Links/Rechts 8.3.15

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… „und das Volk wird herrschen!“ …

saker: Mosgowoi: überlebt Anschlag und gratuliert zum 8.März…

… „Nach Angaben des Ministers stehen etwa 2000 Traktoren, 852  Sämaschinen und 880 Grubber für die Saatkampagne im Donbass bereit.“ …

sputnik: Donbass nach den Kämpfen: 250 Hektar Acker vermint

 … „Schon seit 2010 umgehen die Geheimdienste der USA und Großbritanniens die Sicherheitskonzepte des Chipkartenherstellers Gemalto. Neben Handy-SIM-Karten hat das Unternehmen für 25 Millionen AOK-Versicherte die elektronische Gesundheitskarte hergestellt. “Dieser Skandal”, betonte Dietrich,“ …

honigmann: Bald Schluss mit Vertraulichkeit beim Arzt?

… „““““Die Gründe dafür sind aber noch völlig unklar“““““ …

swr: Verdacht auf Brandstiftung

… „Unter seiner Führung hat sich die IS-Miliz zur wohl mächtigsten, reichsten und brutalsten Dschihadistengruppe der Welt entwickelt.“ … (Anm: ARD-PR für den Teufel!)

ard: Boko Haram schwört dem IS die Treue

… „Und werfen mit der größtmöglichen Nebelkerze.“ …

faz: ARD und ZDF tun so, als regnete es gar kein Geld

 

4 Gedanken zu „Links/Rechts 8.3.15

  1. Russischer Sprecher Philipp Ekosjanz: In Wirklichkeit fing der echte Faschismus erst nach der Vernichtung des Hitler-Deutschlands an
    https://h0rusfalke.wordpress.com/2015/03/09/russischer-sprecher-philipp-ekosjanz-in-wirklichkeit-fing-der-echte-faschismus-erst-nach-der-vernichtung-des-hitler-deutschlands-an/

    https://h0rusfalke.files.wordpress.com/2015/03/tefft-1.jpg

    Wagandt erwähnte ihn jüngst, Die Zeit 1967, zeitgemäß natürlich: Joachim Fernau und die deutsche Seele

    Es gibt einen Bestseller-Autor in Deutschland, und der heißt Joachim Bernau. Einige seiner Werke klettern auf das 200. Tausend zu, und das ist verwunderlich. Denn seine Materie gilt gemeinhin als spröde: die Historie nämlich.

    Freilich verliert die Tatsache dieses spektakulären Erfolgs ein Teil ihres Wunderbaren, wenn man hinzufügt: es geht dem Autor vor allem um die Geschichte seines Vaterlandes Deutschland (sieht man einmal von „Rosen für Apoll“ ab, einer hellenischen, Abschweifung, jetzt im 190. Tausend). Und unser Autor, dessen Force ein feinsinniges Aufspüren von Bedürfnissen ist, hat die Situation erkannt und begriffen, daß seine Landsleute, verstört zuerst, schuldbewußt dann, in der Folge beunruhigt, neugierig, schließlich auch trotzig, und aufbegehrend, sich in ihrer Vergangenheit begreifen und bewältigen wollten.

    http://www.zeit.de/1967/05/joachim-fernau-und-die-deutsche-seele

    sezession.de zum 25.Todestag:

    „Die subkutane Wirkung der Bücher Fernaus kann aufgrund der großen Verbreitung und leichten Lesbarkeit kaum überschätzt werden. Sie gaben einer Grundhaltung Bestätigung, die sich in der neuen Sicht nach 1945 nicht wiederfinden konnte. Bis heute sind daher insbesondere Fernaus Bücher zu Deutschland ein erster Augenöffner, der allerdings nicht mehr massenhaft wirksam werden kann, weil die folgenden Generationen zunehmend weniger damit anfangen konnten.“

    Noch ein vergessen gemachter:
    „Diese andere Gestimmtheit könnte sich niederschlagen in der Wiederentdeckung jener Autoren, die der in den vergangenen Jahrzehnten wirkmächtigste Kritiker deutscher Zunge, Marcel Reich-Ranicki, zerdrückt hat. Allen voran: Gerd Gaiser.

    Über diesen Gerd Gaiser habe ich einmal ein Autorenportrait geschrieben, er hat mit Die sterbende Jagd einen Fliegerroman verfaßt, in dem Aussichtslosigkeit und Pflichterfüllung in eine seltsame Gleichgültigkeit führen. Magisch im Ton sind die Erzählungen Gib acht in Domokosch oder Der Mensch, den ich erlegt hatte, und diese Texte hatten Gaiser zu einer führenden Stimme der deutschen Nachkriegsliteratur gemacht – bis Walter Jens und dann vor allem Reich-Ranicki auf den Plan traten, um diesen konservativen Autor zu erledigen.“

    http://www.sezession.de/41013/tod-eines-kritikers-der-reichs-ranicker-macht-platz.html

  2. Zivilgesellschaft und Demokratieverständnis.

    „Pegida-Kundgebung in Frankfurt: Pegida-Kundgebung: Gewalt in der Frankfurter Innenstadt
    Die sechste Pegida-Kundgebung in Frankfurt ist vollkommen außer Kontrolle geraten. Die Situation eskalierte, als Pegida seinen Marsch durch die Innenstadt begann.

