Schweizer Volksentscheid sorgt für Rechtsruck in Frankreich

africa franceerschienen bei Ria Novosti

Die rechtsextreme Front National (FN) könnte als Gewinner aus den Kommunalwahlen und der Europawahl im Mai hervorgehen. Nach den neuesten Umfragen liegt die Partei von Marine Le Pen vor der Sozialistischen Partei und ist der konservativen UMP dicht auf den Fersen, schreibt die „Kommersant“ am Montag.

Dem Meinungsforschungsinstitut „OpinionWay“ zufolge ist die Mehrheit der Franzosen von der EU tief enttäuscht (45 Prozent). Nur 18 Prozent der Befragten verbinden Hoffnungen mit der EU. Bei sieben Prozent ruft die EU Ablehnung und bei vier Prozent Angst hervor. Nur drei Prozent halten die Politik der EU für zufriedenstellend. Die Jugend und die Bildungsbürger in Frankreich bekennen sich zu Europa; Franzosen ohne Ausbildung oder mit mittlerer Schulbildung sowie im hohen Alter  können mit der EU nichts anfangen.

Die meisten Befragten (54 Prozent) sind nicht der Ansicht, dass die nationale Identität eines Landes von der EU verwischt werde, 53 Prozent wünschen sich die Nationalwährung zurück. Die EU-Integration Frankreichs scheint auf den ersten Blick nicht bedroht. In Frankreich führt die EU-skeptische Stimmung jedoch zu grundlegenden Veränderungen. 68 Prozent berücksichtigen die nationalen Interessen beim Urnengang. Dementsprechend werden die Parteien gewählt: 22 Prozent wollen für die UMP und 16 Prozent für die Sozialisten stimmen. 20 Prozent wollen der Front National ihre Stimme geben.

Auch das Schweizer Zuwanderungs-Referendum hat die EU-Skepsis der Franzosen verstärkt. Sollte die Schweiz ihre Grenzen dicht machen, würden viele Franzosen gerne diesem Beispiel folgen: 60 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen sich für eine „Schweizer Variante“ aus.

Laut Marine Le Pen will die Mehrheit der Franzosen „mehr Frankreich und weniger Europa“.  Die rechtspopulistische FN-Chefin verzeichnet im eigenen Land einen regen Zulauf. Zusammen mit rechtextremen Abgeordneten will sie eine „anti-europäische Koalition“ im EU-Parlament bilden.

Die Front National als Beschützer französischer Werte gewinnt zunehmend an Macht. Bei den Kommunalwahlen im März ist ein Erfolg der Rechtsextremen nicht ausgeschlossen. Die Sozialisten hatten einst bei der Kommunalwahl triumphiert; später wurde François Hollande zum Präsidenten gewählt. Die populäre Front National könnte einen ähnlichen Weg gehen.

Quelle: Ria Novosti

3 Gedanken zu „Schweizer Volksentscheid sorgt für Rechtsruck in Frankreich

  1. Ablehnung der zionistischen Hegemonie wird in Frankreich zum Lauffeuer, oder was Marx verschwieg.

    https://criticomblog.wordpress.com/2014/02/16/ablehnung-der-zionistischen-hegemonie-wird-in-frankreich-zum-lauffeuer/

    Marx der vom Anfang an verschwieg dass das jüdische Großkapital niemals angetastet werden würde, im Gegenteil!

