Endspiel: Interview mit Fatalist

von H.-P. Schröder

Prost Wahlzeit ! 2 (2)

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18.08.2014

„Ein Whistleblower spricht zum NSU-Fall“

„Nach über einem Jahr steckt der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München in der Sackgasse. Warum will die Mainstreampresse die eklatanten Widersprüche in der offiziellen Erzählung nicht behandeln?“….

„…Der Prozess selbst ist seit Kurzem ebenfalls in schwieriges Fahrwasser geraten, vor allem weil die Angeklagte Beate Zschäpe letztlich ihren drei Verteidigern offiziell das Misstrauen ausgesprochen hat.

In diesem Umfeld gibt es nun seit etwa zwei Monaten einen Whistleblower namens »fatalist«, der auf seinem Blog Wer nicht fragt, bleibt dumm NSU-BKA-Akten sowohl leakt als auch analysiert und die Widersprüchlichkeiten herausarbeitet.

Kopp Online hat »fatalist« kontaktiert und ihm einige Fragen gestellt. Die Identität von »fatalist« ist unbekannt. Glaubwürdigkeit erlangt er ausschließlich durch die Vielzahl der Dokumente, die er ins Netz stellt. Die Links auf seinen Blog mit den Dokumenten sind mit Fußnoten angemerkt, welche auf das Ende dieses Artikels verweisen.

Interview mit  „fatalist“:

Kopp Online: Was können Sie uns über sich verraten? Wo leben Sie? Was machen Sie beruflich?
»fatalist«: Ich bin 48 Jahre alt und Bauingenieur von Beruf. Ich bin als Betriebsleiter einer Baufirma-Niederlassung tätig gewesen, habe vier Kinder und lebe in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Manchmal baue ich Solarinselanlagen, bin ansonsten Privatier.

Kopp Online: Wie entstand Ihr Blog Wer nicht fragt, bleibt dumm, und was können Sie uns über die Herkunft der von Ihnen dort geleakten Dokumente sagen?
»fatalist«: Der Blog ist eine Zusammenfassung von rund 12 000 von mir seit November 2011 in einem bekannten Internet-Politik-Forum geschriebenen Beiträgen zum Thema NSU. Am 29.05.2014 richtete ich den Blog ein, da ich mit der selektiven Art der Übernahme durch Dritte im Forum unzufrieden war.

Die BKA-Dokumente wurden mir erst später zugespielt, Ende Juni. Das ging hoch konspirativ zu, keine Mails, keine Telefonate, nur geheime Treffen. Man sprach mich an, man habe was für mich. Es gab keine Bedingungen, was ich wie und wann veröffentliche.

Kopp Online: Was wollen die Lieferanten der Dokumente erreichen? Vertrauen Sie ihnen?
»fatalist«: Ja, die wollen den Sumpf austrocknen. Es sind derart viele Akten, mit Unterschriften etc., die kann niemand fälschen, der Umfang ist zu riesig, 100 000 Seiten oder noch mehr. …. “

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3 Gedanken zu „Endspiel: Interview mit Fatalist

  1. Und wenn alle beteiligten Schwarzkittel in München auf den Mond geschossen werden, DIE machen mit diesen echten Erfindungen weiter!

  2. Waldtürenöffner, hallo.

    Nach der klassischen Physik gibt es kein Perpetuum mobile.

    Zur Graphik. Das ist Kunst; jedwede Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen oder gegenwartshistorischen Prozessen wäre rein zufällig.
    Das Blatt stammt aus einer Privatsammlung zum Thema: “ Wozu 1000 Sprichwörter wenn 1 Stichwort genügt“

  3. Klasse gemacht!!!

    Bin heute spät dran, war ein elend langer Bürotag.

    Es gibt heute „Legendierte Papiere“ für die Uwes, geäussert haben das immerhin der Chef des Passamtes Chemnitz, und der LKA-Fahnder Kleimann.

    Und wir haben SMS aus dem Jahr 2000 von Wohlleben an die Uwes, und alle Handynummern und Handys als Knobelaufgabe für die Leser.

    Wie gesagt, KLASSE gemacht, Mutti freut sich sicher 😉

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