Libyen: Clintons Kriegslügen

trip skylineerschienen bei Informationsstelle Militarisierung e.V.

von Jürgen Wagner

Am 19. März 2011 begannen Frankreich, Großbritannien und die USA unter Berufung auf UN-Resolution 1973 mit der Bombardierung Libyens. Die NATO übernahm die Führung des Kriegsgeschehens am 31. März 2011, es folgten sieben Monate und 26.500 Lufteinsätze.

Wie sich nun herausstellt, hat die westliche Intervention das nordafrikanische Land nicht nur ins totale Chaos gestürzt, erstmals bestätigen nun auch offizielle US-Regierungsquellen, dass auch dieser Krieg vor allem von der damaligen Außenministerin Hillary Clinton in vollem Bewusstsein mit dreisten Lügen begründet wurde. Dennoch gilt der Einsatz dem Großteil der deutschen Außen- und Sicherheitspolitiker weiter als Orientierungspunkt für ein künftiges „verantwortliches“ Handeln Deutschlands auf der Weltbühne.

Bezugspunkt für Gauckisten

Bekanntlich drängen spätestens seit dem Auftritt von Bundespräsident Joachim Gauck bei der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang 2014 große Teile des außen- und sicherheitspolitischen Establishments darauf, Deutschlands scheinbar bislang an den Tag gelegte „Kultur der (militärischen) Zurückhaltung“ zugunsten einer offensiver ausgerichteten Außenpolitik ad acta zu legen (siehe ausführlich IMI-Studie 2015/02).

tripoli-bombDoch die Forderung hiernach ist deutlich älter: Die Rufe nach einer ambitionierteren militärischen Rolle Deutschlands nahmen vor allem nach der Entscheidung der damaligen Bundesregierung, sich 2011 nicht an dem Krieg gegen Libyen zu beteiligen, massiv an Lautstärke zu. Mehrheitlich wurde dies als ein veritabler Fehler beurteilt, der Deutschland machtpolitisch schweren Schaden zugefügt habe. So polterte etwa Joschka Fischer: „Mir bleibt da nur die Scham für das Versagen unserer Regierung und – leider! – auch jener roten und grünen Oppositionsführer, die diesem skandalösen Fehler anfänglich auch noch Beifall spendeten. […] Die deutsche Politik hat in den Vereinten Nationen und im Nahen Osten ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt, der Anspruch der Bundesrepublik auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat wurde soeben endgültig in die Tonne getreten, und um Europa muss einem angst und bange werden.“ (Süddeutsche Zeitung, 24.3.2011)

zerstörtes Land

Allein den direkten Kriegshandlungen fielen in Libyen Schätzungen zufolge laut Recherchen der Tripoli Post (8.9.2011) 30.000 bis 50.000 Menschen zum Opfer. Mindestens ebenso schwer wiegt, dass das Land im Nachklapp der Intervention ins totale Chaos stürzte: „Die Behörden haben in Tripolis nicht einmal mehr Zutritt zu Staatsgebäuden. Verschiedene Milizen haben die Kontrolle übernommen. Jeder, der dazu in der Lage ist, flieht aus dem zerfallenden Land. Die westlichen Länder evakuierten bereits Ende Juli ihre Botschaften. Wie schon im Bürgerkrieg 2011 machen sich zehntausende Menschen auf den Weg nach Tunesien und Ägypten, um der Gewalt zu entkommen. Wer vermutet hat, nach dem Sturz Gaddafis würde das Land eine Demokratie werden oder wenigstens ein sicheres Erdölfördergebiet, der wurde enttäuscht.“ (AUSDRUCK, Oktober 2014)

Als Bilanz eines vermeintlich humanitären Einsatzes sind diese Resultate, selbst wenn er gut gemeint gewesen wäre, völlig verheerend. Wie sich nun aber herausstellte, konnte von irgendwelchen besten Absichten ohnehin keine Rede sein.

hillaryLügen für „Hillarys Krieg“

Eine der führenden Kräfte hinter der westlichen Intervention war die damalige US-Außenministerin, die Washington Post (30.10.2011) sprach in diesem Zusammenhang sogar von „Hillarys Krieg“. Unermüdlich wiederholte sie, Gaddafi-Truppen hätten – gezielt und systematisch – Zivilisten getötet, in Bengasi hätte sogar ein Massaker gedroht, weshalb die – völlig rechtswidrige – Bombardierung Libyens dringend erforderlich sei. Schon damals gab es viele Hinweise, dass es sich hierbei um bestenfalls fragwürdige, meist sogar falsche Behauptungen gehandelt hatte (IMI-Studie 2012/04).

