Archiv für den Monat: Juni 2014

Hensel´s Sonntagsmatinée: Michael Kohlhaas – Teil II

von Heinrich von Kleist

hhh torbogen

Ruinenrest von Burg Hochhaus (derer von Hürnheim) im Ries – Foto: JS

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Kapitel 4

Diese Reise war aber von allen erfolglosen Schritten, die er in seiner Sache getan hatte, der allerunglücklichste. Denn schon nach wenigen Tagen zog Sternbald in den Hof wieder ein, Schritt vor Schritt den Wagen führend, in welchem die Frau, mit einer gefährlichen Quetschung an der Brust, ausgestreckt darnieder lag. Kohlhaas, der bleich an das Fuhrwerk trat, konnte nichts Zusammenhängendes über das, was dieses Unglück verursacht hatte, erfahren. Der Kastellan war, wie der Knecht sagte, nicht zu Hause gewesen; man war also genötigt worden, in einem Wirtshause, das in der Nähe des Schlosses lag, abzusteigen; dies Wirtshaus hatte Lisbeth am andern Morgen verlassen, und dem Knecht befohlen, bei den Pferden zurückzubleiben; und eher nicht, als am Abend, sei sie, in diesem Zustand, zurückgekommen. Es schien, sie hatte sich zu dreist an die Person des Landesherrn vorgedrängt, und, ohne Verschulden desselben, von dem bloßen rohen Eifer einer Wache, die ihn umringte, einen Stoß, mit dem Schaft einer Lanze, vor die Brust erhalten. Wenigstens berichteten die Leute so, die sie, in bewußtlosem Zustand, gegen Abend in den Gasthof brachten; denn sie selbst konnte, von aus dem Mund vorquellendem Blute gehindert, wenig sprechen. Die Bittschrift war ihr nachher durch einen Ritter abgenommen worden. Sternbald sagte, daß es sein Wille gewesen sei, sich gleich auf ein Pferd zu setzen, und ihm von diesem unglücklichen Vorfall Nachricht zu geben; doch sie habe, trotz der Vorstellungen des herbeigerufenen Wundarztes, darauf bestanden, ohne alle vorgängige Benachrichtigungen, zu ihrem Manne nach Kohlhaasenbrück abgeführt zu werden. Kohlhaas brachte sie, die von der Reise völlig zu Grunde gerichtet worden war, in ein Bett, wo sie, unter schmerzhaften Bemühungen, Atem zu holen, noch einige Tage lebte. Man versuchte vergebens, ihr das Bewußtsein wieder zu geben, um über das, was vorgefallen war, einige Aufschlüsse zu erhalten; sie lag, mit starrem, schon gebrochenen Auge, da, und antwortete nicht. Nur kurz vor ihrem Tode kehrte ihr noch einmal die Besinnung wieder. Denn da ein Geistlicher lutherischer Religion (zu welchem eben damals aufkeimenden Glauben sie sich, nach dem Beispiel ihres Mannes, bekannt hatte) neben ihrem Bette stand, und ihr mit lauter und empfindlich-feierlicher Stimme, ein Kapitel aus der Bibel vorlas: so sah sie ihn plötzlich, mit einem finstern Ausdruck, an, nahm ihm, als ob ihr daraus nichts vorzulesen wäre, die Bibel aus der Hand, blätterte und blätterte, und schien etwas darin zu suchen; und zeigte dem Kohlhaas, der an ihrem Bette saß, mit dem Zeigefinger, den Vers: »Vergib deinen Feinden; tue wohl auch denen, die dich hassen.