Rezepte Nó.: 447-500 – warme, kalte und süße Soßen

mit Liebe von Yvonne

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Warme, kalte und süße Soßen.

447. Weisse Grund oder Buttersoßen.

Zutaten: 100 g Butter, 150 g Mehl, Salz, Muskat, Fleischbrühe oder Wasser.

An ein Kasserol gibt man Butter, wenn sie flüssig ist, kommt das Mehl hinzu und wird geröstet, bis es aufsteigen will. Es darf durchaus feine Farbe annehmen. Man löscht mit kaltem Wasser oder Fleischbrühe ab, füllt unter fortwährendem Rühren nach, und läßt die Sauce gut durchkochen.

Durch Zugabe von Milch, Rahm, Tomaten, Brühe, Pilzen, Kapern, Weisswein usw. kann die weisse Grundsoße den meisten warmen Gerichten angepasst werden. Je nach der Zugabe erhält man eine andere Sauce.

448. Bechamellesauce.

Die Zubereitung ist dieselbe wie in der vorhergehenden Nummer. Abgelöscht wird mit Milch statt mit Fleischbrühe oder Wasser.

449. Weisse Einmach- oder Frikassee-Sauce.

In die weisse Buttersoße werden 1 Glas Wein und etwas Zitronensaft, zerschnittene gelbe Rüben, eine mit 2 Nelken besteckte Zwiebel und 1 Lorbeerblatt gegeben und alles gut durch gekocht. Vor dem Anrichten wird die Soße mit Eigelb und süßem Rahm abgezogen und mit etwas Maggi abgeschmeckt.

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450. Rahmsoße zu Fischen.

Zutaten: 100 g Butter, 150 g Mehl, 1/4 l saurer Rahm, 1/8 l Weisswein, 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, einige Nelken und Pfefferkörner.

Die mit Butter und Mehl bereitete weisse Soße wird mit kaltem Wasser und etwas Fischsud ab gelöscht. Dazu kommen die übrigen Zutaten. Alles wird ungefähr eine halbe Stunde gut durchgekocht, dann durchpassiert und zum gekochten Fisch gegeben. Süßwasserfische können auch in dieser Soße gedämpft werden.

451. Kapernsoße zu Fischen.

Zu der durchpassierten Rahmsoße Nr. 450 werden 1 Kaffeelöffel Kapern und 1 kleine Zwiebel gegeben und mitgekocht.

452. Einfache Fischsoße.

Zu 100 g zerlassene Butter wird so viel Mehl eingerührt, dass sie noch flüssig bleibt, weiss geröstet, mit Fischsud oder Fleischbrühe abgelöscht und gut durch gekocht. Vor dem Anrichten werden 2 verklopfte Eigelb, etwas Rahm und Zitronensaft zugegeben.

453. Geschlagene Fischsoße.

Ein Kochlöffel Mehl wird mit 1/8 l gutem, süßem Rahm glatt angerührt, 4 Eigelb und 100 g Butter dazugegeben und dieses mit einem Schöpflöffel Fischsud abgerührt. Die Soße wird auf dem Feuer mit dem Schneebesen solange geschlagen, bis sie aufsteigen will, mit Salz und Muskat gewürzt, angerichtet. Geschlagene Fischsoßen dürfen nur im Wasserbad warmgestellt werden.

454. Holländischer Beiguß.

Zutaten: 3 Löffel Wasser, 1 Löffel Zitronensaft, 1 ¼ Löffel Essig, 3 Eigelb, 70 g Butter, etwas Salz.

Die Zutaten werden auf dem Feuer mit dem Schneebesen geschlagen bis die Masse lauwarm ist, dann wird die Butter hineingeschnitten. Das Ganze wird weitergeschlagen, bis die Soße dick ist; sie muss im Wasserbad warm gestellt werden bis zum Gebrauch.

455. Andere Art.

2 Löffel Mehl, 4 Eigelb, 4 Löffel Weisswein, 2 Löffel zerfallene Butter, 1 Schöpflöffel Fleischbrühe oder Fischabsud werden auf dem Feuer geschlagen.

456. Hollandaise, anderer Art.

Zutaten: 90 g Butter, ½ l Fleischbrühe, 30 g Mondamin, 5 Eigelb, 1 Löffel Zitronensaft, 2 Löffel Essig, Salz und Maggi.

