Kindesmissbrauch und Giftgas

„ozeangleicher Lehrer“ No. 14
„ozeangleicher Lehrer“ No. 14

Danke an Tanja

die wirkliche Welt des Dalai Lama

In westlichen Medien wird der 14. Dalai Lama gerne als Friedensapostel und Menschenfreund dargestellt, der selbstlos die Interessen der TibeterInnen gegenüber China vertritt. Doch die Realität sieht anders aus.

Lhamo Dhöndup, der spätere 14. Dalai Lama, kam 1935 im Dorf Takster zur Welt. Seine Familie dürfte relativ wohlhabend gewesen sein, obwohl er ausdrücklich betont, daß sie nicht zur Adelsschicht gehöre. Sein Lebensweg war ihm eigentlich schon vorgezeichnet, gab es doch bereits früh eigentlich untrügliche Zeichen seiner Bestimmung. So habe laut seiner Mutter der kleine Lhamo von Anfang an nur am oberen Tischende sitzen wollen und nur seiner Mutter gestattet, seine Eßschale zu berühren, in der Nacht vor seiner Geburt seien ihr im Traum außerdem zwei blaue Drachen erschienen. Ausgestattet mit so eindeutigen Vorzeichen, war der Rest eigentlich nur mehr Formsache. 1938 wurde Klein-Lhamo offiziell als Reinkarnation des fünf Jahres zuvor verstorbenen 13. Dalai Lama anerkannt.

Das Leben zur Zeit der Geburt des Dalai Lama wird in einer (autorisierten) Biographie paradiesisch geschildert. „Die Bewohner von Lhasa, ob arm oder reich, sind alle sehr friedlich. (…) Selbst die Bettler von Lhasa brauchen ihrem Gewerbe nur morgens ein paar Stunden nachzugehen um sich ihr tägliches Brot zu beschaffen. Am Abend sind sie alle selig betrunken. (…) Niemand muß sich allzusehr ins Zeug legen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.”. Der Dalai Lama selbst ergänzt, es sei „der fortwährende Einfluß des Buddhismus” gewesen, der eine „Gesellschaft des Friedens und der Harmonie” hervorgebracht habe. „Wir waren schlicht und einfach glücklich”. Soweit die Darstellung des Dalai Lama und seiner BewundererInnen. Doch wie sah die Realität aus?

Mary Craig etwa beschreibt in ihrem Buch “Tears of Blood – A Cry for Tibet” (das keineswegs Dalai Lama kritisch ist, im Gegenteil, es ist mit einem Vorwort des Dalai Lama versehen) die tibetische Gesellschaft so: „Es war eine mittelalterliche Feudalgesellschaft. Der tibetanische Bauer war ohne Zweifel Eigentum seines Herrn, egal, ob er Staatseigentum, klösterliche Anwesen oder den Boden einer der etwa zweihundert großen aristokratischen Familien bebaute. Als Gegenleistung für ein kleines Stück eigenes Land musste er ein gewisses Pensum abarbeiten. Den größten Teil seines Ertrags musste er seinem Herrn abliefern, für sich und seine Familie konnte er kaum das Nötigste behalten. Der Grundbesitzer durfte nicht nur die Höhe der Pacht nach Belieben festlegen, sondern auch drakonische Strafen verhängen, sollte der Bauer seinen Forderungen nicht nachkommen.”

Heinrich Harrer, Freund des Dalai Lama und ehemaliger SS-Mann, beschreibt die tibetische Gesellschaft so: „Die Herrschaft der Mönche in Tibet ist einmalig und läßt sich nur mit einer strengen Diktatur vergleichen.” Harrer beschreibt einen bestimmten Fall. Ein Mann hatte in einem Tempel eine Butterlampe gestohlen. Ihm wurden „öffentlich die Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Jakhaut eingenäht. Dann liess man die Haut trocknen und warf ihn in die tiefste Schlucht.”

Neben „VerbrecherInnen” hatten es Frauen im Tibet der Lamas besonders fein. Eine Frau durfte bei Ehebruch von ihrem Mann straflos getötet werden. Kein Wunder eigentlich bei näherer Betrachtung der am häufigsten verwendeten Bezeichnungen für Frauen: Kyemen (“mindere Geburt”), Tobmema (“die ohne Samen”) oder Tsandenma (“die mit Beschränkungen Behaftete”).

alles Karma

Auch das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch besondere Liberalität aus. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war die öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, das Ausstechen der Augen und das Abziehen der Haut bei lebendigen Leibe üblich. In den fünfziger Jahren, berichteten amerikanische Journalisten, dass erst auf ihre Intervention eine Gruppe von Gefangenen, denen öffentlich Nasen und Ohren abgeschnitten werden sollen, zu 250 Peitschenhieben „begnadigt” wurden. Der Autor Colin Goldner erklärt den religiösen Hintergrund dieser Form der Bestrafung, die im – in westlichen Alternativkreisen so beliebten – Buddhismus liegt: „Da Buddhisten die Tötung eines Lebewesens prinzipiell untersagt ist, wurden Delinquenten oftmals bis nahe an den Tod herangeführt und dann ihrem Schicksal überlassen. Starben sie nun an den Folgen der Tortur, war dies durch ihr eigenes Karma bedingt.”

In dieser streng religiösen Gesellschaft wurde aber nicht nur das Strafrecht karmisch begründet. Goldner erklärt: „Wie in der Hindu-Gesellschaft Indiens bestand auch in Tibet eine strenge Hierarchie aus Kasten, einschließlich einer Kaste der ,Unberührbaren´ [Anm.: bis in das 20. Jahrhundert hinein gab es sogar Formen von Sklaverei]. Privilegierte beziehungsweise benachteiligte Lebensumstände wurden erklärt und gerechtfertigt durch die buddhistische Karma-Lehre, derzufolge das gegenwärtige Leben sich allemal als Ergebnis angesammelten Verdienstes respektive aufgehäufter Schuld früherer Leben darstellt.”

Doch am entlarvendsten ist die Aussage von Ernst Schäfer, der mehrmals Expeditionen nach Tibet organisierte. Schäfer, seit 1933 SS-Mitglied, erklärte, „es leuchtet viel Wesensverwandtes auf, so daß man meinen möchte, die Kulturkreise müßten schon zu einer früheren Zeit in inniger Verbindung gestanden sein”.

