SdP-Memento Dresden 13. bis 15. Feber 1945

Danke an Waffenstudent
 

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)

Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25

Telefon: 01/ 718 59 19 * Fax: 01/ 718 59 23

E-Mail: pressedienst@sudeten.at

www.sudeten.at

ZVR-Zahl: 366278162

Wien, am 10. Feber 2014

Memento Dresden

13. bis 15. Feber 1945

Dresden stirbt im vierfachen Bombeninferno

 

„Wieviel starben, wer kennt die Zahl?

An deinen Wunden sieht man die Qual

Der namenlosen, die hier verbrannt

Im Höllenfeuer aus Menschenhand.“

(Inschrift auf dem Dresdner Heidefriedhof)

Worte von Max Zimmering

 

Das Gedenken an die unschuldigen Opfer des Bombenterrors in Dresden ist zum Symbol für die vielen anderen Angriffe gegen die Zivilbevölkerung geworden. Die Trauer an den Gedenktagen wurde aber zusehends von stiller Betroffenheit zur Selbst-Anklage gewandelt. Opfer sind jenseits von Schuld auf allen Seiten beklagenswert, die eigenen können dabei aber nicht geringer sein.

 

Für Nachgeborene ist das Geschehen des 13. bis 15. Februar 1945 – der diabolische Vorgang und seine verheerende Wirkung – nicht wirklich nachvollziehbar und auch nur schwer zu vermitteln.

Luftmarschall Sir Robert Saundby, Stellvertreter und engster Mitarbeiter von Sir Arthur Harris (Bomber-Harris) bekennt:

„Dass die Bombardierung Dresdens eine erschütternde Tragödie war, kann niemand leugnen“.

Zwei vernichtende britische Feuersturmangriffe kurz hintereinander, kombiniert mit Brand- und Sprengbomben, auf das zivile Innenstadtgebiet von ca. 12qkm, verhinderten die Rettungsmöglichkeiten. Zwei weitere amerikanische Angriffe in den darauf folgenden Stunden vollenden die unfassbare, vierfache Vernichtungsorgie der über 2000 beteiligten Bomber.

Kurt Vonnegut jr., amerikanischer Schriftsteller, als Kriegsgefangener Augenzeuge des höllischen Geschehens, im SPIEGEL 6/2005 S.159:

„Die Zerstörung Dresdens war das größte Massaker der europäischen Geschichte“.

Die mit Ostflüchtlingen überfüllte Stadt hinterließ so große Leichenmengen, dass wegen Seuchengefahr und geringster Transportmöglichkeiten Massenverbrennungen schon am ersten Tag an mehreren Stellen der Stadt durchgeführt werden mussten. Dokumentiert findet sich nur die erst ab 21.2.1945 bis 5.3.1945 stattgefundene am Altmarkt. Leichenbergungskommandos waren noch bis April 1945 für die massenhaft verschütteten Kellertoten planmäßig eingesetzt, danach bis 1957 im Rahmen der Freiräumungsmaßnahmen.

Die im Dresdner Stadtmuseum noch vor 1989 gesammelten Schmelzen von Materialien mit Schmelzpunkt bis 2000 Grad weisen zudem auf die nicht mehr registrierbaren, veraschten Menschenopfer des Bombardements hin (Kremierungstemperatur liegt bei 800 Grad).

 

Von der 2004 eingesetzten Historikerkommission wurden aber nur die noch vorhandenen Dokumente als wissenschaftlich bewertet und Augenzeugen als traumatisiert einseitig abgelehnt.

So wurden aus             275.000 Opfern (Internationales Rotes Kreuz) jetzt

als Obergrenze    25.000 Opfer bestimmt.

Dieses politisch korrekte, opferverachtende Ergebnis, kann nicht allein bei uns Zeitzeugen, sondern auch im In- und Ausland nur noch Abscheu erregen.

 

allen toten
einschl. der namenlosen brandopfer dresdens

zum BLEIBENDEN gedenken

 

 

E.E. Korkisch, ehem. Kruzianer / Kreuzchorschüler, Augenzeuge, 85354 Freising,  Vimystr. 4

 

3 Gedanken zu „SdP-Memento Dresden 13. bis 15. Feber 1945

  1. … und es ist ein Trauerspiel was zu der Chose von der Nationaldemokratische Partei Deutschlands(NPD), Die Republikaner (REP) und DIE RECHTE geliefert wird.
    Es ist nicht nachvollziehbar warum diese Parteien nicht offen zu Friedenskundgebungen aufrufen und dabei auch den Krieg von Bomber Harris & Co. gegen Libyen Mali Syrien mit einbeziehen!
    Was soll man auch zu den „Leistungen“ von Gedenkmarsch.de in Dresden sagen?

