Links/Rechts 22.1.15

dedidead.

… „Zu den Firmen gehörte auch Booz Allen Hamilton, der ehemalige Arbeitgeber von Edward Snowden. … Weil Brown einen Link zu gestohlenen Dokumenten verbreitete, warf die Staatsanwaltschaft ihm Hehlerei vor. Organisationen wie „Reporter ohne Grenzen“ sahen darin einen unerhörten Angriff auf die Pressefreiheit: Im Onlinejournalismus ist es üblich, auf Quellen zu verlinken. … Den Opfern des Hacks muss Brown eine Entschädigung von 890.000 Dollar zahlen.“ …

FAZ:Urteil gegen Hacker – Der verbotene Link

sputnik: „Atomkriegsuhr“ um zwei Minuten auf 23.57 vorgestellt

sputnik: Volkswehrstab: 44 ukrainische Soldaten ergeben sich in Donezk

… „Er kam auf 25.000 Opfer. Das Dokument haben die Historiker gefunden, ein Sensationsfund.

… Zu den Mythen gehört auch, dass auf Dresden Phosphor abgeworfen wurde. Das ist aber bei den Luftangriffen auf Deutschland nur einmal passiert, beim Feuersturm in Hamburg – in Dresden definitiv nicht. Das gleiche gilt für Tieffliegerangriffe.

… Angesichts der Opfer, die die vorherige Bombardierung Coventrys und Londons forderte, hat man sich in Großbritannien dieser Diskussion gar nicht gestellt.“ …

welt: „Briten hielten Vernichtung Dresdens für legitim“

RT: Dozen former French soldiers, including elite troops, join ISIS – reports

RT: Covert team caught after shelling kills at least 9 in eastern Ukraine

RT: Point decisions: Jamaica govt approves possessing a bit of pot

 

3 Gedanken zu „Links/Rechts 22.1.15

  1. Matthias Rogg, Jahrgang 1963 ….

    Die Mörder Dresdens
    Ein Neuer ist aufgetaucht. Spät kam er, der Jungspund, doch er kam rechtzeitig. Mit einem alten Maul. Rechtzeitig zur 70-Jahrfeier. Mit einer Frohen Botschaft: Es waren nur 25 000 und auch das nur aus Versehen, zuviel Brennbares war in der Stadt gelagert und die Menschen haben sich den Bomben regelrecht entgegengeworfen. Kein Phosphor, ganz klar, das hat ja bereits ein anderer Berufslügner aus dem Weg geräumt, was mir übrigens gleichgültig ist, oder glaubst du, du billige, käufliche Schleimkreatur, schau dich doch `mal an, wie du aussiehst, daß es zwischen verbrennen und verbrennen große Unterschiede gibt, du Hanswurst, du Scheusal. Kannst du dir vorstellen, wie sich das anfühlt, das Verbrennen, du korrupter Psychokrüppel in Uniform ?

    Noch ein paar Jahre weiter fälschen, dann wird in dem vaterlandslosen Dresden des Jahres 2020 der armen Piloten gedacht, so viel Stress! und diejenigen, die an die von den Anglogaunern ermordeten Deutschen, an die ermordeten Kriegsgefangen und Zwangsarbeiter erinnern wollen, erst ausgegrenzt und dann eingesperrt. Das Dresden der letzten Jahre mit seiner organisiert-kollektiven Geschichtsfälschung, Bonzen vorneweg, hat sich bereits auf diesen Weg gemacht. Und jetzt kriecht ein Blechfasänchen hervor, eigentlich hatte man es bereits gerochen, bevor es aus dem Arsch gekrochen und erfüllt den Auftrag zur Grabschändung. Ein widerliches Schauspiel, so etwas mit anzusehen müssen, wie Einer gegen Bezahlung auf die Gräber seiner (?) Vorfahren pisst.

