Erdogans Weißglut: Das Spiel fliegt auf

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blutige Hände: Mubariz Mansimov-Gurbanoğlu – Bild: politaia

erschienen bei voltairenet

von Michail Leontjew

Die Rolle der Türkei bei der wirtschaftlichen Absicherung des ISIS, über die erstmals auf offizieller Ebene unser Präsident sprach, ist sowohl in der Türkei, als auch in den USA, als auch in Europa allgemein bekannt; man kann sie heute aber mit bloßem Auge von der Kabine eines russischen Bombers aus sehen.

Jedoch – guten Tag!

„Bei der Erschaffung des IS wurde das Erdöl aus dem Irak in die Türkei durch die türkisch-aserbaidschanische Gesellschaft Palmali Shipping Agency JSC, die dem türkischen Milliardär Mubariz Gurbanoglu gehört, exportiert. Im Februar 2015 nahm der Sicherheitsrat der UNO die Resolution über das Verbot des Handels mit dem IS an und die türkische Regierung schuf einen eigenen Betrieb mit dem Sohn Erdoğans an der Spitze, die BMZ Limited. Sie exportiert das Erdöl sowohl über Erdölleitungen, als auch mit Lastkraftwagen. Dieses Erdöl ist für den Weitertransport über das Meer nach Israel bestimmt, wo man ihm falsche Dokumente über seine Herkunft ausstellt und es in die EU reexportiert. Ein anderer, kleinerer Teil geht direkt aus der Türkei in die Ukraine, wo es Poroschenko abnimmt, ohne Fragen zu stellen.“, schreibt der französische Journalist und Politologe Thierry Meyssan.

„Die Grundlage dieses Krieges ist die Wirtschaft und hauptsächlich das Erdölgeschäft, das die Familie Erdoğans an sich gezogen hat. Es ist nicht klein und nicht nur Sohn und Tochter, auch nahe Verwandte, Brüder, Schwäger und andere machen dabei mit. Und die letzte Aktion, mit der das Ganze anfing, brachte einen kolossalen finanziellen Verlust; nicht eigentlich der Türkei, aber konkret dem Erdoğan-Clan“, meint der Veteran der russischen Auslandsaufklärung, Lew Korolkow.

Natürlich ist der Präsident der Türkei ein beschäftigter Mann und weiß über Details der Geschäfte seiner Familie nicht Bescheid. Ebenso weiß er nichts über das kolossale türkische Geschäft mit dem Raub syrischer Artefakte und ihrem Versand in die antiquarischen Salons Europas. Er weiß nichts davon, dass Türken tausende Betriebe in Syrien demontierten und alles in die Türkei schafften… Es hat keinen Sinn, die Syrienfrage zu analysieren, wenn man das Offensichtliche nicht zur Kenntnis nimmt.

Wir wissen, wer den Mord an Syrien bestellt hat, wir wissen, wer ihn finanziert – und zum Vollstrecker und Organisator des Mordes wurde die Türkei bestimmt. So genannte „Flüchtlingslager“ entstanden in der Türkei noch bevor es überhaupt Flüchtlinge gab. Und Waffen und Kämpfer gelangten in die Türkei bevor dort der Bürgerkrieg begann – und gerade darum begann er auch. Der selbe Meyssan hat seit Jahren darüber geschrieben und gesprochen.

