rote Linien

eierschachtelvon John Schacher

Wer glaubte, der Ukraine-Konflikt würde ohne Waffengewalt gelöst werden können, ist heute schon klüger. Gold-Abtransport, Sprach-Gesetzentwurf, Nah-Kontakt mit der NATO, Beistandsbitten bzgl. Waffenlieferung und -hilfe an den Westen, Nichtzahlung von Gas, Snipereinsatz (zumindest auf der Krim), Trinkwasser-Sperrung der Krim, Kommando-Aktionen zur Entführung von politischen Gegnern, Einkerkerung zahlreicher Oppositioneller: es gibt eigentlich nichts, was die Rüpel-Regierung in Kiew nicht versucht. Von Tarantina-Timoschenko und dem Dirty-Bomb-Nazidepp gar nicht zu sprechen.

Was passiert nun? Werden sie es so weit treiben, daß das bereits zündfähige Gemisch wirklich in die Luft fliegt? Ich fürchte ja!

Und dann? Welche Taktik wird Russland im Falle seines Eingreifens gehen, wo das Militär zum Stillstand kommen? Wird es dann noch eine Westukraine als politische Einheit geben – oder schafft man sich den Kulturboden für garantierten weiteren Ärger gleich mit vom Hals.

Oder marschiert der Russe gleich ratzeputz bis zum großen Blau, wie mittels der Wiederbeschäftigung von kalten Kriegern hohen Alters im russischen Generalstab diplomatisch durch die Blume gesprochen wird und seit Stalins Tagen immer der Kern sowjetischer Offensivstrategie war? Würde ja auch eher Sinn machen, in 2 Wochen gleich bis zum Atlantik durchzumarschieren und die Ressourcen der Gegner zu besetzen, als Gelegenheit für einen sich härtenden Widerstand zu lassen.

Hängt letztlich alles davon ab, ob und wann die USA die Kernwaffen auspacken werden. Im Falle einer rein konventionellen Kriegsführung wird der Ukraine-Konflikt wohl in der Ukraine bleiben. Russland ist an einer Eskalation nicht interessiert, dieses Bild vermittelt sich kontinuierlich seit Jahren. Nur steht der Bär mit dem Rücken zur Wand – und einmal in Bewegung….

Bisher geht die amerikanische Doktrin scheinbar ziemlich gut auf: die Ukraine als Gas-Transit-Land wird abgeschossen, der Petrodollar geschützt, die Wettbewerbsfähigkeit von Kerneuropa ist betroffen, Fracking wird zur Option – und auch ein neuer, tiefer Graben zwischen Europa und Russland, der bis zur Unüberbrückbarkeit ausgehoben werden kann, ist mit dabei.

Dreh- und Angelpunkt bei allem ist (noch) die Rüpel-Regierung in Kiew. Zeitnah und effektiv loswerden kann man diese „Demokraten“ ziemlich billig, wenn alle 2 Monate ihre Schnauze halten und die Jungs dann gleich wieder abwählen. Doch der Zug scheint abgefahren zu sein.

Rote Linien werden allerseits übertreten: Putins No-NATO-in-Ukraine ist mit den gefangenen OSZE-Spionen übertreten, Russen werden längst bedroht und auch getötet. Putin selbst riskiert eine Kur a la Kennedy/Hussein/Gaddafi mit der Ankündigung seiner Abkehr vom Petersdollar. Zudem hat China für dieses Jahr den Start eigener Währungsoperationen in der City of London angekündigt.

Die kommenden Tage wird es spannend. Alles neu macht der Mai! Gute Woche!