Lamas und Nazis

Diese Sympathie des Nazis Schäfer für die Diktatur der Lamas beruht durchaus auf Gegenseitigkeit. Denn das Verhältnis des Dalai Lama zum Nationalsozialismus lässt – freundlich formuliert – Fragen offen. In einer Verteidigung seines Freundes Harrer erklärte er 1998 in einem Playboy-Interview: „Natürlich wußte ich, dass Heinrich Harrer deutscher Abstammung war – und zwar zu einer Zeit, als die Deutschen wegen des Zweiten Weltkriegs weltweit als Buhmänner dastanden. Aber wir Tibeter haben traditionsgemäß schon immer für Underdogs Partei ergriffen und meinten deshalb auch, daß die Deutschen gegen Ende der vierziger Jahre von den Alliierten genügend bestraft und gedemütigt worden waren. Wir fanden, wir sollten sie in Ruhe lassen und ihnen helfen”.

Bereits 1939 wurde eine SS-Delegation offiziell empfangen, über den Inhalt der Gespräche wird bis heute Stillschweigen bewahrt. Klar ist jedenfalls, daß manche hochrangigen Nazis ein starkes okkult-esoterisches Interesse an Tibet hatten und sich etwa die Idee eines Reiches von Atlantis-Überlebenden in Tibet zusammenphantasierten. Dabei bezogen sie sich unter anderem auf die Theosophin Helena Blavatsky, eine der esoterisch-rassistischen Vorläuferinnen der Nazis.

Blavatsky, Begründerin der Wurzelrassenlehre, deren Höhepunkt die Arier seien, meinte unter anderem, die Jüdinnen/Juden seien „abnormes und unnatürliches Bindeglied zwischen der vierten und fünften Wurzelrasse”. Mit der internationalen Theosophen-Bewegung pflegt der Dalai Lama übrigens bis heute regen Kontakt, eine Neuausgabe des Blavatsky-Buches “Die Stimme der Stille” erhielt sogar ein Vorwort des Dalai Lama.

Vertreibung aus dem Paradies

1950, kurz nach dem Sieg Maos in China 1949, marschierte die chinesische Armee in Tibet ein. Anfänglich begeisterte sich der Dalai Lama durchaus für den Maoismus und erklärte sich selbst zum halben Marxisten. Doch 1959 war es mit der Koexistenz zu Ende, der Dalai Lama ging ins Exil. Hintergrund des Einmarsches Chinas war ein eminentes Interesse an der geostrategisch bedeutenden Region. Die Tibet-Frage hängt zusammen mit dem langen Grenzstreit zwischen Indien und China, mit dem erbitterten Konflikt zwischen Pakistan und Indien insbesondere hinsichtlich Kaschmirs, und mit umfassenderen strategischen Fragen, die mit dem Kampf um das Öl und die Mineralien in Zentralasien in Verbindung stehen.

Es gelang den chinesischen StalinistInnen jedoch nicht, eine stabile gesellschaftliche Grundlage für ihre Herrschaft zu schaffen. Die religiösen und kulturellen Fragen behandelte Peking ausnahmslos ignorant, chauvinistisch und bürokratisch. Die chinesische Politik war nicht in der Lage, soziale Ungleichheit, Armut und kulturelle Rückständigkeit zu überwinden. China versuchte daher, durch eine Kombination aus brutaler Unterdrückung und Anbiederung an den tibetanischen Buddhismus seine eigene, offiziell sanktionierte Lama-Hierarchie zu schaffen. Folge davon sind die oft recht skurril anmutenden Streitigkeiten zwischen China und dem Dalai Lama um die jeweils rechtmäßigen Reinkarnationen verstorbener Würdenträger.

Im Kampf um Tibet waren die Lamas dabei durchaus nicht zimperlich, das öffentliche Bekenntnis des Dalai Lama zum Pazifismus entpuppt sich als leere Phrase. Nachdem China Tibet unter seine Kontrolle genommen hatte, finanzierte und trainierte die CIA, mit Unterstützung der Lamas, Tibeter zwecks Spionage- und Guerilla-Aktivitäten. Zwar bestreitet der Dalai Lama, um sein Image als Mann des Friedens nicht zu gefährden, jede direkte Beteiligung, doch sein älterer Bruder Gyalo Thondup stand im Zentrum dieser Operationen. „Mitte der sechziger Jahre”, so die US-Zeitschrift Newsweek, kostete die Tibet-Operation Washington jährlich 1,7 Millionen Dollar. Davon entfielen 500.000 $ als Unterstützung auf die in Nepal stationierten Guerilleros und 180.000 $ auf den Dalai Lama.”

Nach Washingtons Annäherung an Peking 1972 ging die offene Unterstützung für den Dalai Lama und die tibetanische Guerilla zu Ende. Newsweek zitiert den Dalai Lama: „Sie [die CIA] hatten so getan, als ob ich nach meiner Ankunft in Indien mit großer Unterstützung würde rechnen können. Es ist eine traurige, eine sehr traurige Geschichte”. Das Image als Friedensapostel, der sogar den Friedensnobelpreis verliehen bekommen hat, erscheint also zumindest als zweifelhaft.

Buddhismus

Der Buddhismus wird im Westen oft als sehr sympathische Religion gesehen, die ohne Staatskirche und zentrales Oberhaupt auskommt. Zahlreiche Prominente, etwa Richard Gere, Sharon Stone, David Bowie, Sting, Tina Turner oder auch Hubert von Goisern gehören zum Buddha-Fanclub und sind teilweise auch in der Free-Tibet-Szene zu finden. Der Buddhismus besteht aus vier Hauptrichtungen, eine davon wird vom Dalai Lama repräsentiert, der eine gottähnliche Reinkarnation ist, die gleichzeitig absolute weltliche Gewalt hat. Richtungsstreitigkeiten zwischen diesen vier Richtungen werden teilweise durchaus handgreiflich ausgetragen und enden schon mal im Krankenhaus oder sogar auf dem Friedhof.

Auch in größerem Rahmen werden buddhistische Sekten teilweise äußerst gewalttätig. Die japanische Aum-Sekte Shoko Asaharas machte 1995 weltweit von sich reden, als sie einen Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn verübte. Weniger bekannt ist, daß Asahara ein enger Verbündeter des Dalai Lama ist, von dem sich dieser bis heute nicht distanziert hat. Im Gegenteil, er bezeichnete ihn noch nach dem Anschlag als seinen „Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen”.