    … Zahlreiche Gegendemonstranten stellten sich ihnen in den Weg. Es kam zu Rangeleien, Pfefferspray-Einsätzen und wütenden Schreien. Die Situation geriet außer Kontrolle, als die Gegendemonstranten Flaschen, Stühle und andere Gegenstände in Richtung Polizei warfen….

    Auf Höhe des Willy-Brandt-Platzes wurde die Windschutzscheibe eines Streifenwagen zertrümmert, verbreiteten die Ordnungshüter über den Kurznachrichtendienst «Twitter». Zudem wurden Fahrräder auf die Beamten geworfen. Sogar Leuchtraketen wurden abgeschossen. Schlagstöcke kamen zum Einsatz. Unser Reporter vor Ort sprach von chaotischen und vollkommen unübersichtlichen Zuständen.“
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Pegida-Kundgebung-Gewalt-in-der-Frankfurter-Innenstadt;art675,1300672

    Gewalt, „als Pegida seinen Marsch … begann“. Gewiss, liebe Frankfurter Neue Presse. Wie soll man denn sonst Schlimmeres verhindern, nicht wahr, wenn das Böse schon marschiert – statt eingesperrt zu werden. Tollwutversteher? Da haben sie ihre Gesellschaft. Spaziergänger marschieren, wenn sie Nazis sind, und wer los“marschiert“, löst die Gewalt aus. Engagierte junge Leute wehren sich…

    Die sächsische CDU hat intensivere Kontakte zu Pegida als bislang bekannt. Mitglieder des Bundestags sehen die Gespräche mit Anhängern des islamkritischen Bewegung als normale Abgeordnetenarbeit an. Arnold Vaatz ist hörbar empört. Er ermögliche ein „Informationsangebot“, poltert der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete ins Telefon. … Nachdem Vertreter der Gruppe in einer Bürgersprechstunde auf den Landtagsabgeordneten Lars Rohwer zugegangen seien, habe der eine Art Koordinatorenrolle übernommen. … Als zehn Tage später der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz in einem sächsischen Dorfgasthof über seine Arbeit berichtet, sind auch Reiko Beil und seine Begleiter dabei. … Weil Vaatz das dort nicht im Detail erklären konnte, habe er beschlossen, das „Informationsangebot“ beim Staatssekretär zu organisieren. … Er wolle sich in seinem Leben „nicht mehr von irgendjemandem vorschreiben lassen, mit wem ich sprechen soll und mit wem ich nicht sprechen soll“. Diese Ansicht teilt auch Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer, zugleich Vizevorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion. Wer Vaatz jetzt wegen seiner Gesprächspartner kritisiere, solle „am besten sein eigenes Demokratieverständnis überdenken“.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-und-saechsische-cdu-positiv-ueberrascht-von-den-leuten/11480566.html

    Sympathisanten poltern ins Telefon. Demokratieverständnis überdenken? Tagesspiegel – falsche Adresse.

    Konkret sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz: “Die Bereitschaftspolizeien der Länder sind (…) noch nicht optimal gewappnet. Sie benötigen beispielsweise mehr und bessere schusssichere Westen, die etwa Kalaschnikows standhalten. Außerdem sind mehr gepanzerte Fahrzeuge nötig, um Polizisten sicher zum Anschlagsort transportieren zu können. Die Polizei braucht auch schwere Waffen, die auf längere Distanz schießen können. … Grundsätzlich gilt: Wir müssen für Waffengleichheit sorgen.” Als Grund nannte er die zunehmende islamistische Bedrohung, die nach den Anschlägen in Paris und Kopenhagen immer deutlicher geworden sei.

    http://www.neopresse.com/politik/dach/deutsche-polizei-soll-militaerisch-aufgeruestet-werden/

    Unmissverständlich, wo´s hingehen soll – wohin, und wohin eben nicht. Klarer geht´s nicht. Arme Polizei. Armes Deutschland. Jammertal mit Ansage, volle Kraft voraus. Nun, Berlin will sich um die Olympiade bewerben, 2 0 2 4 . Um (dann) das weltoffene Berlin zu präsentieren, die Terror-Schatten von 1972 zu beseitigen und einen neuen Gegenpol zu den Propagandaspielen von 1936 zu schaffen, so ähnlich sagts der Bürgermeister. Vermutlich meint er´s so. Ein Realist, ganz klar. Glaubt, es gibt nur eine Realität.

