Archiv für den Monat: März 2014

türkische Verschwörung um offenen Krieg gegen Syrien zu führen

vier Verschwörer: Ahmet Davutoglu (Minister für auswärtige Angelegenheiten), Yasar Guler (Vize-Generalstabschef), Hakan Fidan (Leiter des Geheimdienstes) und Feridun Sinirlioglu (Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten) -Bild: voltairenet
vier Verschwörer: Ahmet Davutoglu (Minister für auswärtige Angelegenheiten), Yasar Guler (Vize-Generalstabschef), Hakan Fidan (Leiter des Geheimdienstes) und Feridun Sinirlioglu (Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten) – Bild: voltairenet

erschienen bei voltairenet

Aufnahmen von Sitzungen der türkischen nationalen Sicherheit, anonym am 27. März 2014 auf YouTube veröffentlicht, zeigen eine Verschwörung der Regierung Erdoğan für einen offenen Krieg gegen Syrien. Von Panik ergriffen, hat die Administration sofort den türkischen Bürgern den Zugang zu YouTube verboten, und den Bruch der Vertraulichkeit der nationalen Verteidigung angeprangert.

Am 27., März 2014 wurden Auszüge von Aufnahmen von einem türkischen nationalen Sicherheitstreffen im Internet veröffentlicht. Sofort hat die Regierung den Türken den Zugang zu YouTube abgeblockt.

Diesen Dokumenten zufolge hätte die Regierung von Recep Tayyip Erdoğan einen falschen Angriff des irakischen islamischen Emirates und der Levante (EIIL) gegen das Grab von Suleiman Schah in Syrien vorbereitet, um ein Eingreifen durch die türkische Armee auf dem syrischen Gebiet zu rechtfertigen.

Suleiman Schah, der Großvater von Osman I., Gründer des Osmanischen Reiches, ist in Aleppo begraben. Sein Grab wurde im Jahr 1973 verlegt, aber bleibt immer noch eine türkische exterritoriale Enklave in syrischem Gebiet.

Am 20. März 2014 hat die EIIL den Rückzug der türkischen Spezialeinheit gefordert, die heimlich in Syrien eingesetzt wurde und drohte, das Grab von Suleiman Schah zu zerstören, wenn nichts passiert.

Das Problem der Verschwörer ist, dass die EIIL dieses Grab schon monatelang besetzt, ohne dass Ankara reagiert hatte. Der für sich ausreichende Vorwand scheint etwas für die Notwendigkeit fabriziert zu sein.

Hier ist der Text dieser Aufzeichnungen:

erster Teil


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Ahmet Davutoğlu (Minister für auswärtige Angelegenheiten): Der Premierminister sagte, dass in der gegenwärtigen Situation dieser Angriff [des Grabes von Suleiman Schah] von uns als eine günstige Gelegenheit betrachtet werden soll.

Hakan Fidan (Leiter des Secret-Service): Ich werde vier Syrer senden, wenn es das ist, was gebraucht wird. Ich erstelle einen Casus Belli durch die Bestellung eines Raketen-Angriffs gegen die Türkei, wir können auch einen Angriff auf das Grab von Suleiman Schah vorbereiten, falls erforderlich.

Feridun Sinirlioğlu (Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten): Unsere nationale Sicherheit ist ein praktisches und wenig teures Werkzeug der Politik geworden.

Yaşar Güler (Stellvertretender Stabs-Chef): Es ist ein Casus Belli. Ich meine, was wir tun werden, ist einen Casus Belli schaffen.

Ahmet Davutoğlu: […]Was sollte unser Außenministerium genau tun? Ich spreche nicht von der Sache. Es gibt andere Dinge, die wir tun sollen. Wenn wir uns über dieses Thema entscheiden, müssen wir die Vereinten Nationen, das Konsulat des syrischen Regimes in Istanbul informieren, nicht wahr?

Feridun Sinirlioğlu: Aber wenn wir eine Operation beschließen, muss man eine schockierende Wirkung schaffen. Ich meine, wenn wir es tun werden. Ich weiß nicht, was wir tun werden, aber egal, was wir beschließen, glaube ich nicht, dass es angebracht wäre, wen auch immer vorab zu informieren.