Die Rituale des Lama-Buddhismus scheinen auch nicht eben sympathisch oder appetitlich. In einem Tantratext werden Mädchen ab dem achten Lebensjahr als Sexualgefährtinnen propagiert. Kinder sollten dabei vor dem Geschlechtsverkehr mit etwas Honig oder Süßigkeiten beschenkt werden, ältere Mädchen könne man mit Wein gefügig machen. Im Übrigen ginge es durchaus in Ordnung, Mädchen, die sich weigern, zum Sex zu zwingen. Die Lamas sind dabei wählerisch, Frauen ab Ende dreissig werden als “Hundeschnauze, Schakalfratze, Saugfresse” bezeichnet. Daneben nehmen Tantra-Adepten regelmäßig gewisse Substanzen zu sich. Konkret handelt es sich um die fünf Arten von Fleisch (Stier, Hund, Elefant, Pferd, Mensch) und die fünf Arten von Nektar (Kot, Gehirn, Sexualsekret, Blut, Urin). Nähere Auskunft wird von Vertrauten des Dalai Lama übrigens verweigert.

Im Gegensatz zur offiziell propagierten Enthaltsamkeit dürften die meisten hochrangigen tibetischen Lamas auch geheime sexuelle Beziehungen haben, die nicht gerade auf der Gleichwertigkeit der Partnerinnen beruhen. Dabei sind aber nur Frauen angesprochen, Homosexualität ist – laut Dalai Lama im Playboy – „Fehlverhalten” und zieht entsprechend schlechtes Karma auf sich. Eine amerikanische Psychotherapeutin, die mit einer Vielzahl von betroffenen Frauen arbeitete, meinte, dass alle von ihr betreuten Frauen alle sich zum Sexualobjekt degradiert gefühlt.

Das Aufkommen der Begeisterung für Buddhismus, Dalai Lama und sonstige fernöstliche Heilslehren ist trotz diverser Unappetitlichkeiten (die ja öffentlich kaum bekannt sind) eigentlich nicht unverständlich. In einer Gesellschaft, die von Individualismus durchdrungen ist, sucht so manche/r eine individuelle Lösung für seine/ihre Ängste und persönlichen Krisen. Der tibetanische Buddhismus bietet nicht nur einen exotischen Lebensstil, sondern verkündet auch die geistige Erlösung des Individuums aus eigener Kraft. Darüber hinaus rechtfertigt der Buddhismus Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit angesichts von Leid, Armut und sozialer Ungleichheit mit der reaktionären Lehre, dass die Welt eben so beschaffen sei und dass der/die Einzelne aufgrund seiner/ihrer Untaten in früheren und heutigen Reinkarnationen selbst Schuld an seinem Leiden trage.

Doch letztlich bleibt das, was wir über den Dalai Lama schreiben könnten, zweitrangig, schliesslich können wir gewöhnliche Erdenmenschen ihn kaum richtig erfassen. Die Aufklärung erfolgt durch Gerhardt Schuster, den wissenschaftlichen Leiter der letztjährigen Ausstellung „Geheimnisvolle Welt des alten Tibet” auf der Schallaburg/NÖ. Seine Beschreibung der Künste der Lamas: „Das Schreiten über glühende Kohlen, das Berühren glühenden Eisens, ohne sich zu verbrennen, ja selbst die oft geübte Praxis, den eigenen Körper mit einem Schwert zu durchbohren, ohne die geringste Verletzung davonzutragen.“ Darüber hinaus hätten sie die Kunst beherrscht, durch die Luft zu fliegen sich an verschiedenen Orten gleichzeitig zu zeigen und konnten die eigene Lebensspanne gleich auf mehrere hundert Jahre verlängern. Noch Fragen?

Quellen (unter anderem):
Victor und Victoria Trimondi – „Der Schatten des Dalai Lama – Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus“;
Colin Goldner – „Dalai Lama – Fall eines Gottkönig“;
Kult um Okkultismus, (jungle world – Nr. 17/2001);
Die schmuddelige Politik des tibetanischen Buddhismus (www.wsws.org)

32 Gedanken zu „Kindesmissbrauch und Giftgas

  1. Zitat: Nachdem China Tibet unter seine Kontrolle genommen hatte, finanzierte und trainierte die CIA, mit Unterstützung der Lamas, Tibeter zwecks Spionage- und Guerilla-Aktivitäten. Zwar bestreitet der Dalai Lama, um sein Image als Mann des Friedens nicht zu gefährden, jede direkte Beteiligung, doch sein älterer Bruder Gyalo Thondup stand im Zentrum dieser Operationen. „Mitte der sechziger Jahre”, so die US-Zeitschrift Newsweek, kostete die Tibet-Operation Washington jährlich 1,7 Millionen Dollar. Davon entfielen 500.000 $ als Unterstützung auf die in Nepal stationierten Guerilleros und 180.000 $ auf den Dalai Lama.”
    Das habe ich schon vor Jahren gelesen, leider ist es so. Nach aussen ein lieber Mensch, innen ein Verbrecher. So sind sie eben. Das ist auch dasselbe mit andere Sekten, der Papst selbst ist auch nicht sauber…….. Alles nur Fassade……
    Warum viele Menschen den Buddhismus lieben, oder auch die Kirche, den Islam, Sekten etc. warum wohl. Sie finden dort den Glauben, das es hilft mit dem Leben fertig zu werden. Sie finden dort alles, es erleichtert das Leben…. Eine Frau sagte mir mal, in der Religion finde ich Halt und dann geht es mir wieder gut……..

  2. Da kommt mir ja die Muttermilch wieder hoch, dieser Zombi Text kann nicht mal von unscharfen UFU Fotos überboten werden!
    Himmler hat von Tibet andere Berichte in’s Reich gebracht-scheint den Zobis heute noch auf die Psyche zu schlagen und sich das Parkinsonsche Kreuzbein dabei auskugeln!
    Wenn der Ami zu deppert ist den Sing Sang der Mönche zu entschlüsseln, dann sollen Sie nach Alaska gehen und Schnee um die Ecke schauffeln, bevor Putin Alaska heim holt!
    Deutsche haben den Sing Sang entschlüsselt und mit den Tibetanern etwas feines gebaut!
    Der Zar hat Alaska nur bis zum Jahr 2000 verkauft, also aufgepasst; Putin kann lesen!

  3. Oben im Text ist SS-Mann Heinrich Harrer als Beleggeber für die Diktatur der Lamas in Tibet gut genug.

    Unten dann müssen die Nazis und SS-Schäfer herhalten, um das Böse in Tibet recht geheimnisvoll und gruselig zu gestalten.

    Mit Verlaub: das ist gequirlte Kacke.