 

24 Gedanken zu „rote Linien

  1. John Schacher ist schlecht informiert und berichtet nicht objektiv. Die Spione waren keine OSZE-Beobachter, wie der schreibt und die alten Generäle, die im russischen Generalstab beraten sollen, keine Kriegstreiber. Der Mann lebt noch im Kalten Krieg

    1. John Schacher hat von Spionen geschrieben, und schon früher auf weiteres mehr zum Thema hingewiesen.

      Aber bei der Gelegenheit eine Frage zu einem anderen Thema:
      Besten Dank für die Beiträge auf Berlin-Athen zu den griechischen Bodenschätzen, in den zurückliegenden Jahren. Im Beitrg von Dr. Chaziteodorou erfährt man viel über Griechenlands Geologie, logische Theorie-Theorien und die offene Frage abiotischer Ölentstehung. Ch. kommt zum Schluss: U. a. norwegische Syndikate seien zwar an der Förderung interessiert. (Aber) „Auch für den Fall der Fündigkeit, wie im Falle Israels und Zyperns, wegen der großen Wassertiefen, wird die Gewinnung kostspielig oder sogar gar nicht möglich werden.“ Er neige dazu, die vielversprechenden Analysen auch von US-Instituten für einen Mythos zu halten, den die Amerikaner vorschöben, weil sie irgendeine Pipeline bauen wollten. (Seltsame Begründung für einen Geologen, der sich mit Logik auskennt.)
      Wie erklären sich dann die Angebote, dort erhebliche Investitionen vorzunehmen, bei hoher Gewinnbeteiligung Griechenlands?
      Hat sich an den Erkenntnissen etwas geändert, oder meint Dr. Ch. immer noch, es gäbe vermutlich gar nichts förderbares? Gibt es auch andere Meinungen? 2013 wurde auf Athen-Berlin ja über „Manipulation im ZDF“, Dirk Müllers unterdrückte Hinweise auf gr. Bodenschätze, berichtet, auch auf einen damals schon 20 Monate alten „politaia“-Artikel. Wie stehen die Dinge?
      Wie steht der Athen-Berlin-Blog, wie steht die griechische Politik, auch in der Parteienlandschaft, zu dem Thema?

      Ist GR nun arm oder reich? Würde sicher nicht nur Griechen interessieren.

      1. Anhand seiner Bodenschätze ist Griechenland reich. Doch das besagt nicht viel, denn weitaus wichtiger ist es zu klären, in wessen Händen sich diese Bodenschätze befinden. Die griechischen Regierungen scheinen da einer bestimmten Konditionierung seitens bestimmter westlicher Länder zu unterliegen, sonst hätten sie ja diese Bodenschätze schon ausgenutzt. Ich sehe da für die nächste Zeit auch keine Änderung, denn zu den angedeuteten Problemen kam auch das Mnimonio, das Memorandum hinzu, das GR die Hände in wirtschaftlichert Hinsicht bindet und das für die nächsten 50 Jahre.
        Was die politischen Parteien anbetrifft, davon gibt es viele und ständig kommen neue hinzu, die von unbekannten Quellen finanziert werden. Sie beschöftigen sich damit, dem jeweiligen Gegner die Augen auszustechen. So gesehen, bleibt die Nea Dimokratia als die einzige Partei, die unter den Umständen was für GR machen könnte.

      2. Danke.
        „Mnimonio, das Memorandum hinzu, das GR die Hände in wirtschaftlicher Hinsicht bindet und das für die nächsten 50 Jahre“
        Nanu? Davon war mir nichts bekannt, klingt ja grausig… Gibt´s dazu etwas auf Berlin-Athen? Werde mal schauen.
        Ja, westliche Konditionierung, die seltsame Eigentumsfrage, das scheint mir auch so. Aber wer bestimmt das, und welche Parteien beschäftigen sich ernsthaft kritisch damit? Müsste doch ein Thema sein.
        Abgesehen von den allgemein üblichen Souveränitätsverzichten an Brüssel: GR in Kernfragen nicht souverän?