Ahmet Davutoğlu: Einverstanden, aber wir müssen irgendwie vorbereiten. Um Kurzschlüsse im Zusammenhang mit dem Völkerrecht zu vermeiden. Ich kam gerade darauf, als ich mit dem Präsidenten [Abdullah Gül] gesprochen habe, wenn die türkischen Panzer dorthin gehen, das bedeutet, dass wir auf alle Fälle dort sind, Nein?

Yaşar Güler: Ja das bedeutet, dass wir dort sind.

Ahmet Davutoğlu: Ja, aber es ist ein Unterschied mit Flugzeugen oder mit Panzern hinzugehen…

Yaşar Güler: Vielleicht können wir dem syrischen Haupt-Konsulat sagen, dass der islamische Staat im Irak und in der Levante derzeit mit dem Regime zusammen arbeitet, und dass der Ort türkisches Land ist. Wir sollten sicherlich…

Ahmet Davutoğlu: Aber wir haben das bereits gesagt und mehrere diplomatische Noten geschickt.

Yaşar Güler : Für Syrien …

Feridun Sinirlioğlu: Das ist richtig.

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Links 31.3.14

aguilavon John Schacher

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… „Der Beitritt osteuropäischer Staaten zur Nato sei eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Zeit, schrieb Rasmussen in einem Beitrag für die Welt am Sonntag. „Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erfüllt.“ …

DWN: Rasmussen will Nato-Erweiterung in Ost-Europa fortsetzen

… „Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist lang und widersprüchlich.“ …

Ria: Die Zukunft gemeinsam gestalten

… „Wer sich mit Kritik an Menschenrechtsverletzungen zurückhält, der kann davon auch profitieren. Italien ist ein Beispiel.“ …

FAZ: Selbst den Deutschen traut Russland nicht mehr

… „Die Stärke der FN könnte sich für sie auch in der EU-Wahl im Mai auszahlen. Umfragen zufolge könnte er mit seinen Anti-EU-Positionen stärkste französische Partei im Europaparlament werden.“ …

DWN: Frankreich – Hollande verliert, Marine Le Pen gewinnt

… „Im Gegenteil, die Bundeswehr muss wieder reine deutsche Verteidigungsarmee werden, man versucht ja ansonsten anscheinend ständig, sie für fremde Ziele zu missbrauchen, was vermutlich durch das Leak eines türkischen Telefonates gerade eben noch so verhindert werden konnte. Es ist unfassbar!“ …

MenschenZeitung: Den Nato-Bündnisfall provozieren und die Bundesregierung schaut weg?

Kindesmissbrauch und Giftgas

„ozeangleicher Lehrer“ No. 14
„ozeangleicher Lehrer“ No. 14

Danke an Tanja

die wirkliche Welt des Dalai Lama

In westlichen Medien wird der 14. Dalai Lama gerne als Friedensapostel und Menschenfreund dargestellt, der selbstlos die Interessen der TibeterInnen gegenüber China vertritt. Doch die Realität sieht anders aus.

Lhamo Dhöndup, der spätere 14. Dalai Lama, kam 1935 im Dorf Takster zur Welt. Seine Familie dürfte relativ wohlhabend gewesen sein, obwohl er ausdrücklich betont, daß sie nicht zur Adelsschicht gehöre. Sein Lebensweg war ihm eigentlich schon vorgezeichnet, gab es doch bereits früh eigentlich untrügliche Zeichen seiner Bestimmung. So habe laut seiner Mutter der kleine Lhamo von Anfang an nur am oberen Tischende sitzen wollen und nur seiner Mutter gestattet, seine Eßschale zu berühren, in der Nacht vor seiner Geburt seien ihr im Traum außerdem zwei blaue Drachen erschienen. Ausgestattet mit so eindeutigen Vorzeichen, war der Rest eigentlich nur mehr Formsache. 1938 wurde Klein-Lhamo offiziell als Reinkarnation des fünf Jahres zuvor verstorbenen 13. Dalai Lama anerkannt.