Gerade auf türkischem Gebiet, bestätigt Thierry Meyssan, hat die NATO den Stab zur Führung ihrer Operationen eingerichtet. Während des ersten Krieges ab Februar 2011 bis zur Genfer Konferenz im Juni 2012 hat die NATO Al-Qaida-Kämpfer aus Libyen in die Türkei zur Aufstellung der Freien Syrischen Armee gebracht. Innerhalb von 2 Jahren passierten mehr als 200.000 Söldner aus allen Ecken der Welt die Türkei in Richtung Syrien für den Dschihad. Die türkischen Geheimdienste schufen ein mächtiges System zur Übergabe von Waffen und Geld für den Krieg, bezahlt von Qatar und kontrolliert vom CIA… Herr Erdoğan ließ auf dem Gebiet der Türkei 3 Ausbildungslager für Al-Qaida in Şanlıurfa (an der syrischen Grenze), in Osmaniye (neben dem Militärstützpunkt der NATO in İncirlik) und in Karaman (in der Nähe von Istanbul)… Im Mai 2014 hat der Auslandsnachrichtendienst der Türkei mit Sondertransport schwere Waffen und neue Toyota-Kleintransporter an den IS geliefert, die von Saudiarabien zur Verfügung gestellt worden waren. Der „Islamische Staat“, der zu jener Zeit eine Organisation mit ein paar Hundert Kämpfern darstellte, verwandelte sich innerhalb eines Monats in eine echte, zehntausende Mann starke Armee und eroberte den Irak.

Die wundersame Erscheinung des „Islamischen Kalifats“ im Irak aus dem Nichts heraus innerhalb von wenigen Tagen im Juni 2014 wäre ohne die türkische Logistik nicht möglich gewesen.

„Seit einiger Zeit hat die Türkei ihre Sondereinheiten nach Syrien geschickt und einige deren Angehörige wurden von der syrischen Armee gefangengenommen. Trotzdem gelang ihnen im September 2013 der Überfall auf die christliche Stadt Ma’alula, die von keinerlei strategischem Interesse ist, aber ein alter christlicher Siedlungsort ist. Außerdem drangen im März 2014 türkische Militärangehörige an der Seite der Dschihadisten der „An-Nusra-Front“ und der „Armee des Islam“ in Syrien bis zur armenischen Stadt Kassab vor, mit dem Ziel die Einwohner zu vertreiben, deren Vorfahren dorthin vor dem türkisch-osmanischen Völkermord geflohen waren.“, schreibt Thierry Meyssan.

In einem Vortrag des Leiters der Peacekeeping-Programme des Instituts für Menschenrechte der Columbia University David Phillips, der vollständig auf Berichten der großen westlichen und türkischen Massenmedien basierte, wurden eine Vielzahl von Hinweisen auf die Verbindungen der Türkei zum IS angeführt. Im Einzelnen gehören dazu die Bestätigung der Staatsanwaltschaft der türkischen Stadt Adana von Waffenlieferungen der Türkei an den IS unter dem Deckmantel humanitärer Hilfslieferungen mit Sicherung durch Agenten des türkischen Geheimdienstes. Es wurden Audioaufzeichnungen vorgeführt, die der Blogger Fuad Avni veröffentlicht hatte, auf denen Erdoğan auf der Beteiligung der türkischen Armee am Krieg in Syrien besteht und vom Chef des türkischen Auslandsnachrichtendienstes Hakan Fidan verlangt, einen Vorwand zur Rechtfertigung eines Angriffs auf Syrien zu liefern. In eben dieser Aufzeichnung sagt Fidan zu hochrangigen türkischen Beamten, darunter der Premier Davutoğlu: „Wenn es sein muss, schicke ich 4 Leute nach Syrien. Ich schaffe einen Vorwand für den Beginn des Krieges, indem sie 8 Raketen auf die Türkei abfeuern. Ich lasse sie das Grabmal von Sultan Suleiman angreifen.“ Es wurden vielfältige Zeugnisse der Teilnahme der Türkei am Erdölhandel mit dem IS unter Berufung auf die New York Times, türkische Fernsehkanäle und die grüne Abgeordnete des Bundestages Claudia Roth angeführt. Es bestätigt sich, dass z.B. in Istanbul und Hasantepe Büros des IS zur Rekrutenwerbung existieren. So ist „Takva Haber“, der sich mit der Anwerbung von Kämpfern für den IS in Deutschland und der Türkei befasst, unter der Anschrift des Fonds „İlim Yayma Vakfı “ registriert, zu dessen Gründern Erdoğan und Premier Davutoğlu persönlich zählen. Seymour Hersh bestätigt in der „London Review of Books“, dass die Türkei für die Anwendung von Sarin in Syrien verantwortlich ist. Hersh zitiert die Worte eines ehemaligen hochrangigen Leiters der amerikanischen Aufklärung: „Wir wussten, dass es in der türkischen Regierung Leute gibt, die glauben, dass sie Assad platt machen können, indem sie einen Sarin-Angriff in Syrien manipulieren.“