    Auf der Gustloff waren, geschätzt, 9000 ! 9000 auf EINEM Schiff. Ein Schiff. Und bei Dresden handelt es sich um eine Großstadt. Die Stadt Dresden war voller Flüchtlinge. Dieser abgebrühte, gewissenlose Fälscher in Uniform ist eine Schande für Deutschland, von der Mischpoke, die sich bald in Dresden zusammenrotten wird, um das Andenken an die Toten mit ihren Heucheleien zu besudeln, ganz zu schweigen. Wird es bunte Luftballons geben, heiße Würstchen, einen abgehalfterten Schnulzen-Gröler mit Lightshow ?
    Besatzerpolitik Germany 2015 sieht so aus: Verbrecher als Minister, Schläger zur Polizei, Feiglinge in die Bundeswehr

    http://julius-hensel.ch/2013/03/die-ermordung-dresdens/

    „Warum meine Mitkriegsgefangenen und ich nicht umgebracht wurden, weiß ich nicht.“
    Kurt Vonnegut in „Mann ohne Land“, Pendo Verlag, Seite  30
     
    Lieber Kurt,
    erlaube mir bitte, als ein der Gnade der späten Geburt teilhaftiger, obwohl, das muß sich erst noch beweisen, das mit der Gnade…. .
    Noch `mal. Erlaube mir, als ein 7 Jahre später zufällig Dazugekommener, als ein 52er der Reserve, den Versuch, eine vorsichtige Antwort auf deine Warum-Frage ohne Fragezeichen zu geben.
    Warum hat man euch nicht sofort an die Wand gestellt und kaltgemacht? Verdient habt ihr es. Was sind 30 tote Feinde im Verhältnis zu 100.000 toten Freunden, 30 Gräber gegen 100.000?
    1 : 3333,3333 ad infinitum im Verhältnis, rein mechanisch gerechnet.
    30 kann man mit einem Feuerstoß erledigen und in die Elbe werfen. Auf die Schnelle. Sie schaukeln dann eine Weile zufrieden mit dem Strome und den Nachbarleichen, dem angekokelten Feuerwehrmann und dem Kinderteil aus Unterleib mit Schürze, gen Norden, bis sie absänken in „Nacht und Schimmel“ dem Grund entgegen sehend.
    Vielleicht erreichten ein paar von ihnen Meißen, oder Torgau, die Bestgenährten kämen vielleicht bis Wittenberg und ein vortrefflich Erhaltener mit guter Gesinnung bis Magdeburg, aber alle, alle  versänken in der Tiefe. Niemals erreichten sie Hamburg und das Tor zur Welt. Niemals wieder.
    Aale und das was unten haust, nähmen ein Häppchen, oder zwei, und niemals kämen sie wieder aus dem grünen Schwarz zu uns nach oben. Niemals.
    Oder… …
    Oder auf den Rost mit ihnen, mit den 30 Amerikanern, auf die eisernen Schienen mit ihren Kadavern, zu ihren Opfern und vereint im Rauch gen Himmel. Verdient habt ihr es. Warum ist das nicht passiert, in Dresden, im Februar `45?  30 verschwinden zu lassen, wäre damals kinderleicht gewesen. Und durchaus menschlich.
    Aber 100.000? Um die zum Verschwinden zu bringen, benötigt es eines größeren Aufwandes. Das macht man nicht so nebenbei, im Affekt, mit einer Salve. Das erfordert etwas Ausgeklügeltes, Feingetuntes. Das muß komponiert werden, von langer Hand geplant, wie ein festliches Menü muß das sein.
    Zuerst drei, vier Fehlalarme zum Aperitif, dann die erste Vorspeise: Ein paar Maschinen, ein leichter Angriff mit Brandbomben, so ein, zwei tausend, dazwischen gesät Sprengbomben, danach abdrehen, Sirenen, Entwarnung, Feuerwehren rücken aus, Brände löschen, alles was noch lebt kriecht aus Bunkern und Unterständen, in den Operationssälen werden die Skalpelle geschliffen, gleich kommen Wagenladungen mit heißer Fracht,  Eimerketten selbstorganisieren sich, Flüchtende passieren die noch passierbaren Strassen. Alles ist aufgescheucht, in Bewegung.
    Dann erscheint das Hauptgericht: Kälberbraten, mit und ohne Knochen.
    Die zweite Welle erwischt alle. Die Feuerwehren, die Ärzte und Krankenschwestern, die Flüchtenden auf den Strassen. Ganze Viertel neigen sich um sich schlagend, in die schuttfahnigen Glutkanäle, zerbersten am Grund von Schluchten, kehren Unterstes nach oben, zermatschen das Weichere zu noch Weicherem, Steine zu Geröll, Geröll zu Staub, Staub zu Asche.