Das Leben zur Zeit der Geburt des Dalai Lama wird in einer (autorisierten) Biographie paradiesisch geschildert. „Die Bewohner von Lhasa, ob arm oder reich, sind alle sehr friedlich. (…) Selbst die Bettler von Lhasa brauchen ihrem Gewerbe nur morgens ein paar Stunden nachzugehen um sich ihr tägliches Brot zu beschaffen. Am Abend sind sie alle selig betrunken. (…) Niemand muß sich allzusehr ins Zeug legen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.”. Der Dalai Lama selbst ergänzt, es sei „der fortwährende Einfluß des Buddhismus” gewesen, der eine „Gesellschaft des Friedens und der Harmonie” hervorgebracht habe. „Wir waren schlicht und einfach glücklich”. Soweit die Darstellung des Dalai Lama und seiner BewundererInnen. Doch wie sah die Realität aus?

Mary Craig etwa beschreibt in ihrem Buch “Tears of Blood – A Cry for Tibet” (das keineswegs Dalai Lama kritisch ist, im Gegenteil, es ist mit einem Vorwort des Dalai Lama versehen) die tibetische Gesellschaft so: „Es war eine mittelalterliche Feudalgesellschaft. Der tibetanische Bauer war ohne Zweifel Eigentum seines Herrn, egal, ob er Staatseigentum, klösterliche Anwesen oder den Boden einer der etwa zweihundert großen aristokratischen Familien bebaute. Als Gegenleistung für ein kleines Stück eigenes Land musste er ein gewisses Pensum abarbeiten. Den größten Teil seines Ertrags musste er seinem Herrn abliefern, für sich und seine Familie konnte er kaum das Nötigste behalten. Der Grundbesitzer durfte nicht nur die Höhe der Pacht nach Belieben festlegen, sondern auch drakonische Strafen verhängen, sollte der Bauer seinen Forderungen nicht nachkommen.”

Heinrich Harrer, Freund des Dalai Lama und ehemaliger SS-Mann, beschreibt die tibetische Gesellschaft so: „Die Herrschaft der Mönche in Tibet ist einmalig und läßt sich nur mit einer strengen Diktatur vergleichen.” Harrer beschreibt einen bestimmten Fall. Ein Mann hatte in einem Tempel eine Butterlampe gestohlen. Ihm wurden „öffentlich die Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Jakhaut eingenäht. Dann liess man die Haut trocknen und warf ihn in die tiefste Schlucht.”

Neben „VerbrecherInnen” hatten es Frauen im Tibet der Lamas besonders fein. Eine Frau durfte bei Ehebruch von ihrem Mann straflos getötet werden. Kein Wunder eigentlich bei näherer Betrachtung der am häufigsten verwendeten Bezeichnungen für Frauen: Kyemen (“mindere Geburt”), Tobmema (“die ohne Samen”) oder Tsandenma (“die mit Beschränkungen Behaftete”).

alles Karma

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das Wort zum Sonntag – 30.3.14

von Bischof Richard N. Williamson

 Um Gottes willen (2)

Eleison Kommentare Nummer CCCXL (350) 29. März 2014

 

Ersatzreligion

Vor zwei Monaten feierte der selbsterklärte Atheist Professor Robert Faurisson in Frankreich seinen 85. Geburtstag. Diesem Professor schulden alle Theisten der wahren Religion eine große Portion Dank, denn er stellt in der heutigen Lügenwelt einen kraftvollen Verteidiger der Wahrheit dar. Ich wünschte mir wesentlich mehr Gläubige des wahren Gottes zu sehen, die Professor Faurissons Intelligenz besäßen, seine Aufrichtigkeit beim Wahrnehmen der Wahrheit, und seinen Mut, sie zu verkünden.

