9 Gedanken zu „man kann es garnicht oftgenug wiederholen

  1. Gegen die Majorität des Irrtumes -wie Goethe es vor 200 Jahren höflich formulierte- muss stetig mit der Wahrheit gearbeitet werden.

    Allerdings mag denen, die an der Wahrheit interessiert sind, auch gesagt sein, dass sie nicht nur gegen den Irrtum arbeiten, sondern auch an der eigenen Ganzheitlichkeit werken. Und insofern hat dieses irdische Affentheater des Irrtums einen sehr produktiven Aspekt. Der Irrtum ist sozusagen eine Funktionsfigur in Affengestalt um die eigenen Schwächen aufzuhellen.

    Das ganze allerdings nur für den, der fähig ist, individuell und einsam zu sein und zu leben und nicht daran zu zerbrechen.

    Und das können die wenigsten unter den Menschen. Ich kenne zwei davon.

  2. Zum zweiten: Adolf Hitler war eine gekaufte Nutte und eine Fotze der City: ich begründe und belege!

    1939 hat der Führer 24 Stunden vor dem Einfall nach Polen einen Rückzieher veranstaltet. Und alleine durch die brillante Organisation der Wehrmacht war diese Kapriole abzufedern.

    Im Frühjahr 1940 hat der „Führer“ sich aus Norwegen verpissen wollen, weil auch die englische Flotte im Anmarsch war. Alleine die Androhung der Demission des Admirals Erich Reader hat den Helden schwach werden lassen.

    Den erfolgreichen Feldzug im Westen dann hat dieser „Führer“ sich auf die Fahne geschrieben in goldenen Zeichen.

    Und der wahre Schöpfer dieses strategischen Großplanes wurde nicht einer Fußnote erwähnt?-

    Das ist kein Heldentum, das ist kein Führertum: das ist Dreck innerhalb eines Volkes und gehört ausgekehrt.

  3. Zum dritten: Wie sagte es Lord Ismay, Schöpfer der Nato und dessen erster Generalsekretär. USA drinnen, Russland draußen, Deutschland unten (England oben).

    Und der einzige Feldherr, der im dritten Reich und überhaupt als Feldherr anwesend war hat gesagt: England hätten wir nehmen können.

  4. Islamforscherin Neuwirt – Warum der Koran missbraucht wird

    Angelika Neuwirth im Gespräch mit Joachim Scholl

    Der Koran: Ein heiliges Buch, das wie die Bibel oft falsch interpretiert wird. (picture alliance / dpa / Bilawal Arbab)

    Die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth hat sich intensiv mit dem Koran beschäftigt. Nach dem Anschlag von Paris erklärt sie, auf welche Weise das Werk für Mord und Totschlag missbraucht wird.

    Der Koran ist ein komplexes Werk – und ähnlich wie die Bibel nicht geschützt davor, dass Eiferer und Extremisten Textstellen missverstehen. Das fange damit an, das der Text wortwörtlich gelesen werde, berichtet die Islam-Kennerin Angelika Neuwirth, und ende mit einer fehlenden Einordnung von Textstellen in den Gesamtzusammenhang und den historischen Kontext. Neuwirth spricht deutlich von einer „stumpfsinnig literalen, wortwörtlichen Lektüre des Koran“ unter Ausblendung jeder Kontextualität.
    Der Koran verlangt nicht, immer und überall Ungläubige zu verfolgen

    Es würden „rücksichtslos“ Textstellen aus dem Koran rausgeschnitten, klagt die Inhaberin des Lehrstuhls für Arabistik an der Freien Universität Berlin. So stamme beispielsweise die Anweisung, Ungläubige zu verfolgen, aus einer Zeit im Kriegszustand. Wenn man die entsprechenden Kommentare dazu lese, wisse man, dass keineswegs gemeint sei, dass man sich für alle Zeit und immer so verhalten solle. Auch biblische Texte enthielten im Übrigen solche Weisungen, betont die Wissenschaftlerin.

    http://www.deutschlandradiokultur.de/islamforscherin-neuwirth-warum-der-koran-missbraucht-wird.1270.de.html