Die Zutaten werden auf dem Herd geschlagen, bis sie dick sind.

457. Sauce Mouslen.

Unter die fertige Sauce Hollandaise werden 4-5 Esslöffel geschlagener süßer Rahm gegeben (ungesüßt).

458. Senfsoße.

In 100 g Butter werden einige Löffel Mehl mit einem Esslöffel feingehackter Zwiebel lichtgelb geröstet, hernach mit kalter Fleischbrühe abgelöscht, ein wenig Pfeffer, 2 Lorbeerblätter und 3 Nelken zugegeben und alles zusammen ½ Stunde gekocht. Das Ganze wird durch ein Sieb getrieben, auf dem Feuer mit nussgross Butter und zwei Esslöffel franz. Senf nochmals heiß gemacht.

459. Geschlagene Senfsoße.

2 Löffel Mehl, oder 30 g Mondamin, 2 Löffel Senf, 4 Eigelb, 6 Löffel Wein, 60 g Butter, etwas Zitronensaft, nach Belieben Salz, Pfeffer oder etwas Zucker und ½ l Fleischbrühe, werden zusammen auf dem Feuer geschlagen und sofort zu Tisch gegeben.

460. Warme Schnittlauchsoße.

Zutaten: 50 g Fett, 100 g Mehl, 4 Eigelb, 1/4 l saurer Rahm, Salz, Saft einer halben Zitrone, 2 Esslöffel fein geschnittenen Schnittlauch.

Das Fett wird heiß gemacht, das Mehl weiss geröstet, mit kaltem Wasser abgelöscht, mit Fleischbrühe aufgefüllt, zu einer dicklichen Soße abgerührt und ¼ Stunde gut durch gekocht. Dann werden die mit dem Rahm verrührten Eigelb an die Sauce gegeben, sowie Salz, Maggi und Schnittlauch.

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461. Gurkensoße.

Mittelgroße Gurken werden geschält und gehobelt, dann mit etwas Butter und wenig Fleischbrühe weich gedämpft. Von 100 g Butter, 1 Brise Zucker und 200 g Mehl wird eine braune Sauce gemacht und etwas Essig, Salz und Gurkenkraut etwa ½ – 1 Std. gut durchgekocht, dann durchpassiert und an die Gurken gegeben, noch ganz kurz damit gekocht. Diese Soße ist gut zu Hammelfleisch, Rindsbraten, Gurkenspätzle usw.

462. Petersiliensoße.

In die weisse Buttersoße Nr. 447 werden 2 Esslöffel gewiegte Petersilie gegeben.

463. Sauce bernaise.

Zutaten: 3 Eigelb, 40 g Butter, 4 Esslöffel Weinessig, 3 Schalottenzwiebeln oder auch andere kleine Zwiebeln, Petersilie, Salz, Pfeffer, ½ Glas Wein, 1 Lorbeerblatt, 3 Nelken, 5-6 Pfefferkörner.

Die Zwiebeln werden fein gewiegt, mit Essig, Wein und Gewürz ausgekocht, erkältet durch ein Sieb zu den Eigelb und der Butter gegossen und alles zusammen auf gelindem Feuer oder im Wasserbad mit dem Schneebesen gerührt, bis die Soße dicklich ist. Zuletzt wird etwas Zitronensaft und gewiegte Petersilie dazugegeben.

464. Weisse Zwiebelsoße.

Zutaten: 120 g Butter, 200 g Mehl, 4 Zwiebeln, ½ l Milch, Fleischbrühe, Salz, Pfeffer, ½ Tasse Rahm.

Die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln werden in 20 g heißer Butter kurze Zeit gedämpft; Farbe sollen sie nicht bekommen. Das Mehl wird in 100 g heiß gemachter Butter weiss geröstet, mit Fleischbrühe, Milch und Rahm abgelöscht, die gedämpften Zwiebeln hinzugegeben und alles an der Seite des Herdes etwa eine halbe Stunde langsam gekocht. Vor dem Anrichten wird mit Maggi, Salz und Zitronensaft gewürzt.

