Islamistischer Staatsstreich in Libyen

erschienen bei voltairenet

Das libysche Parlament, dessen Mandat am 7. Februar 2014 endete, versammelte sich doch am 4. Mai, um nach dem Rücktritt von Abdallah Al-Theni den neuen Premierminister zu wählen.

Der allgemeine Nationalkongress hat nicht 120 Stimmen auf einen Namen zusammen bringen können.

Ahmed Miitig (Foto), ein islamistischer Geschäftsmann des Clans von Misurata, wurde von Islamisten, und besonders von Al-Watan (das Al-Kaida-Anführer beinhaltet) unterstützt. Sie haben die geheime Abstimmung zurückgewiesen und die anderen Mitglieder gezwungen, eine Abstimmung durch Handzeichen zu machen. Vergeblich.

Nach einer Pause der Fernsehübertragung von einer Stunde kündigte ein neuer Versammlungspräsident an, dass Ahmed Miitig 121 Stimmen bekommen habe.

Die Gegner von Herrn Miitig argumentieren, dass die Sitzung geschlossen worden wäre, dass viele Mitglieder fortgegangen wären und sie die Wahl nicht akzeptierten. Sie erklärten die Wahl für ungültig und riefen den Übergangs-Premierminister auf, seine Arbeit fortzusetzen.

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: voltairenet

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