Syrien: Saudi-Arabien will Terroristen mit Bazookas ausrüsten – Zeitung

siria y kerrierschienen bei Ria Novosti

Die Regierung Saudi-Arabiens ist vom Verlauf der Friedensverhandlungen bei der Konferenz „Genf 2“ enttäuscht und will die syrische Opposition mit Bazookas ausrüsten, schreibt die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf diplomatische Quellen und Vertreter der syrischen Regimegegner.

 

Laut einem Diplomaten aus einem arabischen Land, der anonym bleiben wollte, hat Saudi-Arabien den Regimegegnern Lieferungen der tragbaren Fla-Raketenkomplexe angeboten. Das Angebot wurde Ende Januar, nach Abschluss der 1. Runde der Genfer Friedensgespräche, bei einem Treffen von Vertretern der Geheimdienste der USA und Saudi-Arabiens sowie anderer Golfländer mit Regimegegnern unterbreitet. Bei diesem Treffen äußerten die Seiten außerdem ihr Bedauern, dass die Delegation der syrischen Regierung in Genf nicht bereit sei, eine Absetzung von Präsident Baschar al-Assad zu diskutieren.

Die Behörden Saudi-Arabiens verweigern vorerst jeden Kommentar zu diesen Berichten.

Die USA hatten mehrmals erklärt, dass sie gegen Lieferungen solcher (von ihnen selbst verkauften) Waffen an die syrische Opposition sind, weil sie befürchten, dass diese Waffen später gegen Länder des Westens eingesetzt werden könnten. Saudi-Arabien sei bisher ebenfalls diesem Kurs gefolgt, schreibt die Zeitung. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte am Freitag gegenüber der Zeitung, dass die Position der USA zu dieser Frage unverändert bleibe. (Anm: aber der US-Geheimdienst unterbreitet… s.o. – geht´s noch?)

Vertreter der syrischen Oppositionsgegner erklären unterdessen, dass ihnen der Umfang der geplanten Lieferungen vorerst nicht bekannt sei. Sie würden allerdings „eine beträchtliche Menge“ dieser Waffen erwarten. Die Lieferungen sollen von Depots in der Türkei und in Jordanien erfolgen, wo diese Waffen lieferbereit vorhanden seien.

Quelle: Ria Novosti

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Anmerkung: Unerträgliche, zynische Heuchelei! Die Saudis machen die Drecksarbeit im Auftrag der Zionisten, zu denen die Scheichs selbst gehören:

Hier haben wir den Kauf der Waffen gemeldet. Doch: Russland spielt das Spiel leider auch mit – unverständlicherweise. Gute Geschäfte für die Waffenfirmen – alles läuft wie am Schnürchen für die Konzerne. Merkt denn niemand mehr, für wie blöd sich die ganze Welt verkaufen lässt? Gibt es auf dem langen Weg dieser Ereignisse nirgends genug Charakter, diese Mörder und ihr Werkzeug aus dem Verkehr zu ziehen? Diese Taten entspringen „demokratisch“ gewählten Politikern…

Ein Gedanke zu „Syrien: Saudi-Arabien will Terroristen mit Bazookas ausrüsten – Zeitung

  1. Zitat: Die USA hatten mehrmals erklärt, dass sie gegen Lieferungen solcher (von ihnen selbst verkauften) Waffen an die syrische Opposition sind, weil sie befürchten, dass diese Waffen später gegen Länder des Westens eingesetzt werden könnten.

    So wird es sein, irgendwann werden sie diese Waffen gegen uns einsetzen. Wer glaubt, die Terroristen hören auf, wenn sie Syrien „vernichtet“ haben? Dann müssen die Waffenverkäufer sich nicht wundern, dass sie von den eigenen Waffen umgebracht werden. Es wird immer Krieg geben oder die Waffen werden immer benützt, solange man Waffen verkauft oder kauft. An alle Politiker, träumt weiter oder hört endlich auf, Waffen zu verkaufen an diese gefährliche Länder!!!

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