    Bestialisch kreischend reißt der Tod die Feuerwehrleute in Stücke, mitsamt ihren Hydranten und ihren mechanischen Spritzen und ihre Tanks verdampfen so schnell, daß keine Zeit bleibt, Feuer zu fangen.
    Im Tiefgeschoß eines Wasserreservoirs haben BDM-Mädchen Schutz gesucht. Dort unten klingen die Einschläge wie großkalibrige Artillerie, der Turm ist gepanzert, solide, steht etwas abseits. Er schüttelt sich von Zeit zu Zeit und bewegt sich zitternd.
    Sie waren lange im Inneren geblieben, dann zögernd nach draussen gegangen, gerade rechtzeitig zu spät, um nicht von der zweiten Welle erwischt zu werden.
    Jetzt in eben diesem einzigartigen Augenblick sitzen sie wieder als Klumpen in der Mitte des Raumes aneinandergedrängt und versuchen zu überleben, als 2000 Kilogramm Phosphor im Turm einschlagen und in all dem köstlich frischen Naß über ihren Köpfen explodieren, es in überspannten Dampf, den Tank in glühendes Metall verwandeln und die kochende Brühe durch die Kellergeschoße jagen.
    Sie werden bei lebendigem Leibe zu Tode gebrüht, bis die Trümmer herabfallen, alles zu einem Fleischbrühbrei zerstampfend, in dem blanke Knochen, von denen Haut und Muskeln abfielen, neben  Stoffetzen schwimmen. Kraftbrühe mit Fleischeinlage.
    Und als dann der letzte Feind verschwand und Entwarnung nicht gegeben wurde, denn wer sollte sie geben und mit was, stöhnte das Gebirge des Mondes und ein irrlichterner Gespensterbrei floß am Grund entlang, die Stadt heulte, das Glas zersprang, Backsteine wurden weich, weicher wie  Menschenherzen, Orkane rüttelten an Säulenreihen, Glutzungen leckten an Kellerfenstern.
    Saubergeleckt wurde die Stadt und fein säuberlich abgenagt den toten Bewohnern anvertraut. Passt gut darauf auf, Ihr treuen, toten Seelen. Passt auf!
    Und ein kleiner Zug erschien an der Oberfläche des Mondes, untergehakt, mit blasiger Haut, in der wasserlosen Wüste halbblind den Weg ertastend, strauchelnd, in den Flammen verschwindend, Rinnsale bildend, zäh gegen den Flammenstrom anschwimmend, kleine Bäche, die zusammenflossen, „zur Elbe, zur Elbe“, zum Wasser.
    Kühle, Schmerzen, Durst, die Elbe kann nicht austrocknen.
    Da kam das Desert.
    Kleine Scheißer aus Iowa und Kentucky, aus Maine und von den Großen Seen, großspurige Texaner und kleinwüchsige Blaßgesichter aus Nebraska, „tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten“ aus amerikanischen Landen, erschossen die Flüchtenden, die Wehrlosen, mit ihren Bordkanonen auf Sichthöhe im Tiefflug. Schwer Verwundete, leicht Verwundete. Frauen, Kinder, Greise, zerfetzt von Bordmaschinengewehren.
    Keine Gegenwehr, keine Flak in der Stadt, die war bereits im Bodenkampf im Osten, gegen den Bolschewismus, keine leichten Flugabwehrgeschütze, keine Jagdmaschinen, die aufstiegen, um die Bomberpulks abzufangen, nichts, nichts, nichts – die Produktion der Maschinen lief im Höchsttempo, aber unsere Piloten starben, bevor sie die zum Überleben notwendigen Erfahrungen sammeln konnten.
    Und ihr in Feiertagsklaulaune, „Mensch haben wir`s den Krauts aber gegeben“, gut genährt, im Warmen sitzend, es war schließlich draussen Februar, ohne Feindeinwirkung fürchten zu müssen, sicher geleitet, die Ziele markiert, ein reiner Übungsflug mit Truthahnschießen, nur daß die Truthähne meine Landsleute sind, meine Großväter, Großmütter, Onkels, Väter, Mütter, Brüder und Schwestern, das habt ihr vergessen. …… „

    Ich habe das nicht vergessen, Blechfasan.

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