Archiv für den Monat: Februar 2014

Links 28.2.14

Grafik: Wikipedia
Grafik: Wikipedia

von John Schacher

 

Den Zorn der Russen hat das Parlament in Kiew in dieser Woche besonders durch die Entscheidung auf sich gezogen, der russischen Sprache ihren offiziellen Status abzuerkennen. (FAZ)

ard: Flughafen auf der Krim besetzt

RT: Filmbericht Simferopol International Airport

Ria: Im Gebäude der Krim-Regierung herrscht Stille – Polizei kontrolliert Regierungsviertel

Ria: Neue Regierung in Kiew erwartet vom IWF mindestens $15 Mrd. Hilfe

DWN: Ukraine will alle IWF-Bedingungen erfüllen

YT: Livestream-TV Ukraine (seit 7.2.14 auf YT – sehr professionell, Interessenlage/Hintergrund aber unbekannt)

chartophylaeikon: Erlass Nummer 90

YT blockiert offenbar Livestream von Presseskonferenz Jakunowitsch:

http://german.ruvr.ru/2014_02_28/Pressekonferenz-von-Viktor-Janukowitsch-9039/

jakunowitsch yt

br: Fall Gurlitt – Justizministerium räumt Fehler ein

FAZ: Exxon-Chef gegen Fracking vor der eigenen Tür

ard: Sperrklauseln in den einzelnen EU-Ländern

Blick in russische Zeitungen

zeitung kioskerschienen bei Ria Novosti

Russland: Keine Verbindung zwischen Übungsalarm in Russland und Ereignissen in Ukraine 

Die am Mittwoch bekannt gegebene überraschende Überprüfung der Kampfbereitschaft der russischen Truppen des Militärbezirks West hat Beunruhigung in der Nato-Militärführung sowie bei den ukrainischen Generälen ausgelöst. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu dementierte allerdings einen Zusammenhang zwischen der Truppenübung und den Ereignissen in der Ukraine. Das Verteidigungsamt dementierte auch die Medienberichte, laut denen eine russische Spezialeinheit der 3. Brigade der Hauptverwaltung Aufklärung zum Schutz der Schwarzmeerflotte nach Sewastopol entsendet wurde und dass nun die Militärs der 31. Brigade der Luftlandetruppen an der Reihe sind. An der Truppenübung, die vom 28. Februar bis 3. März dauern wird, nimmt jeder sechste Angehörige der russischen Armee teil.

„Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

 

Duma: russische Pässe für Ukrainer

Im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine soll nach Zeitungsangaben die Staatsduma (russisches Unterhaus) aufgefordert werden, ein erleichtertes Verfahren nicht nur für die Ausstellung russischer Pässe für die Ukrainer, sondern auch zur Eingliederung neuer Föderationssubjekte zu beschließen. Die Chefin des Duma-Sicherheitsausschusses Irina Jarowaja bewertete inzwischen die Ereignisse in der Ukraine als einen guten Anlass zur strafrechtlichen Verurteilung der Rehabilitierung der Nazi-Ideologie.

„Kommersant“ (www.kommersant.ru)

 

Schuldenkrise in Ukraine 

Die Gesamtsumme der ukrainischen Schulden beläuft sich laut Premier Arseni Jazenjuk auf 130 Mrd. US-Dollar. Renten wurden bereits seit rund einem Monat nicht ausgezahlt. Die Staatskasse ist leer. Am Montag hatte der amtierende Finanzminister Juri Kolobow allerdings behauptet, dass die Ukraine „nur“ 35 Mrd. Dollar brauche. Laut Schätzungen von Morgan Stanley betragen die Außenschulden des Landes einschließlich des Privatsektors rund 137 Mrd. Dollar. Bloomberg zufolge wird das Land in diesem Jahr acht Mrd. Dollar und im nächsten Jahr neun Mrd. Dollar Staatsschulden tilgen müssen. Die Devisenreserven des Landes schrumpften im Laufe des Februars von 17,8 auf 15 Mrd. Dollar. Das ist der Tiefststand seit acht Jahren.

„Wedomosti“ (www.vedomosti.ru)

Quelle: Ria Novosti

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Danke an Yvonne