    Wo sie recht hat, hat sie wohl recht.
    Krieg, der lodert fast überall auf der Welt. Und wo er´s nicht tut, da plant, hetzt und finanziert man, da ruft man zu ihm auf, bereitet ihn vor, nicht wahr. Ja, in Zeiten wie diesen. In so kriegerischen Zeiten, da muss man bereit sein, die Waffe in die Hand zu nehmen. Und für die Freiheit zu sterben. So reden Pfarrer, die wissen, was Freundschaft ist.
    Präsident Bush der Dümmere, der gehört „evangelikalen“ Extremisten an. Erdogan träumt von der Eroberung Jerusalems. Jedenfalls noch kürzlich, damit er gewählt wird. Und da, wo er hin will, ist´s ohne ihn auch nicht besser. Fette Milliarden-Saudis bombardieren arme, hungernde Menschen. (Warum eigentlich? Um sie nach Deutschland zu vertreiben? Oder gibt´s bessere Gründe? Niemand weiß es.) Und was gäbs an alledem schon zu begreifen. – Frau Neuwirth – oder Scholl? – versteht nicht mal den Unterschied zwischen wie und warum. Was soll´s.

    In einem anderen Gespräch: Scholl+Neuwirth, das Dream-Team. Scholl lässt sich zum x-ten mal erklären, wie man den Koran zu, hm, wohl: zu verstehen habe. Von hinten nämlich, und zwar als literarisches Werk – noch dazu eines, das nur so verstanden werden darf, wie gerade der Wind weht. Inzwischen kommt er sogar selbst drauf, weil er ja schon so viel gelernt hat: dass die ganzen Religionsschriften keinesfalls wörtlich zu nehmen seien. Die Begründung: Sonst könne man auch mit dem Alten Testament Kriege begründen.

    Traumhaft eben… na, wer gäb denn auch schon einem Buch die Schuld. Daran, dass die Welt von geistesgestörten Mördern drangsaligiert wird. Fiele doch nicht im Traum keinem ein.

    Nochmal Neuwirth, DLF.

    „Ich will nicht behaupten, dass das ohne göttliche Inspiration auch gegangen wäre. Ich würde meinen, dass da ein erhebliches Sendungsbewusstsein seitens des Endformulierenden beteiligt war. Aber ich denke, dass diese Texte, die ja auch Debatten spiegeln, da kommen ja Diskussionen vor, dass die in der Tat etwas zusammenfassen, was dann Konsens ist für die wachsende Gemeinde.“
    Neuwirth löst ihren Blick auf den Koran von all dem, was muslimische Gelehrte über Jahrhunderte in den Text hineininterpretiert haben. Anders gesagt: Für sie ist der Koran am Anfang kein islamischer Text – denn den Islam gab es zu Muhammads Zeiten noch gar nicht. Vielmehr entstand er in einem Milieu, das jüdisch-christlich geprägt war und zu dem großen Kulturraum des Mittelmeeres gehörte. Neuwirths überraschende weitere Schlussfolgerung lautet: Der Koran ist damit ein Produkt der Spätantike, aus der sich auch Europa entwickelte. Den Islam sieht sie damit als Teil des europäischen Erbes.

    „Ich betone so gerne das Europäische, weil wir oft vergessen, dass das, was wir später als ‚der Islam‘, als Kultur des Islam abgrenzen, dass der im Grunde, also mindestens so wie die europäische, ja wie die sich aus der Spätantike entwickelnde europäische Kultur auf der Basis der Antike steht.“

    Moses hat´s nicht gegeben, sagt Klonovsky, und das, was wohl das jüdische Volk war, hat sich irgendwann im 1. Jahrtausend vor Jesus, nach herkömmlicher Chronologie, angewöhnt, einen einzigen Gott anzubeten. Und Mohammed – ob´s den gegeben haben mag, da streiten sich die Gelehrten. Manche glauben, das sei wohl möglich. Andere zweifeln.

    Frau Neuwirth, die denkt sich, dass der Koran zusammenfasst, was dann Konsens ist. Denn es kommen ja Diskussionen vor. Mit Historikern steht sie nicht immer auf bestem Fuß, sagt sie gern, aber dafür selbst auf dem festen Grund der historisch-kritischen christlichen Bibelauslegung. So weiß sie, dass der Koran unter jüdischem und christlichem Einfluss entstand. Nicht genug, sie hört von Debatten und denkt sich Diskussionen. Und das, denkt sie sich, macht den Koran zum „Teil des europäischen Erbes“. Was selbst der DLF etwas „überraschend“ findet. Vielleicht nicht er allein.

