Archiv für den Monat: Juli 2014

Wattestäbchenlüge 2.0 ?

von H.-P. Schröder

Aus !!! (2)

Erwartungsgemäß lehnen Götzl`s Kollegen von der Nachbarmachbarkammer, den von Frau Beate Zschäpe`s Verteidigern eingebrachten Befangenheitsantrag ab! „Zschäpe schon wieder gescheitert!“, flöten die Abschreiber triumphierend. Schon wieder!!!! „Knochensplitter machen kleine Köter glücklich“, sagt Hensel dazu.

Nach Schachzug Nr. 1, Frau Beate Zschäpe`s Ablehnung ihres Dreigestirns (kolportiert wurde ja von den schreibenden Durchreichern als Begründung, sie, Zschäpe, fühle sich gar nicht verteidigt. Zumindest nicht so richtig, wie sich das gehört.) endlich ein Versuch der Verteidigung, durch brutalen, kompromisslosen Aktionismus Butter bei die Fische zu geben und die 1657 Scharten (versemmelten Gelegenheiten) auszumerzen, um zumindest jetzt das Geld zu verdienen, das man sich ersitzt…. ? Bevor man am Ende gar einsitzt ? Schön wär`s.
Wahrscheinlicher ist, daß es sich um eine, mit BAW und Richterriege und den Steuerleuten geplante und durchgezogene Ausfallfinte handelt, um die unausweichlichen Totalausfälle hinauszuzögern. Die Schritte reagieren auf Fatalists Aufdeckungen der „Seltsamkeiten“ zuuuuuu passend, – die plötzlichen „Überraschungen“ sind fast als sinnvoll zu bezeichnende Reaktionen der Gegenseite,  könnten nicht sinnvoller daherkommen,  sofern man beide Szenarien kennt. Wattestäbchenlüge 2.0 ? weiterlesen

Putin-Versteher werden angeklagt

erschienen bei Stimme Russlands

Es war als Satire gedacht, endet aber im Ernst. Zwei Kabarettisten der ZDF-Satireshow „Die Anstalt“ rücken hochkarätige Journalisten in die Nähe von Lobbyverbänden. Zwei von ihnen haben sich gewehrt und eine einstwillige Verfügung gegen die Folge ausgestellt. Wie weit darf deutscher Journalismus abhängig und meinungsmachend sein? Das hat Hendrik Polland den Medienkritiker Jo Groebel gefragt.


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Herr Groebel, die „Zeit“-Journalisten Josef Joffe und Jochen Bittner haben eine einstweilige Verfügung gegen einen Beitrag der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ erwirkt. Vorher hatten die Kabarettisten und Moderatoren Claus von Wagner und Max Uthoff zum Beispiel die beiden in die Nähe von Lobbyverbänden gerückt. Wie sehr gehören solche Verbindungen zum Alltag in der deutschen Medienlandschaft?

Ich gehe davon aus, dass die meisten Journalisten darauf achten, unabhängig zu sein. Ich wünschte mir, dass das für die meisten anderen Länder auch gelten würde, dass die Journalisten so unabhängig sind. Erstaunt war ich trotzdem, dass man jetzt gegen eine Satiresendung vorgeht.

Der Vorwurf lautet, dass die Angaben falsch sein sollen. Dagegen widerspricht einer der Moderatoren, Uthoff. Die Vorwürfe seien nicht falsch, eher ungenau. Hoffe sagt, dass Rufschädigendes über ihn verbreitet worden ist. Er sei in die Ecke von Nato-Verstehern und Aufrüstungsbefürwortern gestellt worden. Sind die Reaktionen der „Zeit“-Journalisten dann gerechtfertigt?

Ich würde immer davon ausgehen, dass ein Journalist bessere Waffen hat als das Gericht. Bei Herrn Joffe hätte es auch gereicht, wenn er gesagt hätte, dass er zwar zu Gast bei einer Veranstaltung war, aber nein, jetzt nicht Mitglied sei. Abgesehen davon sind auch Journalisten Mitglieder einer Partei oder sie gehören zu Interessenverbänden.

