wie lange eigentlich noch Miriam ?

von H.-P. Schröder

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Böse Zungen sagen: „Erst vertreiben, dann die Flüchtlinge verrecken lassen, dann das Elend der Toten herumzeigen, um einen Vorwand zu erzeugen, sogenannte Asylanten, die nichts mit den toten Flüchtlingen zu tun haben, in unser Land holen zu können, – mit Gewalt

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Böse, böse Zungen sind das, Düsseldussel sind das ! Aber Miriam, du wirst es richten. Oh Miriam, – Miariam, Miriam, welch ein schöner Name !

Alles umsonst II

Miriam mit Geisel

Pföstchen auf Pöstchen:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/gruene-wird-fluechtlingsbeauftragte-aid-1.4853388

Miriam als Fremdverkehrtverführerin im evangelischen Gemeinenzentrum

Niederreden, ignorieren, ausgrenzen:

http://www.blu-news.org/2015/03/19/hitzige-fluechtlingsdebatte-in-duesseldorf/

5 Gedanken zu „wie lange eigentlich noch Miriam ?

  1. O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)

    O Haupt voll Blut und Wunden,
    Voll Schmerz und voller Hohn,
    O Haupt, zum Spott gebunden
    Mit einer Dornenkron’,
    O Haupt, sonst schön gezieret
    Mit höchster Ehr’ und Zier,
    Jetzt aber hoch schimpfieret:
    Gegrüßet sei’st du mir!

    Dies Lied von Paul Gerhardt ist bei Katholiken wie bei Protestanten das bekannteste Passionslied (und deshalb zu recht in die Kernlieder aufgenommen worden). Es geht auf den mittelalterlichen Hymnus Salve caput cruentatum von Arnulf von Löwen zurück, der lange Bernhard von Clairvaux zugeschrieben wurde.
    Doch hat es bei allen Gemeinsamkeiten eine unterschiedliche Sicht auf das Passionsgeschehen (vgl. Geistliches Wunderhorn, S.277ff.)

    Du edles Angesichte,
    Davor sonst schrickt und scheut
    Das große Weltgewichte,
    Wie bist du so bespeit!
    Wie bist du so erbleichet!
    Wer hat dein Augenlicht,
    Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
    So schändlich zugericht’t?

    Die Farbe deiner Wangen,
    Der roten Lippen Pracht
    Ist hin und ganz vergangen;
    Des blassen Todes Macht
    Hat alles hingenommen,
    Hat alles hingerafft,
    Und daher bist du kommen
    Von deines Leibes Kraft.

    Nun, was du, Herr, erduldet,
    Ist alles meine Last;
    Ich hab’ es selbst verschuldet,
    Was du getragen hast.
    Schau her, hier steh’ ich Armer,
    Der Zorn verdienet hat;
    Gib mir, o mein Erbarmer,
    Den Anblick deiner Gnad’!

    Mit Schau her! wechselt Paul Gerhardt von der anbetenden Betrachtung des mittelalterlichen Beters zur Ansprache an den Gekreuzigten und der Bitte um Vergebung (sola fide).

    Erkenne mich, mein Hüter,
    Mein Hirte, nimm mich an!
    Von dir, Quell aller Güter,
    Ist mir viel Gut’s getan.
    Dein Mund hat mich gelabet
    Mit Milch und süßer Kost;
    Dein Geist hat mich begabet
    Mit mancher Himmelslust.

    Milch und süße Kost beziehen sich bei Gerhardt nicht auf das Gelobte Land als Vorschmack des Paradieses, sondern auf das Wort Christi, das Vergebung verheißt.

    Ich will hier bei dir stehen,
    Verachte mich doch nicht!
    Von dir will ich nicht gehen,
    Wenn dir dein Herze bricht;
    Wenn dein Haupt wird erblassen
    Im letzten Todesstoß,
    Alsdann will ich dich fassen
    In meinen Arm und Schoß.

    Das Ich tritt hier – im Unterschied zu Petrus, der seinen Herrn verleugnete – an den Sterbenden heran und will ihn wie die Pietà (Maria unter dem Kreuz) in seinen Schoß nehmen.

    Es dient zu meinen Freuden
    Und kommt mir herzlich wohl,
    Wenn ich in deinem Leiden,
    Mein Heil, mich finden soll.
    Ach, möcht’ ich, o mein Leben,
    An deinem Kreuze hier
    Mein Leben von mir geben,
    Wie wohl geschähe mir!

    Hier wendet sich Gerhardt schon unter dem Kreuz der Osterfreude zu, dem Dank für die Erlösung von Sünde und Tod, die Christi Vorausgehen durch Tod und Auferstehung ermöglicht hat.

    Ich danke dir von Herzen,
    O Jesu, liebster Freund,
    Für deines Todes Schmerzen,
    Da du’s so gut gemeint.
    Ach gib, daß ich mich halte
    Zu dir und deiner Treu’
    Und, wenn ich nun erkalte,
    In dir mein Ende sei!