        1. http://www.real.gr//Files/Articles/Document/123704.pdf

          http://www.real.gr//Files/Articles/Document/123705.pdf

          Wurde zwischen der griechischen Regierung (Minsterpräsident G. Papandreou, PASOK) und Vertretern der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfond (IWF), der sogenannten Troika geschlossen, damit das bankrotte Griechenland Kredite bekommen kann (darüber wurde ja in den deutschen Medien auch reichlich berichtet, zum Teil falsch (Bild: Unsere Kredite für die faulen usw. Griechen). Nach diesem Memorandum ist Griechenland außenpolitisch NICHT handlungsfähig und auf Gedeih und verderb jeglichen Erspressungsversuchen der so genannten Geberländern. A propos: Für Unstimmigkeiten gilt nicht das griechische, sondern das englische Recht.

        2. Danke.
          Steht ja genug drin übers Sparen. Mal gucken, wo drin steht, dass sie kein Erdgas fördern können.
          Na, über kurz oder lang werden die Griechen wohl eine Partei finden, die diesen Mist kündigt und aus Gas Geld macht. Wählen dürfen sie ja noch.

          1. Für den Vertrag, für den englisches und nicht griechisches recht gilt (habe ich geschrieben) behauptet der Freund der deutschen Partei DIE LINKE (oder das Patenkind der DIE LINKE), Alexis Tsipras, dass er gekündigt werden kann. Tsipras, dessen Partei SYRIZA aus einem politischen Sammelsurium linker Phantasten und Ideologen besteht, hat mit dieser Forderung in GR Erfolg, besonders bei der Jugend. Doch die Realität ist eine Andere, GR muss demnächst mit diesem Vertragswerk leben lernen und das Beste daraus machen. Eine andere Lösung bedeutet die Auflösung der EU, doch was dann, gibt es realistische Alternativen? Ich kenne keine. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich diese Zwangsjacke EU mag, doch, nochmal, was ist die Alternative?

          2. Was kümmert´s die Griechen, ob die EU zerbricht? Um so mehr, wenn die EU ihnen bloß noch mehr Schulden UND Armut bringt (was für ne Kombination!).
            Außerdem zerbricht weder EU noch EUR, weil ein Land ausscheidet, das momentan bloß Probleme hat (und macht), sondern weil die grundsätzlich kaputt sind.
            Also was ist die Alternative? Raus aus dem Kochtopf, machen ihr eigenes Ding, verdienen ihr eigenes Geld.
            Ach so, Tsipras, Syriza, „Linke“, wusste ich nicht. Kann ich nicht beurteilen, und Phantasten werden das nicht hinkriegen. Aber wer GR von solchen Knebelungen löst, Geld ins Land bringt (und nicht die üblichen wenigen Taschen), der hat von den Griechen doch nichts zu befürchten. Sie profitieren. Von den Bevölkerungen der EU auch nicht, die freuen sich mit den Griechen, garantiert. Und gegen gr. Erdgas hat auch keiner was.
            Ob die Eu dann in Athen den nächsten Militärputsch oder Eurogendfor oder sonstige Frühlinge inszeniert, ist ne andere Frage. Klar wird sie das (versuchen). Die einzige Frage ist dann wohl, ob die Griechen sich klar darüber sind, was sie wollen.
            P. S. Dass die immer größeren Schulden letztendlich durch die kalte Küche gegen das Öl eingetauscht werden (sollen), dürfte auch klar sein. Die Frage ist also nur: Wollen sie kassieren oder es denen überlassen?

        3. P. S. Dann hat, was man mal ganz klar stellen kann, Papandreou und PASOK Griechenland für 50 Jahre an die „Vertreter“ verkauft. Und mit „den Umständen“ gedenken sich die Griechen abzufinden, solche Umstände will die politische Landschaft beibehalten??

          Die Kanzlerin macht hierzulande allerdings das gleiche, und wirft deutsches Geld in das Fass ohne Boden, um D. UND GR zu noch mehr Schulden zu verhelfen.