Als der provozierte, und von den Amerikanern leidenschaftlich unterstützte, „arabische Frühling“ abrauschte, wurde eben Erdoğan ihr Kandidat für die Rolle des Führers der islamischen Welt. Und die Türkei sollte das beispielhafte Modell der siegreichen islamischen Demokratie werden, zu deren Instrument die dem Herzen Erdoğans teuren „Moslembrüder“ erkoren wurden.“

Diese Mission fiel auf den fruchtbaren Boden des osmanischen Revanchismus und wurde zur fixen Idee Erdoğans. Aus diesem Grunde provozierte Erdoğan den öffentlichen Bruch mit Israel, seinem früheren Hauptverbündeten, nahm tätigen Anteil am Pogrom der libyschen Jamahirya, dem früher zweitwichtigsten Wirtschaftspartner und organisierte faktisch den Krieg gegen Assad, mit dem er bis dahin die freundschaftlichsten Beziehungen unterhielt.

All das wussten wir sehr gut, tolerierten es aber wegen der sehr umfangreichen und offensichtlichen gemeinsamen Interessen. Und Erdoğan hielt zur Stange – bis neulich, als er eifrig klare Verhältnisse schaffte. Es gibt Grund zur Annahme, dass unsere gemeinsamen amerikanischen Partner die Geduld verloren, die, verzeihen Sie die Tautologie, weder Erdoğan noch Putin aushalten können.

„Wir hatten im Voraus, in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen mit der amerikanischen Seite die Information übermittelt, wo unsere Flieger eingesetzt werden, in welchen Höhen, an welchem Ort und zu welcher Zeit. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine funktionierende Koalition handelt. Die Türkei ist Mitglied dieser Koalition und muss darüber Bescheid wissen, dass dort eben die russischen Flieger fliegen.“, erklärte der russische Präsident.

Und darum geht es doch. Ob die türkischen F-16 unmittelbar von den amerikanischen AWACS, Satelliten und Radars zum Ziel geführt wurden, wissen wir im Detail nicht. Aber eines ist klar: die Amerikaner haben Erdoğan untergekriegt und dann , wie üblich, auf Linie gebracht. Darum blökt und bockt er ja so. Das war’s. Es ist vollbracht. Die spröde russisch-türkische Allianz ist zerstört. Erdoğan hat die Reaktion der NATO-Chefs richtig gedeutet: Sie können sich nicht an die Seite Putins gegen das Land stellen, das im Wesentlichen die südliche Flanke der Allianz darstellt. Alles andere hat er falsch gedeutet. Wir haben es nicht eilig, irgendwohin zu hasten, aber die Hände sind uns nun gebunden. Es lohnt sich, Fareed Zakaria zuzuhören, einem der Ideologen der amerikanischen Nahost-Politik:

„Putin kann man Kaltblütigkeit nicht absprechen. Ich glaube nicht, dass er in einer Gegenreaktion über das Stöckchen springt. Jedoch denke ich auch, dass er ein Mensch ist, der nicht vergisst. Ich schätze, dass er auf die eine oder andere Weise dennoch Revanche nimmt.“, sagt er.

Man kann die Geschichte mit dem Flugzeug nicht verstehen, und nicht nur die mit dem Flugzeug, sondern das ganze syrische Spiel Erdoğans, wenn man die Besonderheiten seiner Persönlichkeit außer Acht lässt. Assad, der Erdoğan nicht nur gut kennt -sie waren mit den Familien untereinander befreundet, haben den Urlaub gemeinsam verbracht- nannte Erdoğan äußerst willensstark, hart und grenzenlos stur. Das endgültige Scheitern seiner syrischen Abenteuer brachte ihn außer sich, aber der Schlag gegen seine Familienkasse brachte ihn endgültig zur Weißglut. Aber mit einem Tollwütigen kann man eine Allianz auf Basis gegenseitiger Interessen nicht gründen.