465. Braune Grundsoße.

In ein Kasserol gibt man Butter oder Fett, lässt 2 Kaffeelöffel Zucker darin gelb bräunen, gibt so viel Mehl hinzu, als das Fett aufschluckt, lässt es unter beständigem Rühren auf schwachem Feuer braungelb rösten, löscht mit kaltem Wasser oder Fleischbrühe ab und füllt unter fortwährendem Rühren nach und nach mit kalter Fleischbrühe auf. Dieses bildet den Grundbestandteil aller braunen Soßen.

466. Andere Art.

In heißem Fett dämpft man Schinken oder Speckwürfel, in Scheiben geschnittene Zwiebeln, Suppengrün und Gewürz, gibt Mehl hinzu und röstet es an der Seite des Herdes hellbraun. Man löscht mit kaltem Wasser oder Fleischbrühe ab, fügt einige Löffel Tomatenpüree oder frische Tomaten, ein Glas Rotwein, 1 Nelke, 1 Lorbeerblatt und einige Pfefferkörner hinzu und lässt die Soße langsam 2-3 Stunden auskochen.

467. Braune Soße ohne Fett.

Das Mehl wird in einer eisernen Kasserole im Backofen lichtgelb geröstet, dann kaltgestellt. Bei Gebrauch rührt man dasgelbe mit Wasser glatt an, gibt Gewürz und Essig zu und kocht die Soße gut aus.

468. Braune Zwiebelsoße.

Die braune Zwiebelsoße wird ebenso gemacht wie die weisse Nr. 464. Das Mehl wird braun geröstet und etwas Essig zugesetzt.

469. Braune Sardellensoße.

Zutaten: 100 g Butter, 120 g Mehl, 10-12 gewaschene, fein gewiegte Sardellen, eine Hand voll feingewiegte Petersilie und ebenso viel Zwiebeln.

Das Mehl wird in der Butter hellbraun geröstet, dann die übrigen Zutaten zugegeben, kalt abgelöscht mit Fleischbrühe aufgefüllt und ½ Stunde langsam gekocht. Die Sauce wird mit Zitronensaft, Essig, Salz und Maggi gewürzt und durchpassiert.

470. Frikassierte Sardellensoße.

Zutaten: ¼ Pfund Butter, 1 Kochlöffel Mehl, 2 Eigelb, feingewiegte Sardellen, Salz, Muskat, nach Belieben Zitronensaft, ¼ l kaltes Wasser.

Die Butter wird mit Mehl geknetet, die anderen Zutaten nach und nach zugegeben, sodann unter fortwährendem Rühren solange auf dem Feuer gelassen, bis die Sauce leicht und dicklich ist, doch darf sie nicht zum Kochen kommen.

471. Madeirasoße.

Zutaten: 2 l braune Soße, (Nr. 465), 6-8 Esslöffel Madeira.

Unter die fertig gekochte Soße wird abseits des Feuers der Madeira gemengt. Die Soße darf nicht mehr kochen und soll im Wasserbad warmgestellt werden.

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472. Geschlagene Tomatensosse.

Zutaten: 1/8 l Tomatenmark, 30 g Mondamin, ½ l Fleischbrühe, 6 Eigelb, 120 g Butter, 2 Esslöffel Essig, Salz, Zitronensaft.

Die Zutaten werden in einer Schüssel gemischt, die Butter blättrig fein dazu geschnitten, dann wird in einer Pfanne auf dem Feuer alles geschlagen, bis es dick ist, soll aber nicht kochen. Im Wasserbad warm stellen bis zum Gebrauch.

473. Braune Sulzsoße.

Zu 1 l brauner Grundsoße (Nr. 465) werden ¾ l fertige Sulz gegeben und alles zusammen eingekocht, bis die Soße die richtige dicke hat, nach Belieben wird etwas Madeira zugefügt. Sie wird durch ein feines Sieb gegossen, bis zum Erkalten gerührt und die Fleischbrühe damit übergossen.

474. Weisse Sulzsoße.

Unter die weisse Grundsoße (Nr. 447) wird ½ l Sulz gegeben und bis auf 2/3 eingekocht. Während des Kochens gibt man nach und nach 1/5 l süssen Rahm dazu, seiht die Soße und rührt sie bis zum Erkalten. Sie wird zum Überziehen von Geflügelstücken verwendet.

475. Mayonnaise ausgiebig und schnell bereiten.

Zutaten: 4 Eigelb, 1 Teelöffel Mehl, ¼ l Milch, 1/8 l Essig, 1/8 l Öl, Salz, Paprika, Zucker.

