der Maskenball der Aussätzigen

von H.-P. Schröder

„Alle Spuren schweigen still,
 wenn ein starker Arm es will.“
„Duett der beiden Kronzeugen
aus der Oper „Die Verdammten“

http://julius-hensel.ch/2013/07/mit-humor-in%c2%b4s-wochenende-3/
vom 20. Juli 2013

Maskenball (2)

Eine „NSU“ Sach – und Lachgeschichte aus Türingen

Thüringer Heimatschutz

Die letzten Tage des Jahres 2011 verbrachten wir in einem kleinen Ort bei  Ilmenau, im schönen Thüringen, am Rande des Thüringer Waldes. Wir feierten dort Neujahr und blieben bis zum Drei-Königstag. Wir besuchten Museen und Ausstellungen, unternahmen Wanderungen im Schnee auf Goethe`s Spuren und besíchtigten geschichtsträchtige Orte, wie die Müntzer-Stadt Mühlhausen. Wir besuchten auch das Jonastal….. .
Am 4. November 2011 waren die NAZI-Terroristen des nationalsozialistischen Untergrundes in Eisenach-Stregda aufgeflogen, wir hatten Frau Zschäpe, die Pyromanin mit DVD-Brennkomplex, vorgestellt bekommen. Hoffentlich waren die Umschläge ausreichend frankiert, Beate, die Post schickt sie ansonsten zurück. An den Absender !
Kurz gesagt, ein frisch gebackenenes Gespenst wurde öffentlich durch die Republik getrieben, die Menschen duckten sich weg und in Thüringen verschloß man Vorder- und Hintertüren zwei Mal. Man kannte das ja bereits: „Agitation und Propaganda “. Und das Morden, das kannte man auch… . Wie wir im Maskenmuseum, direkt gegenüber der Maskenfabrik, erfuhren. Ein symbolhafter Ort für eine NSU-Sach- und Lachgeschichte. Nur daß es sich bei den Morden um Morde an national eingestellten Jugendlichen handelte. Irgendjemand, so wurde uns mitgeteilt, ermordet in Thüringen nationalbewusste Jugendliche. Kein Mensch glaubte an die Lügen von Selbstmord und Unfällen. Einer, so wurde uns gesagt, wird vom Zug überrollt, den anderen finden seine Eltern am Morgen vor der Haustür, mit 20 gebrochenen Knochen, als ob er aus einem Hochhaus gefallen wäre. Der Tod wandert durch Thüringen und ermordet „Rechte“, sagten uns Thüringer. Während die staatsterroristische Propagandasau jeden Abend das Gegenteil verkündete und die Morde, von denen wir in Thüringen von Zeugen erfuhren, verschwieg und die Thüringer Schmierenpresse sie als Unglücksfälle im „Neonazimilieu“ propagandistisch (aus-) schlachtete. Die betroffenen Eltern hatten ausser mit dem Verlust ihrer Kinder zusätzlich mit staatsterroristischer Stigmatisierung fertig zu werden.

Und jeden Tag saß die NSU-Sau im Dorf, grunzte im Fernsehapparat und ließ Dünnschiß aus den Schmierenblättern stinken. Wenige Tage nach dem die NSU-Propagandakampagne begonnen hatte und erste Einzelheiten, der später vielfach modifizierten Lügengeschichten, die Runde machten, war der Schwindel OFFENSICHTLICH. Die Leute in Thüringen wissen das, werden aber, wie fast allerorten, mental bis körperlich bedroht, wobei die Thüringer Schmierenpresse als Knüppel aus dem Systemsack brutal auf ihre Leser und deren Umfeld eindrischt. Das Ganze ist ein widerlicher Schwindel, das war von Anfang an meine Meinung, die sich mittlerweile in eine felsenfest, rational begründbare Überzeugung, verfestigt hat. Je mehr ich über den NSU-Schwindel erfahre, desto deutlicher werden die beteiligten Charakterkrüppel unter ihren Pappmachémasken sichtbar. Wir warten jetzt nur noch auf den Großen Regen, der die Pampe auflöst! Und auf die Erfüllung der Gerechtigkeit !

der Fluch des Jonastales

Sonderführung im Jonastal bei Arnstadt. Wir hatten Glück, dabei sein zu dürfen. Normalerweise ist zwischen den Jahren Ruhepause. Die Leitung machte eine Ausnahme und ein reger Andrang hat es ihr gedankt. Zirka 20 Personen waren im Vorraum versammelt und warteten auf den Beginn. Alt und jung, Männer und Frauen, Einzelpersonen und Familien mit Kindern. Ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Nach einem Rundgang durch das Museum im Erdgeschoß folgte der Abstieg in das Kellergeschoß, in die Buchenwald-Abteilung. Als die leiser gewordenen Besucher sich dann im Vorraum wieder trafen, erhielten wir eine Tasse Kasse oder Tee ausgeschenkt und hatten ein paar Minuten Zeit zu plaudern, oder Fragen zu stellen, bevor es dann per Auto in das frostige Jonastal ging. Während ein Kellerkind nach dem anderen auftauchte und sich eine Tasse geben ließ, kam die Rede, ich weiß nicht wie, auf die NSU-Propagandasau. Vielleicht habe ich  damit angefangen, vielleicht von der Schuld im Keller inspiriert, oder vielleicht hatte irgendjemand eine Aufhängerbemerkung gemacht. Und während die Besucher im Halbkreis standen, äusserte ich, innerlich erregt, daß es sich bei der „NSU“ um einen hanebüchenen, menschenverachtenden Schwindel handelt, um eine Erfindung, daß es keine NSU gibt oder jemals gegeben hat und daß das Ganze aus Lüge, Betrug und Verbrechen besteht. Ich werde niemals die Stille vergessen, die sich ausbreitete, während ich auf und ab schritt. Diese Stille fand ich zuerst enttäuschend, da sie mit spürbarer Verlegenheit verknüpft war. Mittlerweile empfinde ich die Reaktion als  ermutigend, wenn ich vergleiche, was an anderen Orten, besonders im Westen, nach freimütigen Äusserungen für dummdreist-bewusstseinslose Egoäusserungen aus Mumien brechen können.

Niemand widersprach. Vielleicht hat der Eine oder Andere damals gedacht, ich wäre Provokateur, oder er hat seine Gegenmeinung verschwiegen, aber jeder der damals dabei war, interessiert ist und einen Funken Lebendigkeit spürt, muß mittlerweile zu einem ähnlichen Schluß gekommen sein. Oder ?

Röhm (2)

Dazu mehr dort: http://politikforen.net/printthread.php?t=117674&pp=10&page=3415
http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.de/

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