Wie sich nun – nicht vollkommen überraschend – herausstellt, waren diese gegenläufigen Indizien damals innerhalb der Administration bestens bekannt. So berichtet die Washington Times (28.1.2015) unter Verweis auf jüngst erhaltene Gesprächsmitschnitte aus Tripolis sowie auf Aussagen hochrangiger damaliger Regierungsbeamter: „Mehrere von der Times interviewte US-Offizielle bestätigten, dass Frau Clinton und nicht Herr Obama führend in der Forderung war, NATO-Militärkräfte einzusetzen, um Gaddafi als Anführer Libyens des Amtes zu entheben und dass sie wiederholt die Warnungen von Beamten aus dem Verteidigungs- wie auch dem Militärapparat in den Wind geschlagen hat. […] Frau Clintons Argument bestand darin, dass Gaddafi kurz davor stand, einen Völkermord gegen Zivilisten in Bengasi zu begehen, wo die Rebellen ihr Machtzentrum hatten. Aber Geheimdienstbeamte aus dem Verteidigungsministerium konnten diese Bedenken nicht bestätigen und kamen in der Tat zu der Einschätzung, dass es Gaddafi wohl kaum riskieren würde, sich aufgrund der Tötung zahlreicher Menschen den Zorn der Welt auf sich zu ziehen. […] Im Ergebnis wandten sich Verteidigungsminister Robert M. Gates und Generalstabschef Mike Mullen entschieden gegen Frau Clintons Forderung nach dem Einsatz von Gewalt.“

Genutzt hatte dieser Widerstand innerhalb der Administration dann bekanntlich herzlich wenig. Dass, wie die Washington Times (1.2.2015) in einem Folgeartikel berichtet, die USA seitens der damaligen libyschen Regierung auch noch gewarnt wurde, die von der NATO unterstützten Rebellen hätten enge Kontakte zu Al-Kaida, macht die ganze Angelegenheit noch empörender, lag hier doch eine wesentliche Ursache für die anschließende Destabilisierung der gesamten Region.

hillary bitch-please-motivational-clintongezielte Demontage?

Spätestens seit den letzten Kongresswahlen gilt Hillary Clinton als aussichtsreichste Bewerberin für die demokratische Präsidentschaftskandidatur. So etwa lautet die Einschätzung des ehemaligen US-Botschafters in Deutschland, John Kornblum: „Die große Gewinnerin dieser Wahl ist Hillary Clinton. Als mögliche Präsidentschaftskandidatin ist sie ohnehin schon stark und hat jetzt angesichts einer gewissen Ratlosigkeit der Demokraten noch eine bessere Position. Die Demokraten werden nicht bereit sein, Experimente zu machen.“

Die Artikelserie der Washington Times, die dem rechten republikanischen Flügel zugerechnet und bei Wikipedia in einem Atemzug mit dem Fox News Channel genannt wird, dürfte deshalb wohl auch mit dem Ziel veröffentlicht worden sein, Clinton systematisch zu demontieren. Dies legen etwa Passagen nahe, in denen aus Clintons Verhalten im Zuge des Libyen-Konfliktes direkt ihre Eignung als Präsidentin infrage gestellt wird: „Sollte sich Frau Clinton nächstes Jahr um die Präsidentschaft bewerben, wird ihr Führungsstil mit Blick auf die Außenpolitik durch den einen Krieg bewertet werden, den sie persönlich als Außenministerin angeführt hat. Zu den Schlüsselfragen, denen sich alle Kandidaten stellen müssen, gehört auch, wie sie Geheimdiensterkenntnisse bewerten und den Rat der militärischen Führung suchen.“ (Washington Times, 28.1.2015)

Da Clinton in der Kriegsfrage zu den absoluten Hardlinern in ihrer Partei zählt, müsste ihr in jedem Fall keine Träne nachgeweint werden. Aus Sicht der Washington Times könnte der nun abgefeuerte Schuss aber auch nach hinten losgehen, dann nämlich, wenn sich gleichzeitig bei den Republikanern der moderate Rand Paul durchsetzen und dann auf einen schwachen demokratischen Kandidaten treffen würde. Auch wenn dieses Szenario reichlich unwahrscheinlich ist, so verschafft einem allein der Gedanke daran, dass eine Zeitung aus dem rechten Spektrum eine „linke“ Bellizistin abschießt, um sich dann einen in der Gewaltfrage extrem moderaten Republikaner einzuhandeln, doch eine gewisse Befriedigung.