    1. hans, deine Empfindlichkeit ist Quatsch an dieser Stelle, ganz einfach weil Harrer und die SS-Expedition so ziemlich die ersten (und fast auch letzten) waren, die ungefiltert und ohne buddhistische Gehirnwäsche von dort berichtet konnten. Es gibt aber heute auch andere wesentlich bessere Quellen zB: http://www.amazon.de/vierzehn-Wiedergeburten-Dalai-Lama-Sonderausgabe/dp/3502610959
      um Nachzulesen, dass der feudale Lamaismus menschenverachtend war und schon immer über Leichen ging. Und das der Dalai Lama sich historisch als Gottkönig nicht hätte durchsetzen können im innertibetischen Machtkampf ohne chinesische Protegierung und das die verschiedenen Sekten sich gegenseitig ohne Mitleid abschlachteten…

      1. @ einspruch

        und genau deshalb sollte der Anschein, die bösen Nazis hätten mit den kriminellen Lamas gekungelt, vermieden werden.

        Zumal, was die SS in Tibet insgesamt sondiert hat, ist den Lamas sicherlich nicht auf die Nase gebunden worden. Das war nämlich eine sehr verschwiegene Organisation, diese Nazis mit dem Totenkopf. Außerdem wussten die, das Spionage und Verrat beliebte Freizeitaktivitäten der Asiaten sind.

  4. Leider ist dieser Artikel eine traurige Mischung aus Wahrheiten und Lügen. Oder auch eine typische Mischung. Wahrscheinlich kommt keine kritische Betrachung anderer „Religionen“, Länder, Kulturen damit aus, die Deutschen als ewige Monster dastellen zu müssen. Diese sturen Scheuklappen nerven nur noch.

    Zum Buddhismus selber kann man sagen, daß er bereits in seinen Wurzeln die Feindlichkeit gegenüber der Menschheit zeigt. Wer Frau und Kind verläßt aus egoistischer Selbstsucht und sowohl dieses wie auch die dadurch erlangten „Erleuchtungen“ als Ideal hingestellt werden, kann kaum Gutes für das menschliche Zusammenleben als Absicht gehabt haben. Obendrein durften und dürfen buddhistische Mönche nicht von Frauen berührt werden, da sie ansonsten unrein würden. Geht’s noch?

    Buddhismus – schlimmster Frauenhaß und übliche Verdummung der Mensch mit den bekannten Lügen. Der Islam haargleich dasselbe. Der Hinduismus, haargleich dasselbe. Ist es nicht naheliegend, daß alle „großen Religionen“ aus einer gleichen Wurzel kommen?

    Leider denken nur wenige nach, WARUM überall dieser Frauenhaß praktiziert wird. Im Gegenteil, es wird sich begeistert daran beteiligt, auch in der sogenannten „Wahrheitsbewegung“. Die Diffenzierung zwischen wirklichen Frauenrechten, die Frauen zustehen und deren Recht es ist dafür zu kämpfen, und aufgedrücktem „Feminismus“ fällt offenbar sehr schwer.
    Dabei ist dieser allgegenwärtige Frauenhaß die Grundlage allen Herrschens über die Menschen. Die gern zitierten Worte, wer den Feminismus erfand zeugen lediglich davon, wie leicht die Menschen irre zu führen sind. Tatsächlich entscheidend ist dagegen die Aussage von jemand von diesen Leuten, daß die Frauen verdorben werden müssen, weil erst dann die Gesellschaften zerbrechen. Wer in sich geht, wird erkennen, daß darin sehr wohl Wahrheit liegt. Um das zu erreichen, wurde dieser „Feminismus“ „erfunden“. Leider zeigt diese Taktik hervorragende Ergebnisse.

    Interessant dabei ist, daß diese Leute selber ihre eigene Abstimmung ausschließlich auf die Abstammung der Mutter beziehen. Sie wissen genau, warum. Jedoch allen anderen mit der patriarchalen Gesellschaft reindrücken, daß die Abstammung über den Vater maßgebend wäre. Seltsam? Nein, das übliche Spiel der Lüge gegenüber den anderen und der Aufhetzung dieser untereinander. Und die Querelen mit den verschiedenen „Religionen“ können hervorragend von diesem grundlegenden Ziel ablenken und es gleichzeitig unterstützen.

  5. Eigentlich halte ich mich mit Kommentaren seit Jahren sehr zurück, aber zu diesem Thema möchte ich einfach etwas mitteilen:
    mal Grundsätzlich haben die Lehren von Herrn Gautama absolut nichts mit Religion zu tun, ganz im Gegenteil, er wollte nicht mehr Glauben, er wollte Wissen – die Wissenschaft vom Selbst, das ist Buddhismus.
    Wie alle anderen Lehren, die an Wahrheiten heranführen, so wurde auch Sein Vermächtniß sehr schnell zum Machtmißbrauch instrumentalisiert.
    Der Dalai Lama hat mit Gautama so wenig am Hut, wie der Papst mit Jesus.
    Wer von Euch aufhören mag zu Glauben, was man Euch auftischt und selber Wissen will, dem empfehle einfach mal selbst den Weg zu gehen, den Herr Gautama (und er war nicht der Einzigste) vorgeschlagen hat. Ich bin den Weg gegangen und weis, wovon ich hier rede. Aber keine Sorge, der Apfel fällt vom Baum, sobald er reif ist, und das gut so.

    1. so ist es, denn wo ist Gautama angekommen, nachdem er all die Extreme probierte? In der Mitte, als die nicht zu straff oder zu lose gespannte Seite eines Instrumentes sah er die letzte Erkenntnis und so auch den Lebensweg.
      Was in Tibet praktiziert wird ist Lamaismus und kein Buddhismus. Und von dem gibt es unzählige Unterarten. Er ist wie das Leben selbst und so differenziert muss man ihn betrachten, aber recht hast du, dass besonders der im Westen der Lama-Buddhismus zum Bild des Buddhismus schlechthin wurde, auch wieder ein Zeichen für die böse Täuschung und Unterwanderung ist.
      Im übrigen sind im Lamaismus noch sehr viel üblere Verbrechen geschildert, die völlig mit dem Satanismus übereinstimmen, bis hin zu Kindesopferungen.
      Aber Mensch lässt sich täuschen, so habe ich auch lange gedacht, dass die Tibeter ein friedliches dem göttlichen zustrebendes Volk ist, bis man begreift, dass ihre demütigen Handlungen aus einer abgrundtiefen Angst vor jeglicher Handlung resultieren, also die Angst vor dem Leben selbst und ständiger Schuld, ständig wachsender Schuld. So wie es in Feudalgesellschaften üblich ist, wo doch Gautama deutlich machte, dass kein Mensch über den anderen sich erheben sollte, wie Christus eben auch…..
      …und im Christentum haben wir die gleiche Deformation…auch da hast du recht.