  3. Stecker raus im Krankenhaus

    Und dieser Meinung sind Ärzte in Großbritannien ziemlich oft, denn für jede Leiche gibt es schließlich Cash. Wenn sie ihr LCP-Soll erfüllen, gibt es für die Kliniken Geld. »Tatsächlich werden die Patienten in Death Lists eingetragen, regelrechten Todeslisten«, berichtete die Website Katholisches.info: »Die dort verzeichneten Personen werden im Fall eines Herzinfarkts oder akuter Atemprobleme nicht wiederbelebt. Die Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr wird eingestellt. Laut britischem Gesundheitsministerium werden jährlich 130 000 Menschen so behandelt, mindestens 60 000 ohne ihr Wissen.« Dabei gehe es »um ein Geschäft von 30 Millionen Pfund«.

    Die christliche Ärztevereinigung Christian Medical Fellowship (CMF) habe aufgedeckt, »dass durch das Death List-System der Tod von Menschen gefördert werde, die noch Jahre leben könnten. … Laut CMF ködere das Gesundheitsministerium die Krankenhäuser durch finanzielle Anreize, die Death List einzuführen und möglichst viele Patienten darin einzutragen. Die Krankenhäuser, die das LCP-System eingeführt haben, hätten, so die Ärztevereinigung, 30 Millionen Pfund zusätzlich erhalten und dies angesichts der knappen Mittel im Gesundheitswesen. In den vergangenen drei Jahren finanzierte die Regierung die Todeslisten jährlich mit zehn Millionen Pfund.«

    .. Nun mal eine dumme Frage: Könnte es sein, dass der Liverpooler »Pflege-Abgang« auch hierzulande praktiziert wird?

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/heimliche-euthanasie-fuer-jede-leiche-gibt-es-cash.html

    Ja, da sagt er was, fragt er was… für jeden Patienten je nach Diagnose, Therapie ein bestimmter fester Behandlungssatz. Mag hoch oder niedrig scheinen – aus dem fließt der Gewinn. Schöpft man ihn aus, wird der Patient zum Verlustgeschäft, ab da zahlt die Klinik drauf. Den Rest, bzw. welche Verhaltensweise da „von oben“ an die Abteilungen und Stationen durchgereicht werden, kann sich jeder selbst denken. Oder was einen guten Professor oder Oberarzt ausmacht. Man muss nicht gleich auf böse Gedanken wie „Stecker raus“ oder Todeslisten kommen. Oder noch schlimmer… Wie kommt´s, dass Angehörige ins Krankenhaus gerufen werden – es sei soweit… Und kommen sie an, beginnt tatsächlich das Herz langsamer zu schlagen, na sowas. Bis es stillsteht. Woher haben die das denn gewusst, ne Stunde vorher, als sie anriefen. Welcher Angehörige kommt da auf die Idee einer Obduktion, auf böse Gedanken. Da kann der Intensiv- oder Sonstwaspatient von „Glück“ sagen, wenn er nach „seiner Zeit“ einfach als austherapiert oder sterbend in ein Pflegeheim verlegt wird – in dem natürlich überhaupt nichts mehr behandelt und gepflegt wird. Aber dann kostet er die Klinik nichts, bis er tot ist. Sondern das Heim verdient daran. Immer schön der Reihe nach – kassiert, gezahlt, gestorben.
    Ein Schelm, wer ein System erkennt – Ihr Arzt oder Apotheker bestimmt nicht, die finden es gesund. Und ein Scherzbold, wer die Sümmchen, die so zwecks Tod des Patienten ausgegeben oder „gespart“ werden, (hierzulande) auf so ein paar Millionen schätzen würde, lächerlich… Für eine große Klinik mag das angehen, zum Glück gibts hunderte und tausende davon. Und sollte das je schreckliche Vergangenheit sein: kein 1 Tausendstel wird aufgeklärt, unmöglich. Wäre gar nicht zu leisten.

    Christian Schmidt ist einfach böse
    F. William Engdahl

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Deutschlands Landwirtschaftsminister Christian Schmidt mangelt es nicht nur an Rückgrat, wenn sein amerikanischer Amtskollege Druck macht, den Anbau genmanipulierter Nutzpflanzen zu erlauben. Er ist ganz einfach böse.

    Im Englischen hat das Wort »bad« viele Bedeutungen. Es kann »schlecht« bedeuten, »korrumpiert«, »böse« oder »schädlich«. Ob Schmidt von Monsanto genauso korrumpiert wurde wie Regierungsvertreter in Ländern wie Indonesien oder Indien, ist noch nicht klar. Ob er einfach ein schlechter Mensch mit moralischen Schwächen ist, der sich bewusst für GVO [gentechnisch veränderte Organismen] einsetzt, obwohl die überwältigende Mehrheit der Wähler GVO auf deutschen Äckern ablehnt, scheint jetzt etwas klarer zu werden.

    Ob er von boshaften Motiven angetrieben wird, ist schwer zu beweisen. Klar ist hingegen, dass seine vorgeschlagene GVO-Politik, die jetzt in der Diskussion ist, der Gesundheit und Sicherheit der Menschen in Deutschland und weltweit schadet. Christian Schmidt ist ein schlechter Mensch.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/f-william-engdahl/christian-schmidt-ist-einfach-boese.html

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