Quelle: Informationsstelle Militarisierung e.V.

 

18 Gedanken zu „Libyen: Clintons Kriegslügen

  1. Ich habe feministische Bekannte und die erzählen mir dauernd was für ein Fortschritt für die Frauen es weltweit wäre diese Frau zu wählen – für alle Frauen. Verrückt oder?

    Was diese Frau den Menschen in Libyen persönlich antat ist unbeschreiblich grausam und da wird sie auch noch als Kanditatin aufgestellt.

    So was ist doch eine reine Verhöhnung. Die wird schlimmer werden als andere vorher weil sie sich als „was auch immer“ beweisen will.

  2. Albright, Clinton, Flintenweiber als Massenmörder. Die 500.000 Kinderleichen damals im Irak „waren es ja auch wert“, so als Preis für das Öl.

    man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte.

  3. Und Hillary lachte schallend über den grausamen Mord von Gaddafi, nachdem sie ein SMS erhalten hat und sagte; wir kamen, wir sahen und er starb. Was für eine Frau ist sie. Sie soll ewig in der Hölle schmoren, sie wird nie in den Himmel kommen!!! Wenn sie Präsidentin der USA wird, nein, das verkrafte ich nicht, es wird noch mehr Massenmord auf der Welt geben. Gott bewahre uns von dieser Frau, ich bete nie, aber diesmal werde ich beten. Nur nicht diese Frau, als Präsidentin der USA.

    1. Yvonne, es wird mehr Massenmord geben. Von einem sog. Präsidenten zum nächsten.
      Das System findet die Richtigen dafür, die Haltlosesten, Kaputtesten, Verquersten. Der Pegel steigt, und wer da noch mitmacht, zeigt auch immer deutlicher seine Fratze und krankes Wesen.
      Bis endlich für alle der Bogen überspannt ist vermutlich, wenn es eines jeden Nächsten getroffen hat. Wenn auch die Abgestumpften „betroffen“ sind, dann merken sie, dass was nicht stimmt.
      Sogar die „Füllmasse der parlamente“, wie Vogt sie mal nannte. Dann leiten die Wendehälse die Wende ein.
      Aber da sei Arkor vor. Und hoffentlich genug hinter ihm.

      In dieser Welt sind Gott nur wir. Immerhin hat ers den Menschen zugetraut. Sein Vertrauen ist da…

  4. Kint, Du hast in allem recht, ob Hillary oder ein Mann, egal, es wird immer Massenmord geben, ganz sicher. Nur Hillary ist sehr schlimm und ein schlechtes Vorbild für die Frauen. Die Frauen können auch schlimm sein, vielleicht auch schlimmer als die Männer. Ich weiss nur eines, diese bösen Menschen, die nur morden und dabei Freud haben, sind krank, so kann man nicht sagen, einfach sehr bös. Sind sie glücklich, zufrieden, ausgeglichen? Nein, niemals. Nur zufriedene Menschen mit lieben Eltern, gut erzogen, und auch Liebe bekommen haben, können weiter geben, an ihre Kinder. Aber das heisst nicht, dass andere, ohne Liebe, ohne Rückhalt im Elternhaus schlecht sein müssen. Nein, viele machen Fehler, auch ich, im Laufe der Jahre werden sie irgendwann selbst merken, was sie da angerichtet haben. Bei Hillary, ich kenne sie nicht, ihr Auftreten ist gespielt, ihr Lachen nicht echt, ihre Augen sind wie von „Drogen“ betäubt, einfach bös. Sie ist nicht glücklich, zeigte keine Gefühle, ihr Mann betrüg sie, warum wohl. Egal, die beiden passen zusammen, beide wollen nur Macht. Sie will Präsidentin werden. Wenn sie gewinnt, ist sie der Star, sie ist auf der Bühne, kann 4 oder 8 Jahre ihr Ruhm haben, und weiter morden. Sie ist umgeben von div. Beratern, sie muss nur nachplappern, aber sie weiss genau, um was es geht. Sie weiss, dass sie lügen muss, sie weiss, dass sie Menschen ermorden wird. Nach 4 oder 8 Jahre, was dann, ihr Ruhm ist vorbei. Dann kommt der „Absturz“, sie wird alt und ihr Seele? Ihr Gewissen wird sie zerfressen, niemand zeigte es, niemand kann zugeben. Sie muss damit leben. Und wir? Wir möchten nicht in Hillarys Haut stecken, dafür sind wir frei von Schuld, können atmen, müssen kein schlechtes Gewissen haben. Kein Mensch kann so leben, als sei nichts geschehen, das Gewissen wird sie ewig plagen, natürlich können sie „unbeschwert“ weiter spielen. Aber schau mal die Gesichter von Bush, Obama, Blair und Co an. Das ist die Wahrheit, Bush traute sich nicht ins Ausland zu gehen, er ist umgeben von Leibwächter, er muss sich schützen, das ganze Leben lang. Ist das Leben, nein, es ist ein Gefängnis. Irgendwann werden sie in der Geschichte als Kriegsverbrecher eingeschrieben. Ganz sicher.
    Das ist kein Trost, hast Du eine Idee, was man dagegen machen kann? Wir müssen es selbst richten, das heisst aber nicht, wir müssen sie umbringen, niemals, wir müssen uns zusammen halten, uns gegenzeitig unterstützen. Solange das Volk noch alles hat und den Magen voll ist, wird es nicht geschehen. Aber die Geschichte zeigt: Wenn das Volk leidet, kommt es zum Aufstand, sie stürzen diese Übeltäter. Das war bei uns so, die Eidgenossenschaft. Diese Übeltäter merkten schon, es wird nicht mehr lange dauern, darum machen sie mit Vollgas weiter, immer schneller, ohne Abstand, ohne Pause. Merkst Du auch? Früher ging es langsamer, jetzt nicht mehr, das heisst, sie sind am Ende, das ist nur das letzte Aufbäumen, vor dem Tod….. ich meine diese Mächtigen, sie sind am Ende…. Sonst hast Du schon recht. Gratuliere…..