    „Der Islam wird dadurch zum Islam, dass er letztendlich aus dem gleichen Fonds zehrt, aber neue Antworten findet, also sich abgrenzt gegen die vorhandenen Antworten auf die universalen Fragen. Im Grunde sind die Fragen vielleicht jüdisch-christlich, kann man sagen, weil die einfach länger da sind. Aber die Antworten sind genuin neu.“
    Und wenn nicht neu, dann immerhin klar… Aus welchen Kulturen „die Bibel“ die Psalmen nahm, wer wohl Moses und ganze Völkermorde erfand, wessen Geist den des Mohammed so konsens- und erfindungswürdig gefunden haben mag – soll´s doch dahinstehen. Denn wenn einer nicht mal Antworten gibt, sondern bloß auf Jesus und die Unterschiede hinweist, dann hätten 70 mutige Pfarrerkollegen wohl nichts dagegen, wenn er hinter Gittern verschwände. Oder – nein, ganz anders. Das fänden sie überzogen. Sie würden einen Brief schreiben und um milde Bestrafung bitten, die barmherzigen Christenmenschen. Denn sie sehen den Unterschied.

    „Viele kennen das Wort »Teufel« nur im religiösen Zusammenhang, nämlich als etwas Personifiziertes, das sich Gott entgegenstellt. »Teufel« hat aber auch eine sehr weltliche Bedeutung. Wikipedia beschreibt das so:

    »Der Teufel (von griechisch Διάβολος diábolos, wörtlich ›Durcheinanderwerfer‹ im Sinne von ›Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder‹; lateinisch diabolus)…« …

    »Der größte Trick des Teufels ist es, den Menschen einzureden, dass es ihn gar nicht gibt.«

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/bernd-hoecker/am-beispiel-von-pastor-olaf-latzel-wie-uns-gutmenschen-verwirren-und-schaden-wollen.html

    Schon witzig. Dabei sieht ihn doch jeder. Früher oder später. Aber dafür überall.

    O Gütiger… Geistesgestörte Mörder, Prediger, die mutig den Unterschied kennen, und Leute, die den Teufel leugnen. Denn alles ist zufällig entstanden – bloß der kann´s nicht sein, nur Götter darf´s geben – die noch dazu dieselben sind. – Oder darf man ihn, rein zufällig, nur nicht diskriminieren? Wie der Wind so weht… Was der eine „Gott“ nennt, muss der andere gleich gut finden. Bloß was Jesus gesagt hat, das darf nicht richtig sein. Denn es gibt welche, die sagen, es wär nicht so. Und das ist schließlich auch gut so.

    Umgang mit der Wahrheit, mit richtig und falsch. Zeichen der Zeit. Und wie immer es gerade kommt, wie der Wind auch weht: Man nennt es europäisches Erbe.

    Armes Europa. Bist längst untergegangen. Längst. Oder nur unterdrückt?

    Die Mondin

    Großmutter Mond – kannst Du mir sagen, was es bedeutet eine Königin zu sein?
    Aber ja, kleine Erdenfrau, eine Königin kennt die Verbundenheit mit mir und allen Wesen auf diesem schönen, blauen Planeten Erde. Sie weiß, daß meine zarten Kräfte es schaffen, Ozeane in einem sanften Rhythmus zu bewegen. Eine Königin ist verbunden mit den Tieren, ob mit Hufen oder mit Pfoten. Sie kann mit den Baumwesen kommunizieren und mit den Vögeln singen. Sie liebt Kristalle und ist eine Verbündete der Pflanzenwesen. Sie hat Ihr Herz am rechten Fleck und weiß, wie besonders sie ist. Deswegen bringe ich die Mondin – alle Königinnen dieser Erde zusammen, um gemeinsam unsere Kräfte zu vereinen, um den Zauber in unsere Welt zurück zu bringen.
    (quer-denken.tv)

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    (Hermann Hesse)

  5. Gewiss. „Wir können auch anders“, oder wie diese vermutlich bescheuerte Komödie hieß. Wie kann denn der Koran Jesus als Propheten beanspruchen… der jeden Krieg verurteilt, die Verfolgung Ungläubiger Mord genannt hätte – das was es ist. Und vermutlich auch genannt hat. Was würde er zu manchen Dingen sagen, die im Alten Testament stehen. Wohl das, was er gesagt hat. Was sonst. Viele Worte gäb´s dafür. Von schlicht „unmöglich“ bis „gelogen“. Wie jedes Wort des Teufels.
    „Literarisch“? Wohl weniger.
    Und ob er sie in den .. getreten hätte… vielleicht auch das, gratis dazu. (Vielleicht auch die, die ihn Gottselbst -oder ein ganzes Drittel davon- nennen. Vermutlich alle, die ihnselbst anbeten.) Also fast alle – fast überall.
    Gar nicht so einfach, das.