« – Sie drückte ihm dabei mit einem überaus seelenvollen Blick die Hand, und starb. – Kohlhaas dachte: »so möge mir Gott nie vergeben, wie ich dem Junker vergebe!« küßte sie, indem ihm häufig die Tränen flossen, drückte ihr die Augen zu, und verließ das Gemach. Er nahm die hundert Goldgülden, die ihm der Amtmann schon, für die Ställe in Dresden, zugefertigt hatte, und bestellte ein Leichenbegräbnis, das weniger für sie, als für eine Fürstin, angeordnet schien: ein eichener Sarg, stark mit Metall beschlagen, Kissen von Seide, mit goldnen und silbernen Troddeln, und ein Grab von acht Ellen Tiefe, mit Feldsteinen gefüttert und Kalk. Er stand selbst, sein jüngstes auf dem Arm, bei der Gruft, und sah der Arbeit zu. Als der Begräbnistag kam, ward die Leiche, weiß wie Schnee, in einen Saal aufgestellt, den er mit schwarzem Tuch hatte beschlagen lassen. Der Geistliche hatte eben eine rührende Rede an ihrer Bahre vollendet, als ihm die landesherrliche Resolution auf die Bittschrift zugestellt ward, welche die Abgeschiedene übergeben hatte, des Inhalts: er solle die Pferde von der Tronkenburg abholen, und bei Strafe, in das Gefängnis geworfen zu werden, nicht weiter in dieser Sache einkommen. Kohlhaas steckte den Brief ein, und ließ den Sarg auf den Wagen bringen. Sobald der Hügel geworfen, das Kreuz darauf gepflanzt, und die Gäste, die die Leiche bestattet hatten, entlassen waren, warf er sich noch einmal vor ihrem, nun verödeten Bette nieder, und übernahm sodann das Geschäft der Rache. Er setzte sich nieder und verfaßte einen Rechtsschluß, in welchem er den Junker Wenzel von Tronka, kraft der ihm angebotenen Macht, verdammte, die Rappen, die er ihm abgenommen, und auf den Feldern zu Grunde gerichtet, binnen drei Tagen nach Sicht, nach Kohlhaasenbrück zu führen, und in Person in seinen Ställen dick zu füttern. Diesen Schluß sandte er durch einen reitenden Boten an ihn ab, und instruierte denselben, flugs nach Übergabe des Papiers, wieder bei ihm in Kohlhaasenbrück zu sein. Da die drei Tage, ohne Überlieferung der Pferde, verflossen, so rief er Hersen; eröffnete ihm, was er dem Jungherrn, die Dickfütterung derselben anbetreffend, aufgegeben; fragte ihn zweierlei, ob er mit ihm nach der Tronkenburg reiten und den Jungherrn holen; auch, ob er über den Hergeholten, wenn er bei Erfüllung des Rechtsschlusses in den Ställen von Kohlhaasenbrück, faul sei, die Peitsche führen wolle? und da Herse, so wie er ihn nur verstanden hatte: »Herr, heute noch!« aufjauchzte, und, indem er die Mütze in die Höhe warf, versicherte: einen Riemen, mit zehn Knoten, um ihm das Striegeln zu lehren, lasse er sich flechten! so verkaufte Kohlhaas das Haus, schickte die Kinder, in einen Wagen gepackt, über die Grenze; rief, bei Anbruch der Nacht, auch die übrigen Knechte zusammen, sieben an der Zahl, treu ihm jedweder, wie Gold; bewaffnete und beritt sie, und brach nach der Tronkenburg auf.