Jedoch – auf Wiedersehen!

Übersetzung: Harald Kulhanek

Quelle: 1tv (Russland)

 

12 Gedanken zu „Erdogans Weißglut: Das Spiel fliegt auf

  1. Und wieder sind die Amis fein raus, und können sogar noch den moralischen Zeigefinger erheben, indem sie Esel-Erdogan auffordern, das türkische Militär aus dem Irak abzuziehen. Und zur weiteren Tarnung und Vertuschung der Urheberschaft des Syrienkrieges wird noch eine UN-Resolution mit Russland für einen Friedensprozess in Syrien abgestimmt: `seht her, wir sind doch die Guten!`.

    Fürwahr: eine raffinierte Taktik, sehr geschmeidig.

    In politisch-diplomatischen Kreisen wird sicherlich schon diskutiert und gewettet, welchen Esel-Staatenlenker sich die Amis als nächstes vor den Kriegskarren spannen wollen, um den finanziellen Absturz weiterhin zu verzögern. Denn eines ist klar: Ohne Krieg kann der Fed-Dollar seit 1917 nicht existieren. Der Raubzug around the world wird also weiter versucht werden müssen, um das gigantischste Geldbetrugssystem aller Zeiten aufrecht zu erhalten.

    Und! Hat Esel-Erdogan aus dieser Lektion etwas gelernt? Nein, natürlich nicht!! Denn gleich nachdem ihn die Amis aus dem Joch entlassen und in die Wüste gejagt haben, winselt der nun Isolierte und Vereinsamte bei Netanjahu um eine Streicheleinheit. -Das Lachen aus Israel über diese nächste Eselei des türkischen Pascha dröhnt um den ganzen Globus; das nächste Joch durch die israelischen Meistersattler der Politik ist schon gefertigt, die Möhre erntereif…

    Hätte Erdogan Eier in der Hose und Gehirn im Kopf und weniger Angst, würde er nach diesem Verrat der Amis sofort aus der Nato austreten, sich bei Russland in aller Form entschuldigen und sich eben nicht bei Netanjahu anbiedern. -hätte, hätte, hätte. Denn es scheint in der Geschichte so zu sein, dass jene Staatenlenker, welche den imperialen Traum mit der Realität verwechselt haben, unheilbar davon infiziert sind.

    Und Russland? Nun ja, im Kreml sind die Nächte zurzeit etwas kürzer, weil, wie Putin der Große (Glücksfall für die Welt und Präsident Russlands) es sinngemäß formulierte, man sehr viel Zeit aufwenden müsse, um US-Kerrys sehr aktive Reisetätigkeit verfolgen zu können. Zu deutsch: welche Winkelzüge und Schweinereien sind von den USA geplant, um den Syrienkrieg auf Flamme zu halten?! Und, so dieses Schlachtfeld verloren ist, wo lässt sich die nächste Schweinerei im Nahen Osten anzünden, also der nächste Esel finden, der sich vor den Karren des Fed-Dollar und des Nassauertums spannen lässt:

    Dem geneigten Beobachter erschließt sich logisch, dass diese Schlachtplatte Saudi-Arabien sein wird und muss?! Und die dekadenten Wüstensöhne in Riad haben -zwischen der Falkenjagd, dem Harem und der Geldgeilheit- diese Gefahr schon gespürt?

    Selbstverständlich ist diese Gefahr in Riad bemerkt worden. Und selbstverständlich wird der Ölpreis von Riad niedrig gehalten, um die USA von einem Angriffskrieg gegen die Schlachtplatte Saudi-Arabien abzuhalten: kein Geld durch Öl > keine Rüstung. Keine Rüstung > keinen Krieg. Keinen Krieg > keinen Fed-Dollar. Aber diese Logik Saudi-Arabiens geht nach hinten los (Vorderlader denken eben so).

