„der stille Putsch“: es wird gefährlich

Foto: Wikipedia
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erschienen bei Stimme Russlands

Das letzte Buch von Jürgen Roth, „Der stille Putsch“, hilft uns, uns einer Realität anzunähern, die wir spüren und schwer analysieren können. Bewaffnet mit einem guten Schnaps oder einem starken Kaffee ist zu empfehlen, das Buch zu lesen, um dem Gefühl der Machtlosigkeit entkommen zu können, da wir vor einer gefährlichen Lage stehen.

Am Anfang des Buches erfahren wir, dass die Grundrechtecharta der EU und die EU-Sozialcharta abgeschaltet sind. Die universellen Werte wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität sind ungültig geworden. Massive Lohn-und Rentensenkungen, Einschränkungen von Arbeitnehmerrechten, tiefe Einschnitte in die Sozial-, Gesundheit- und Bildungssysteme und der Verkauf öffentlichen Eigentums an mehr oder weniger dubiose Investoren sind das Ziel. Agenda 2010, Hartz IV-Leitlinien sind zu erkennen, und wir hätten nicht alles gesehen, da die Elite das Volk verarmen und versklaven will. Eine parallele Rechtsstruktur jenseits demokratischer Kontrolle ist geschaffen. Jürgen Roth gibt uns Teile seiner Arbeit und Beobachtung.

Ausland, Medien und Zusammenhänge. Das neue Buch von Jürgen Roth steht auf der Bestsellerliste, auch wenn in den Medien darüber wenige Artikel zu lesen sind. Das Buch mit seinen 319 Seiten erzählt nicht vom Geschäft der Jugendämter mit Kinder oder vom Geschäft mit dem Tod mit dem Plastinarium, weil Jürgen Roth sich nicht mit allem beschäftigen kann.

Dafür erzählt er mehr von Portugal und Griechenland, weil wir relativ wenig über die Situation informiert seien. „Über die katastrophale soziale Situation, über die menschliche Situation dort, wie hoffnungslos die Lage für die Mehrheit der Leute dort ist, schreibe ich.“ Leser, die das System der Troika, der EU, unsere Zukunft in Deutschland, vertiefen wollen, finden bei „Der stille Putsch“ Elemente, die sie brauchen, um ihre soziale und politische Umwelt zu erfahren und zu verstehen.

Nach Jürgen Roth machen die Medien nicht ihre Arbeit: „Die deutschen Medien berichten nur bruchstückhaft und berichten nicht über politische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Mainstream Medien berichten nicht über die Zusammenhänge zwischen tiefer Korruption der politischen Elite und der Schuldenkrise, was ein zentrales Moment meines Buches ist.“

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