Er fiel auch, mit diesem kleinen Haufen, schon, beim Einbruch der dritten Nacht, den Zollwärter und Torwächter, die im Gespräch unter dem Tor standen, niederreitend, in die Burg, und während, unter plötzlicher Aufprasselung aller Baracken im Schloßraum, die sie mit Feuer bewarfen, Herse, über die Windeltreppe, in den Turm der Vogtei eilte, und den Schloßvogt und Verwalter, die, halb entkleidet, beim Spiel saßen, mit Hieben und Stichen überfiel, stürzte Kohlhaas zum Junker Wenzel ins Schloß. Der Engel des Gerichts fährt also vom Himmel herab; und der Junker, der eben, unter vielem Gelächter, dem Troß junger Freunde, der bei ihm war, den Rechtsschluß, den ihm der Roßkamm übermacht hatte, vorlas, hatte nicht sobald dessen Stimme im Schloßhof vernommen: als er den Herren schon, plötzlich leichenbleich: Brüder, rettet euch! zurief, und verschwand. Kohlhaas, der, beim Eintritt in den Saal, einen Junker Hans von Tronka, der ihm entgegen kam, bei der Brust faßte, und in den Winkel des Saals schleuderte, daß er sein Hirn an den Steinen versprützte, fragte, während die Knechte die anderen Ritter, die zu den Waffen gegriffen hatten, überwältigten, und zerstreuten: wo der Junker Wenzel von Tronka sei? Und da er, bei der Unwissenheit der betäubten Männer, die Türen zweier Gemächer, die in die Seitenflügel des Schlosses führten, mit einem Fußtritt sprengte, und in allen Richtungen, in denen er das weitläufige Gebäude durchkreuzte, niemanden fand, so stieg er fluchend in den Schloßhof hinab, um die Ausgänge besetzen zu lassen. Inzwischen war, vom Feuer der Baracken ergriffen, nun schon das Schloß, mit allen Seitengebäuden, starken Rauch gen Himmel qualmend, angegangen, und während Sternbald, mit drei geschäftigen Knechten, alles, was nicht niet- und nagelfest war, zusammenschleppten, und zwischen den Pferden, als gute Beute, umstürzten, flogen, unter dem Jubel Hersens, aus den offenen Fenstern der Vogtei, die Leichen des Schloßvogts und Verwalters, mit Weib und Kindern, herab. Kohlhaas, dem sich, als er die Treppe vom Schloß niederstieg, die alte, von der Gicht geplagte Haushälterin, die dem Junker die Wirtschaft führte, zu Füßen warf, fragte sie, indem er auf der Stufe stehen blieb: wo der Junker Wenzel von Tronka sei? und da sie ihm, mit schwacher, zitternder Stimme, zur Antwort gab: sie glaube, er habe sich in die Kapelle geflüchtet; so rief er zwei Knechte mit Fackeln, ließ in Ermangelung der Schlüssel, den Eingang mit Brechstangen und Beilen eröffnen, kehrte Altäre und Bänke um, und fand gleichwohl, zu seinem grimmigen Schmerz, den Junker nicht. Es traf sich, daß ein junger, zum Gesinde der Tronkenburg gehöriger Knecht, in dem Augenblick, da Kohlhaas aus der Kapelle zurückkam, herbeieilte, um aus einem weitläufigen, steinernen Stall, den die Flamme bedrohte, die Streithengste des Junkers herauszuziehen. Kohlhaas, der, in eben diesem Augenblick, in einem kleinen, mit Stroh bedeckten Schuppen, seine beiden Rappen erblickte, fragte den Knecht: warum er die Rappen nicht rette? und da dieser, indem er den Schlüssel in die Stalltür steckte, antwortete: der Schuppen stehe ja schon in Flammen; so warf Kohlhaas den Schlüssel, nachdem er ihm mit Heftigkeit aus der Stalltüre gerissen, über die Mauer, trieb den Knecht, mit hageldichten, flachen Hieben der Klinge, in den brennenden Schuppen hinein, und zwang ihn, unter entsetzlichem Gelächter der Umstehenden, die Rappen zu retten. Gleichwohl, als der Knecht schreckenblaß, wenige Momente nachdem der Schuppen hinter ihm zusammenstürzte, mit den Pferden, die er an der Hand hielt, daraus hervortrat, fand er den Kohlhaas nicht mehr; und da er sich zu den Knechten auf den Schloßplatz begab, und den Roßhändler, der ihm mehreremal den Rücken zukehrte, fragte: was er mit den Tieren nun anfangen solle? – hob dieser plötzlich, mit einer fürchterlichen Gebärde, den Fuß, daß der Tritt, wenn er ihn getan hätte, sein Tod gewesen wäre: bestieg, ohne ihm zu antworten, seinen Braunen, setzte sich unter das Tor der Burg, und erharrte, inzwischen die Knechte ihr Wesen forttrieben, schweigend den Tag.

