Mensch täglich 2400 Kalorien.)
NACHTRAG: 
Gut, heute sollen wir die Mär mit den täglichen 800 Kalorien glauben; denn von der wahren Nachkriegsrealität will man gerne ablenken. In Wirklichkeit lag die Durchschnittsversorgung weit unter den 800 Kalorien; denn für viele, Gefangene und sogenannte Nazis gab es gar nix! Ohne den Vorrat an Lebensmitteln, den man sich früher für Notzeiten selbst zulegte, wäre es unter dem netten Franzmann zu einem gewaltigen Massensterben gekommen. Wer erinnert sich noch an die Tausende von Kindergräber in der französischen Zone? Wohl kaum jemand; denn diese hat man ganz schnell politisch korrekt eingeebnet!
DER BEFOHLENE KLASSENKAMPF:
Als man bei den Angloamerikaner bemerkte, daß die Russen gar nicht daran dachten, die ihnen von der Intrigeninsel zugedachte Rolle eines Befehlsempfängers anzunehmen, sondern, daß die Russen einen ganz eigenen politischen Kreativismus entwickelten, da waren die Angloamerikaner völlig ratlos! – Vor allem hinsichtlich ihrer Bevölkerungspolitik.
Zunächst hatte die Intrigeninsel gehofft, durch die bereits 1848 in Prag per Panslawismuskongress geforderte und dann 1944 auf Jalta beschlossene Vertreibung aller Deutschen, welche östlich der Linie Stettin-Triest lebten, ein völkisch homogenes Polen zu schaffen, welches wie 1939 nach der angloamerikanischen Pfeife tanzen werde! – Völlig unerwartet kam es für die Intrigeninsel ganz anders!
DIE WENDE DER ANGLOAMERIKANER:
Und damit verwandelte sich die zunächst im großen Stil in allen angloamerikanischen Medien gefeierte sogenannte humane und geordnete Übersiedlung aller Deutschen östlich der Linie Stettin-Triest, welche ganz freiwillig ihre Heimat verlassen wollten, urplötzlich in ein Verbrechen von Väterchen Stalin.
DER WILLKÜRLICH GESCHÜRTE HASS:
Auf einmal dämmerte der Intrigeninsel, daß Rußland östlich des „Eisernen Vorhangs“ Struktur und Richtung der Politik bestimmte, und daß die Angloamerikaner hier vom politischen Gestalter zum einfachen Zuseher wurde. – Darum war in den Augen der Intrigeninsel auf einmal die von Herrn Weinstein Kirchhügel 1944 höchstpersönlich geforderte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten urplötzlich ein Verbrechen!
UND DANN GING ES LOS:
Die Angloamerikaner setzten auf deutsche Tugenden und hofften, daß Deutsche, die im Osten verblieben oder dorthin zurück kehrten, ihre Heimaterde in Ostpreußen, Pommern, Schlesien oder dem Sudetengau genau so tapfer mit Waffengewalt verteidigen werden, wie es die deutschen Freikorps nach dem Versailler Diktat anno 1919 erfolgreich vormachten. Diese angloamerikanische Hoffnung und dieser Intrigeninsel-Plan von 1946 wurde dann (Nicht bei den Russen) sondern nur in den Besatzungszonen-West zur weiteren Umerziehungsdoktrin! – Spontan erklärte man ehemalige deutsche Volksgenossen, mit denen man 45/46 brüderlich teilte,  ex kathedra zu lästigen Kostgängern. – Eine ganz erbärmliche Rolle nahmen dabei die deutschen evangelischen Christen ein! Davon hatte nämlich eine im Sinne des „Deutschen Reiches“ kriminelle Unterabteilung, ohne jede Legitimation, einfach ein kollektives Blanko-Schuldbekenntnis bei der Intrigeninsel samt 1945-ern Befreiern testiert. – Damit waren Deutsche immer die Schuldigen, auch ihre völlig unschuldigen Heimatvertrieben:
Urplötzlich lautete die politische Parole in Deutschland-West: „Ostdeutsche sollen in Ihrer Heimat bleiben und dorthin zurückkehren, um russische Interessen zu bekämpfen!“
STILLES GEDENKEN:
Den Ermordeten und Gefallenen, welche sich diesbezüglich von der CIA anwerben ließen. Ach ja, natürlich muß die Frage nach den Gründervätern der Vertriebenverbänden erlaubt sein! – Ich denke, daß diese ganz gezielt von der Intrigeninsel ins Leben gerufen wurden!
Verweise:
http://www.hans-pueschel.info/politik/der-cia-durch-stuttgarter-schulderklaerung-zum-zweiten-versailles.html

Ein Gedanke zu „Klassenkampf 1945 – Einheimische gegen Vertriebene

  1. danke Waffenstudent, sehr interessant. Ich habe schon viele interessante Kommentare von Dir quer durchs Netz gelesen. Da steckt viel Mühe drin.

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