die Bilanz von Lakhdar Brahimi

Lakhdar Brahimi, der sich als ein Dritte-Welt-Aktivist ausgibt, ist die letzte Person Mehdi Ben Barka, empfangen sollte, bevor er auf mysteriöse Weise entführt und ermordet wurde. Ab der Unabhängigkeit Algeriens war er Generalsekretär des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Botschafter in Ägypten, dann hoher Vertreter der Arabischen Liga und der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt. Nach Algerien zurückgerufen, wurde er Minister für auswärtige Angelegenheiten von 1991 bis 1992.  Bild: Wikipedia
Lakhdar Brahimi, der sich als ein Dritte-Welt-Aktivist ausgibt, ist die letzte Person Mehdi Ben Barka, empfangen sollte, bevor er auf mysteriöse Weise entführt und ermordet wurde. Ab der Unabhängigkeit Algeriens war er Generalsekretär des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Botschafter in Ägypten, dann hoher Vertreter der Arabischen Liga und der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt. Nach Algerien zurückgerufen, wurde er Minister für auswärtige Angelegenheiten von 1991 bis 1992.
Bild: Wikipedia

erschienen bei voltairenet

 

Nach dem Scheitern der Friedenskonferenz von Genf-2 ist der Sondergesandte der Generalsekretäre der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, das Datum für ein neues Treffen schuldig geblieben. Er breitete sich in Vorwürfen über Syrien aus, und machte es für den Krieg verantwortlich, dessen Opfer es aber ist. Für Thierry Meyssan war Herr Brahimi nicht nur Richter in eigener Sache, sondern sein Mandat war auch, dem Staat Syrien aufzudrängen, was er seinem eigenen Land beschert hatte: Krieg.

 

Die Genf-2 Konferenz ist einerseits gescheitert, weil die Vereinigten Staaten beschlossen haben, die Position von Saudi Arabien zu unterstützen, anstatt das Kommuniqué von Genf-1 mit ihrer Unterzeichnung zu würdigen, und andererseits, weil sie von Lakhdar Brahimi geleitet wurde, der nicht unparteiisch war, sondern einfach nur Washington diente statt den Frieden anzustreben.

Auf Anraten von Russland hatte Syrien akzeptiert, dass der Sondergesandte von Ban Ki-Moon die Sitzungen leitet. Moskau hoffte damals, dass Washington seine Versprechen halten würde. Damaskus erinnerte sich, dass fünfundzwanzig Jahre früher, in Taif, Brahimi kein Gegner Syriens gewesen war.

Lakhdar Brahimi, der sich als ehemaliger Dritte-Welt-Aktivist vorstellt, hat niemals den Völkern der dritten Welt gedient – nicht einmal seinem eigenen – und hat auch nie mit den Großmächten gebrochen. Er verdient nicht die Achtung, die wir ihm erwiesen haben.

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2 Gedanken zu „die Bilanz von Lakhdar Brahimi&8220;

  1. Chronologie

    Ladsous zieht die „Peacekeepers“ ab…. .
    General Mood versucht das Beste, scheitert, nicht zuletzt wegen seiner eigenen Feigheit…. . (siehe Abschiedspressekonferenz mit dem Verbrecher Ladsous, die er verstreichen lässt, ohne ein Zeichen zu setzen ( ausser geballten Fäusten und weißen Knöcheln, siehe Beitrag bei Hensel), was 10 000 e von Menschen das Leben kostet… .
    Annan verweigert sich, zieht die Konsequenzen, nimmt sein Honorar und geht, ohne ein Zeichen zu setzen …

    Dann kommt Brahimi und meint, er könne das schon irgendwie durchsetzensitzen, ….. .
    Ich habe zuviele Pressekonferenzen mit ihm erlebt… , alle waren eine Verarsche und Lebenszeitverschwendung. Der Mann ist ein gefährlicher Laller.
    Ich nehme an, daß ihm von der syrischen Delegation die Grenze gezeigt wurde. Jetzt ist er unterwegs, um neue Vorschläge einzusammeln, aber wie Botschafter Ja´afari in seiner Pressekonferenz auf Matthews Frage nach dem Fortgang der Genfer Gespräche ( Genf II?, Genf III ?) sinngemäß bemerkte: „Man hat ihn (Brahimi) seither nicht mehr gesehen.“

    Herr H. vor längerer Zeit pointiert: „Brahimi? …eine Mischung aus Mafiosi und Opa Fielmann“….

  2. Von diesen willfährigen und streunenden Politkötern wie Brahimi gibt es viel zu viele. Und während Brahimi nun auf die stinkende Müllhalde der Geschichte zurückkehren darf, winseln von dort aus schon die nächsten Politköter um eine Chance, sich am Aas der geschlachteten Völker delektieren zu dürfen.

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