Eintritt frei: Gott spricht auf den Montagsdemonstrationen

von H.-P. Schröder

Und die verwirrte Frida fragt sich in der Zeit : „Wer steckt hinter den Montagsdemonstranten?“*

Berlin Potsdamer Platz (2)

Berlin, Montag, 21. April 2014, Neugierige am Potsdamer Platz

*

Schräge Redaktioniker, kluge Kommentatoren

http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-04/montagsdemo-mahnwache-frieden-berlin#comments

      • Brazzoville

      • 22. April 2014 21:43 Uhr

4. „Verschwörungstheoretiker“ nennt man Menschen,

die man diffamieren möchte und von vornherein als unglaubwürdig darstellen möchte. […]. Vielleicht lohnt es sich von Fall zu Fall doch, einmal genauer hinzuhören, was diese angeblich so Durchgeknallten zu sagen haben.

Verzichten Sie bitte auf pauschalisierende Unterstellungen. Danke, die Redaktion/fk.

      • vonhipebishope

      • 23. April 2014 8:25 Uhr

Minimalinvasiver Journalismus 

… wie er besser nicht zu machen ist.
Allerdings ist es schön, festzustellen, wie sehr die Normalos, welche sich hier zu den Montagsdemos versammeln, doch Einigen unter die Haut gehen. So soll es ja auch sein. Wir wollen unter die Haut gehen und die Synapsen zum Kochen bringen.
Immerhin sind die Montagsdemos jetzt allmählich in den Gazetten angekommen. Dass da jetzt eine Welle der Verdammnis über diejenigen Bürger los bricht, welche in bunter Mischung ihren lebensbejahenden Sehnsüchten folgen, ist eigentlich zu erwarten und entlarvt das etablierte System. Die einschüchternden Schwingkeulen sind dabei stets dieselben und da reicht bereits die Gegenwart eines braunen Gesellen, um die gesammte Gemeinschaft als rechts, antijüdisch, usw. zu begreifen.
Liebe Verfasserin dieses dämlichen Artikels. Sie sollten sich ZEIT nehmen und wirklich in die Materie eindringen, bevor sie für eine noch recht angesehene Zeitung wie diese, derartigen Schmarren verfassen. […] Noch eins zum Abschluss. Verschwörungstheoretiker sind auch diejenigen, die sich über die flächendeckenden steigenden Spritpreise zu Ostern wundern. […]

Gekürzt. Bitte äußern Sie Kritik an der Autorin in einem höflichen Umgangston und verzichten Sie auf provozierende Bemerkungen. Vielen Dank, die Redaktion/dd

      • jkw

      • 23. April 2014 9:15 Uhr

Gratulation, Frau Thurm 

Eine bessere Werbung können sich Jebsen, Elsässer, Popp & Co.
doch gar nicht wünschen.
Jetzt werden sich auch Menschen damit befassen,
die von denen noch nie etwas gehört haben.
[…]

Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen, die Sie nicht beweisen können. Die Redaktion/dd

      • Antey

      • 24. April 2014 6:33 Uhr

Verschwörungstheoretiker? 

Es herrscht Weltkriegsgefahr und ihr kommt hier mit Verschwörungstheorie?
die Verschwörungstheorie kommt doch von euch.
Ich empfehle jedem mal auf die Mahnwache zu gehen und sich sein eigenes Bild zu machen!!!!!!!!
und was bitte soll der Satz

[…]

Gruß an den Frieden!

Gekürzt. Bitte nutzen Sie den Kommentarbereich, um differenziert zum Artikelinhalt zu diskutieren. Danke, die Redaktion/sw

pauschalisierende Unterstellungen…. 

„Verzichten Sie bitte auf pauschalisierende Unterstellungen. Danke, die Redaktion/fk.“

Dieser Satz kommt also von der Redaktion? Dann würde ich einmal vorschlagen, dass Sie sich zu allererst an Ihre eigene Nase fassen und bitte in ihrem Artikel auf pauschalisierende Unterstellungen verzichten…z.B ihr geliebtes Wort „Verschwörungstheoretiker“ mithilfe dessen sie alle, die eine andere Ansicht haben als Sie, als Leute mit Hirnschaden hinstellen (denn genau das ist es woran Leute denken, wenn sie dieses Wort hören, doch was ist daran falsch Dinge zu hinterfragen, auf die man keine Antwort bekommt?….hätte ich die Möglichkeit, wie sie sie haben, diese pauschalisierenden Unterstellungen zu zensieren, dann würde auch ihr Artikel anders aussehen

23. Ein guter Ratschlag

wenn antiamerikanische Verschwörungstheoretiker behaupten, die Politiker
sehen nur Politikdarsteller und Marrionetten der USA, so widerlegt man dies
am besten dadurch, daß man eine eigenständige transparente Politik
macht.
Wenn behauptet wird, daß es eine unabhängige Berichterstattung nicht gibt,
weil die maßgeblichen Redakteure alle in irgendwelchen transatlantischen Netzwerken organisiert sind, so widerlegt man dies am besten durch eine
unabhängige und investigative Berichterstattung.

Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein…

30. Ist das Berichterstattung?

Kein Wunder, dass die Leute die GEZ boykottieren und sich über alternative Medien informieren.

Jeder der auf einer solchen Mahnwache einmal anwesend war, wird dieses Gefasel von wegen Antisemitismus und rechtsradikal sofort widerlegen. Warum werden denn keine Links von Herrn Popp in dem Beitrag veröffentlicht, damit sich der kritische Leser ein Bild von der Person und seinem Programm machen kann?
Warum werden aber dann im Abschnitt indem es um „Die Bandbreite“ geht die Worte „immer wieder“ und „in Kritik“ gleich mit zwei aufeinanderfolgenden Links versehn? Warum wird nicht wirklich davon berichtet was Herr Popp zum Beispiel auf dieser Mahnwache erzählt hat?
Warum findet man auf den ersten Blick auf die Kommentare unter dem Beitrag AUSSCHLIEßLICH Stimmen GEGEN die Demo und wenn man dann mal reinklickt DURCHAUS Stimmen die FÜR die Demo sprechen?