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Links 28.6.14

fassInteressantes vom Tage

Danke an die Einsender(innen)

 

… “1. Gedankliche Verbindung zum Sachsensumpf, dessen Aufklärung ein gewisser Thomas de Maiziere verhindete?“ …

fatalist: Sach- und Lachgeschichte Nr. 1: Sie finden bei einer Razzia TNT und Rohrbomben. Was tun Sie dann?

… „Wang Qishan ist Mitglied im mächtigsten Gremium Chinas, dem Ständigen Ausschuss des Politbüros der Partei.“ …

FAZ: China Oberster Korruptionsjäger verschwunden

…“Da Deutschland kurz davor stand, den Vertrag von Versailles zu unterzeichnen, der die Auslieferung aller Kriegsschiffe in Scapa Flow vorsah, initiierte Konteradmiral Ludwig von Reuter die Versenkung.  

…Nach der Versenkung der deutschen Schiffe forderten die Alliierten die Übergabe anderer Schiffe und 400.000 Tonnen Hafenmaterial. Die Schiffe, die die Alliierten einforderten, waren teils moderner als die versenkten.

… 13 deutschen Marinesoldaten, die bei der Versenkung der Hochseeflotte starben, auf dem Lyness Naval Friedhof. Die Versenkung war ein Bruch der Waffenstillstandsbedingungen. Von Reuter wurde daher des Vertragsbruches beschuldigt und mit seinen Seeleuten in Kriegsgefangenschaft genommen.“ …

FAZ: Bucht von Scapa Flow Friedhof der gesunkenen Kriegsschiffe

… „„Um die zehn Mal im Monat haben unsere Geheimdienste mitgeteilt, dass der Zeitpunkt des Überfalls seitens Russlands bekannt ist – gewöhnlich war das um drei, vier Uhr morgens. Und wir saßen gefechtsbereit in der Kommandostelle und die restliche Armee bereitete sich auf einen offenen Krieg gegen den östlichen Nachbarn vor“, so der Rada-Sprecher.“ …

SR: Turtschinow: Ukrainische Geheimdienste desinformieren über russischen Einmarsch

… „Völlig aussichtslos.“ …

SR: Die Teilung des Iraks ist praktisch vollzogen

… „250 US-Dollar hohe Steuer für „Ungläubige““ …

SR: Islamisten im Nordirak belegen Christen mit „Ungläubigen“-Steuer

… „“If the definition of the nipster is someone who can live in the mainstream,“ Schroeder explained to Rolling Stone, „then I see it as the future of the movement.““ …

RT (englisch): Nazi hipsters? ‘Nipster’ movement spreading across Germany

… „„Wir werden weitergehen mit Demut, Einheit, Engagement, Erkenntnis der Fehler und mit erhobenem Kopf.““ …

FAZ: „Ein unglaubliches Mafia-Ding“

… „Die Grundwehrdienst-Soldaten wird man nach Hause gehen lassen, wie der Stab der Volkswehr von Donbass RIA Novosti mitteilte.“ …

Ria: Offiziere aus Truppenteil in Donezk festgenommen – Volkswehr

… „Ihre Unterschriften unter den Vertrag setzten neben Poroschenko auch der Vorsitzende der Eurokommission, José Manuel Barroso, sowie der Vorsitzende des Europarates, Herman Van Rompuy.“ …

SR: Ukraine, Georgien und Moldawien haben EU-Assoziierung unterzeichnet

… „Möglichkeit sich ein Bild über das heutige Kaliningrad zu machen “ …

Waffenstudent: Königsberger Express

… „Seit 2007 war er polnischer Honorarkonsul.“ …

ARD: Skandal in Monaco – Mord an Milliardärin offenbar aufgeklärt

… „Basel III als Ablenkungsmanöver des Regimes erkannt.

…und der UNO die weltweite Bankenaufsicht zu übertragen.

…Makroprudenzielle Tätigkeit der Zentralbanken ist nichts anderes als das Erstellen von Ratings.

Doch das Regime denkt nicht in Jahren, sondern in Generationen.“ …

DWN: Die Finanz-Elite von Basel entmachtet – Banken und Regierungen in Europa

… „Laut Wiener Konvention über internationale Verträge haben diese Vorrang gegenüber der inneren Gesetzgebung.“ …

SR: Gazprom sieht keinen Grund für Änderung von South Stream-Bauterminen

 

böswillige Gerüchte

von Johnbrotzeit Schacher

Einer meiner kürzesten Einzelbeiträge ever:

über eine systemrelevante Kriegswaffe ohne Lagerkosten und Investitionsdruck.

Unbeschränkt lagerbar, gentechnikfrei und destabilisierend.

Perfekte Kräftebindung für strategische Kernaktionen in Umbruchphasen.

Oder dem Krieg um SouthStream..:

„Nach Angaben von Innenminister Tswetlin Jowtschew wurde die Bevölkerung über das Internet und wahllos verschickte SMS-Nachrichten in Unruhe versetzt. Dazu seien am Donnerstag Ermittlungen aufgenommen worden. Über die Hintergründe ist noch nichts bekannt.“

Ami go!