    Um es kurz zu machen: Wollen die USA im Ölgeschäft im Nahen Osten ihr Räuberwesen beibehalten -denn in China ist kein Öl zu holen, nur eine blutige Nase- müssen die USA Saudi-Arabien verteufeln. Die Propagandaabteilung der CIA wird es richten 🙂

    Und Russland? Was sagt Russland zu diesem Szenario?? –

    Da würde wohl jeder gerne Mäuschen spielen und an den Gedanken und Abwägungen des genialen Außenministers Russlands, Seine Exzellenz Sergeij Lawrow. -vielleicht auf eine Zigarette vor der Tür- mit diesem sympathischen, in der Sache eisenharten Mann fragen dürfen: Wie geht es weiter?

    Das wäre eine Ehre.

    Denn tatsächlich führt Russland als Großmacht zur Zeit einsam und mustergültig vor, wie erwachsene Menschen sich verantwortungsvoll gegen kindische und kindlich gebliebene Völker und Staaten(-konstrukte) zu benehmen haben.

    Russland ist erwachsen geworden. Respekt!

      1. Danke jo: Frieden wäre schön, dass endlich die nötige Arbeit im kulturellen Bereich wieder aufgenommen werden kann. Aber die Stänker geben noch keine Ruhe.

        Der ganze Gedankenfabrikationsprozess im Gehirn ist ja auf Verteidigungsproduktion umgestellt. Da kommen natürlich solche wertvollen Beiträge von „kulturmuseum hamburg“ deutlich zu kurz. Das wird entschädigt! Und sehr gerne hätte ich meine bescheidenen Erkenntnisse zu H. Bosch und A. Dürer auf deinem Blog dargelegt; immer in der Gefahr, mir gerne eine Schelle für mein Halb- und Unwissen einzufangen.

        Kunst kommt von Können und ist die schönste Blüte menschlichen Wirkens. Sie gibt uns bei rechter Betrachtung im Bruchteil einer Sekunde die Stärken und Schwächen des menschlichen Daseins preis. Die Kunst alleine ist das Instrument zur Bildung der Urteilsfähigkeit des Menschen. -Ich kann keine Kunst, aber ich liebe und verehre sie sehr.

        Einen schönen vierten Advent und besinnliche Weihnachten allen Menschen.

        1. @ Hans
          Ich danke Dir für Deine Worte, ersehne den Frieden auch – in der Hoffnung ihn meinen Nachkommen hinterlassen zu können.
          Ein Bosch/Dürer-Artikel wäre bestimmt interessant.
          frohe Weihachten Allen
          jo

          1. Deine Erkenntnisse zu H. Bosch und A. Dürer würden mich ebenfalls sehr interessieren!
            Deine Kommentare sind von meisterlicher Federhand, vielen Dank. Sofern der Frieden in der Welt wiederhergestellt ist, freue ich mich auf die 1. Ausgabe der Igelschen Kommentare des Hensel Blog´s aus dem 21. Jahrhundert.

            Gruß

    1. Hans mein Igel, Erdogan ist so gut wie weg, es wird nur noch Tage oder Monate dauern. Er fing an auf Zivilisten zu schiessen, vor allem im Kurdengebiet, nur weil er diese Menschen die Anhänger der PKK nannte. Es war aber Zivilisten, die haben mit dieser Organisation PKK nichts zu tun. Erdogan ist jetzt allein und er war mal mit der Familie Assad befreundet, jetzt hat er noch Russland am Hals. Die USA sind sehr schlau, sie haben einen Sündenbock gefunden. Erdogan sollte lieber raushalten, es ist aber zu spät, sogar Sarin hat er an die Terroristen geliefert, um Assad zu beschuldigen. https://www.youtube.com/watch?v=j9faX45JTdk
      Ganz sicher auf Befehl der USA, doch du hast recht, er hat keine Eier. Seine Familie, Tochter sowie Sohn, Verwandten, Schwager etc. sind tief gesunken, alle haben mitgemacht. Was nun? Es wird zeigen, ausserdem ist in der Türkei schlimmer geworden, immer mehr Menschen leben auf der Strasse, viele haben nicht mal genug zu essen. Es wird zum Aufstand kommen, dann kann er „sein Volk“ nicht mehr halten. Doch ich hoffe, er tritt freiwillig zurück und dann soll er mit seine Familie lebenslang im Knast verbringen.