    Wenn ich einmal soll scheiden,
    So scheide nicht von mir;
    Wenn ich den Tod soll leiden,
    So tritt du dann herfür;
    Wenn mir am allerbängsten
    Wird um das Herze sein,
    So reiß mich aus den Ängsten
    Kraft deiner Angst und Pein!

    Erscheine mir zum Schilde,
    Zum Trost in meinem Tod,
    Und lass mich sehn dein Bilde
    In deiner Kreuzesnot!
    Da will ich nach dir blicken,
    Da will ich glaubensvoll
    Dich fest an mein Herz drücken.
    Wer so stirbt, der stirbt wohl.

    Gerhardts Sprecher sieht sich durch seinen Glauben mit Christus verbunden. Wieder tritt das sola fide an die Stelle der mit Christus vereinenden Liebe des amator amplectente (Liebender, der umarmt werden muss) des mittelalterlichen Hymnus.

    LIED: https://www.youtube.com/watch?v=RTLRp2zU3x0

  2. Irgendwo auf einem Berg in Deutschland liegen Steine. Roh, moosbedeckt, halb im Erdreich versunken. Wenn man das Areal aufmerksam betrachtet, ein wenig herumspaziert, drängt sich der Gedanke, oder die Einsicht auf, daß es sich um uralte Mauerreste handelt und wenn man dann beginnt da und dort die Erde zur Seite zu schaffen und ein wenig an der Oberfläche kratzt und man hat dann noch zufällig ein Maßband dabei, dann wird die Sache noch interessanter. Und plötzlich ist man mitten d´rin. Auf der Wander-Karte steht an der Stelle: Germanischer Kultplatz.

    Irgendwo auf vielen Bergen in Deutschland, in Tälern, in Wüstungen und unter Schwemmsand liegt das geheime Deutschland.

    Waffenstudent, das oben , entschuldige bitte, entstammt einer haltlosen Phantasie, die an sich selbst leidet. Erstens war Herr Jesus, was immer er war und ob und wer er war, alles nur kein Gott und zweitens müssen Götter stark und lebendig sein, sonst nutzt es nischt. Sonst muß man sich seiner Götter schämen, schwache Götter werden abgesetzt. Jener „Jesus“ erscheint als Halbtoter oder als hilfloses Kind. So wird er in den Kirchen den Gläubigen (den Ungläubigen) vorgeführt. Ein schwachmachender Anblick. In Kirchen, an denen das Bauwerk das einzig Beste ist. Die Lehre vermittelt Leere, verweist auf Mittler und Zukünftiges, nagt am Immunssytem und spendet „Trost“, für Unglücke und Zurücksetzungen, die ohne die leere Lehre als normale Bestandteile der menschlichen Natur angesehen werden würden. Verkürzt: „Mit Jesus“ bedeutet Krücke, ob amputiert oder nicht. „Jesus amputiert!“ Ergebnis: Hörigkeit, Folge: Stagnation.
    Womit wir wieder bei den Steinen sind. Die sind real. Keine Phantasie. Über ganz Zentraleuropa verbreitet. Irgendwo auf einem Berg in Deutschland liegen Steine… .

    Die Karte lügt, die Archäologie, eine Phantasiawissenschaft ( du siehst wie sich diese phantastischen Kreise ergänzen) lügt ebenfalls. Einmal ein Lügengebäude errichtet wird fort- und fortgebaut. Es lässt sich nicht mehr revidieren (Siehe „NSU“-Schwindel) es lässt sich nur abreissen, bzw. zum Einsturz bringen.

    Und wenn das droht, dann werden die Bauherren und Vermieter plötzlich hundsgemein und menschlich-rabiat, dann ziehen sie das Schwert, dann ist nix mehr mit Backe hinhalten, dann erfolgt der erste natürliche Reflex und der entlarvt das bisher Gelehrte als Possenspiel und die Lehrer als kalkulierende Narren.

    Wer hat die Kathedralen errichtet? Die Pläne entworfen, den Dachstuhl des Kirchen-Schiffes (!) von Chartres errichtet? Ich bezweif`le, daß es „Christen“ waren, was immer man auch unter Christen gemeinhin verstehen mag.

  3. H.-P. Schröder

    Das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ habe ich nie mit dem Christentum in Verbindung gebracht, sondern immer mit der deutschen Leiche von 14/44

  4. http://www.blu-news.org/2015/03/28/fluechtlingsbeauftragte-gegen-obergrenze/
    Und wieder Miriam Koch

    „Keine Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen: Flüchtlingsbeauftragte gegen Obergrenze“ http://www.blu-news.org/2015/03/28/fluechtlingsbeauftragte-gegen-obergrenze/

    Flüchtlingsbeauftragte gegen Obergrenze 28 März 2015

    Düsseldorf: Im vorerst letzten Bürgerforum am Freitag im Stadtteil Lörick warb Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (Grüne) zusammen mit einem Diakoniepfarrer dafür, Asylsuchende als Bereicherung zu betrachten. Dabei wurde nicht zwischen den Themen Asyl, Einwanderung und Integration unterschieden. Auch sprach sich Koch gegen eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen aus.

