Archiv für den Monat: April 2014

Gazprom verlängert Gaspipeline South Stream nach Österreich

Weapons sign (2)erschienen bei Ria Novosti

Der russische Konzern Gazprom wird die Gaspipeline South Stream nach Österreich verlängern. Ein dahin gehendes Memorandum wurde nach Angaben des TV-Senders Rossija 24 am Dienstag unterzeichnet.

Somit kehrten die Partner zur ursprünglichen Variante der Route zurück. Zuletzt war geplant gewesen, die Röhre von Bulgarien via Serbien, Ungarn, Slowenien nach Norditalien zu verlegen. Eine Abzweigung nach Österreich wäre von Slowenien möglich. Dem TV-Bericht zufolge wird die Alpenrepublik voraussichtlich bis zu 32 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr beziehen.

Den Angaben zufolge will Gazprom alle notwendigen Genehmigungen 2015 erhalten, erstes Gas dürfte 2017 nach Österreich fließen. Endpunkt wird der große Gashub in Baumgarten sein.

Am gleichen Tag hatte South Stream mitgeteilt, dass mit der schweizerischen Allseas Group ein Abkommen über den Bau eines zweiten Stranges dieser wichtigen Gasleitung unterzeichnet worden war.

Mit dem Bau des ersten Stranges hatten die Partner am 7. Dezember 2012 im Raum der russischen Stadt Anapa in der Schwarzmeerregion Krasnodar begonnen. Geplant sind insgesamt vier Stränge mit einer Durchsatzkapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Erstes Gas dürfte im ersten Quartal 2016 nach Europa fließen. Die Projektleistung von 63 Milliarden Kubikmetern wird voraussichtlich 2018 erreicht. Das sind etwa 35 Prozent des gesamten europäischen Gasbedarfs.

Über die Gaspipeline South Stream zwischen Russland und Italien soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Ein 900 Kilometer langer Teil der Leitung – zwischen der russischen und der bulgarischen Schwarzmeerküste – wird auf dem Meeresgrund in einer Tiefe von bis zu 2000 Meter verlegt. Die Leitung soll die Abhängigkeit von Transitländern, vor allem von der Ukraine und der Türkei, verringern.

Die Kontrollmehrheit von 50 Prozent der Anteile an dem Projekt wird von Gazprom gehalten. 20 Prozent gehören der italienischen Eni sowie jeweils 15 Prozent der BASF-Tochter Wintershall und der Electricite de France (EdF).

Quelle: Ria Novosti

Obama´s „Strategie“ gegen „Paria“ Russland

obama monsantoerschienen bei asiatimesonline

von Pepe Escobar

Übersetzung John Schacher

 

Die Barack Obama-Regierung scheint den Klang einseitiger Sanktionen am Morgen zu lieben. Es muss  sich anfühlen wie ein „Sieg„.

 

Wirkliche, tatsächliche Sanktionen – sollten sie überhaupt angewendet werden – würden sich äußerst verheerend nur auf die Pudel der North Atlantic Treaty Organization auswirken – und nicht gegen Moskau. Inzwischen machen die (Energie)-Erwachsenen weiter wie bisher.

Es gibt keine Möglichkeit, den Kalten Krieg 2.0 ohne eine Rückblende in den November 2010 zu verstehen, als Wladimir Putin die deutsche Wirtschaft/Industrie direkt angesprochen hat und eine Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok vorschlug.

Das Deutsche Interesse an dieser wichtigen strategischen Beziehung ist wechselseitig. Ausgedehnt auf andere Nationen bedeutet das auf lange Sicht eine volle EU-Russland-Wirtschafts- und Handelsintegration und im Gesamtbild einen Schritt näher an eine Europa-Asien-Integration zu treten. Was als absolutes Anathema für den umkämpften, Monopoly-süchtigen Hyper-Hegemon bezeichnet werden kann.

Überall im US-Think-Tankland wird atemlos geredet und theoretisiert über die „Eindämmung“ eines „Schurkenstaats“ – was an sich lächerlich ist, als ob es sich bei Russland um Somalia handeln würde – ; die „übergreifende Strategie“ der Obama-Regierung ist wirklich eine Klasse für sich. Dieses Meisterwerk der Diplomatie einer jugendlichen Strassengang läuft darauf hinaus, „Putin zu ignorieren„.

Nennen Sie es die Schule der „Ich mag dich nicht, ich will nicht mit dir reden, ich wünsche mir nur, dass du stirbst“-Diplomatie. Warum kam Talleyrand niemals auf solche Ideen? Nun, bei Beratern mit der erstaunlichen Mittelmäßigkeit eines Ivo Daalder, einem ehemaligen NATO-Botschafter, ist es kein Wunder, daß Obama keine Feinde braucht. Obama´s „Strategie“ gegen „Paria“ Russland weiterlesen

Links 30.4.14

Zerstörung alter Olivenhaine in Palästina
Zerstörung alter Olivenhaine in Palästina

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ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Obwohl einige Anleger das Interesse an mir verloren haben und mein Preis derzeit auf dem Niveau des Jahres 2010 liegt, wird sich die Lage schon bald wieder ändern.

Ich habe Ihnen einen historischen Chart erstellt und hoffe, dass Sie ihn den anderen Silberanlegern zukommen lassen werden.“ …

Propagandafront: Silber – mit freundlichen Grüßen!

… „Doch die sicher geglaubten Lagerstätten sind nicht dicht.“ …

Anm.: eindringliche, wissenschaftlich geeignete Warnung in Bezug auf Dichtheit beim Fracking

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