    Alle Rassisten sind Arschlöcher, überall. Alle sind Ausländer – fast überall. Und Jesus hätte keine Heimat. Auf der ganzen Welt nicht. Verfolgt würde er, überall. Das steht so fest wie oder fast.
    – Verfolgt, zu aller Not noch von der Demokratie höchstselbst? Die ist es doch, die nie Dellen bekommt. Anders als Frau Roth meint. Die von der Demokratie so ungefähr, schätzungsweise, wohl zu sowas wie ihrer stellvertretenden Nr. 2 ernannt wurde, in ihrem eidgeliebten Vaterland. (Dem von Frau Roth, natürlich. Demokratien haben ein Mutterland. Auch wenn keiner die Mutter gefragt zu haben scheint. Das Land auch nicht. Sowas wie ungewollte Schwangerschaft, vielleicht, oder unbefleckte Empfängnis. Nein – nicht Frau Roths. Die kann auch nichts dafür.) Wie auch immer, Dellen sieht sie nicht im Vaterland. Und von Dellen in Eiden hat niemand je gehört, schon gar nicht in gottlosen, auch nicht Frau Roth. In der Demokratie sieht sie Dellen, wo andere keine erkennen können. Sogar dort schon, wo die Demokratie keine Demos zulasse, sagt sie, gegen G7. Oder Bilderberg oder was das war. Nicht OK sei das, findet Frau Roth, schließlich seien die nicht die Weltregierung. Die bildeten sich das bloß ein. – Vielleicht hat sie recht, die Stellvertretende 2. Vorsitzende der Demokratie. Persönlichkeitsstörungen hat sie auch nicht, nur Dellen sieht sie. Wenn auch nicht im Spiegel. Denn die Demokratie – das ist sie nicht. Und würd´s auch nicht behaupten. Ne große Klappe mag sie haben, steht ihr zu, sonst wär sie´s nicht. Aber sie kennt den Unterschied, die Grenzen. Kurzum, gelästert wird nicht, und besser isses, nicht wahr. – Zu teuer sei es übrigens auch, sagt Frau Roth, besagtes Brimborium. Eine andere Dame stimmt dem zu – wer war es denn, egal. Zu teuer jedenfalls, und daher überflüssig, so meint die andere Dame. Und deshalb solle man das Geld lieber spenden, für Brot für die Welt. – Also G7, ok. Nicht Bilderberger. –

    Tja. So ist das. Oder auch nicht. Ist es wahr?
    Auch gut? Und notwendig?

    Mancher wundert sich, heutzutage, zweifelt, an den Menschen… Nun, wenn sich das heute nicht jeder traut, herausnimmt, letztlich einem Beispiel folgt, dann wird´s wohl Gründe haben. Vielleicht falsche Angst vor dem richtigen Führer, hihi, oder umgekehrt – na das haben wir nun davon. Nun, Spaß beiseite, und guter Rat ist billig. Gründe, manche offenkundig, so´ne und solche, noch anderstere mag´s geben. Sogar blödestere, verkehrtestere, schon möglich, warum nicht. Glaubt mancher gar, sich Mut anzutrinken? In der Bahnhofshalle vielleicht, weil er glaubt, er käm mit dem Fahrplan nicht klar. Oder verstünde ihn erst dann. Zu blöd, selbst einen zu machen, oder nur einzusteigen, auch möglich oder nicht. Wie´s beliebt. Wie mancher Europäer – auf dem Bahnsteig – am Wartegleis? – ob sie wohl bloß „warten, dass die(se) Zeit vergeht“… Oder dem Irrsinn verfallen, alle gemeinsam einsam zu sein… Ganz Europa längst ertrunken? Alles Quatsch, und keiner weiß. Der rote Hugo hängt tot im Seil – na, Spliff oder die Götter müssen verrückt sein. Alle zusammen oder ganz andere. Niemand weiß es, und wer wollte es dann ahnen. Nur Urtheile sind schnell gefällt. Eher als unglaubliche Plausibilitäten begriffen. Wie denn anders, in Zeiten wie diesen. Haha – said the Clown. Und manche wusstens ja schon immer. Im übrigen muss nicht jeder, der die Welt so verrückt sieht wie sie ist, bei klarem Verstand sein. Könnte ja nur ein Verrückter behaupten, sowas, von sich. – Die Welt IST doch Satire…? Wahnsinn, daran zu (ver)zweifeln.

