ein Funke genügt – in flagranti

von H.-P. Schröder

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In Flagranti !

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https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/03/19/sonntagsfunde-im-autowrack-von-florian-heilig/comment-page-1/#comment-6109„Sonntagsfunde im Autowrack“ oder „Ein Funke genügt“ , siehe http://julius-hensel.ch/2014/09/tragik-v-mannfuehrer-des-verfassungsschutzes-sagt-wahrheit-deutsche-neonazis-kaum-noch-gewalttaetig/

Ein Gedicht für das Funkenhajochen:
Ode an einen Treibholzkopf

Ich versuch es `mal
mit Ethik und
mit Höflichkeit, sag` an:
Was ist mit dir?
Wie hältst du `s mit der Religion?
Du hortest Antis und Semiten und
kreuzest sie mit Neonnazis
in geleasten Phrasretorten
in deiner schmucken Kellerlaaaborbar?
Und stellest deine Ungeheuer
dann im Schmierenzoo
für linkes Geld zur Schau ?
Das ist doch nicht vernünftig,
nicht christlich,
das ist doch nicht normal.
„Verdirbst mit deinem
schändlich Tun,
die gute Ernte gar.“,
sagt die Ethik zur Moral.
Du scheinst besessen mir,
verfolgt von Wahn und Wahnideen.
Wie ist der Schlaf?
Und wie der Appetit ?
Und der Umgang?
Schlimm, schlimm, fürwahr.
Sieht man dir an.
Die fahle Haut, der wäß`rige Urin.
Du solltest Sonne suchen
an der frischen Luft,
das tät dir gut,
das vertreibt Denunziatitis
und die Hort- und Sammelwut.
Hast all die Bücher wohl gelesen?,
und, sag`die Wahrheit,
„auch verstanden?“
Ich frag`jetzt deine Anverwandten:
„Herzallerliebster Hajo“,
spricht die Frau Mama,
war dein Mütterlein nicht
immer gut zu dir ?
Wurd`dir etwa gar die Brust versagt
und du springest deshalb an,
auf jede Schwindelwindelflasche?
Ich erkenne dich nicht wieder,
aus  deinem  Munde  regnet  Uweasche!
Schnappt eine sanfte Wahrheit nach
der frommen Lebenslüge,
beginnt bei dir internes Transpretieren.
Doch, so scheint es mir,
zwischen Mißdeuten und intern Pretieren
passt bei dir,
kein Blättchen schwer mißbrauchtes Klopapier.
Dein Leiden scheint kurierbar mir:
Du mußt nur, als Subjekt,
die Haßlektionen schwänzen.
Mach`dich vom Acker,
geh`spazieren,
geh`in `s Kloster
oder nach Hawai,
nimm einen Hawaianer oder zwei,
behänge dich mit Blumenkränzen,
und schwimme dann zum Blauen Nil.
Erwarte dort mein Mitgefühl.“

4 Gedanken zu „ein Funke genügt – in flagranti

  1. Hallöchen Julius, ich verfolge schon seit einiger Zeit Deine Arbeiten, insbesondere zum Thema NSU.
    Du machst echt klasse Arbeit: Pointiert und ohne Schnösel. Man bekommt zwischendurch immer mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, obwohl einem bei dem ernsten Thema schon längst das Lachen vergangen ist. Mach weiter so!!

    LG Maik

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