          Und weil immer von einer deutschen Führungsrolle die Rede ist: Man muss zwischen Merkels Rolle – Schießhund der „Vertreter“ – und dem Land unterscheiden, in dem sie tätig ist. Deutschland hat gar nichts davon, außer den Schaden, den Deutschen geht´s nicht anders als den Griechen. Wär nicht schlecht, wenn die das auch mal sehen würden. Deutsche und Griechen werden im selben Geschäft verkauft.
          Wenn die Griechen den Papandreou-Mist annullieren, vernünftige Förderverträge schließen und das Geld erwirtschaften würden, das ihnen zusteht – dann hätten sie sicher die volle Unterstützung der großen Mehrheit in Deutschland.

    2. @ Emmanuel
      Einfach noch einmal lesen und dann vielleicht verstehen…
      Ich gehe bei meiner Leserschaft davon aus, daß sie gut informiert ist und „OSZE-Spione“ als das versteht, was sich real dargestellt hat. Spione in OSZE-Auto = OSZE-Spione. Oder denkst Du, die Militärs haben das Auto entwendet??
      Auch hab ich den pensionierten General keineswegs als Kriegstreiber bezeichnet, sondern damit auf den Rückfall in die ganz harte Gangart vergangener Tage hingewiesen – und wie gefährlich das für Deutsche Bürger(innen) ist. Deinen Vorwurf hast Du dir aus den Fingern gesaugt.
      Ich habe deshalb meine Zweifel an Deiner Gutwilligkeit! Zudem erlaubt die deutsche Sprache eine Differenzierung in „schlechte Schreibe“ (= langweiliger, gehaltloser Journalismus) und zB „falsche Faktendarstellung“ oder „irrige Annahme“. Das wäre dann keine persönliche Beleidigung, sondern Kritik im Rahmen der Diskussion – unabhängig davon, ob sie begründet ist…
      Ich will vorläufig mal mangelndes Sprachverständnis annehmen.

      1. Hallo Jo, ich glaube, ich bin im Wald. Oder in der Kneipe, wo es schon reicht, dass man keinen deutschen Akzent hat, um die Unterhaltung auf „du verstehen“ zu wenden. Solche Beleidigungen wie in deinen Zeilen habe ich lange nicht gehabt. Was ist das hier für eine Website, was für ein Niveau? Dann Aufwiedersehen, Emmanuel kommt in diese Seite nie wieder

    1. Wetekamp, ja, eine bittere Pille und ich „freue“ mich schon über die Blamage der Kriegstreiber. Im Ernst, sie haben das selbst zu verantworten, sie sollen vorher denken. Dazu treibt diese Sache die EU in den Wirtschaftsbankrott, die USA noch mehr an Rand des Zusammenbruchs, überhaupt ist nichts gut für die Welt. Im Krieg gibt es nie einen Gewinner, nur noch mehr Toten, Leid, Zerstörungen, am Schluss noch mehr Schulden. Was dann, zum nächsten Krieg, damit sie weiter Geld drücken können? Immer mehr Länder wollen den Dollar nicht mehr. Die BRICS haben schon angefangen, China……

  2. Madeleine Albrights rote Linien. „Der frühere Außenamtsstaatsekretär für Ostasien und ehemalige amerikanische Botschafter u.a. im Irak und Südkorea, Christopher R. Hill, erklärte, die russische Antwort auf die Krise in der Ukraine bedeute, dass Moskau die »Neue Weltordnung« verraten habe, zu der es doch in den letzten 25 Jahren gehört habe. …
    Hill ist als Berater für die Albright Stonebridge Group tätig, ein »globalstrategisches Beraterunternehmen«, das von der früheren US-Außenministerin Madeleine Albright und dem ehemaligen US-Sicherheitsberater Sandy Berger geleitet wird und über engste Verbindungen zum Weißen Haus und dem Außenministerium verfügt. …