    „Kinder kommen mir bisweilen vor wie unschuldige Delinquenten, die zum Leben verurtheilt sind, jedoch den Inhalt ihres Urtheils noch nicht vernommen haben.“
    Schopenhauer… ob der da schon erwachsen war? Manchem käm ein Zweifel… nicht erst in den Sinn. Der Rest hielt´s für nen Witz. Ein paar mögen überlegen, ob es ein schlechter oder guter war… Ob Frage oder Witz – wenn die Welt Satire ist, weiß man´s doch selbst nicht.

    Real muss sein, was wichtig ist… – na also, geht doch. Geht doch nichts über die Logik, sprach das Herz. Kurz vor der Baumschule der Antike, haha. Literarischer Schwach-Sinn. Nicht mal ver(w)irrtes Erbe Europas, von wegen – zerkrümelter Rest von Nichts. Aber – lebt, na immerhin. Alles andere wär … gar falsch vermutet. Warum denn nur. Aber dem Himmel sei Dank. Besser als eilig geurtheilt. Um so mehr in heutiger Zeit.

    Die Wahrheit ist einfach und nicht ausgestorben unter den Menschen, ist umsonst und doch viel mehr. Ist nicht, was man nun Humanität nennt, im Gegenteil. Ist etwas, was alles Schöne vervielfacht, wo immer es ist. Und alles Schlechte zerteilt. Angeblich unbekannte Kraft, die so mancher Wissenschaftler kennt. Und jede Wissenschaft verleugnet. – Nur Mielke, der liebte sie alle. Denen er´s sagte, die mögen ihm vergeben. Alle liebe sie, so sprach die Sicherheit. Allerdings erst dann. Aber gleichermaßen, gleich nah wie fern. Alle, ohne Unterschied. – Seltsam, wie lange haben Völker das nicht mehr gehört. Und wann zuletzt geglaubt. – Alle lieben – das kann nicht jeder – aber manche wird´s gar sehr gefreut haben. Hat er sie doch alle genau so ins Herz, wie manche, als sozialistischen Bonus vielleicht, gleich noch dazu in den Bau geschlossen, der Guteste. Gar totgeschossen? Aus Liebe oder trotzdem, egal. Zum Lachen war´s nicht, bei Erich dem Unsicheren, dem Armen, geglaubt hat´s keiner. Nicht mal Kommunisten, ach was. Nicht doch. Dass Mao es aus Liebe tat, Stalin oder Pol Pot. Nicht mal Adolf stand in dem Verdacht, der hasste, nicht liebte. Also wer wollte sowas glauben, von Liebe, ganz unmöglich. Und wer doch, dem hätte man ne Mauer zu verkaufen, meistbietend, zu versteigern. Garantiert absichtslos wie aussichtslos – da mauerlos. Sinnlos, weil schon vorhanden – im Kopf, bloß nicht bezahlt. Rücksichtslos, weil nun mal frontal. Aber warum nicht. Jeder, was er kann. Mancher macht auch alles andere nur, weil er´s kann. – Dann mag er zahlen, wenn er mag. – Reichlich as…ymmetrisch, das fand der Typ auf dem chinesischen Platz auch. Als der Panzer vor ihm stand. Also so gesehen… Was das mit der Wahrheit zu tun hat – vielleicht so viel wie mit der Liebe. Vielleicht auch nicht. Nicht gerad auf den 1. Blick. – Vermutlich wird das Herz entscheiden… spät, wie immer. Der Geduldsfaden der Wahrheit, arg strapaziert, allemal, überall. Und wenn die Wahrheit schon geurtheilt hat – dann hat sie´s eben – oder sie ist es nicht. Wie auch immer, auch gut, ihre Sache. – Schwierige Menschen gibt´s, zum Haareraufen. Manchmal verstehen sich selbst nicht. Worten glauben sie nicht, manchmal nicht mal mehr Augen – und wen interessiert´s, und warum. Manchmal glaubt man nicht mal Tränen. Dann ist´s wohl noch viel schlimmer.

    Als bei anderen allemal. Wer seine Wahrheit hat, der mag sie hüten.
    Sprach Faust, vermutlich. Na dann.

    Schönen Abend.

  6. Wie jedes Wort des Teufels. –

    perzentbedingter Fehler.
    … unmöglich ist oder gelogen. Ganz wahlweise.

    Weitere Fehler ebenso. Ganz wahlweise.

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