    Präsentierten sich auch in Lörick als eingespieltes Team: Miriam Koch (r.) und Daniela Partenzi (Bild: blu-news.org)
    Am frühen Freitagabend fand in Düsseldorf-Lörick das vorerst letzte Bürgerforum zur Aufnahme von Flüchtlingen statt. Mehr als 100 Menschen fanden sich dazu im Gemeindesaal der Philippuskirche ein. Als Moderatorin fungierte erneut Daniela Partenzi vom WDR. Die Düsseldorfer Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (Grüne) warb offensiv dafür, die Asylsuchenden als Bereicherung für die Gesellschaft zu betrachten: „Die Menschen bringen unterschiedliche Potentiale mit, aber sie bringen Potentiale mit.” Koch verwies auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die nach ihren Worten einen Bedarf an Einwanderung in Deutschland belegen würde. Die 48-jährige Grüne plädierte dafür, auch den jungen Asylsuchenden eine Ausbildung zu gewähren, die wenig Aussicht auf ein Bleiberecht haben: „Selbst wenn die nicht bei uns bleiben, sollen sie etwas bekommen.”

    Pfarrer Thorsten Nolting von der Düsseldorfer Diakonie unterstützte sie in ihren Bemühungen und pries ebenfalls die Qualifikationen der Asylsuchenden. Er räumte jedoch ein, dass auch Menschen ohne Qualifikation nach Deutschland kommen. „Was aber nicht heißt, dass keine Talente und Begabungen vorhanden sind”, so der Pfarrer. Miriam Koch erzählte, dass der Fußball-Verein Fortuna Düsseldorf unter den Flüchtlingskindern ein Talent entdeckt hätte, das sofort in die Jugendmannschaft des Zweitligisten aufgenommen wurde. In der Debatte wurde keinerlei Trennung zwischen asylsuchenden Flüchtlingen und dem Thema Einwanderung vorgenommen. Lediglich Nolting deutete kurz an, dass der eigentliche Sinn der Aufnahme von asylsuchenden Menschen im Schutz vor deren Verfolgung liege.

    Keine Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen

    Als das Publikum Fragen stellen konnte, meldeten sich vereinzelte Frauen, die ihre Fragen nach Hilfsangeboten für Flüchtlinge bereits in den Bürgerforen anderer Stadtbezirke gestellt hatten. WDR-Moderatorin Daniela Partenzi tat überrascht: „Waren Sie beim gestrigen Bürgerforum in Bilk dabei? Da wurde genau die gleiche Frage gestellt!” Kritische Fragen gab es vom Löricker Publikum aber nur wenig; als eine Frau nachfragte, ob es sich denn wirklich nur um Kriegsflüchtlinge handele oder auch Wirtschaftsflüchtlinge aus Osteuropa erwartet werden, machte Miriam Koch sofort deutlich, dass die Stadt da nicht differenziere: „Grundsätzlich reden wir von Flüchtlingen und wir als Kommune machen da keine Unterscheidung.” Die Fragerin gab sich mit der Antwort zufrieden. Einig waren sich Koch und Partenzi, als ein Mann danach fragte, wann in Düsseldorf bei der Aufnahme von Flüchtlingen die Belastungsgrenze erreicht sei und die Stadt dem Bund „SOS senden muss”: „Ich sag Ihnen was, da ist noch ‘ne Menge Luft”, so Partenzi. Koch ging noch einen Schritt weiter: „Ich würde für Düsseldorf keine Obergrenze festlegen wollen.”

    Die Stimmung in der evangelischen Kirchengemeinde gab eine ältere Frau wieder, die zum Ende der Veranstaltung davon sprach, sie sei mit „Magengrummeln” gekommen. Jetzt sei sie aber froh darüber, dass es keine Proteste gegeben habe. Als diese Aussage mit dem Beifall der Kirchengemeinde bedacht wurde, reagierte Partenzi sichtlich gelöst: „Das hat es nur ein einziges Mal gegeben, ein bisschen in die Richtung, aber wirklich nur ein bisschen.” Wie blu-News berichtete, gab es beim ersten Bürgerforum im Stadtteil Hellerhof wütende Auseinandersetzungen, nachdem einige Bürger ihre Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder angesprochen hatten. Koch zeigte jedoch deutlich, für solche Bedenken kein Verständnis zu haben. Auf den danach folgenden Bürgerforen wurde nicht mehr über die Sicherheit der Bevölkerung gesprochen.“

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