Ob nun beispielsweise es eine historische Tatsache ist oder nicht, daß im Dritten Reich sechs Millionen Opfer in Gaskammern vergast worden seien, so besteht Prof. Faurisson darauf, dieses Thema als eine historische Frage zu behandeln und durch Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu entscheiden, anstatt durch Emotionen und Gesetze. Ein höchst vernünftiges Beharren. Trotzdem sind in dieser speziellen Frage eine große Menge unserer Zeitgenossen nicht zur Vernunft zu bringen. Arbeiten ihre Köpfe noch? Jedenfalls gebührt dem Professor unser herzlicher Dank dafür, mit seinem hervorragenden wissenschaftlichen Geist eine historische Frage als eine Frage der Geschichte und nicht als etwas anderes zu behandeln.

Als etwas anderes? Ob die Sechs Millionen nun eine historische Wirklichkeit sind oder nicht, so legt der Professor dar, daß sie in jedem Fall den Status einer säkularen Religion erlangt haben. Bedarf es eines angeblich areligiösen Mannes, um das zu erkennen, was als die Hauptreligion unserer Zeit dient? Ich wünschte mir mehr Katholiken mit Köpfchen, damit sie sähen und auch sagten, was der heutige Hauptkontrahent ihrer wahren Religion ist. Über dieses Thema schrieb Professor Faurisson im Jahre 2008 einen Aufsatz, und eine kurze Übersicht davon lautet so:–

Die Sechs Millionen stellen eine Laizismus-Religion dar mit ihren eigenen Dogmen, Geboten, Verordnungen, Propheten, Hohepriestern und Heiligen: St. Anne (Frank), St. Simon (Wiesenthal), St. Elie (Wiesel). Diese Religion hat ihre eigenen heiligen Stätten, ihre Rituale und ihre Wallfahrten. Sie hat ihre Tempel und Reliquien (Seifenstücke, Berge von Schuhen, usw.), ihre Märtyrer, Helden, Wunder und wundersame Überlebende (sogar Millionen von ihnen), ihre goldene Legende und ihre Gerechten. Auschwitz ist das Golgatha dieser Religion, und Hitler ihr Teufel. Sie diktiert ihre Gesetze den Nationen. Ihr Herz schlägt in Jerusalem, mitten im „Yad Vashem“-Denkmal.

Dies ist eine neue Religion, welche seit dem Zweiten Weltkrieg einen kometenhaften Aufstieg verzeichnete. Sie hat den Westen erobert und ist daran, die Welt zu erobern. Während der Fortschritt an wissenschaftlichem Denken in unseren Konsumgesellschaften den Griff der klassischen Religion schwächte, indem er die Menschen immer skeptischer werden ließ bezüglich den Geschichten der Religionen und ihren Versprechungen, so ist die neue Religion bis zu dem Punkt gediehen, daß jeder, welcher ihr grundsätzliches Dogma bestreitet, als „Negazionist“ gebrandmarkt, aus der Gesellschaft ausgestoßen und behandelt wird wie früher nur Häretiker behandelt wurden. In der Tat ist dies eine Religion. Sie stellt heute ein wichtiges Instrument dar und, wie wir sagen können, die inoffizielle Volksreligion der gottlosen Neuen Weltordnung.

Der Professor argumentiert, daß der Erfolg dieser Religion in ihrem Rückgriff auf die der Konsumgesellschaft eigenen Werbe- und Verkaufstechniken liegt. Doch an diesem Punkt fehlt ihm die religiöse Perspektive, denke ich. Denn sicherlich erklärt der Erfolg sich vor allem aus dem Glaubensabfall der ehemals christlichen Nationen. Jesus Christus ist Gott, und wenn Gott aus der Gesellschaft hinausgedrückt wird, so hinterläßt er eine riesige Leere, welche durch etwas gefüllt werden muß. Die Beförderer dieser neuen Religion haben durch ihre Geschichte ein unvergleichliches Gespür für die Erzeugung von Ersatzreligionen. Dem sei, wie ihm wolle; ich möchte alle Gottgläubigen dazu einladen, für den ungläubigen Professor zu beten, damit er am Ende die göttliche Belohnung erhalte, welche er menschlich gesehen für seine an der Wahrheit erbrachten heldenhaften Leistungen verdient hat.

Kyrie eleison.

© 2011-2014 Richard N. Williamson. Alle Rechte vorbehalten.

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