  6. Kuan Yin, ich muss Ihnen Recht geben. Der radikale Islam ist Frauenfeindlich, ebenso bei einigen Sekten, selbst die Katholische Kirche ist nicht rein. Die Menschen suchen bei der Religion Halt, doch man wird auch ausgenützt.

    1. es gibt keinen radikalen Islam. Es gibt nur DEN Islam. Und der steht im Koran. Alles andere ist Täuschung. Es gibt keinen Islamismus. Das ist ein Kunswort und eine westliche Lüge, oder sagen wir im Westen implantierte Lüge.
      Der Islam ist genau das, was im Koran steht, und da muss man auch nichts aus dem Zusammenhang reißen. Alles andere ist eine Verarsche…

  7. KuanYin,
    Mach dich doch besser erst etwas schlau, bevor du dich mit Dummschwatz hier präsentierst.
    Dein Name mag zwar asiatisch klingen, aber von Buddhismus null Ahnung!
    Wie peinlich ..

    1. Polemik ohne sachlichen Inhalt zur Aufklärung ist aber auch langweilig.

      Mich würde schon interessieren, wie denn das Frauenbild bei den Herrschaften dort ist.

      1. Hans,
        welche Polemik?

        Also eine Religion mit dem gleich zusetzen, was daraus gemacht wird, ist gelinde ausgedrückt, eine sehr einfache Art. Oder setzt du das Christentum mit den Katholiken gleich?
        Der Buddhismus hat sich von Indien über Ceylon Richtung Thailand .. ausgebreitet und dabei sind verschiedene Strömungen entstanden. In diesen Strömungen wird das Thema Frau nicht gleich gehandhabt. In Sri Lanka gibt es zum Beispiel auf einen Binnengewässer zwei Inseln, eine für Mönche und eine für Nonnen. Ich war „nur“ auf der für die Mönche, denn auf der anderen ist für Männer kein Zutritt.

        Wenn ich wieder eine Nonne sehe, werde ich sie für dich zum Thema befragen. 🙂

        So du dich für andere Religionen interessierst, empfehle ich dir die entsprechenden Länder zu besuchen und mit den Menschen zu sprechen!

        Das Yin weiblich ist, ist wohl klar. Ob sie auch eine Feministin ist, weiß ich nicht (lacht laut)

        Gehab dich wohl ..

  8. MATRIARCHAT:

    Schade, daß im Beitrag überhaupt nicht auf das tibetanische Matriarchat eingegangen wird. Soweit ich informiert bin, dürfen sich dort wenige Männer eine Frau teilen! Insofern finde ich die abwertenden Bemerkungen hinsichtlich Frauen befremdlich!

    1. Mir ist noch etwas eingefallen dazu. Du hast schon Recht mit dem, was Du sagst. Jedoch handelt es sich dabei um Überreste matriarchaler Gesellschaft, die bei einer Anzahl von Völkern noch sichtbar sind. Alt Vertrautes (oder nicht Ausrottbares) mischt sich mit Neuem.

      Seine Wurzeln hat diese Regelung in den familiären Banden, die immerfort bestehen bleiben. Sie betrifft denn auch im Allgemeinen Brüder. D. h. zwei oder drei Brüder leben mit einer Frau zusammen. So bleibt alles „in der Familie“. Weder die Männer, noch die Frau müssen sich auf neue Partnerinnen oder Partner einstellen. So kann es aber genauso sein, daß ein Mann mit Schwestern zusammenlebt. Was allerdings seltener der Fall ist.

  9. Es gibt kein tibetanisches Matriarchat – es gibt nur Matriarchat. Seine Strukturen und Inhalte sind überall gleich. Fundierte Erkenntnisse kann man in Heide Göttner-Abendroths Forschungen über das Matriarchat finden. Wer meint, das wäre nur Blödsinn, dem empfehle ich „Das Land der Töchter“ von Yang Erche Namu. Sie beschreibt ihre Kindheit bei den matriarchalen Moso. Was sie erzählt, stimmt identisch mit dem überein, was Heide Göttner-Abendroth erforschte. Interessanter Weise unternahm Frau Göttner-Abendroth auch eine Forschungsreise zu diesem Volk. Auch dieser Bericht stimmt mit dem überein, was Yang Erche Namu beschreibt. Jedoch ist „Matriarchat in Südchina“ nur noch gebraucht erhältlich.

    Es ist falsch, das Matriarchat quasi als proportionale Umkehrung des Patriarchats zu sehen. Nichts könnte ferner sein!

    Wer denkt, daß die Männer froh waren, als endlich das Patriarchat über die friedliche Weltbevölkerung hereinbrach, irrt. Die matriarchalen Männer verteidigten ebenso wie die Frauen vehement ihre Gesellschaft. Wenn auch letztlich erfolglos. Doch was für Chancen haben friedliche Gesellschaften auf Dauer gegen permanent hochaggresive Angreifer?

    Es „teilen sich dort nicht wenige Männer eine Frau“. Das sind vielleicht eher Wünsche heutiger Männer :-). Männer als Ehemänner sind im Matriarchat unbekannt und bedeutungslos. Deshalb gibt es dort nach unseren heutigen Moralbegriffen nur lockere Bekanntschaften. Bedeutend sind die Brüder der Frauen. Diese übernehmen die Funktion der Lehrer, Erzieher und Vorbilder. Deshalb spielt es auch keine Rolle, wer der Vater ist. Wie kann auch je klar sein, wer tatsächlich der Vater ist? Von heutigen Prüfmethoden einmal abgesehen. Wer die Mutter ist, ist hingegen immer klar erkennbar. Familiärer Zusammenhalt ist auf diese Weise bereits auf natürliche Weise gegeben. Unter diesem Blickwinkel ist es interessant zu betrachten, wer heute die eigene Zugehörigkeit ausschließlich über eine entsprechende Mutter anerkennt, hingegen dem Rest der (patriarchalen) Welt weismacht, die Abstammung über den Vater wäre von entscheidender Bedeutung. Auch wird erkennbar, WARUM der Frauenhaß als Waffe so wichtig für sie ist (nicht ohne Grund werden z. B. Massenvergewaltigungen in und nach Kriegen als Kampfhandlungen genutzt, um Völker zu brechen) – besonders gut eignen sich halt „Religionen“ dafür, um die Absichten zu bemänteln. Damit meine ich nicht nur Männer gegen Frauen, sondern auch Frauen untereinander werden auf diese Weise sehr gut entsolidarisiert und sind damit keine Gefahr mehr.