    1. “Vater unser” – das unverfäschte(?) Orginal

      O Gebärer(in)! Vater-Mutter des Kosmos,
      Bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich:
      Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.
      Dein eines Verlangen wirkt dann in unserem – wie in allem Licht, so in allen Formen.
      Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen.
      Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.
      Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.
      Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.
      —— aus dem Aramäischen übersetzt von Neill Douglas Klotz
      (fazinationmensch.com)
      Weiß nicht, ob da alles drinsteht – aber älter als die sog. Bibel, so alt wie die Wahrheit vermutlich. An alle Menschen gerichtet. Klar, die sind ja auch wahr. Aber manche wollen nicht hören, nicht sehen, denn die Unwahrheit gibt´s auch. Das ist der Unterschied. Und manche sagen, den gäb´s nicht. Wegen der Gleichheit.
      Was hat Wahrheit mit Demokratie zu tun, oder mit Betrug oder Dummeheit… Gewinnt oder verliert sie? und / aber sie muss es menschlich tun, und durch Menschen, die sie verstanden haben, welch ein Problem, ein wahrhaftiges. Künftiges.
      Faszination Mensch. Vermutlich auch Gerd noch eine Antwort schuldig, oder mehr. Aber nicht mehr heute…
      Gute Nacht.

      1. Ich werde mal in die Kapelle gehen, dort ruht mein Ur, Ur,Ur…..Grossvater, Bruder Klaus, Niklaus von Flüe, kein Adliger, nein, das ist der Ort, darum heisst er so, Bruder Klaus, Niklaus von der Flüe oder einfach Niklaus von Flüe. Er hat die Schweiz vom Krieg bewahrt, sagte man. Ob es wahr ist, kann ich nicht bestätigen. Die Geschichte zeigte, die Schweiz wurde verschont…. das sind die Vorfahren meiner Mutter. Ich bin wie er, das merkte ich, niemals aufgeben, nie und wenn ich dort in der Kapelle bin, dann weiss ich es, ich muss es spüren. Er selbst konnte nicht schreiben und lesen, jemand musste es für ihn machen. Seine Gedichte sind schön. Dann muss ich ihm eine Botschaft mitteilen…. alles steht noch, sein Geburtshaus, die Kapelle und wo er zuletzt gelebt hat…. Google… Leider bin ich nicht fromm, aber Katholisch bin ich, beten tue ich auch nicht, in die Kirche sehr selten, nur zum Jahrestag meiner verstorbene Eltern, oder Beerdigung etc. Man braucht die Kirche und das Beten nicht, oder, man muss nur ein anständiger Mensch sein, nicht töten. Bruder Klaus gab nie auf, viele gingen zum ihm, suchten seinen Rat, vieles mehr….. Ich will nur, dass es zu Ende geht, diese grauenhafte Welt mit Hass, Massenmord…. Aber sonst geht es mir gut, Kint, ich bin stark genug, um das alles zu verkraften, aber mein Kampfgeist kann mir niemand nehmen.

