China wird nicht zögern

china firsterschienen im national-journal

Am 27. Mai 2013 brach sozusagen die EU-Außenpolitik offiziell und vor aller Welt krachend auseinander, was für das Orwell-Gebilde weitreichende Folgen haben dürfte. Die direkt israelisch gesteuerten EU-Länder Frankreich und Groß Britannien setzten sich an diesem in vieler Hinsicht bedeutsamen Tag gegenüber den restlichen 25 EU-Mitgliedsstaaten in einem entscheidenden politisch-militärischen Punkt durch, zumindest für die Augen der Öffentlichkeit. Die beiden Länder erreichten, dass das EU-Waffenembargo gegenüber allen in Syrien kämpfenden Parteien aufgehoben wurde und es jedem Land ab sofort freigestellt ist, im Alleingang Waffen an kämpfende Parteien zu liefern. Beide Länder erklärten noch in derselben Nacht, dass sie künftig die Terroristen-Horden in Syrien mit Waffen beliefern würden.

Dass 25 EU-Mitgliedsstaaten erklärten, trotz der Aufhebung des Waffenembargos auch künftig keine Waffen an die sogenannten Aufständischen in Syrien zu liefern, sahen viele voreilig auch als Schlag gegen USrael an. Doch der Schein trügt.

USrael benötigt nicht die militärisch-außenpolitisch impotente EU, um ihre verbündeten Mörder in Syrien mit Waffen zu beliefern. Dafür reichen ihnen die potentesten EU-Staaten, und das sind in diesem Zusammenhang nun mal Groß Britannien und Frankreich. Aber gleichzeitig wurden auch die inoffiziellen außenpolitischen Strategien der USA gegenüber der EU verwirklicht, nämlich die Schwächung der EU als Anfang der Auflösung des von USrael selbst geschaffenen Euro-Tributgebildes.

Die finanzielle Lage der USA ist derart katastrophal, dass selbst die galaktisch großen Tributverpflichtungen der BRD im Rahmen der Euro- und Bankenrettung nicht mehr ausreichen, das politisch-militärische Kraftwerk der jüdischen Lobby am Leben zu erhalten. Selbst der von USrael geschaffene Tribut-Euro wird in dieser Lage zur Gefahr für Washington, da große Teile der Welt zwangsläufig in Euro Handel treiben müssen, was die in Wirklichkeit immer wertloser werdende Dollar-Leitwährung existenzgefährdend bedroht. Eine Zerschlagung des Euro könnte vorübergehend Entlastung für Washington schaffen. Finanzielle Einbußen durch die Zerstörung des Tribut-Euros sind ohnehin für die Welt-Lobby nicht zu befürchten, da die bereits eingegangenen Garantien der BRD auf Jahrhunderte hinaus unbezifferbaren Tribut garantieren, und zwar in jeder möglichen Euro-Nachfolgewährung.

Aber das usraelische Weltsystem steht und fällt mit der Lage in Syrien. Entgleitet der Kampf um Syrien den Krallen USraels, ordnet sich die Welt neu, und zwar ohne die bislang vorherrschende jüdische Dominanz. „Den Amerikanern und der westlichen Seite geht es nicht oder nicht vorrangig darum, der bedauernswerten syrischen Bevölkerung zu helfen, sondern um Einflussnahme auf die Neugestaltung des Landes nach einem voraussichtlichen Sturz des derzeitigen Regimes, obwohl man mit diesem bisher stets gut zusammenarbeiten konnte. Mehrere, seit längerem geplante, für den Westen wichtige Öl- und Gaspipelines stehen auf dem Spiel, die Saudi-Arabien und Qatar mit dem östlichen Mittelmeerraum und der Türkei verbinden und deshalb partiell durch syrisches Gebiet führen sollen.“ [1]

Die Angelsachsen befürchteten Anfang der 1900er Jahre im Zusammenhang mit der Analyse einer sich neu entwickelnden Welt, ihre bislang in Händen gehaltene Weltmacht künftig immer mehr einzubüßen. Der britische Geograph und Politiker Halford Mackinder entwickelte kurz vor dem Ersten Weltkrieg seine außerordentlich folgenreiche Lehre von der Unterlegenheit der maritimen Weltmächte. Das bis dahin gültige Diktum des amerikanischen Militärtheoretikers Alfred T. Mahan von der Unangreifbarkeit global agierender Seemächte ging gemäß Mackinder nicht mehr auf. In seiner neuen Analyse der Landoberfläche des Globus ordnete Mackinder die Seemächte dem „äußeren insularen Bereich“ zu, während er Europa, Asien und Afrika als gigantischen Großkontinent definierte, den er die „Weltinsel“ nannte. Kern dieser „Weltinsel“ war das „Herzland“ („pivot area“), das er in Nord- und Mittelasien verortete. Hier und im Umfeld des „Herzlandes“ seien sieben Achtel der Weltbevölkerung angesiedelt, auch befinde sich in diesem Gebiet der bei weitem größte Anteil der auf der Erde verfügbaren Rohstoffe. „Künftige Herrscher der Welt könnten daher nicht mehr die angelsächsischen Seemächte sein, so Mackinders Schlussfolgerung, sondern eventuell diejenige Macht (oder Mächtegruppierung), die in der Lage sei, das Herzland vollständig unter die eigene Kontrolle zu bringen.“ [2]

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