  10. @ KuanYin

    Leider kenne ich mich mit dem Matriarchat nicht aus. Daher die Bitte um Aufklärung hinsichtlich deren Herrschaftsstruktur. Wie ist dort das Herrschaftsgeflecht aufgebaut? Wer steht an der Spitze eines solchen Staates. Gibt es dort Pristerinnen, wer führt die Armee und stellt die Soldaten? Gibt es ein Matriarchat von kultureller Bedeutung. Wie lange bestanden Matriarchate, bevor sie verschwanden? Das heißt, sind Matriarchate mit Dynastien vergleichbar? Haben die skytischen Amazonenkriegerinnen damit zu tun?

    1. „…die Bitte um Aufklärung hinsichtlich deren Herrschaftsstruktur.“
      Das Matriarchat war (und ist) eine grundsätzlich friedliche und egalitäre Gesellschaft. Es gibt keine Herrschaftsstrukturen. Zwar natürlich eine Ordnung, aber keine Herrschaft, d. h. Herrschaftssystem mit Herrscherhierarchie, wie wir sie kennen.

      „Wie ist dort das Herrschaftsgeflecht aufgebaut? Wer steht an der Spitze eines solchen Staates.“
      Es gibt verschiedene Formen der Gesellschaft, so wie es heute auch Großstaaten, Kleinstaaten oder noch Stammesgesellschaften gibt. So gab es auch Dorfgesellschaften und Stadtgesellschaften, und natürlich auch geographisch unterschiedliche Formen. So wie heute auch, Menschen oben in den Anden leben anders als Mongolen oder Neuseeländer oder wir hier.
      Das Matriarchat ist egalitär. Deshalb gibt es dort kein Herrschaftsgeflecht. Welches auch nicht nötig ist, denn es ist eine zutiefst friedliche Gesellschaft.
      An der Spitze steht eine Frau. In kleineren Familienverbänden die Mutter, in größeren die erfahrendste Frau. Das bedeutet nicht die älteste Frau, sondern die momentan fähigste.
      In diesen größeren Gemeinschaften war es schon üblich, daß bestimmte Linien diese Aufgabe an die Töchter vererbten. Das kann dennoch nicht mit unseren Adelsgeschlechtern und ihrer Erbfolge verglichen werden, da das Wesen dieser Gesellschaft ganz anders war. Auch war es nicht unmöglich, geeignetere Personen für bestimmte Aufgaben zu wählen.
      Wobei hierzu noch viel mehr zu sagen wäre! Denn das hatte alles gut durchdachte Gründe und auch die Männer hatten ihre Aufgaben. Aber ich glaub, das würde ich den Rahmen dieser Antwort sprengen.

      „Gibt es dort Pristerinnen…“
      Die Spiritualität wurde nicht vom Alltag getrennt, so wie heute. Die Ahninnen und Ahnen wurden in den Alltag mit einbezogen. Ebenso die Große Göttin und die Wesen, die regional verehrt wurden.
      Es kam auf die Struktur der Gemeinschaft an. Im Gemeinschaftsraum der Familie stand ein Altar, wo immer Zwiesprache und Ehrung stattfand, welches die Mutter übernahm.
      Zusätzlich dazu wurden in größeren Gemeinschaften oder auch Städten schon spezielle Orte für die Ehrung der Göttinnen erbaut.

      „…wer führt die Armee und stellt die Soldaten?“
      Es gab keine Armeen. Erst als der Umbruch zum Patriarchat stattfand, entstanden Kampfverbände – die Amazonen. Es gab sie in verschiedenen Gegenden der Welt. Quasi als außerordentliche Reaktion auf außerordentliche Situationen.
      Da es eine friedliche Gesellschaft, meist in landwirtschaftlicher dörflicher Kultur oder auch produktiver städtischer Kultur war, waren sie leichte Beute für die Männerhorden, die sie überfielen. Aber nicht nur die Amazonen, auch die „normalen“ Frauen und auch die Männer kämpften gegen die anrückenden Horden.

      „Gibt es ein Matriarchat von kultureller Bedeutung.“
      Das Matriarchat war eine weltumspannende Gesellschaftsordnung, so wie es das Patriarchat heute auch ist. Es gibt viele Beispiele hoher Kultur, z. B. in Malta, auf dem Gebiet der heutigen Türkei, in Frankreich. Überall auf der Welt. Wobei noch viel mehr Spuren und Zeugnisse gefunden werden könnten, wenn danach gesucht würde und auch entsprechend interpretiert würde. Leider wird alles immer nur aus männlicher Sicht und aus patriarchaler Sicht interpretiert.

      „Wie lange bestanden Matriarchate, bevor sie verschwanden?“
      Die matriarchale Gesellschaft dürfte viele Jahrzehntausende existiert haben.

      „…sind Matriarchate mit Dynastien vergleichbar?“
      Ja und nein. In manchen Stadtgesellschaften sicher vergleichbar, aber nie im Sinne der uns heute bekannten Dynastien.

      „Haben die skytischen Amazonenkriegerinnen damit zu tun?“
      Egal wo auf der Erde, die Amazonen waren die Antwort auf den Umbruch zum Patriarchat, um ihre Gesellschaftsform zu verteidigen. Was sich allerdings über einen längeren Zeitraum hinzog und dadurch durchaus gewisse Kommandostrukturen zwecks besserer Effizienz entstanden.

    1. Hm, ich hab gelesen, was dort stand. Wie immer – Lügipedia :-)). Wie immer eine Mischung aus Lügen und ein paar Wahrheiten.

      Die Moso haben in neuerer Zeit nicht viel mit den tibetischen Mönchen zu tun. Sie gaben einen Jungen aus der Familie in deren Klöster. Die Mönche versuchten offenbar immer wieder, sie zu ihrem Glauben zu bekehren, doch es gelang ihnen nie. Vielleicht war es eine Übereinkunft, daß sie einige Jungen bekamen, und dafür die Moso in Ruhe ließen? So waren gleichzeitig relativ gute nachbarschaftliche Beziehungen gesichert. Ähnlich, wie früher Frauen in Herrscherhäusern als Waren gehandelt wurden, um Bündnisse und Beziehungen zu schmieden oder zu festigen.

      Die Moso selber berichten über keine nennenswerten Verbindungen zu den Mönchen. Allerdings waren sie wohl auch nicht erpicht darauf.