        1. Du lebst, Yvonne.
          Und willst es, gut.

          Die Gedichte sind Deine, Eure.
          Finde sie, schreib sie, Dir.

          „die Schweiz vom Krieg bewahrt, sagte man.“
          Mehr geht wohl nicht zu sagen.

          1. Guten Morgen Kint

            Ich will leben, ja, Du willst auch leben, die ermordete Menschen wollten auch leben, alle wollen leben, die fröhliche Kinder wollten auch leben, nur sie konnten nicht weiter leben, weil sie ermordet wurden. Auch die Soldaten wollten weiter leben, sie werden missbraucht für den Krieg. Sogar die Terroristen, die Mächtigen wollen leben, sie „dürfen“, die anderen konnten nicht, weil sie von diesen Mächtigen umgebracht werden. Jeder Mensch hat das Recht zu leben, nur sie „durften“ nicht, weil die Mächtigen entscheiden, wer leben darf, wer nicht. Niemand hat zu entscheiden, wer darf und wer nicht. Wir werden geboren, dann mussten wir gehen, wenn wir krank werden oder einfach alt. Der Körper erledigt das selber. Aber ermorden, nein niemals, wenn man ein Unfall hat, ja, das ist tragisch, das ist was anderes. Nur Mord ist nicht normal, der Krieg ist nicht normal. Menschen töten ist auch nicht normal.
            Die Schweiz ist neutral ja, ihr könnt das auch machen, warum nicht. Dann habt ihr kein Stützpunkt und US-Militärbassen mehr, die US-Armee müssen raus, ihr musst dann nicht mehr in den Krieg ziehen, nicht mehr mitmachen, die USA haben euch nicht mehr zu befehlen…… das wäre, ist aber schwierig, das wäre der Anfang. Wenn ihr neutral seid, dann machen sie anders, so wie mit uns. Sie machen unsere Bank kaputt, fordern Geld, vieles mehr. Aber besser als Krieg oder uns mit Bomben vernichten. Österreich will wieder so sein wie vorher, sie denken wollen von der EU weg. Sie haben eingesehen, dass es nicht gut war. http://www.politaia.org/politik/europa/oesterreich-volksbegehren-austritt-aus-der-eu/
            Kint, Du bist ein lieber Mensch, wir streiten nicht, Gell, das ist eine Diskussion und es ist erlaubt. Wie wäre es mit euch, auch neutral sein. Aber es ist sehr schwierig, einen Versuch ist es wert. Nur, wer macht der Anfang. Hihihi, einen schönen Tag und LG, Yvonne

          2. Nichts dagegen, Yvonne, nur zu gern.
            Die Deutschen haben sich schon 1952 Vereinigung, Neutralität und Souveränität vom Teller ziehen lassen.
            Weil Adenauer, der Separatist, den Westen samt Teilung vorzog – und befürchtete, die Deutschen würdens anders sehen. Drum hat er nichts gemacht – und leider die Deutschen auch nicht.
            Und hast schon recht – mit den Amis wär es nicht getan. Sie sind nur das Werkzeug.
            Die Deutschen tun nichts mehr. Paralysiert. Die Schweizer grummeln wenigstens noch, sprechen es mal aus. Aber so wie die Isländer es getan haben, einfach, mit Herz und Verstand – das ist weit und breit nicht zu sehen, leider.
            Ob die Griechen ein Vorbild werden? Oder muss ein Anstoß von außen kommen, ein schlimmer? Hab keine Ahnung, was geschehen müsste, damit die Leute zu sich selbst finden, und (tun) wollen, was sie wollen. Es müsste ihnen wohl einer sagen. 🙂
            Danke. Dir auch noch einen schönen Tag!

  5. Bei links: Österreich will EU-Austritt: arkor hat auch geschrieben:
    Schon erstaunlich, wie viel Energie darauf verwandt wird, aus etwas auszutreten, dem kein Souverän Europas beigetreten ist. Die EU, samt EU-Verträge, wie Institutionen sind so etwas offenkundig Illegales und Kriminelles, dass es schon fast ein Witz ist, dass man darüber schreiben muss.
    KEIN BÜRGER DER EUROPÄISCHEN STAATEN HAT SOUVERÄNSRECHTE ÜBERTRAGEN.
    Und Repräsentanten KÖNNEN KEINE SOUVERÄNSRECHTE ÜBERTRAGEN.