Das Mehl wird mit der Milch glatt angerührt, Eigelb und die anderen Zutaten zugegeben und an nicht zu heißer Stelle auf dem Herd solange gerührt, bis die Soße sich bindet. Dann wird sie vom Feuer genommen und bis zum Erkalten weitergerührt.

Anmerkung: Die Mayonnaise muss – hauptsächlich im Sommer – an einem kalten Ort gerührt werden. In der Kälte kann sie 8-10 Tage aufbewahrt werden.

476. Gekochte Mayonnaise.

Zutaten: 2 Eier, 2 Esslöffel feines Öl, 2 Esslöffel Essig, 2 Esslöffel kalte Fleischbrühe, wenig Senf, Zucker, Salz, Zitronensaft.

Alles zusammen nimmt man in ½ l-Maß, stellt dieses in kochendes Wasser und quirlt die Soße, bis sie dick ist. Sie wird kalt serviert.

477. Mayonnaise anderer Art.

3 Eigelb werden mit einer Brise Salz gut gerührt. Dann lässt man unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen 1/8 l Öl tropfenweise strohhalmdünn hineinlaufen. Sobald die Soße dick wird, wird ein Esslöffel Essig hinzugegeben, dann mit dem Öl fortgefahren, bis es fertig ist. Wenn das Öl zu schnell hinzukommt, gerinnt die Masse.

Diese Mayonnaise kann zu allem verwendet werden.

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478. Cumberland-Sauce.

Zutaten: Eine halbe Zitrone, ½ Orangenschale, 6 Esslöffel Johannisbeergelee, etwas Weisswein, Essig, Senf.

Die Zitronen- und Orangenschalen werden in feine Stäbchen geschnitten – halb so groß wie Zündhölzer -, in heißem Wasser aufgekocht und sofort in kaltem Wasser abgekühlt. Zu Johannisbeergelee wird Weisswein und Essig gerührt, von beiden Teilen so viel, dass eine gut bindende Soße entsteht. Man mischt die präparierten Schalen unter die Sauce und fügt ein wenig Senf hinzu. Diese Sauce wird zu kaltem Wildpret gegeben.

Kommentar: Cumberlandsauce ist eine pikante Tafelsauce der klassischen englischen und französischen Küche aus rotem Johannisbeergelee, Portwein und Gewürzen.

479. Vinaigrette-Kräutersauce.

2 hartgekochte Eier, 2-3 Schalotten, 1 kleine Zwiebel, 3 Essiggurken, 1 Löffel Kapern und Petersilie werden gehackt und mit Senf, Öl und Essig verrührt.

479. b. Andere Art.

In fertige Mayonnaise wird eingerührt: je ½ Esslöffel feingehackte Petersilie, Kerbel, Estragon, Schnittlauch, Essig, Gurken und Senf. Diese Kräutersoßen eignen sich gut zu kaltem Braten, Geflügel, gebackenem Kalbshirn, Kalbskopf und Blumenkohl

480. Remouladensauce.

Einige Sardellen, 1 Kaffelöffel Kapern, 1 klein Zwiebel und 1 Essiggurke werden fein gewiegt und mit einem Löffel Senf unter Mayonnaise gerührt.

Falls unter diese Soße 2 Esslöffel Tomatenmark gerührt werden, erhält man eine ausgezeichnete Soße zu gebackenem Fisch, kaltem und gebackenem Fleisch, wie auch zu Aufschnitt und Sulz.

481. Remouladensauce anderer Art.

Zutaten: 1 mittelgroße Zwiebel, das gleiche Quantum kleine Essiggurken, Kapern, etwas Schnittlauch und Petersilie.

Nachdem man alles fein gehackt hat, wird es unter Mayonnaise gemischt. Diese Sauce ist gut zu gebackenem Fisch oder kaltem Braten.

482. Schaum-Sauce.

Unter fertige Mayonnaise werden 5-6 Esslöffel gut geschlagener Rahm gemischt, jedoch erst unmittelbar vor dem Servieren. Die Schaumsauce ist gut zu Spargeln oder Fisch.

483. Aprikosensoße.

Reife Aprikosen werden durch ein Sieb gestrichen, verdünnt mit Läuterzucker und gekocht. Vor dem Anrichten gibt man nach Belieben Kirschwasser dazu.