    1. Wenn, dann eher Botschafterin :-))). Aber vielen Dank für die Blumen :-).

      Ja, leider wird gerne ignoriert, welch große Bedeutung die Geschichte hat, die nicht aus männlicher Sicht gesehen und interpretiert wird. Aber das hat halt wichtige Gründe für die, die ihre Weltmachtvorstellungen umsetzen wollen.

      Zu den Moso kann man noch etwas ergänzen. Ihre Gesellschaftsform überlebte bis in unsere Gegenwart. Allen Angriffen zum Trotz. Was die Mönche nicht schafften, vollbrachten auch Maos Leute nicht. Diese verlangten u. a. die Einführung der patriarchalen Ehe. Aber diese Experimente hielten nicht lange und die Moso kehrten zu ihrer traditionellen und bewährten Lebensweise zurück. Ihre Unterdrückung und Benachteiligung als Nationalität muß man heute jedoch als Schutz bezeichnen. Eine interessante Ironie der Geschichte.
      Im Zuge der Anerkennung nationaler Minderheiten werden heute Massen an Busladungen chinesischer Männer dort hin gekarrt. Diese erhoffen sich auf Grund falscher Vorstellungen ein Sexparadies. Was sie nicht finden, doch für die Moso bedeuten diese „Besuche“ dennoch eine Belastung.
      Die Befragung Heide Göttner-Abendroths Begleiterinnen auf ihrer Exkursion ergab, daß neuerdings zwei oder drei Kinder durch aggressives (Spiel)Verhalten auffielen, was zuvor völlig unbekannt war. Es waren die Kinder, in deren Haushalt es Fernseher gab.
      Durch die veränderten umgebenden Bedingungen begeben sich immer mehr Moso-Männer in die Außenwelt. Dort erleben sie nicht nur ein völlig anderes Leben mit anderen Gesellschaftsstrukturen, sie erhalten für ihre Arbeit Geld in einem weit höheren Maß, als sie es je zu Verfügung hatten. Dadurch besteht die reale Gefahr, daß die Moso-Gesellschaft auch auf diese Weise von innen ausgehöhlt und damit erfolgreich zerstört werden könnte. Es bleibt abzuwarten, ob die Moso es schaffen, auch dieser Bedrohung zu begegnen.
      Um zu verstehen, warum dieses mehr Geld verdienen der Männer eine so große Gefahr ist, muß man die Gesellschaftsstruktur matriarchaler Gesellschaften verstehen. Keinesfalls darf man aus unserer Sicht darauf sehen. Die Männer sind nicht unterdrückt, quasi adäquat wie es Frauen in unserer Gesellschaft sind, sie sind vollkommen gleichberechtigt eingebunden in das gesellschaftliche Geflecht. Wenn sie aber negative patriarchale Einflüsse in diesem Geflecht geltend machen wollten, dann besteht die Gefahr der Zerstörung der bis jetzt über viele Jahrtausende existierenden Gesellschaft.

      Um mehr über die matriarchale Ärchäologie zu erfahren, kann ich Dir die Bücher von Marija Gimbutas empfehlen. Manche (die besonders interessanten) gibt es aber leider nur auf englisch bzw. nur noch für viel Geld als Antiquariat. Und nicht irritieren lassen, auch sie wird auf schwere Art und Weise verleumdet und ihre hervorragenden Forschungen in Abrede gestellt. Und wie gesagt die Bücher von Heide Göttner-Abendroth. Besonders „Das Matriarchat 1: Geschichte seiner Erforschung“, „Das Matriarchat, Bd.2/1, Stammesgesellschaften in Ostasien, Indonesien, Ozeanien“ und „Das Matriarchat, Bd.2/2, Stammesgesellschaften in Amerika, Indien, Afrika“. Um den geistig-spirituellen Aufbau des Matriarchats kennenzulernen, ist von ihr „Die Göttin und ihr Heros“ zu empfehlen.

  11. Wer hat China erst die Opiumkriege und dann den Commie Schüler MAO und Kommunismus exportiert? Die Juden! Und nicht nur in China.Von wegen SS und Nazis..

  12. @ KuanYin

    Ein Matriarchat steht also einem Mönchsorden diametral entgegen! Um so bemerkenswerter erscheint mir der Umstand, daß gerade Matriarchat und Mönchsorden generationenlang räumlich und kulturell nebeneinander existierten

    Ein Matriarchat ist also eine biologische Überlebensform von Sippen und Dörfern. Wobei Dörfer bei Naturvölkern nie größer als 100 Menschen werden. Insofern ist das Matriarchat nie auf Expansion ausgelegt, sondern dient der Optimierung von sich bewährt habenden Lebensformen.

    Sexualität im Matriarchat dient also nicht der Sinneslust und dem Reizgewinn, sondern ist kultureller Bestandteil wie Aussaat und Ernte.

    Von derartige Lebensformen war auch die Hochgebirgslandwirtschaft in unseren Alpen. Natürlich wird die katholische Kirche das leugnen. (Jetzt beim Schreiben sehe ich, daß es in den Hochalpen fast wie in Tibet ablief! Abseits versteckt das Matriarchat, offiziell das Partiarchat und daneben die Mönchsorden. Wobei zu untersuchen wäre, wozu Mönchsorden eigentlich gehören!)

    Und wenig guter Samen in vielen minderwertigen Eiern (um die sich alle kümmern müssen), ist betriebswirtschaftlich nicht so erfolgreich wie wenig guter Samen in einem sehr guten Ei! Für karge Zeiten ist das Matriarchat sicher eine sehr intelligente Überlebensform.

    1. „Um so bemerkenswerter erscheint mir der Umstand, daß gerade Matriarchat und Mönchsorden generationenlang räumlich und kulturell nebeneinander existierten“
      Ja, das ist sehr faszinierend, nicht wahr? Vielleicht hängt es auch damit zusammen, daß in dieser Gegend in den vergangenen Jahrhunderten nicht übermäßig viele Menschen lebten. Hätten sie die Moso vernichtet, wäre eine Quelle neuer Jungen versiegt. Tibet ist zwar nicht zu weit entfernt, aber dennoch nicht gleich um die Ecke. Deshalb vielleicht „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“.
      Jedoch haben auch die Moso die Tempel der Mönche geachtet, d. h. sie wohlwollend geduldet, sie nicht beschädigt oder verunstaltet. Nach dem Motto „leben und leben lassen“.