    Also statt aus etwas AUSZUTRETEN, dem NIEMAND BEIGETRETEN IST, sollte man die Energie lieber darauf verwenden, die nun offenkundig zu Tage getretenen Kriminellen ihrer Abstrafung zu zuführen.
    Denn so eine wunderbare Gelegenheit, wo sich der ganze kriminelle Schmotter enttarnt hat, bekommt man auch nicht alle Tage.
    arkor, sehr gut!!!

  6. Danke Kint, hoffentlich werde ich nicht „verhaftet“, weil ich vielleicht die Anstifterin bin. Hihihi, einen Vorschlag zur Neutralität wäre gut, entscheiden musst ihr selbst. Wenn alle neutral sind, haben die USA kein Land mehr zum Bomben. Davon kann man viel Geld sparen und niemand muss sterben. Dann ist das Paradies für mich, es fängt an, richtig zu leben. Ohne Angst, ohne Erpressung, ohne Druck von aussen. Dann machen die Kriegstreiber vielleicht mit Geldforderungen, wie bei uns. Das können wir verkraften, Hauptsache leben. Ach ja, sie sind schlauer, nicht mit Bomben, vielleicht mit Virus, Gift in Lebensmitteln oder so, damit wir krank werden. Dann kaufen wir nichts aus USA, reisen nicht in die USA. Ach ja, ich habe zu viel Fantasie…

    Zitat: Es musste ihnen wohl einer sagen. Ja, das werde ich sein, vielleicht, hihihi.

    Schönen Abend, bei uns ist heute Fasnacht, viele werden in die Mehrzweckhalle gehen und sich besaufen……, feiern, singen, wir lassen die Sau raus…..

    1. „Davon kann man viel Geld sparen und niemand muss sterben.“
      Wem das nicht einleuchtet, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Millionen und Billionen Nägel auf den Kopf getroffen, Yvonne.
      Viel Spaß!

      Jeder erlebt das: er kommt in eine Stadt, geht durch eine Straße, betritt einen Hof, ein Haus, einen Raum und spürt sofort: hier fühlt er sich wohl oder eben nicht. Wer denkt im Alltag darüber nach, welche Ursachen es dafür geben könnte?
      https://terraherz.wordpress.com/2015/02/21/permaarchtiktur-anke-plehn-bei-steinzeit/

      „schönster Ort Dänemarks“, Schiffe nebenher:
      https://cernunninsel.wordpress.com/2015/02/05/die-fregatte-jylland-danisches-museumsstuck-von-besonderem-reiz/

  7. Kint, Wem das nicht einleuchtet, dem ist nicht mehr zu helfen….. ja
    Das Geld kann man sinnvoll ausgeben, für die Wirtschaft, Strassenbau, Schulhäuser, Altersrente, Ausbildung, Sport, etc. einfach wo das Geld nötig ist, als für Krieg auszugeben. Das bringt nichts, nur Tote, Trauer und Leid. Das ist Steuergeld und es gehört dem Volk.
    Krieg ist Unsinn, wir leben im 21. Jahrhundert, viele wollen das nicht einsehen…. In den Köpfen einige Herren ticken nicht richtig… Mit Krieg erreicht man gar nichts. Was danach kommt, wissen wir schon. Krieg ist mehr aktuell, das sagen viele junge Leute.
    Ich gehe jetzt ins Bett, habe Kopfweh…

    1. Falsch geschrieben, richtig ist: Krieg ist NICHT mehr aktuell, oder Krieg ist out, Friede ist in. Dieser Slogan muss man verbreiten, wir alle wollen kein Krieg mehr, niemand.
      Stellt euch vor: wir bezahlen Steuern und mit diesem Steuergeld vom Volk wird für den Krieg verwendet, für Waffen, Söldner, Lügen, auch gegen uns, sie regieren gegen uns, sie sind nicht für uns, aber für uns wird wenig getan, wenig gegeben. Mit dem Steuergeld vom Volk, das heisst, wir bezahlen, sie sind gegen uns, gegen das Volk, als bezahlen wir für das Morden, Lügen, Waffen um andere Menschen zu töten, vielleicht auch uns, dafür haben wir nichts zu sagen, werden ausspioniert, also richtig gesagt, mit unserem Steuergeld stürzen unsere Regierung in den Ruin, Chaos, stiften Unruhe in der Welt, vieles mehr, aber wir müssen bezahlen, das ist total irre.

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