484. Himbeer- oder Johannisbeersoße.

Zutaten: ½ Pfund Johannisbeeren, ½ Pfund Himbeeren, ½ l Wasser, 1 Esslöffel Stärkemehl, Zucker nach Belieben.

Die Beeren werden kurze Zeit mit Zuckerwasser gekocht und durch ein Sieb gestrichen. Das Stärkemehl rührt man mit kaltem Wasser oder Wein glatt, läßt es unter Rühren in den kochenden Fruchtsaft einlaufen und einigemal aufkochen. Auf diese Weise kann man Soßen von jedem Früchtesaft herstellen.

485. Hägenmarksoße.

Zutaten: 5-6 Löffel Hägenmark, ¼ l Weisswein, ¼ l Wasser, Zucker nach Belieben, 1 Teelöffel Stärkemehl.

Das Hägenmark wird mit Wasser und Wein verdünnt aufs Feuer gesetzt und heiß gemacht. Das angerichtete Stärkemehl läßt beim Kochen einlaufen und die Soße ungefähr 5 Minuten auskochen.

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486. Waldmeistersoße.

Zutaten: 2 Büschel Waldmeister, ¾ l Weisswein, 2 Eigelb 120 g bis 140 g Zucker.

Man lässt die Waldmeister im Wein 1 Stunde ziehen. Dann gießt man den Wein in eine Messingpfanne ab, gibt die andern Zutaten zu und schlägt das Ganze auf schwachem Feuer bis zum Kochen.

487. Vanillesoße.

¼ l Milch, 5 Eigelb, etwas Zucker und Vanille werden auf dem Feuer bis zum kochen abgerührt.

488. Vanillesoße anderer Art.

Zutaten: ½ l Milch, ½ Vanilleschote oder Vanillin, 20 g Stärkemehl oder Sossenpulver und 3 Eigelb, 60 g Butter.

Die Milch wird mit der Vanilleschote oder dem Vanillinzucker kochend gemacht, das Stärkemehl oder das Soßenpulver mit kalter Milch angerührt und in die kochende Milch gerührt. Nun werden die Eigelb mit dem Zucker in einer Schüssel gerührt, dann die Milch mit dem Schneebesen schnell dazu gegeben, das Ganze unter ständigem Rühren in der Pfanne nochmals erhitzt, darf aber nicht kochen.

489. Andere Art.

Es werden 5 Eigelb in einer Schüssel schaumig gerührt, unterdessen ½ l Milch mit Vanille zum kochen gebracht, und dann unter ständigem Rühren an die Eier gegeben. Danach wird die Masse in der Pfanne nochmals heiß gemacht, darf aber nicht kochen.

490. Andere Art.

Zutaten: 1 ½ l Milch, 3 Eigelb, 3 Esslöffel Stärkemehl 120 bis 150 g Zucker, 1 Stücken Vanille.

Milch wird mit Zucker und Vanille langsam gekocht und dann ¼ Stunde zugedeckt beiseite gestellt, das Stärkemehl mit kalter Milch angerührt, Eigelb und die Vanillemilch zugegeben und alles auf dem Feuer bis zum Kochen geschlagen. Nach dem Erkalten gibt man den steifen Schnee darunter.

491. Milchsoße mit Zitronen.

Zutaten. 1 ½ l Milch oder Rahm, 120-150 g Zucker, 2 Esslöffel Mehl oder Saucenpulver, am besten Kartoffelmehl, 1 Stückchen Zitronenschale, 5 Eigelb und einige Körnchen Salz.

Nachdem das Mehl in einer Messingpfanne mit wenig kalter Milch glatt angerührt ist, gibt man die Eigelb, sowie den Zucker dazu, füllt mit der übrigen Milch auf und schlägt das Ganze auf dem Feuer bis zum Kochen. Beim Anrichten wird der steife Eierschnee darunter gemengt.

492. Schokoladesoße.

Zutaten. ½ l Wein, ¼ l Wasser, 125 g geriebene Schokolade, Zucker nach Belieben, 2 Eigelb, 1 Löffel Mehl.

Man bräunt einen Löffel Mehl mit Zucker, löscht mit Wasser ab, gibt die geriebene Schokolade und die andern Zutaten hinzu und läßt es langsam bis zum kochen kommen. Beim Anrichten wird die Soße mit 2 Eigelb abgezogen.