      1. „Der eine fragt: Was kommt danach?
        Der andere fragt nur: Ist es Recht?
        Und also unterscheidet sich
        Der Freie von dem Knecht.“

        (Theodor Storm, Amtsrichter und Dichter in Husum) der „grauen Stadt am Meer“.

  2. Zum zweiten:

    Die Rolle des türkischen Esels ist teilweise mit der Rolle des polnischen Esels vergleichbar: beide werden heute gegen Russland auf gerotzt: Nationalismen werden geschürt, um danach diese Einäugigkeit der Nationalstaaten unter die Kontrolle des Möchte-gern-Imperiums zu stellen: mittels scheinbarer Isolation und Vereinsamung.

    Fürwahr, eine raffinierte Strategie. Aber um welches Imperium geht es nun?: um das katholische in Europa oder um das islamische in Asien??

    – Da ist eine Mechanik zur Ausplünderung verträumter, glücklicher und naiver Völker; aber diese Mechanik der Räuber funktioniert hin und wider selten tadellos; bis heute. Mögen diese Ersatz- und Möchtegernschöpfer in dieser Welt das auch einmal erkennen dürfen. Denn ohne die Wahrheit wächst kein Schwein, kein Idiot, keine Blume und kein Baum.

    Wie schön muss der Mensch gewesen sein, als er auf diese Erde kam; insbesondere die Frauen, und wie liebens- und beschützenswert . Und wie hässlich wurde dieser Planet durch die Oberhand blindwütiger Nichtgötter und anderer Schwachköpfe geldgeiler Natur gemacht???

    Die Erde ist eine vollkommene Schöpfung und diese Schöpfung ist unvergänglich, deshalb gibt es auch keine Atombombe und nichts anderes, was die Menschheit bedroht. Denn Gott hat sich mit dieser Erde einen Spiegel geschaffen, der Mensch aber hat sich mit Gott diese Erde im Spiegel geschaffen.

    Victor Schauberger nannte das eine Wechselwirkung.

  3. Zum dritten:

    Russland und Deutschland sind noch nicht fertig mit der Teilung Deutschlands.

    Deutschland ist bei Eigenständigkeit jederzeit in der Lage, die russischen Verluste des WK. II finanziell auszugleichen, die Toten natürlich nicht, da ist Trauer angezeigt; am besten gemeinsam an einem russisch-deutschen Denkmal in Russland für die gefallenen Söhne beider Völker jedes Jahr mit einem russisch-deutschen Ehren- und Trauertag.

    Und wir, die deutschen Söhne und Enkel der Ostfrontsoldaten, pflegen gerne die Gräber der gefallenen Söhne Russlands.

    Nach dieser notwendigen Trauer- und Ehrenarbeit ist die Politik anzufassen: Gerhard Schröder ist ein Kriegsverbrecher und gehört als solcher behandelt nach den Statuten der Nürnberger Prozesse.

    Die polnische Großmannssucht darf in der Gebietsrevision keine Rolle spielen. Zumal dieser Größenwahn Polens sich nach wie vor von der Kirchenkanzelei und nicht aus dem Sejim oder dem Senat herab speist. Die polnische Außenpolitik wird also nicht in Warschau sondern in Rom entwickelt; wie seit eh und je und seit 500 Jahren.

    Diese Fremdsteuerung polnischer Außenpolitik kann Deutschland recht egal sein, solange die Frage der ostdeutschen Gebiete eine Frage zwischen Deutschland und Russland ist.

    Und diese Frage ist eine Frage zwischen Deutschland und Russland, denn Polen hat seine politische Glaubwürdigkeit für 30 Silberlinge bereits vor 500 Jahren nach Rom verkauft und hat kein Geld und keinen Geist, diese Glaubwürdigkeit jemals zurück zu erwerben.

    So diese Frage also nicht befriedigend gelöst wird, kann es keine Ruhe in dieser Welt geben. Das heutige Russland weiß das ganz genau!

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