Wenn das so ist, wie unabhängig ist deutscher Journalismus?

Weiterlesen bei Stimme Russlands

 

sie brauchen unbedingt Geld, und dafür werden sie alles tun…

Dollar_Bills__44_ (2)erschienen bei Stimme Russlands

Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel, noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen. Denn noch haben wir das, was man Frieden nennt. Doch bald ist es vorbei: Es wird Krieg geben. Nichts, aber auch gar nichts scheint die bankrotte US-Administration davon abhalten zu können, Russland so lange zu reizen, bis es knallt. Denn die Kassen sind leer, wer soll sie auffüllen? Jeder Krieg lohnt sich, denn Aufrüstung bringt Geld! Je barbarischer gekämpft wird, umso besser. Jeder zu früh beendete Krieg ist teuer, zu teuer. Deswegen dauern sie meist länger, diese „notwendigen“ Kriege. Die sind einträglich. Sehr einträglich. Sie brauchen unbedingt Geld, und dafür werden sie alles tun…..

Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel, noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen. Die Amerikaner – nicht das Volk, sondern die Kriegstreiber der Großbanken – tun sich leicht. Wenn es krachen wird, sind sie durch das große Wasser getrennt. Europa steht mittendrin, unsere grünen Wiesen und wogenden Felder werden dann zu blutigen Kampfplätzen. Wir pfeifen immer noch die schiefen Noten der Onkel-Sam-Leute mit, obwohl die so weit weg sind. Die Russen, die uns viel näher sind, verteufeln wir in vorauseilendem Gehorsam. Warum bloß? Gefährlich, brandgefährlich!

Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel. Haltet inne. Schaut nach oben: Noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen. Doch die Wahrheit ist nicht käuflich. Man wird sie auch niemals vernichten können. Prüft Eure Gedanken. Schaut in die Augen der Herrscher. Was seht ihr? Was glaubt ihr? Was fühlt ihr?

Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel, noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen. Denn noch haben wir das, was man Frieden nennt. Aber nicht mehr lange. Wisst Ihr, was der Krieg für Euch bedeuten wird? Für Eure Eltern? Für Euch Männer, Euch Frauen? Für Eure Kinder? Seht nach Syrien! Schaut in den Irak! Denkt an das völlig zerstörte Libyen, Jugoslawien! Und jetzt – die Ukraine! Betet für die Millionen Seelen, die in den vergangenen Jahren in Angst, Schrecken und Entsetzen von dieser blutigen Welt scheiden mussten, im Angesicht tausender NATO-Bomben, Drohnen und Kanonenrohren! Gedenkt der Millionen Verletzten, Getrennten, für immer Zerstörten! Fragt Eure Großeltern, die das grausame Lied des Krieges noch kennen!

Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel, noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen. Denn noch haben wir das, was man Frieden nennt. Öffnet Eure Augen! Es wird höchste Zeit! Wer Ohren hat, der höre…. Die Klänge der Kriegstrommeln werden lauter, sie tönen schon in naher Gegend. Sie kommen näher. Sie kommen zu Euch! Gebietet Einhalt der gleichgeschalteten Kriegshetze! Informiert Euch endlich richtig! Wehrt Euch! Nehmt es nicht mehr hin! Hört auf Euer Herz!

Noch scheint sie, die Sonne, noch singen Eure Kinder, noch lachen Männer und Frauen auf den Straßen. Mit einem Schlag kann es, mit einem Donnerschlag wird es anders sein! Von heute auf morgen! Es ist immer so.

Noch haben wir das, was man Frieden nennt. Ihr müsst alles tun, um ihn zu schützen! Bevor es bald zu spät ist. Tut es!

Sie brauchen unbedingt Geld, und dafür werden sie alles tun….. Noch scheint die Sonne, noch singen die Vögel, noch dürfen wir die Sterne ansehen, ohne zu weinen…

Quelle: Stimme Russlands