    Als Reichspräsident Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 nach mehreren autoritär (mit dem Notstandsparagraphen) regierenden Kabinetten wieder zum verfassungsgemäßen Usus zurückkehrte, den Wahlsieger zum Reichskanzler zu ernennen, war Deutschland ähnlich zerrüttet, wie die BRD heute dasteht. Das Volk stand vor dem Zusammenbruch, es gab etwa 13,5 Millionen Arbeitslose und Kurzarbeiter, die Wirtschaft vor der Auflösung, die Landwirtschaft vor dem Ruin, Handel und Gewerbe ruhten, die Schiffahrt stand still. Innerhalb der staunenswert kurzen Frist bis 1935 war das Problem der Arbeitslosigkeit besiegt, es herrschte nahezu Vollbeschäftigung! Jeder Kanzler der BRD kann von so einer Erfolgsserie nur träumen. Dem angeblichen Demokraten Roosevelt, der ebenfalls 1933 an die Macht kam, ist trotz erheblich besserer Voraussetzungen Vergleichbares auch nur im Ansatz nicht gelungen. Die Wirtschaft der USA boomte erst durch die Roosevelt’sche Kriegspolitik nach 1941. Rüstungsausgaben wurden der Erholung der deutschen Wirtschaft nachgeordnet, sie wurden erst 1935 zögerlich ausgeweitet, als Folge der Weigerung der Völkerbundsstaaten, ihre einzige Verpflichtung aus dem Versailler Diktat (Abrüstung) zu erfüllen. Dagegen hat Deutschland in nur sechs friedlichen Aufbaujahren, bis 1938, einen Sozialstaat geschaffen, um den uns die Welt beneidete, dazu Wohlstand für alle Arbeitenden. Dabei galt der Grundgedanke, daß die Wirtschaft für das Volk da ist und das Kapital für die Wirtschaft. Heute gilt in der BRD das Gegenteil: Das Deutsche Volk einschließlich Millionen fremder Völker auf ihrem Boden ist für die Wirtschaft da und die Wirtschaft ist für das Kapital da.

    Es gibt einen Unterschied zwischen den Kategorien „Kapital“ und „Wirtschaft“. Dieser wurde vom Deutschen Volksgeist herausgedacht. Der Rabbinerenkel Karl Marx wurde vom von Isaak Adolphe Crémieux geführten Alliance Israélite Universelle, Paris, (sozusagen dem 1. Jüdischen Weltverband) angeleitet, diesen Unterschied zu verwischen, um die Arbeiter gegen die Unternehmer zu hetzen und sie vom (von der Geldleihe lebenden) Bankkapital abzulenken. (vgl. Griechenland und Frankreich im Jahre 2010). Daß der Unternehmer ja auch Geld als Kredit – und zwar gegen Zins – bei der Bank aufnehmen muß, verschweigt Marx. Der „Kapitalist“ ist also nicht der Unternehmer, der dem Arbeiter mittels Arbeitsplatz dessen Lebensgrundlage verschafft, sondern der geldverleihende Bangster, der durch Kreditgewährung das zu verleihende Kapital erst neu erschafft (Fiat-Kapital). Hier unterscheiden sich die Geister zwischen der damaligen Wirtschaftsauffassung in Deutschland und dem Bolschewismus. Der Siemensmitarbeiter etwa wurde also nicht von Siemens ausgebeutet, sondern von Rothschild. Im Gegenteil. Die Firma Siemens sicherte ihre Lebensgrundlage. Heute, in der vom Globalismus unterjochten BRD wäre seine Lebensgrundlage vernichtet, weil Siemens inzwischen weltweit produziert, nur nicht mehr in Berlin.
    http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/u3/u3_2924GW.html

    1. “ diesen Unterschied zu verwischen, um die Arbeiter gegen die Unternehmer zu hetzen “

      Das ist exakt der Punkt. Es dürfte nicht auf das „jüdische“ Großkapital ankommen. Aber auf das Phantasiegeld, dass die Banken einfach erfinden – und die Zinsen, die sie völlig nutzlos dafür kassieren – und die ALLES auffressen, inkl. der kreditnehmenden Unternehmen, die weniger verdienen und geringere Löhne zahlen können – und zwangsläufig auch jede Volkswirtschaft, die nicht über ihr eigenes Geld verfügt – sondern ihre Geldhoheit anderen schenkt und selbst wieder „dafür“, also für gar nichts, bezahlt. Der Finanzminister treibt´s bloß ein. Die Menschen arbeiten – das „Großkapital“ kassiert udn wird, Stück für Stück, Eigentümer von allem, es tut und riskiert dafür gar NICHTS.
      Erinnere mich, dass ich mal mit Arkor darüber gegrübelt habe… Hatte schließlich vermutet, Marx habe das wohl, unglücklicherweise, übersehen. 🙂
      (und alle Linken nach ihm leider auch…)

      Freut mich, der Hinweis, danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.