    Aus Hills Sicht war die Neue Weltordnung u.a. durch die russische Integration in der Nach-Glasnost-Ära in »westliche Institutionen, eine Marktwirtschaft und eine parlamentarische Demokratie mit vielen Parteien« gekennzeichnet. »Diese neue Weltordnung hielt fast 25 Jahre lang. Mit Ausnahme des kurzen militärischen Konflikts Russlands mit Georgien im August 2008 (für den Ausbruch dieses Konflikts wird allgemein eine rücksichtslose georgische Führung verantwortlich gemacht) gehörte die Zustimmung und Unterstützung dieser ›neuen Weltordnung‹ durch Russland, so problematisch sie vielleicht war, zu den großen Errungenschaften der Ära nach Ende des Kalten Krieges«, schrieb Hill weiter.
    … und deutete unter Verweis auf den deutschen Einmarsch in Polen 1939 an, Russland könnte mit militärischen Mitteln gegen andere osteuropäische Länder vorgehen.“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/hochrangiger-amerikanischer-diplomat-erklaert-russland-haelt-sich-nicht-an-die-spielregeln-und-verr.html

    1. M. Albright, des ex-Riesenstaatsmannes Oberkaffeetante. O je.
    2. Russland bis vor kurzem, also noch unter Putin, Teil der Neuen Weltordnung? Was soll das? Plaudert einer aus dem Nähkästchen, übliche Verleumdung? Oder die banale Feststellung, dass einer nun ernsthaft den eigenen Plänen entgegensteht? Na, es ist was dran. Russland spielt, jedenfalls seit den neuen Ukraine-Aktionen, nicht mehr mit, schaut nicht weiter dem eigenen Untergang zu, lässt sich nicht fressen. Die Kriegskasper der NWO haben Russlands rote Linien übertreten und werden es anscheinend weiter tun. Ru. zeigt Selbständigkeit, sicherheitspolitisch, territorial, in Währungsfragen, und auch das wird von den Instrumenten der NWO nicht geduldet – das sind eben deren rote Linien. Wer die Westansprüche – uns gehört die Welt – nicht erfüllt, ist ein Aggressor. Paranoid, schizophren? Na sicher – aber nicht für die.
    Warum der Westen nun in der Ukraine Ernst zu machen scheint, und das ist ja die einzige Wende, das einzig Neue, bleibt unklar. War das immer nur eine Frage der Zeit? Haben sie sich bloß verkalkuliert, gedacht, sie würden nicht auf Granit beißen? Wollen sie den 3. WK, als Abschiedsvorstellung? Den üblichen Krieg wg. Staatspleite? Den 3. WK nur als Drohkulisse, um etwas anderes zu erreichen? (Scheint fast so, wenn sie sich doch nicht mal an den Iran trauen.) Oder nur Russland von Europa trennen als Versuch, den geistigen Einfluss zuzumauern? Das Elend unserer Zeit. Man bemüht sich zu verstehen, was Wahnsinnige mit der Welt vorhaben. Schon ein wenig unbefriedigend, um´s so zu sagen.
    3. Hinweis auf 1939. Ja, so ähnlich läuft es gerade… Deja vu.

  3. Was ist denn das für ein (gewollter?) Leserbriefschreiberhühnerhaufen hier? Ist der falsche Fuchs schon im Stall?

    Die kriegstreibenden „Wertemächte“ des Westens kassieren Niederlage auf Niederlage: die Lügenpropaganda pfeift auf dem letzten Loch und sucht in schwindelerregenden Höhen panikartig nach dem nächsten Berg, mit dem die ungeheuren Lügenlöcher erneut zu stopfen sind.

    Die scheinbar maßgeblichen Politiker haben sich alle verpisst und beten inbrünstig in ihrem stillen Kämmerlein zu ihrem falschen Gott, dass er sie bloß nicht in die Zeitung bringt.