493. Andere Art.

Zutaten wie oben, anstatt Wein wird Milch verwendet. Die zerbröckelte Schokolade wird mit ¼ l Milch unter fortwährendem Rühren gut verkocht, ½ l Milch dazu gegossen. Hat dieses zusammen gekocht, so wird es ¼ Stunde beiseite gestellt. Unterdessen wird ein Esslöffel Mehl mit ¼ l kalter Milch und 2 Eigelb glatt angerührt, die Schokolade daran gegossen und alles auf dem Feuer mit dem Schneebesen unter beständigem Rühren bis zum Kochen gebracht. Nach Belieben kann beim Anrichten der steife Schnee daruntergezogen werden.

494. Andere Art.

Zutaten: ½ l Milch, 50 g Zucker, 2 Eigelb, 50 g Schokolade, ein Kaffeelöffel Saucenpulver.

Die Schokolade wird in 1/8 l Milch aufgelöst, dann wird die übrige Milch dazu gegeben, ebenso der Zucker, das Saucenpulver und die Eigelb und unter Rühren das Ganze aufgekocht.

495. Weinsoße.

Zutaten: 2 Kochlöffel Stärkemehl, 1/8 l Wasser, 4 Eigelb, ½ l Wein, 35 g Zucker.

Mehl wird mit Wasser, Wein und Eigelb glatt verrührt, dieses mit Zucker nach Belieben, Zitronenschalen und einem Stückchen Zimt aufs Feuer gegeben und unter fortwährendem Rühren aufgekocht. In der Regel mischt man das zu Schnee geschlagene Eiweiss darunter, dann nimmt man ¼ l Wein mehr. – Diese Soße wird gewöhnlich über Pudding angerichtet.

496. Andere Art.

½ Flasche Rotwein, 1 Stücken Zimt, 1 Nelke, 100 g Zucker und 1 Stückchen Zitronenschale werden einmal aufgekocht, dann mit Wasser angerührtes Stärkemehl kurz darin aufgekocht, die Soße passiert und etwas Rum dazu gegeben.

497. Geschlagener Weinschaum (Chaudeau)

Zutaten: ½ l Wein, 2 Eier, ¼ Pfund Zucker, 1 Zitronenschale, 20 g Saucenpulver, etwas Apfelwein.

Der Wein wird mit der Zitronenschale aufgekocht, das Pulver mit Apfelwein angerührt und mit dem Wein einmal aufgekocht. Eier und Zucker werden schaumig gerührt und der kochende Wein dazu gegeben. Diese Sauce kann kalt oder warm serviert werden.

498. Andere Art.

Zutaten: ½ l Wein, 200 g Zucker, 1 Stückchen Zitronenschale, sechs ganze Eier und 4 Eigelb.

Sämtliche Zutaten kommen in eine Messingpfanne und werden auf schwachem Feuer mit dem Schneebesen so lange geschlagen, bis sich ein dicker Schaum bildet und die Sosse aufsteigen will. Dann wird sie vom Feuer genommen und noch eine Zeit lang weiter geschlagen. Der Geschmack wird sehr erhöht, wenn man einen Esslöffel Rum oder feinen Likör darein gibt.

499. Andere Art.

Zutaten: 2 Eier, 3 Eigelb, 100 g Zucker, ¼ l Weisswein, 1 Zitrone (Saft und Schale).

Alles wird mit dem Schneebesen auf dem Feuer geschlagen. Darf ja nicht kochen. Im Wasserbad warm stellen.

500. Caramelsauce.

Zutaten: ½ l Milch, 60 g Zucker, 1 Löffel Saucenpulver, 1 Stange Vanille, 2-3 Eier.

Der Zucker wird in einer Pfanne gebräunt, mit der Milch abgelöscht, Vanille zugegeben. Das Saucenpulver wird mit wenig Milch und den Eiern angerührt, dann mit dem Schneebesen an die kochende Caramelsauce gerührt und einmal aufgekocht.

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Kommentar: Wenn man eine Zitrone mit Schale benützt, ist es besser, Bio – Zitrone zu kaufen und gut waschen.

Nun bin ich mit Saucen fertig, demnächst geht es mit Gemüsen weiter.

Guten Appetit und

liebe Grüsse, eure Yvonne

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