    Der vom Netz gehende Blog politaia.org hatte dazu einige aufschlussreiche Gedanken unter anderem:

    NPD – Agentur des Parteienstaates
    http://www.politaia.org/politik/deutschland/npd-%E2%80%93-eine-kreatur-des-mi6/

    Dieser Artikel von Alfred Mechtersheimer in Nachrichten für die Deutschlandbewegung (Nummer 3 / 2002 vom 6. März 2002) ist interessant, weil Mechtersheimer offensichtlich noch davon ausgeht, dass wir in einem demokratischen Staatsgebilde leben. Wir wissen es mittlerweile besser. Was die Gründung der NPD angeht, so könnte dieser Artikel noch von Interesse sein:

    NPD – Eine Kreatur des MI6?

    Die wichtigste Erkenntnis aus dem Verfassungsschutz-NPD-Skandal ist folgende: Wenn die NPD in ihrer heutigen Erscheinung von staatlichen Stellen massiv gestärkt und unterstützt wird, dann stellt sich für diesen Staat keine Gefahr dar, sondern nützt ihm. Was aber ist das für ein Staat, der mit selbstgezüchteten Verfassungsfeinden Politik macht oder sogar diese für seine Herrschaft braucht?

    Weil das Grundgesetz zwar ein Parteienverbot kennt, bleibt nur die Frage nach der Legitimation jener Regierungen, die den Verbotsantrag gestellt haben. Das Bundesverfassungsgericht sollte nicht die Tragfähigkeit der Zitate, sondern vielmehr die politische Integrität der Antragsteller prüfen. Denn die NPD existiert im Sinne des Parteiengesetzes gar nicht, weil sie in ihrer Willensbildung nicht autonom, sondern zumindest zu erheblichen Teilen fremdbestimmt ist. Sie ist weniger eine Partei als eine als Partei getarnte verfassungswidrige Regierungs-Agentur. Deshalb stellt sich nicht die Frage nach der Verfassungswidrigkeit der NPD, sondern die nach der Verfassungswidrigkeit des Regierungshandelns.

    Der Skandal könnte deshalb zu einer Existenzbedrohung der demokratischen Ordnung werden, weil es den politisch Verantwortlichen an Einsicht und Willen mangelt, die Widerrechtlichkeit dieses permanent verfassungsfeindlichen Handelns zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen.

    Eine Regierung, die mit erheblichem Aufwand dazu beiträgt, das Ansehen des eigenen Landes über viele Jahre systematisch zu beschädigen, hat jeden moralischen Anspruch verspielt. Nicht nur die so heftig kritisierten Aufmärsche z.B. durch das Brandenburger Tor wurden nachweislich zumindest teilweise staatlich gefördert. Selbst an den fremdenfeindlichen Übergriffen in Hoyerswerda waren nach ersten Berichten Verfassungsschutz-Agenten beteiligt.

    Die Innenminister von Bund und Ländern haben ihren Amtseid verletzt, der sie verpflichtet, Schaden vom deutschen Volk zu wenden. Der Schaden, den diese “Volksvertreter” Deutschland mit diesen “Rechtsextremen” Aktionen im In- und Ausland willentlich zugefügt haben, übertrifft alles, was sonst als Landesverrat verfolgt wird. Die Glaubwürdigkeit der Demokratie ist diesen Politikern offenbar völlig gleichgültig.

    Jetzt wird auch erklärlich, weshalb die NPD ausgerechnet bei abschreckenden Aufmärschen so viele Leute mobilisieren konnte, aber bei Wahlen zumeist selbst an niederen Hürden scheiterte. Während Wahlerfolge den etablierten Parteien Stimmen gekostet hätten, wurden die Aufmärsche unterstützt, mit denen der Popanz einer nationalsozialistischen Gefahr vorgetäuscht und große Gegendemonstrationen organisiert werden konnten.

    Als Konsequenz für die Einschätzung der NPD ergibt sich: Es wäre falsch, die Mehrheit der NPD-Aktivisten als V-Männer zu verdächtigen. Aber wo ist der Unterschied, wenn sie ohne Auftrag das machen, was die bezahlten Agenten im Auftrag des Staates treiben?

    Zu lernen ist aus dem Skandal auch, daß der Parteienstaat an der Radikalisierung der Opposition interessiert ist. Er kann sie dadurch besser kleinhalten. In diese Falle sollten auch patriotische Kräfte außerhalb der NPD nicht laufen. Kein Wunder, daß die Geheimdienste stets bemüht sind, die demokratischen Patrioten mit ihren NPD-Agenturen in einen Topf zu werfen.

    Quelle: Alfred Mechtersheimer in Nachrichten für die Deutschlandbewegung (Nummer 3 / 2002 vom 6. März 2002)

    auch die Kommentare, lesenswert …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.