    Es geht also wesentlich um die Entlarvung des feigen Gesindels und nicht um Griechenlands Bodenschätze; die auch schon in der Antike vorhanden waren?

  4. @ Kint

    Das hast Du schön gesagt. Und es erinnert mich an eine Fabel:

    Die Hühner sich dem Fuchs verbinden, Um`s Igelchen zu überwinden.
    Die Hühnerchen so trau und schleu, Der abgewichste Fuchs, doch scheu. So sind dann beide klug gewesen, Ganz ohne Einzelgängerwesen. Das Igelchen in seiner Kraft, Erwartet, wer das Blutbad schafft.

    Die Leichen werden kujoniert; und dumm ist, wer sich echauffiert.

  5. Ja, darum sollte sich die EU kümmern und nicht täglich in Deutschland von Griechenland berichten „keine Einigung mit Athen“…!
    Wenn die Griechen aus dem Euro gehen, und das möchten immer mehr griechen da sie in so ein Europa nicht leben wollen indem sie kontrolliert und Kredite aufgezwungen werden die sie eh nie zurück zahlen können. Wenn GR geht, dann können sie die über 2 Millionen islamischen „Flüchtlinge“ ohne weiteres nach Nordeuropa schicken. Die nächste EU Grenze ist weiter weg und kein Puffer mehr zwischen drittländern und Europa.

    Gebt doch den Griechen was sie wollen! Sie wollen normal von den Märkten Kredite zu verrnünftigen Konditionen nehmen können und auch vom „Draghi-Topf“ profitieren, so wie die anderen Krisenländer auch! Streichung der hälfte der Schulden, die eh aus verschulden Europäischer Politiker, darunter der Federführer Herr Schäuble, der das Drama und verschuldung erst möglich gemacht hat mit 2 seiner Austeritätsverträgen das die griechen so hassen, mehr als die Troika (würde jedes andere Land genauso hassen). Dann würde man nie wieder was von einer Griechenland-Krise hören denn diese hätten was sie wollen UND brauchen, Normalität!

    Leider gibt es viele Lobbyisten und mächtige Konzerne in Deutschland das unsere Politiker stark beeinflussen (und schmieren) die den Sturz griechenlands herbeifführen wollen da sie viel Geld mit dieser Angst verdienen und diese so dem Maroden Staat billigst aufkaufen können um ihn später wieder teuer an die Griechen (oder Europäern) wieder zu verkaufen!

    Schluß mit der Griechenland-Krise hier und jetzt!

    Der Fall ist klar und vertretbar. Die griechen sind weder Arm noch Faul und können sehr gut auf ihren eigenen Füßen stehen nur, sollte man sie lassen und sie nicht weiter verschulden oder die Staatsführung diktieren! Wer lässt sich schon von seinem Nachbar sagen wie man seinen Garten oder sein Haus halten soll? Streit ist vorgesorgt.

    Und solange die CDU/CSU-SPD Schwester-Parteien in GR regierten, gab es keine täglichen Horrormeldungen in den Medien. Nur weil ein europäisches Land was anderes gewählt hat als üblich, torpedieren die restlichen Euro-Staaten das Land und die Politiker dieser Regierung und stellen sie als inkompetent, Verantwortungslos und Kindisch dar. Man will in Europa damit nur erreichen, das die Menschen auf keinen Fall eine andere Partei als die gewohnten alten wählen, da diese ihre Roadmap bezüglich Außen- und Innenpolitisch untereinander abgesprochen haben! GR hat den Anfang gemacht und der „Mitte rechts – Mitte links Politik“ die Rote Karte gezeigt.
    Die Angst ist so groß in der EU das auch andere Länder diesem Beispiel folgen könnten und andere, neue Parteien wählen, das sie alles machen um die Linke SYRIZA-Partei zu stürzen oder wenigstens so in misskredit zu bringen, das die restlichen Menschen in der EU abgeschreckt werden und solche Szenarien für ihre Länder meiden wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.