Pro-russische Separatisten bieten Austausch deutscher Gefangener an

spione1939erschienen bei t-online

Danke an Christoph

 

Die pro-russischen Separatisten im ukrainischen Slawjansk sind bereit, die festgehaltenen OSZE-Beobachter, darunter vier Deutsche, gehen zu lassen. Sie fordern allerdings einen Austausch der „Nato-Spione“ gegen eigene Gefangene, die von den ukrainischen Sicherheitskräften festgenommen wurden. Deutschland verhandelt, und Russland bietet seine Unterstützung bei der Freilassung an.

Die OSZE-Gruppe würde nicht freigelassen, sie würden „nur gegen unsere eigenen Gefangenen getauscht“. Das sagte Milizenführer Denis Puschilin vor dem Hauptsitz der pro-russischen Kräfte in Slawjansk, wo die Beobachter festgehalten werden. Unter ihnen sind auch drei deutsche Soldaten und ein deutscher Übersetzer.

OSZE kein Verhandlungspartner für Separatisten

Der OSZE-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Tim Guldimann, sagte, es liefen derzeit „intensive Bemühungen für die Lösung des Problems“. Es sei „ganz klar“, dass die Zwischenfälle die Situation verschärften, sagte Guldimann.

Trotz der anhaltenden Spannungen in der Region wertete er es als positiv, dass die internationale Gemeinschaft mit der OSZE-Mission „Augen und Ohren vor Ort hat, um festzustellen, was objektiv passiert“.

Die OSZE sei allerdings nicht der Verhandlungspartner für die pro-russischen Kräfte, da es sich bei den Festgehaltenen nicht um Mitglieder der eigentlichen diplomatischen Beobachtermission handle, sagte der Vizechef des OSZE-Krisenpräventionszentrums, Claus Neukirch, im ORF.

Es sei eine bilaterale militärische Mission unter Leitung der Bundeswehr. Die Beobachter seien von der ukrainischen Übergangs-Regierung eingeladen worden. Daher würde die Bundesrepublik die Verhandlungen führen, meinte Neukirch. Gleichzeitig befindet sich noch eine diplomatische OSZE-Mission in der Ukraine.

nur Beobachter oder Spione?

Das deutsche Team sei „unter dem rechtlichen Vorzeichen des ‚Wiener Dokuments'“ unterwegs. Der Vertrag erlaubt OSZE-Mitgliedsländern solche Beobachtermissionen, hieß es von Seiten der Organisation.

Die Separatisten werfen den Beobachtern Spionage vor. Sie hätten Karten der pro-russischen Straßensperren dabei gehabt, außerdem Waffen und Sprengfallen. „Diese Menschen sind Berufssoldaten – im Unterschied zu einem OSZE-Team, mit dem ich mich vor kurzem normal unterhalten habe“, sagte Separatistenführer Ponomarjow.

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Ein Gedanke zu „Pro-russische Separatisten bieten Austausch deutscher Gefangener an

  1. Diese als Beobachter getarnten Spione kundschaften wohl schon die Ziele für eine Friedensmission der westlichen Wertegemeinschaft aus.Das hat in anderen Ländern auch schon funktioniert und dann ist es für die Zielerfassung durch die Marschflugkörper ein Kinderspiel und Ramstein wird sich da auch nicht lumpen lassen!

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