das Wort zum Sonntag: „Jeanne d`Arcs Tod, eine ewige Lehre“

von H.-P. Schröder

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Entsetzlich, rassistisch, geschmacklos – „Zentralrat erwägt Anzeige“ – Aber denken Sie selbst !

Jeanne  Jedermann

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Beim Abendessen sprach …… B. auf Bücher an, die er von ihm zur Durchsicht erhalten hatte. Insbesondere hätten ihn die Zitatzusammenstellungen aus Friedrich des Großen „Briefe über die Religion“ und seinen „Theologischen Streitschriften“ interessiert. Es sei eine wirklich wertvolle Tat, wenn man diese Schriften allen Deutschen – insbesondere aber allen führenden Leuten, voran Admiralen, Generälen usw. – zugänglich mache. Denn aus ihnen ergebe sich, daß er – …… – nicht mit „ketzerischen“ Gedanken allein dastehe, sondern sich in der besten Gesellschaft eines der größten deutschen Männer befände.

Es sei bedauerlich, beim Studium von Büchern über das Thema Staat/Kirche immer wieder feststellen zu müssen, daß eine Staatsführung die wahren Interessen des Volkes sehr, sehr leicht zugunsten irgendwelcher Ideologien oder Interessenklüngel preisgebe. Nur so sei es verständlich, daß eine Freiheitsheldin wie die Jeanne d`Arc – Shaw habe das noch viel klarer herausgearbeitet als Schiller – von ihren einflußreichen französischen Zeitgenossen verraten worden sei und als Zauberin habe verbrannt werden können.

Was in solchen Fällen von dem rechtlichen Denken der Gerichte zu halten sei, zeige Ernst Hauggs Abhandlung über das „Deutschlandlied“. Nach ihr haben es deutsche Gerichte sogar fertiggebracht, die Freiheitslieder eines so bedeutenden Deutschen wie Hoffmann von Fallersleben als „staatsabgewandt“ zu bezeichnen. Diese Richter hätten hinter den kleinen Belangen der in ihrem Staat herrschenden Dynastie die großen Belange des deutschen Gesamtvolkes einfach nicht gesehen.

Wenn man das wisse, müsse man es der habsburgischen Monarchie hoch anrechnen, daß sie den deutschen Gedanken auch in der Zeit, in der sich das Reich in Einzelstaaten aufgelöst habe und von dynastischen Interessen förmlich auseinandergerissen worden sei, hochgehalten habe.“

Ein Gedanke zu „das Wort zum Sonntag: „Jeanne d`Arcs Tod, eine ewige Lehre“

  1. GIBT ES KRIEG? – 1939 – 2014

    Es war Frühling und man hatte im Garten unter blühenden Bäumen die Kaffeetafel gedeckt. Unter den Gästen befand sich auch eine ältere Dame, welche spannende Fragen stellte: Kommen Sie aus Amerika? Gefällt es Ihnen in Deutschland? Gibt es Krieg? Es gib bestimmt Krieg! Eine Ähnliche Szene erlebte mein Alter Herr 1939 bei der Apfelbaumblüte an gleicher Stelle. Damals waren Verwandte aus Amerika zu Besuch im Siegerland und seine geistig rege Oma stellte der Amiverwandtschaft die nämlichen Fragen. Oft hat mein Alter Herr von dieser Begebenheit berichtet; denn sie bestärkte ihn im Beschluß, sich als 16-jähriger freiwillig zur Waffen-SS zu melden.

    1939 war viel junges deutsches Volk dabei und hörte aufmerksam zu! Ganz anders sah die Kaffeerunde 2014 aus. Mulikulturelle Langweiler und Burschen, welche bei der Bundeswehr weilten, glotzen auf pralle Brüste. Und die Fragestellerin war diesmal eine 87-jährige mit völligem Gedächtnisverlust. Weil ich ihre Lebensgeschichte kannte, ( Pflichtjahr in Ostpreußen, im Partisaneneinsatz gefallene Brüder, Daheim ausgebombt, danach Leben im Steinbruch-Bunker mit kranker Mutter, anschließend Selbstmord des Vaters und immer nur geschafft ) hörte ich ganz aufmerksam zu! Ich versuchte die übrigen Kaffeegäste insbesondere die Reserveoffiziere für die Sätze der Dame zu interessieren! Es war sinnlos!

    Die Bundeswehr hat keinen moralischen Anspruch! Ich betrachte jeden davon als verblendeten Kollaborateur, selbst mein eigen Fleisch und Blut.

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