Quelle: ARD

der Fluch der Schwarzen Witwe

merkel händegesehen bei TG

erschienen bei Deutschland-Pranger

Ein schwarzer Schatten liegt seit nunmehr fast neun Jahren über Deutschland. Neun Jahre des permanenten Niedergangs. Neun Jahre voller „Endsieg Propaganda“, Gleichschaltung in den Medien und permanenter Statistik Lügen. Kreativität ist nur noch beim Erfinden neuer Steuern und Abgaben erlaubt.

Das gebetsmühlenartig propagierte Wachstum ist in Wahrheit nur noch der Verzehr von Werten, die vor vielen Jahren von Anderen geschaffen wurden. Das von unseren Eltern und Großeltern nach dem Krieg neu aufgebaute Land, saugt sich selbst aus.

Mir ist es ein Rätsel, wie es Angela Merkel gelingen konnte, den Deutschen unwidersprochen neun lange Jahre vorzugaukeln, dass in diesem Land alles in bester Ordnung sei und wir in eine positive Zukunft steuern.

Die Staatsfinanzen bis hinunter in die kleinsten Gemeinden sind dermaßen zerrüttet, dass Konkursverschleppung noch ein viel zu mildes Wort wäre. Trotzdem wird ständig noch was drauf gesetzt, um wirklich jeden im hintersten Winkel der Republik mit den „Segnungen“ des sozialen Staates zu beglücken. Der Staat betreibt seit 40 Jahren nichts Anderes als Wechselreiterei und Volksbetrug. In einer Zeit, in der ein ebenso grottenschlechter Finanzminister Wolfgang Schäuble die höchsten jemals erzielten Steuereinnahmen vermeldet, steigen gleichzeitig die öffentlichen Schulden ins Unermessliche. Die publizierten Summen sind inzwischen so groß, dass sie jede Vorstellungskraft von großen Teilen der bildungspolitisch zwangsverblödeten Bevölkerung längst völlig übersteigen. Diese Schulden jemals zurück zu zahlen ist nicht nur absolut unrealistisch sondern schlicht unmöglich. Trotzdem feiert man sich im Parlament für einen Schuldenstop, der angeblich irgendwann in der Zukunft stattfinden soll. Dumm nur, dass bisher keine einzige Regierung das erreicht hat, was da lauthals versprochen wird.

Deutschland hat dank dieser Bundeskanzlerin völlig abgewirtschaftet. Aussagen wie der gern genommene Satz „uns geht es im Gegensatz zu anderen Ländern doch noch gut“, sind eine schallende Ohrfeige für jeden fleißigen und ehrlichen Menschen in diesem Land. Gut geht es vor Allem den Politstatisten in Berlin, die ohne jede Hemmung in die Staatskasse greifen. Wenn Angela Merkel zu einem pseudo Termin nach Brasilien fliegt, um sich hinterher mit halbnackten Fussball-Gladiatoren in der Kabine ablichten zu lassen, kostet das den Steuerzahler läppische 300.000 Euro und bringt einer Kanzlerin Prestige, die rein gar nichts Produktives für dieses Land tut.

Deutschland erstarrt völlig in Lethargie und Konsumwahn. Merkwürdigerweise reagieren die noch übrig gebliebenen Stützen der Gesellschaft nicht darauf und halten den staatlichen Plünderern sogar gerne noch die andere Wange und die offene Geldbörse hin.

Den Fluch der schwarzen Witwe zu beschreiben bereitet mit seelische Schmerzen. Schmerzen deswegen, weil er anscheinend ein ganzes Volk befallen hat. Wir nehmen es mit einer unerträglichen Gelassenheit hin, dass man uns am Nasenring durch die Arena der europäischen Umverteilungspolitik führt und uns dabei so konsequent die Taschen leer macht, dass am Ende für uns nichts mehr übrig bleiben wird außer horrender, generationsübergreifender Schulden. Angela Merkel ist bei dieser Massenenteignung der Dreh- und Angelpunkt. Während sie im Inland den Leuten mit unverhohlener Penetranz vorspielt, die Interessen Deutschlands zu vertreten, ist sie eigentlich nur eine Marionette, die konsequent und beständig die Interessen fremder Nationen und Gruppen vertritt. Eine Marionette, die Deutschland für die Interessen Anderer ausplündert, sinnlose Haftungen für Staaten übernimmt, die niemals zu sanieren sind und auf diese Weise das sauer erarbeitete Geld der Deutschen großzügig in der ganzen Welt verteilt.

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