      „Ein Matriarchat ist also eine biologische Überlebensform von Sippen und Dörfern.“
      Auf reine Überlebensform würde ich es nicht reduzieren. Das Matriarchat war eine kulturell sehr hochstehende Zivilisation. Sie entwickelten den Ackerbau, die Viehzucht, viele Gewerke. Ein gutes Beispiel ist z. B. seine sehr kunstvolle, individuelle Keramik. Nach Einzug des Patriarchats wurde an gleicher Stelle nur noch stillose keramische Massenware gefunden. Es ist bei weitem nicht so, wie es so gerne dargestellt wird, daß die Männer die großen Jäger und Bauern und Kultivierer und damit die Versorger der Sippe waren, während die Frauen ängstlich in den Höhlen bibberten.
      Auch darf man nicht vergessen, daß diese Gesellschaft um viele zehntausende Jahre länger existierte als unser Patriarchat, welches im Vergleich dazu noch ein Baby ist. Das zeigt, daß das eine sehr stabile und für Mensch, Geist und Natur sehr vorteilhafte Sache war.

      „Wobei Dörfer bei Naturvölkern nie größer als 100 Menschen werden.“
      Das muß kein Nachteil sein. Vermutlich lebten damals noch nicht so viele Menschen auf der Erde.
      Überdenkenswert ist vielleicht auch folgendes: Die große Kindermenge vieler Völker heute rührt nicht daher, daß sie so ausgesprochen kinderlieb wären, sondern großer Mangel ist die Ursache dafür. Je mehr Kinder, um so größer die Chance, die Familie durchbringen zu können.
      Im Matriarchat waren und sind riesige Kindermengen pro Frau nicht notwendig. Da Menschen und Natur in einem harmonischen System koexistierten, gab es keinen Mangel in der Art, wie es heute überall zu sehen ist.
      Das ist halt einer der großen Unterschiede zwischen Matriarchat und Patriarchat, daß ersteres am Leben orientiert ist, an dessen Schutz und Erhaltung, und zweiteres ausschließlich an Zerstörung alles Lebendigen.

      „Insofern ist das Matriarchat nie auf Expansion ausgelegt, sondern dient der Optimierung von sich bewährt habenden Lebensformen.“
      So ist es. Sie wanderten zwar schon auch und verbreiteten die kulturellen Grundlagen der Menschheit. Aber es waren keine aggressive Verdrängungen. Solche Dinge zogen sich auch über längere Zeiträume hin, so daß die Übergänge fließend sein konnten.

      „Sexualität im Matriarchat dient also nicht der Sinneslust und dem Reizgewinn, sondern ist kultureller Bestandteil wie Aussaat und Ernte.“
      Das würde ich nicht annehmen :-)))). Da keine Notwendigkeit bestand, Kinder auf Teufel komm raus zu produzieren, konnte recht entspannt mit dem Thema Sexualität umgegangen werden.
      Bei den Moso bekamen die Frauen die ersten Kinder oft erst um die 20 Jahre. Oder noch später.
      Große Kindermengen pro Frau waren auch deshalb nicht nötig, weil alle im Mutterhaus blieben.

      „Jetzt beim Schreiben sehe ich, daß es in den Hochalpen fast wie in Tibet ablief! Abseits versteckt das Matriarchat, offiziell das Partiarchat und daneben die Mönchsorden.“
      Das kann ich mir sehr gut vorstellen! Und wäre eine kluge Handlungsweise gewesen!

      „Und wenig guter Samen in vielen minderwertigen Eiern (um die sich alle kümmern müssen), ist betriebswirtschaftlich nicht so erfolgreich wie wenig guter Samen in einem sehr guten Ei!“
      So ist es.

      „Für karge Zeiten ist das Matriarchat sicher eine sehr intelligente Überlebensform.“
      Sicher nicht nur für solche Zeiten, ganz im Gegenteil :-)). Man muß jedoch realistisch genug sein, daß diese Zeiten momentan nicht wiederkommen können. Zummindest nicht in der westlichen Welt, die bestimmte Wesen gründlich degeneriert haben. Andererseits, wenn es wirklich hart auf hart kommen würde, wer weiß ;-)? Ich mag Vandana Shiva sehr und sie berichtete folgendes http://einarschlereth.blogspot.ae/2014/03/weibliche-oko-krieger.html .

      Ich hab weiter oben noch eine Ergänzung zum tibetanischen Matriarchat einfgefügt. Ich hatte nochmals darüber nachgedacht, was genau Du gemeint haben könntest und erinnerte mich, zu diesem Thema etwas gelesen zu haben.

  13. @ KuanYin

    Gratulation zum Schreibstil, der sowohl auf Herzenzbildung als auch auf humanistische Sprachstudien hindeuten. Wo lernt man derartiges heute noch in unserem auserwählten moralischen Intrigensaustall?

  14. Dalai Lama: „Religion passt nicht mehr in unsere Zeit“

    Anmerkung: Der Dalai Lama hat an mehreren Treffen im Vatikan unter Leitung der Bnai Brith teilgenommen, indem es um die Schaffung einer Weltreligion ging. Jetzt scheint er schon mal die Weichen zu legen.

     

    Quelle:Rattelsdorf

  15. Wenn ein Mensch so schön predigt von Liebe und Frieden, kommen die Menschen in Scharen, egal ob es um den Dalai Lama handelt, oder eine Sekte, sogar beim Papst auch. Hinter der Fassade diese Prediger ist nichts anders, als geschulte Profis. Sie haben für jede Frage eine Antwort, man kann hörig werden. Wir wollen eine „heile Welt“ und wir meinten, wir können mit diese schöne Wörter die Welt verändern oder retten. Aber diese Prediger sind nichts anders als die irre Politiker mit den Hintermännern. Warum klatschen die Leute Obama, Merkel, Bill Clinton etc. sie wollen das nicht sehen, sie wollen nur das sehen, was sie wollen. Schöne Wörter, Versprechungen, gute Argumente machen viele Menschen schwach, oder man glaubt, was sie sagen. Tatsachen, was diese Menschen wie Obama, Merkel, Clinton gemacht haben, wollen sie nicht sehen. Nichts zu machen, gar nichts, ich kann 100 x aufklären, doch es nützte nichts. Wenn ich für Palästina kämpfe, habe ich nur wenige Menschen auf meine Seite, dagegen 100 gegen mich für Israel. Das musste ich in all den Jahren sehr oft erleben…… dann sage ich nur noch, lass den Menschen ihre schöne Träume, bis sie selbst aufwachen…… und zwar sehr bitter…..

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