Ganz klarer Fall von Manipullation.
Man möchte mit den dreckigsten Mitteln versuchen diese Bewegung die alles andere als belanglos ist im Kern zu vernichten.

Kleine Nachricht von den Menschen, die ihr hier verarschen wollt:

Es ist vorbei! 😉

82. Sehr problematischer Artikel!

Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie vor allem mit dem hochproblematischen „guilt by association“ Ihre sogenannten Verschwörungstheoretiker diskreditieren? Das ist nicht nur ein logischer Fehlschluss, sondern auch ein beliebter Propaganda-Trick.

Beispiel: Da geht es zum Beispiel um einen Ken Jebsen. Der sei ein „rhetorischer Profi“ (worin sich das äußert, das erfährt man leider nicht); aber immerhin hat er für ein Magazin Namens „Compact“ geschrieben und schließlich – hier kommt die Schuld der Assoziation – hat dort ja auch schon Sarrazin publiziert. Aha. Sind Sie sich sicher, dass Sarrazin nie etwas in der ZEIT geschrieben hat?

Worin äußert sich denn Antiamerikanismus der Demonstranten? Vielleicht darin, dass sie Menschenrechtsverletzungen und Lügen der US-Regierung kritisieren? Ich habe selbst schon mit dem Schild „Ich habe nichts gegen die USA aber gegen ihren Kriegspräsidenten Bush“ demonstriert und dafür sogar Lob von Polizisten bekommen. Bin ich Antiamerikanist? Gar Antisemit, Rechtspopulist?

Ich kann mich nur darüber wundern, wie hemmungslos eine ZEIT-Redakteurin mit weitreichenden und stigmatisierenden, ja ausgrenzenden politischen Begriffen um sich wirft. Das ist meiner Meinung nach alles andere als Qualitätsjournalismus und zeugt von einem Mangel an politischer Bildung und Sensibilität; damit befeuern Sie wahrscheinlich gerade diejenigen, die Medienberichte für Propaganda halten.

Gut gemacht!

Potsdamer (2)

Frieden ist wertvoller als Profit – Wir sind die, auf die wir warten

Berlin, Potsdamer Platz – Montag, 21. April 2014

*

Für Frida: Hoffnungsglück

Brave Frida! Armes, gutes, braves Kind!

Haben sie dich wieder nicht geladen?

Hast nichts verstanden,

bist auch nicht am Platz gewesen?

Wollten nur `mal mit dir spielen

und schickten dir ein Florifoto von der dpa?

Und sagten.“Mach`mal was dazu…

Denk`dir `was aus,

in Richtung soundso…

Vielleicht das nächste Mal. Es klappt.

Bestimmt. Ganz groß und live.

Sicher 100 pro. Du kommst auch

`mal d`ran. Ganz groß.Geduld, Geduld.“

Du wirst immer älter ? Du ? Du und älter ?

Du doch nicht.

Halt` einfach deinen Lippenstift bereit.

Das hilft. Ich schwöre es. Allzeit.

Allzeit braves Fridalein , du armesgutes, gutes Kind!

Jedoch das mit dem Aspen, schlag` dir aus dem Kopfe.

Du bist nicht deren Klasse,

das sind Edelbilderpinslertoneinpeitscher,

du bist wohl eher ihre krasse Armenkasse.

Bist zum baldigen Verzehr bestimmt.

Bestimmt.

Du bist

das d`raufgeschminkte Lügenmaul

ohne Gesicht, hinter der Schand- und Totenmaske.

Wirfst Steine aus dem Feuilletonfoyer und

weinst dich dabei einsam. Leer. Und frierst dich wund.

Frierst dich einsamwund.

So bitt` ich dich, hör`auf damit.

Weine nicht mehr kleine Frida,

schau`geradeaus und

komm`zu uns, wir warten schon am nächsten schönen Ufer,

denn

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

durch des Frühlings holden, belebenden Blick.“

und

Im Tale grünet Hoffnungsglück.“

Im Tale grünet Hoffnungs Glück!“

Hoffnungsglück, kleine Frida,

Hoffnungs Glück!

* Liebe Frida, kleiner Hinweis, die korrekte Antwort auf deine Frage lautet: Die Verschwörung hat kosmische Dimensionen. Hinter den Montagsdemonstranten steckt der liebe Gott!

4 Gedanken zu „Eintritt frei: Gott spricht auf den Montagsdemonstrationen

  1. Ein schöner Artikel, Herr Schröder, danke.

    Die Leserbriefforen von Zeit, FAZ, Süddeutsche und Welt sind ja in erster Linie ein Instrument, um die Stimmung im Volke auszuloten und dann politisch entsprechend gegen steuern zu können. Und die Zensur der Redakteure ist nur als kleiner aber äußerst entlarvender Schönheitsfehler dieses Spionageinstrumentes zu werten.

    Wenn der Informationswert der Leserbriefforen für die Politik unter den Informationswert der Leser durch die Leserbriefe untereinander sinkt, werden die Leserbriefforen besagter Propagandablätter dichtgemacht.

    Das spart auch wieder Personal und das restliche Personal ist beim Lügen nicht mehr in flagranti zu ertappen. -Auf den Schein der Liberalität scheißen diese Lügenbolzen eh schon lange.

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